Eintracht muss 3000 Euro Strafe zahlen
NFV-Sportgericht ahndet Vorfälle beim Oberliga-Derby gegen Hannover 96 II
Von Reiner Albring
BRAUNSCHWEIG. Die Ausraster einiger weniger Besucher der Fußball-Oberliga-Partie zwischen Eintracht II und Hannover 96 II kommen den Braunschweiger Verein teuer zu stehen. Das Sportgericht des Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) verdonnerte die Eintracht zu einer Geldstrafe von 3000 Euro.
Nach der 0:2-Heimniederlage der Blau-Gelben am 10. Dezember hatten einige Gewalttäter unter den rund 500 Zuschauern mehrere Spieler der Hannoveraner sowie das Schiedsrichtergespann auf dem Weg in die Kabine angegriffen. Die meisten der Randalierer wurden von der Polizei ermittelt.
Wie Eintracht-Manager Wolfgang Loos gestern mitteilte, müssten diese nicht nur mit einem bundesweiten Stadionverbot rechnen, sondern der Traditionsverein werde auch prüfen lassen, in wie weit er von ihnen die Geldstrafe einfordern kann.
"Für Oberliga-Verhältnisse sind 3000 Euro eine saftige Strafe. Es wurde ein Exempel statuiert. Sobald die Ermittlungen der Polizei abgeschlossen sind und uns die schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, werden wir mit unserem Rechtsanwalt das weitere Vorgehen absprechen", sagte Loos. Er habe sogar mit dem Organisationskomitee der WM 2006 gesprochen: "Auch dort wurde über den Vorfall diskutiert."
Da ich mit einem Augenzeugen gesprochen habe,der bei dem Spiel anwesend war,halte ich diese Strafe für einen Witz und eine Fechheit !
