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 Jan Schlaudraff Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 28.02.2020 19:20 

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Es ist nur noch peinlich was mit 96 passiert.
Wann und von wem wird 96 von Kind befreit?


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 28.02.2020 19:31 

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:mrgreen: GEGENDARSTELLUNG:
Unverschämter Klage Ego Ladenbesitzer sucht Fans, die sich sein Konstrukt am Montag Abend und bei der Nachrichtenlage noch massenhaft ansehen. Er verspricht auch zu Siegen.....wer geht da denn noch hin und warum ? Um sich zum "Weiter so" Helferlein zu machen ? :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 28.02.2020 21:38 
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Jan Schlaudraffs Vergehen: Er hat auf Wiedereinstellung und Entfristung seines Vertrags geklagt. Das würde einem Dammbruch gleichkommen.

Man stelle sich folgendes Horrorszenario vor: Jan Schlaudraff gewinnt wie erwartet den Prozess und Horst Held würde auch noch auf Wiedereinstellung und Entfristung klagen. Dann wären die Gehälter dreier Sportdirektoren zu bezahlen.
:lol: :lol: :lol:
Horst Held ist beim Effzeh beschäftigt? Ach lassen wir das!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 00:51 
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Muss man nicht als freigestellter Mitarbeiter trotzdem Gewehr bei Fuß stehen um jederzeit wieder eingestellt werden zu können :mrgreen:
Das konnte 96 ja nicht, weil Jan ja in Spanien war um Tennis zu lernen.
So geht das nicht.
Jan hätte aus der Kausa Zuber die richtigen Schlüsse ziehen müssen :oldman: :D

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Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 07:08 
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einwerfer hat geschrieben:
Muss man nicht als freigestellter Mitarbeiter trotzdem Gewehr bei Fuß stehen um jederzeit wieder eingestellt werden zu können :mrgreen:
Das konnte 96 ja nicht, weil Jan ja in Spanien war um Tennis zu lernen.
So geht das nicht.
Jan hätte aus der Kausa Zuber die richtigen Schlüsse ziehen müssen :oldman: :D

Wenn wirklich so argumentiert würde, dann glaube ich nicht, dass der Ladenbesitzer damit durchkäme. Jetzt hat es für mich den Anschein, als würde irgendetwas an den Haaren herbei gezogen werden, um Jan Schlaudraffs fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Bald werden wir mehr wissen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 09:26 

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So wie es aussieht, ist wohl die Kanaren-Reise von Schlaudraff der für mich vorgeschobene Grund für die fristlose Schlaudraff-Kündigung.
Kind scheint dabei zum wiederholten Mal die für mich katastrophale Außenwirkung einer solchen Entscheidung nicht zu überblicken.
96 ist z.B. kein Schuhsohlenhersteller, dem Außenwirkung ziemlich egal sein kann.
Selbst Riesenfirmen wie Siemens achten auf ihre Außenwirkung - Stichwort Australien-Lieferungen.
Für einen Fußballclub, der von Emotionen, Empathie und ähnlichen abhängig ist, sollte das verstärkt gelten.
Solche Gedanken sind für den für mich völlig empathielosen Kind offenbar unwichtig. Der führt 96 eben wie einen Schuhsohlenhersteller.
Es wird Zeit, dass dieser Mensch sich zurückzieht. Wird aber wohl leider nicht passieren und der Schaden wird - befürchte ich - in absehbarer Zeit in der 3.Liga enden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 09:49 
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karibik hat geschrieben:
Solche Gedanken sind für den für mich völlig empathielosen Kind offenbar unwichtig. Der führt 96 eben wie einen Schuhsohlenhersteller.

Man könnte es auch Führung nach Gutsherrenart nennen, dieser Stil passt nicht mehr in die heutige Zeit.

Dem Ladenbesitzer scheint es aus meiner Sicht weniger um den Verein zu gehen, sondern um die Pflege seines Egos. Er möchte als der große Macher dastehen.

Es erschließt sich mir nicht, warum es im Interesse des Vereins sein sollte, wenn exzellente Fachleute wie Jörg Schmadtke und auch André Breitenreiter weggeekelt, bzw. trotz anderslautender Bekenntnisse entlassen werden.

Liegt es vielleicht auch daran, dass er in seinem ehemaligen Firmenimperium komplett entmachtet wurde, weil die Führung der Geschäfte sein Sohn übernommen hat?

Das könnte ein großes Problem für das Ego des Ladenbesitzers sein. Die Roten müssen es ausbaden.

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Zuletzt geändert von Flying Dutchmän am 29.02.2020 10:43, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 10:18 
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es gibt wohl im Arbeitsrecht ein paar Regeln für einen Arbeitnehmer in der Freistellungszeit oder im Zeitraum einer Kündigungsfrist zu geben. Mancher Arbeitgeber schaut da sehr genau hin um eine für Ihn vorteilhaftere fristlose Kündigung zu erwirken, sollte sich ein AN nicht daran halten. Gerade in dieser Zeit muss man höllisch aufpassen keinen Fehler zu machen. Zumindest würde ich bei dem Konstrukt und der Vergangenheit was Klagen betrifft das als Angestellter mit dem Aufpassen was man darf oder nicht schon machen.
Falls es tatsächlich um den Kurzurlaub geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 11:23 
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Er war ja nicht in Australien oder Neuseeland und auch wohl jederzeit erreichbar. Wenn man morgens auf den Kanaren einen Anruf erhält, kann man nachmittags wieder in Hannover sein. So, als ob man an der Ostsee wäre. Da müssen sich die Leute aus dem Silicon Valley der Menschlickeit was anderes einfallen lassen.
Wahrscheinlich ging es darum, Schlaudraff nicht weiter zu bezahlen. Und dann gab der juristische Berater dem Ladenbesitzer den Tipp mit der fristlosen Kündigung. Vermutlich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 11:37 
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Mir fällt eigentlich kein Verein ein, der sich mal kritisch über Martin Kind geäußert hat. Wie er mit Menschen umgeht und dass er jeden Arbeitsprozess verliert, wäre mal eine öffentliche Erwähnung wert. Martin Kind genießt da irgendwie Narrenfreiheit. Als Verantwortlicher eines Bundesliga-Vereins würde ich Zuber und Schlaudraff medial unterstützen, da geht es schließlich nicht nur um sportliche Dinge.

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In meinem Wohnzimmer, Balkonia und Kloatien ist es mir langweilig geworden, ich mache jetzt eine Flurida-Rundreise. Na ja...


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 12:46 
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RoterKlaus hat geschrieben:
Er war ja nicht in Australien oder Neuseeland und auch wohl jederzeit erreichbar. Wenn man morgens auf den Kanaren einen Anruf erhält, kann man nachmittags wieder in Hannover sein. So, als ob man an der Ostsee wäre. Da müssen sich die Leute aus dem Silicon Valley der Menschlickeit was anderes einfallen lassen.
Wahrscheinlich ging es darum, Schlaudraff nicht weiter zu bezahlen. Und dann gab der juristische Berater dem Ladenbesitzer den Tipp mit der fristlosen Kündigung. Vermutlich.
wird so sein, die suchen den kleinsten Anhaltspunkt um Fehlverhalten zu erkennen, ich weiß allerdings nicht ob das mit Urlaub machen auch Zeitabhängig mit der Erreichbarkeit ist, es gibt seriösere AG die würden bei Nichtinfo zb über Urlaub in der Karibik reagieren, aber nicht wenn es um ein paar mickrige Stunden gehen würde. Die haben im Konstrukt das Haar in der Suppe gesucht, was für ein mieser Arbeitgeber doch dieses Konstrukt ist,


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 13:40 
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https://www.sportbuzzer.de/artikel/jan- ... rhandlung/

Dann drücke ich Jan Schlaudraff mal die Daumen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 13:50 

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rotsticker hat geschrieben:
was für ein mieser Arbeitgeber doch dieses Konstrukt ist,
Die Branche weiß das und deshalb hab ich mit keinem der in dem abgewrackten fertigen Laden nen Vertrag unterschreibt mehr Mitleid oder ähnliches. Dumm ist der, der Dummes tut.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
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Weltraumsportler hat geschrieben:
rotsticker hat geschrieben:
was für ein mieser Arbeitgeber doch dieses Konstrukt ist,
Die Branche weiß das und deshalb hab ich mit keinem der in dem abgewrackten fertigen Laden nen Vertrag unterschreibt mehr Mitleid oder ähnliches. Dumm ist der, der Dummes tut.....
das ist sehr wahr, da vergeht einem das Fahnenwedeln, der eine kanns, der andere nicht, oder ist das sogar wumpe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 15:07 
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Wahrscheinlich lässt sich Kojak genau aus diesem Grunde Zeit mit seiner Unterschrift.
Er kann sich ausmalen was eine Vertragsverlängerung für Konsequenzen für ihn im schlechtesten Fall haben könnte.....

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 29.02.2020 18:20 
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alerich24 hat geschrieben:
Wahrscheinlich lässt sich Kojak genau aus diesem Grunde Zeit mit seiner Unterschrift.
Er kann sich ausmalen was eine Vertragsverlängerung für Konsequenzen für ihn im schlechtesten Fall haben könnte.....

Wer von uns würde denn freiwillig bei einem Arbeitgeber wie dem Ladenbesitzer anheuern? Und das Gehalt dürfte in der 2. Liga auch nicht mehr premium sein. Hat nicht der Ladenbesitzer kürzlich damit geprahlt, wie wenig Kenan Kocak verdienen würde?

Wenn Kocak schlau ist, nutzt er seine Zeit bei Hannover 96, um sich für andere (bessere) Arbeitgeber zu empfehlen.

Aber vielleicht hat er einen guten Anwalt und verlängert beim Ladenbesitzer. Einen besseren Trainer können die Roten derzeit wohl kaum bekommen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 01.03.2020 11:52 
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Schon ist man einige Tage in einem kurzen Urlaub und da muss man wieder über einen neuen juristischen Schlammschlacht lesen :shock:.

Man könnte fast meinen, dass sie gekündigt haben um wenigstens sicher zu gehen, dass sie nicht einen zweiten Fall Zuber an der Backe haben. Sonst haben sie nicht ausreichend Stellen um alle ehemalige Trainer und Sportdirektoren von Arbeit zu versehen. Demnächst können sie Schlaudraff nur noch als Zeugwart oder Busfahrer einstellen :shock:.

Der Vertrag ist jetzt wenigstens gekündigt und nach niederländischen Rechtsverständnis wird ein solcher Vertrag niemals wieder hergestellt, weil das Arbeitsverhältnis zerstört ist. Ich vermute, dass es in Deutschland mehr oder weniger ähnlich ist. Das heißt aber nicht, dass es dem Arbeitgeber nicht richtig Geld kosten kann.

Vielleicht sollte 96 sich hinterfragen wieso ausgerechnet dieser Verein so von ehemaligen Arbeitnehmer "angegangen" wird.

Früher (mehr als zwanzig Jahre her mittlerweile) hatte ich auch einen solchen Arbeitgeber, wo sowohl meine Frau und ich gleichzeitig tätig waren. Eines Tages bekamen wir vom Geschäftsführer die Nachricht, dass die Firma fast insolvent war. Der betroffene Geschäftsführer ging und wurde vom Firmeninhaber ersetzt. Die Folge aber war, dass viele Mitarbeiter einen neuen Job gefunden haben, die Firma verließen und das dadurch ein ganz großes Projekt, was wichtig für die Existenz der Firma war, gefährdet wurde.

Nachdem bereits eine Reihe von Mitarbeitern gegangen war, wollte und durfte auch ich gehen, aber wenige Monate später durfte meine Frau die Firma nicht mehr verlassen und die Firma bestand darauf, dass sie ihr Arbeitsvertrag erfüllte. Letztendlich durfte sie gehen, nachdem sie Schadensersatz zahlen musste. Einige Jahre später ging die Firma dann doch in die Insolvenz.

Der Firmeninhaber/Geschäftsführer erinnert mich irgendwie an Martin Kind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 01.03.2020 13:09 

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Guus hat geschrieben:
Der Vertrag ist jetzt wenigstens gekündigt und nach niederländischen Rechtsverständnis wird ein solcher Vertrag niemals wieder hergestellt, weil das Arbeitsverhältnis zerstört ist. Ich vermute, dass es in Deutschland mehr oder weniger ähnlich ist.

Ist es nicht. Ich kenne Leute, die nach der Kündigung sich wieder ins Arbeitsverhältnis geklagt und dort weiter gearbeitet haben als sei nichts geschehen. Gerade in Konzernen fällt das kaum auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 01.03.2020 19:09 

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Kann den Punkt den Guus nennt nachvollziehen. WAs juristisches Laienverständnis angeht dürften dem wohl viele folgen können. Zugegeben bin ich kein Jurist und kann demnach nur vermuten, aber ich glaube, dass Kind mit diesem Prozess auch nichts gewinnen wird.

Wenn es ernsthaft um die Zeit des Heimspiels gegen den HSV geht, dann kann er mit der Argumentation nach Hause fahren. Dabei spielt es mMn eine Rolle in welcher Funktion Schlaudraff hier tätig war.

Wenn ich nicht irre, dann wurde Schlaudraff im Januar freigestellt. Ginge es jetzt um die Zeit bis Transferende und er wäre in die eine oder andere Transferentscheidung eingebunden gewesen, so wäre das eine für mich schlüssige Argumentation.

Freigestellter xy ist aber notwendig um Transfer Z noch mit über die Bühne zu bringen. Da er weiterhin bezahlt wird und die Transferphase ein elementar wichtiger Bereich ist, hätte man da schon von ihm verlangen können, seiner Tätigkeit nochmal nachzukommen.

Hier reden wir aber von einem Zeitraum Mitte Februar. Was hätte man da von Schlaudraff denn wichtiges wollen können?? Das ist total fadenscheinig. Planungen die die Zukunft betreffen dürften da wohl keine Rolle spielen, denn sonst wäre er nicht freigestellt worden.

Was letztlich in Schlaudraffs Vertrag steht, das ist natürlich wieder eine andere Sache und sollte dort klar definiert sein, dass er trotzdem erreichbar zu sein hat, dann muss man Schlaudraff Naivität vorwerfen. Aber für so blöd halte ich ihn nicht.

Allerdings scheint wohl die DFL auch Interesse an diesen Fragen zu haben und größer betrachtet, wohl die gesamte Branche. Von daher mal gucken, ob hier nicht ein Präzedenzfall geschaffen wird.

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 Betreff des Beitrags: Re: Jan Schlaudraff
BeitragVerfasst: 01.03.2020 21:09 
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Als Fan von Hannover 96 muss man Jura fast mögen, irgendwie...

Für mich, als ebenso juristischer Laie, ist übrigens unklar was man nach von einem Mitarbeiter erwarten darf der von der Arbeit freigestellt ist. Nach meinem Laienverständnis sagt der Arbeitgeber frei übersetzt: Du hast zwar noch einen Arbeitsvertrag, brauchst aber bis auf Weiteres keine Arbeit zu leisten. Klingt super, ist es aber meistens gar nicht. Vermutlich muss der Mitarbeiter verfügbar bleiben (kann also nicht 6 Monate auf Weltreise). Das hat Schlaudraff aber auch nicht gemacht, sowie es der Rote Klaus hier weiter oben ausgeführt hat.

Im Normalfall wird jemand von der Arbeit freigestellt weil beispielsweise noch eine Untersuchung gegen dieser Person läuft, dieser Person aber nicht beschuldigt oder verdächtigt oder was auch immer ist. Meistens nur ein Anfangsverdacht. Wenn sich dieser Verdacht nicht bestätigt, dann darf dieser Person wieder arbeiten. Wenn doch, dann folgt oftmals doch eine endgültige Kündigung oder löst den Arbeitsvertrag auf.

Obwohl ich vorsichtig sein möchte mit einem abschließenden Urteil: Für Schlaudraff tut es mich unheimlich leid.


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