Hamburger SV
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derdavenstedter
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kann man sich schenken, diese art von kommentarDiscostu hat geschrieben: Du denkst wohl auch, ich bin grade von den Baumwollfeldern geflüchtet.![]()
passt auch nicht zu deinem avatar!
"Die fußballerische Intelligenz ist die Grundlage, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen."
(Peter Grötaz Neururer)
(Peter Grötaz Neururer)
und grade einen passenden artikel dazu gesehen
Sportjournalismus
"Vieles wird vom Boulevard geprägt"
VON WOLFGANG HETTFLEISCH
Es ist nicht immer vergnügungssteuerpflichtig, Sportjournalist zu sein. Diese Erfahrung machten die Berichterstatter rund um den FC Schalke 04, dessen Spieler die Medien seit Anfang November boykottieren. Diese Erfahrung machten am Montagabend Reporter, Fotografen und Kameraleute, die sich zur Jahreshauptversammlung des Hamburger Sportvereins im Congress Centrum der Elbmetropole eingefunden hatten - und per Abstimmung aus dem Saal geworfen wurden. Grobe Schmähungen gab's gratis.
Diversen Leserbriefen lässt sich entnehmen, dass die Strafaktionen von Gelsenkirchen und Hamburg auch den Beifall von Unbeteiligten finden. Tenor: Gebt's dem Medienpack! Die Beliebtheit deutscher Sportjournalisten konkurriert in etwa mit jener von Gerichtsvollziehern und Kleinkriminellen. Und daran, sagt Fernsehmoderator Rudi Brückner, sei die Zunft selbst alles andere als schuldlos, denn: "Das Publikum hat ein Gespür für Ehrlichkeit."
Leser, Hörer und Zuschauer wüssten sehr viel besser als vielfach unterstellt, wo die Information endet und die Schaumschlägerei beginnt, sagt der ehemalige Gastgeber des DSF-Stammtischs Doppelpass, der zuletzt die Talkrunde Dropkick auf Eurosport moderierte. Weil aber Journalisten etwa in der Fußball-Berichterstattung zunehmend dem Reiz erlägen, "im Machtspiel mitmischen zu wollen, und weil sie die Spieler dafür als Vehikel benutzen", trügen sie "erhebliche Mitschuld an der Art und Weise, wie miteinander umgegangen wird".
Auch der Inhalt der Berichterstattung habe sich im vergangenen Jahrzehnt stark verändert, konstatiert Schalke-Pressesprecher Gerd Voss: "Vieles ist holzschnittartiger geworden, und es gibt eine erheblich höhere Grundaggressivität." Voss, seit vielen Jahren im Geschäft, nennt einen der Gründe. "Nehmen wir den Printjournalisten. Der hat nicht mehr den Stellenwert bei seiner Zeitung, den er vor zwanzig Jahren hatte. Will er reisen, wird nicht mehr alles so leicht genehmigt. Da nimmt er dann gerade noch die offiziellen Termine wahr, und das war's dann." Die Folge laut Voss: "Er ist nicht mehr so nah dran, es kommt zu einer Entfremdung. Von den Spielern werden die meisten Journalisten dann nur noch als diffuse Masse wahrgenommen." Auch Brückner erinnert sich an bessere Zeiten: "Als ich in den Achtzigern angefangen habe, da konntest du mit einem Spieler noch einfach so in die Kneipe gehen. Das hat in dem Moment aufgehört, als dieser Paparazzi-Journalismus aufkam." TV-Kommentator Erich Laaser, Präsident des Verbands Deutscher Sportjournalisten (VDS), hat einen ähnlichen Eindruck: "Inzwischen wird, auch im Fernsehen, viel vom Boulevard geprägt. Und die Menschen nehmen das durchaus wahr."
Laaser ist überzeugt, dass der zunehmend bevorzugte Mix aus Klatsch und Tratsch beim Publikum nicht mal sonderlich gut ankommt: "Oft stehen die Menschen dem recht hilflos gegenüber und fühlen sich regelrecht bedrängt." Will meinen: Etliches von dem, was Sportjournalisten so von sich geben, will die Mehrzahl der Sportfans vielleicht gar nicht wissen. Wie andere aus der Branche glaubt auch Laaser, dass damit ein massiver Verlust an Glaubwürdigkeit einher geht: "Viele trauen den Medien nicht mehr."
Zugleich nervt Laaser "diese Pauschalisierung", die etwa dazu führte, dass die Schalker Spieler in ihrer Empörung über einige Berichterstatter gleich alle in Sippenhaft nahmen. Glaubt man Schalke-Sprecher Voss, liegt dem Verteidigungsmechanismus der Profis auch die Erfahrung zugrunde, dass die Journalisten bei ihrer Arbeit mit vorgefassten Deutungsmustern agieren.
Voss nennt ein Beispiel. Als Gustavo Varela ein Tor erzielte und daraufhin den auf die Ersatzbank beorderten Torhüter Frank Rost umarmte, sei das von den Medien unisono als gezielte Spitze gegen Trainer Mirko Slomka ausgelegt worden. "Dabei hat sich Gustavo, der mit Frank lange ein Zimmer geteilt hat, dabei nichts Besonderes gedacht und später gesagt: Hätte er gewusst, was daraus gemacht wird, hätte er es bleiben lassen."
Als Journalist lerne man schließlich auch, Dinge zu bewerten, hält Bild-Sportchef Matthias Brügelmann dem entgegen. Es dürfe ja in der Berichterstattung nicht darum gehen, "etwas auszublenden". Dass der berufsbedingte Hang zur gelegentlich gewagten Interpretation Drähte dauerhaft zerstören und damit die eigene Arbeit untergraben könnte, glaubt Brügelmann nicht: "Es gibt nach wie vor ein Vertrauensverhältnis zwischen Sportlern und Journalisten - auch zwischen Sportlern und Boulevard-Journalisten."
Das Schlimme sei, "dass viele Berichterstatter ihre Informationen beziehen, indem sie morgens Bild lesen", sagt Brückner. Auch Voss glaubt an einen solchen Lemminge-Effekt. Die Boulevardzeitung, die nah dran sei, messe dem jeweiligen Klub das Fieber, "und die anderen nehmen die Temperatur gerne auf in der Hoffnung, damit zumindest nicht ganz falsch zu liegen".
Das nähre etwa bei Zeitungslesern einen fatalen Eindruck: "Die haben dann das Gefühl, es steht ja doch überall dasselbe drin - was so natürlich nicht stimmt."Bild-Sportchef Matthias Brügelmann hat mit der Vorreiterfunktion seines Blattes verständlicherweise kein Problem: "Es ehrt uns natürlich, wenn die Kollegen sagen, dass wir meinungsbildend sind."
Problematisch wird es möglicherweise dann, wenn der Meinungsführer auch zunehmend stilbildend wirkt. Man dürfe nicht "moralisch straffällig werden, indem man etwa ein Talent zum Gott hochjubelt und zwei Wochen später über ihn sagt: Der ist das Letzte", fordert Brückner. Er empfiehlt, den Mainstream auch mal zu ignorieren und "lieber das eigene Hirn einzuschalten". Erich Laaser plädiert für eine Rückbesinnung aufs Wesentliche: "Saubere Recherche, wahrheitsgemäße Berichterstattung."
Ob das reichen wird, das Imageproblem zu beheben? Gut möglich, dass auch die ständige Nähe zu Sportstars und Scheinwerferlicht, dass der Promi-Status von Leuten wie Beckmann, Kerner oder Lierhaus zu einer beruflichen Deformation geführt hat, die beim breiten Publikum als Arroganz ankommt. "Wenn man dann der Journaille insgesamt mal einen mitgeben kann", ahnt Laaser, "freut sich auch Volkes Seele."
http://www.fr-online.de/in_und_ausland/ ... nt=1031364
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Discostu
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Wenn Du meinst ich habe es so "beschrieben", dann lies Dir nochmal meine Anmerkung dazu durch. Und dann überleg nochmal wie ich das gemeint haben könnte.der rote hat geschrieben: Im Übrigen: mir braucht niemand zu erklären, dass die BILD böse ist. Ich kenne ihre Machenschaften ganz gut. Ich habe lediglich angemerkt, dass die Zeitung nicht von besoffenen Trotteln gemacht wird - wie Du es beschrieben hast - sondern von gut ausgebildeten und professionellen* Leuten, die genau wissen, was sie da tun. Und ja, Gunther, das macht es in der Tat noch schlimmer.
*dieses Wort kann im übrigen durchaus wertneutral verwendet werden
Für mich wirken manche Artikel, als wenn sie von besoffenen Prollen gemacht wurden. Von den gravierenden handwerklichen Fehlern, den diese "professionellen" Redakteure so produzieren, ganz zu schweigen.
Mich wundert im übrigen, dass die Bild hier in Schutz genommen wird, und deren Sprüche gegenüber den HSV-Supporter-Club ohne Reaktion bleibt.
„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen!"
― Uli Hoeneß
― Uli Hoeneß
Mache ich. Und dann zeig Du mir bitte nochmal, wo die BILD in Schutz genommen wurde.Discostu hat geschrieben:Wenn Du meinst ich habe es so "beschrieben", dann lies Dir nochmal meine Anmerkung dazu durch. Und dann überleg nochmal wie ich das gemeint haben könnte.
@Gunther: guter Artikel!
Konjugation eines unregelmäßigen Verbs
Ich bin fest.
Du bist eigensinnig.
Er ist ein dickköpfiger, unbelehrbarer Hornochse.
(Bertrand Russell)
Ich bin fest.
Du bist eigensinnig.
Er ist ein dickköpfiger, unbelehrbarer Hornochse.
(Bertrand Russell)
Ich halte jedem zugute, dass man mal Fehler machen kann. Sogar Leuten bei der BILD-Zeitung. Das betrachte ich als normal unter zivilisierten Menschen. Deshalb nehme ich aber noch lange nicht alles in Schutz, was die so tun.Discostu hat geschrieben:der rote hat geschrieben: Natürlich. Klar, die machen auch mal Fehler, aber wer macht das nicht.
Konjugation eines unregelmäßigen Verbs
Ich bin fest.
Du bist eigensinnig.
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Discostu
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Das habe ich ja auch nicht behauptet, dass Du alles in Schutz nimmst, was die so tun. In diesem Fall hast Du sie aber in Schutz genommen, und mit dem Posting pauschal auch sehr gravierende Fehler, eingeschlossen.
Die hetzerische BILD-Berichterstattung hat schon Leute in den Tod getrieben.
Die hetzerische BILD-Berichterstattung hat schon Leute in den Tod getrieben.
„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen!"
― Uli Hoeneß
― Uli Hoeneß
Ich habe lediglich angemerkt, dass die BILD von Profis gemacht wird. Und extra betont, dass sie eine nicht akzeptable Agenda verfolgt. Aber ich kann es auch gerne nochmal in s/w ausdrücken: BILD böse.
Zufrieden?
Zufrieden?
Konjugation eines unregelmäßigen Verbs
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(Bertrand Russell)
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(Bertrand Russell)
Hallole,
bin auf Seite 6 dieses Freds eingestiegen und stelle fest, daß es hier um einen Fred über die Bild-Zeitung und alles drum herum handeln muss.
Deshalb kurz und knapp zurück zum eigentlichen Thema:
Die scheiss Hamburger können von mir aus im freien Fall direkt in die Oberliga absteigen. Ich werde keine Träne nachweinen.
Noch hat jeder Dino sein Ende gefunden.
bin auf Seite 6 dieses Freds eingestiegen und stelle fest, daß es hier um einen Fred über die Bild-Zeitung und alles drum herum handeln muss.
Deshalb kurz und knapp zurück zum eigentlichen Thema:
Die scheiss Hamburger können von mir aus im freien Fall direkt in die Oberliga absteigen. Ich werde keine Träne nachweinen.
Noch hat jeder Dino sein Ende gefunden.
Kole Feut un norden Wind, givt en krusen Büdel
un en lütten Pint
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El Filigrano
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Naja, ein Punktelieferant fällt aus, ein anderer steht dafür schon in den Startlöchern.Gunther hat geschrieben:so ist esEl Filigrano hat geschrieben:Auf der anderen Seite können wir die Hamburger aber sehr gut als Punkteschenker gebrauchen. Und ein schönes Stadion haben sie auch.
Das unangenehme dabei ist, dass die Freunde und Fans aus Hannover eine ziemlich lange Reise auf sich nehmen müssen, denn zu den Bayern nach München fährt man halt nicht so mal schnell "umme Ecke"
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bierfahrer96
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Das Gewissen
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Hab ich auch gerade eben gelesen. Angeblich soll Hitzfeld Doll ablösen und am Ende der Saison Sportchef werden.
Hitzfeld für Doll?
Die Trennung des Hamburger SV von Trainer Thomas Doll soll angeblich beschlossene Sache sein.
Nach Informationen des "Hamburger Abendblatts" gibt es einen "Geheimplan", nach dem Doll in den nächsten Tagen verabschiedet und der ehemalige Bayern- und BVB-Trainer Ottmar Hitzfeld an die Elbe geholt werden sol.
Der 57-Jährige soll bis Ende der Saison als Trainer den Abstieg des "Dinos" verhindern und dann Dietmar Beiersdorfer als Sportchef ablösen
Quelle: fussball.de
Gruß Jenna [img]http://www.world-of-smilies.com/html/images/smilies/sport/h960.gif[/img]

