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 Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tournee Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 24.02.2012 17:29 
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So, dann mach ich hier mal den Anfang der Brügge-Reiseberichte.
Nach einer kurzen Nacht und verspäteter Abfahrt, bewegte sich die kleine Roplo-Tour mit 4 Mann
im Auto Richtung Brügge. Schon nach einigen Kilometer auf der A2 merkten wir: " Wir sind nicht allein "
Viele Autos, an denen 96-Fahnen wehten oder Schals, die lustig im Fahrtwind flatterten.
Wir hatten zwar Karten für die Zuid-Tribüne, aber wollten doch gerne in den Fanblock. So wurden alle noch möglichen Optionen abtelefoniert um sich Karten für den Block zu organisieren. Das schien auch zu klappen. Auf dem Rasthof Hamm-Rynern wollte man sich treffen. Leider wurden die Karten bis zu unserer Ankunft leider schon an andere verkauft. :(
Dank einer unproblematischen Weiterfahrt ( Ok, in Eindhoven waren wir mal kurz auf der falschen Autobahn Richtung Amsterdam) erreichten wir gegen 15 Uhr die schöne Altstadt von Brügge.
Dort wurde sich dann weiter intensiv auf das anstehende Spiel vorbereitet.
Endlich ging es dann los Richtung Stadion. Alles war friedlich und die Polizei aus Brügge war sehr entspannt. Wir wurden durch Polizisten auf Fahrrädern begleitet.
Allerdings war der Weg nicht ca. 4 Kilometer, sondern gefühlte 10 . :mad:
Da sich unsere Getränkevorräte dem Ende neigten, wurde an einem Kiosk nochmal nachgetankt. Wirklich lecker das belgische Bier.
Wir hatten Karten für Block 424 , aber man ließ uns dann doch direkt neben den Gästeblock. 422 ???
Ich weiß es nicht mehr. Dort waren bereits ca. 100-200 Anhänger unser Roten Helden.
Das Spiel auf diesem schweren Geläuf war sehr ansehnlich. Diouf ganz ganz stark, nicht nur wegen der Bude. RRZ mit Note 1.
Als wir " Steht auf wenn ihr Rote seit " anstimmten, sah ich, wie auf der Westtribüne ein kompletter Block mit ca. 400 Mann aufstand. Herrlich.
Sehr schön die Wechselgesänge mit der West und natürlich " Erste Runde Bukarest..... "
Einige Belgier fanden es wohl nicht so toll und versuchten Stress zu machen. Die Ordner aber sehr souverän. Leider flogen auch Feuerzeuge in unsere Richtung. Nun ja, vielleicht deren Art , zu entsorgen.
Nach dem Sieg mussten wir noch ca. 30 min. im Block warten. Schade, dass sich Mannschaft und Trainer nicht nochmal ( wie in Kopenhagen) gezeigt haben.
Dafür hatte aber eine Frau die Haare schön. :wink2:
Dann gab es auf dem Weg zum Auto noch einen nette Begegnung mit einigen Brüggern. Man wollte uns noch auf einen Tanz einladen. Unsere Tanzkarten waren aber schon voll.
Die Rückfahrt ( danke an Jörg, der musste ja nüchtern bleiben ) verlief sehr stimmungsvoll.
Ein schönes Erlebnis , mit tollem sportlichem Ausgang.
Schöne Grüße an Leipzig96 und seine Bande ( danke fürs lecker Bier) und an alle anderen die ich getroffen haben.
DANKE an den HSV von 1896 , der uns das alles ermöglicht.
Jetzt hab ich allerdings ein Problem : Meine Frau hat am 15.03. Geburtstag ...... :roll:

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Zur Fankultur gehört das Leiden und der Mißerfolg zwingend dazu,
weil man sich sonst nicht über das Erreichte freuen kann.
Zitat von Roter Dortmunder


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 Betreff des Beitrags: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tournee
BeitragVerfasst: 24.02.2012 17:38 
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Roplo hat geschrieben:
Jetzt hab ich allerdings ein Problem : Meine Frau hat am 15.03. Geburtstag ...... :roll:


Hey Roplo,
Danke für den Bericht. Am meisten freut mich, dass alles friedlich und entspannt angelaufen ist. Bin jetzt gespannt was der bekloppte Sheriff aus Lüttich macht.

Zu deinem Problem oben: dasselbe hatte ich letzte Woche beim Hinspiel gegen Brügge. Ich hab der werten Dame eine Karte gekauft und sie mitgenommen. Hat funktioniert. :)



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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 24.02.2012 22:48 
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So,wieder daheim. Hach, schön war es.
Wir sind zu viert am Donnerstag gegen 7.30 gestartet. Nach mehreren Boxenstopps waren wir gegen 13 h in Brügge, ganz kleines nettes Hotel mitten in der Altstadt, aber kein Parkplatz.
Gottseidank hatte unser TomTom-Navi einen Blitzermelder, der in Belgien gefühlt 96 mal gepiept hat um uns zu warnen. :mrgreen:
Auto in einer Tiefgarage abgestellt, zwei bis drei leckere, nein sehr leckere Bierchen getrunken und dann ab zum zentralen Treffpunkt.
Überall Polizisten mit Diensträdern, welche mich irgendwie an die Polizisten aus Pippi Langstrumpf erinnerten.
Als der Tross dann loszog sind wir ein Stückchen mit, entschieden uns aber dann, nochmal einzukehren und mit dem Taxi zum Stadion zu fahren.
Kennt ihr den Film Transporter? Der Hauptdarsteller war unser Taxifahrer, welcher im Stau zum Stadion gefühlt 500 Autos nicht ganz legal überholte und auch vor einer Einbahnstrasse keinen Respekt zeigte.Dann am Stadion sahen die Polizisten schon anders aus, statt Diensträdern mit Satteltaschen schlugen sie hier mit Gefangenentransportern, Pferde, Hunden und zwei Wasserwerfern auf.

Nach ca. 28 Einlasskontrollen und dazu 28 mal Vorzeigen der Eintrittskarten waren wir in unserem Block 121 auf West, so wie ein paar hundert andere Rote auch.
Zum Spiel ist wohl alles gesagt. Getränke gab es auf der Tribüne nicht, also bis zur Pause warten und dann in den Katakomben des Stadions lecker Bier ( war aber nicht alkoholfrei, oder) zu uns zu nehmen. Leider suchten ein paar Idioten aus Brügge wohl die Möglichkeit, um unsere Katakombe zu stürmen.( Kann da jemand Näheres berichten?) Es gab ein wenig Unruhe und die Ordner verschlossen die Türen, so das wir bis ca. 10 Minuten nach Wiederanpfiff eingesperrt waren.
Nach dem Spiel mussten wir auch noch ein wenig auf der Tribüne ausharren, die Katakomben einschliesslich Toiletten waren für uns nicht mehr zugänglich. :mad:
Dann also endlich raus und alle erstmal in die Hecke zum Überdüngen der Grünanlagen ( was willste machen?.
Dann ein gefühlt 10km langer Marsch zurück in die City und ab in die Kneipen.Wir hatten keinen Plan, wo wir lang müssen, als Orientierung dienten hunderte leere Herri-Flaschen.
Überall Rote, keine Brüggefans. In dem letzten Laden ganz in der Nähe des Treffpunktes von mittags wurde sogar "96 Alte Liebe" gespielt.
Um 2 Uhr in's Bett, heute morgen nochmal in die Altstadt, Stadtrundfahrt mit Kutsche und einem PS.
Dann Auto geholt und nochmal ans Meer nach Ostende, bisschen gucken und nochmal Pommes essen.
Ca. 15 h stressfreie Rückfahrt nach Hannover.

Fazit, supernette Leute,auch die ganzen Ordner und Polizisten, absolut empfehlenswerte Stadt, zumindest ein obercooler Taxifahrer und lecker Bier.
Klasse war's. :nuke:

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 02:26 
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Eigentlich sollte unsere Reisegruppe von 96-Mitgliedern um 7:30 Uhr per Bus am ZOB abfahren, es ging dann Kurz vor 8:00 Uhr los. Neben einer Reihe alter Bekannten von 96-Mitgliederreisen war auch ein alter Bekannter vom Fanclub Nationalmannschaft dabei.

Zur Begrüßung gab es neben der Eintrittskarte noch einen Match-Schal und ein Lunch-Paket. Danach ging es zügig los bis zur ersten Rast an der Raststätte Rhynern-Nord. Von dort weiter Richtung Dortmund, Oberhausen (wo wir durch zäh fließenden Verkehr etwas aufgehalten wurden), Duisburg nach Venlo, wo wir an einer Tankstelle hinter der niederländischen Grenze rasteten.

Weiter ging es über Eindhoven, Turnhout, Antwerpen und Gent, dahinter wir die nächste Rast machten. Von da aus ging es dann nach Brügge. In Brügge durften die Reisebusse mit 96-Fans lediglich den Hauptbahnhof und das Stadion anfahren. Da es gerade kurz nach 15:00 Uhr war, stiegen wir am Bahnhof aus. von wo man auch per Bus zum Stadion fahren kann.

Der Treffpunkt und Abmarsch-Ort zum Stadion war der Marktplatz. Ein freundlicher belgischer Polizist riet uns, zu Fuß zum Marktplatz zu gehen. Man muss sagen, dass die Polizisten durchweg freundlich entspannt und keineswegs martialisch wie in Lüttich mit den 96-Fans umgingen. Auch sprachen alle Polizisten und Ordner gut deutsch, eine Verständigung war problemlos.

Nach einem Fußmarsch durch enge Gassen mit Kopfsteinpflaster vorbei an einer Reihe Shoppingmöglichkeiten (z. B. für Schokolade und Konfekt) erreichte ich den "Grote Markt". Dort war bereits die Party im vollen Gang. Die Zahl der Anwesenden in 96-Farben schwoll allmählich auf über 2.000 an. Die Stadt Brügge hatte vorsorglich ein mobiles Pissoir aufstellen lassen.
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Neben einigen Bekannten von der Roten Kurve traf ich auf Roplo, der aber wenig Zeit hatte, weil er noch Bekannte aus Leipzig treffen wollte. Aber auch aus anderen Teilen Deutschlands außerhalb der Region Hannover waren 96-Fans angereist. Gesehen habe ich die Banner von SK-Külsch und der Sektion Oberbayern. Apropos Bayern, 1893 war natürlich auch da (nebst Hund und Handwagen).Da ich mich bereits mit dem Lunchpaket gestärkt hatte, habe ich mir dann eine Portion Fritten gegönnt. Die Speisekarte war übrigens auf flämisch, französisch und deutsch!
Die Bedienung wies darauf hin, dass in dem Lokal immer kemand da sei, der deutsch spricht.

Die belgische Polizei war auch präsent, z. B. durch 3 Polizisten auf Fahrrädern, die sich auch bereitwillig fotografieren ließen.

Um 16:30 war der Abmarsch geplant. Bis dahin blieb alles friedlich auf dem "Grote Markt", obwohl auch einige Hools und Rechtsextreme dabei waren. Dass keine Pyrotechnik gezündet werden sollte, schien such nicht überall herumgesprochen zu haben, denn beim Abmarsch stiegen Pyro-Rauchwolken auf.

Ich entschied mich gegen das Mitmarschieren und lief daher zurück zum Bahnhof, um den Bus zu nehmen. Um noch mehr von der Stadt zu sehen, änderte ich den Rückweg zum Bahnhof. Dort traf ich auf die Reisegruppe von Bemeh-Reisen (Bemeh und ElFi) und wir fuhren zusammen zum Stadion. Die Fahrt stellte sich wegen des zäh fließenden Straßenverkehrs als langwieriger als gedacht. So trennten sich unsere Wege wieder, denn die Reisegruppe Bemeh stieg vorzeitig aus, während ich mit einigen anderen 96-Fans noch weiterfuhren bis uns ein freundlicher belgischer Polizist stoppte und uns einen Weg riet, der uns zu Fuß rechtzeitig vor dem Anpfiff führte.

Vor dem Stadion musste ich durch 2 Polizeikontrollen, die Personenkontrolle und die Ticketkontrolle. Da im Stadion der Verkauf von Speisen und Getränken nur über Wertmarken erfolgte, die Speisen und Getränke nicht in den Block mitgenommen werden durften und der Verkauf von 17:30-19:00 sowie während der Halbzeit möglich war und Wertmarken nicht gegen Bargeld zurückgetauscht wurden, habe ich auf Speisen und Getränke im Stadion verzichtet.

Der Gästeblock besteht aus den Blöcken 121, 122, 421 und 422. So steht das auf einem Handzettel, der in Stadion verteilt wurde, Roplo! Der Block 424 ist nicht neben 422/421 auf der Südtribüne (423 ist dazwischen).

Die Stimmung war von Anbeginn gut, nach der Führung durch Diouf stieg sie allmählich zum Siedepunkt. Da ich mir inzwischen meine Aufzeichnung des Fernsehberichts angesehen habe, weiss ich, dass die Stimmung auch gut über den Sender kam. In der Halbzeit versuchten einige Brügge-Idioten auf der Haupttribüne eine Bar zu stürmen, in der sich auch 96-Fans aufhielten. Nachdem die Tür verrammelt wurde mussten diese umverrichtender Dinge wieder abziehen.

Nach Abpfiff wurde der Erfolg in der Kurve mit der Mannschaft gefeiert. Die Profis wurden freudig begrüßt und setzten sich zunächst auf den "Acker". Statt einer Humba wurde passenderweise "Europapokal Vierschanzentournee" angestimmt und die Mannschaft tanzte dazu, dabach folgte die Welle. Der jerbeigerifene Trainer konnte dem Ruf wegen der obligatorischen Presseterminen leider icht folgen.

Danach gab es eine ca. 30-minütige Blocksperre wegen der Brügge-Idioten, die in der Halbzeit randaliert und nach dem Spiel dem 96-Mannschaftsbus beworfen haben sollen.Dann ging es überglücklich zurück nach Haus, wo ich ab 5:00 Uhr morgens noch wtwas Schlaf nachholen konnte.

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„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 02:42 
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Wow :nuke: :nuke: :nuke:

Vielen Dank für die aufregenden Berichte.
Beim Lesen, hatte ich das Gefühl dabei gewesen zu sein.

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Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 03:50 

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Tolle Berichte bislang, da ist man doch auch als Nichtreisender nachträglich mehr mittendrin als nur dabei :D . Schönen Dank dafür.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 10:21 
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Herr Rossi hat geschrieben:
Roplo! Der Block 424 ist nicht neben 422/421 auf der Südtribüne (423 ist dazwischen).

Wir hatten Karten für 424. Man hat uns aber ohne Probleme weiter an den Fanblock ran gelassen.
Also an 423 vorbei in den Block 422.
Dadurch hatten wir natürlich einigen Belgiern den Platz genommen, fanden die nicht ganz so gut.
Wurde aber alles geregelt.....

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Zitat von Roter Dortmunder


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 12:10 

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Guten Morgen zusammen! :fan:

Gestern Abend bin ich wieder im Rheinland angekommen. Es war mal wieder eine angenehme Reise an deren Ende das Achtelfinale, Fritten und Jupiler stehen. Aber der Reihe nach:

Am Donnerstag um 11:01 ging es in den Zug nach Köln und von dort aus weiter mit dem ICE "International" (wie passend) nach Brüssel. Auf dem Bahnsteig haben sich nach und nach immer mehr Rote angesammelt. Da waren wir (insgesamt 2 hoffnungsvolle 96er) schon der Meinung, dass es noch ein paar mehr Leute Bekannte (um mindestens 3 Ecken) in Belgien haben. Während der Zugfahrt wurde schon vereinzelt versucht ein "Euuuuropapokaaaaal..." anzustimmen. Die Zurückhaltung war jedoch im ICE noch ein wenig groß. Das änderte sich dann schlagartig, als in Brügge die 30 Minuten bis zur Weiterfahrt nach Brügge überbrückt werden mussten. Der ganze Bahnhof war in 96er Hand und man konnte die Vorfreude auf das Spiel sehen und hören. Um 15:00 war dann Ankunft in Brügge. Am Bahnhof wurden fix Stadtplan und Busfahrkahrten organisiert und dann ging es Richtung Innenstadt. Wir wussten nicht so recht, wo wir aussteigen sollten. Als wir jedoch an einem großen Platz hielten und dort nur 96er zu sehen und hören waren, gab es nur eine Möglichkeit: Hier sind wir richtig. Also raus aus dem Bus und ich war erstmal von dem schönen Marktplatz beeindruckt. Ich dachte mir, dass es eigentlich schade ist, dass der Platz nicht jeden Tag von 96ern noch schöner gemacht wird. Nach ca. 5 Minuten staunen und schauen ging es erst mal fix zum Hotel einchecken, damit dann auch die volle Konzentration auf das Spiel und eine weitere Herausforderung gelenkt werden konnte: An Karten kommen. Aber dazu später mehr.

Wieder am Marktplatz angekommen, habe ich mich mit einem Bekannten von 96 Kölsch unterhalten. Es ist doch immer wieder schön, in der Ferne bekannte Gesichter zu treffen. Unser Plausch musste zwischendrin immer mal wieder von "Erste Runde Bukarest, zweite Runde Rom..." usw. unterbrochen werden. Jedenfalls habe ich dort dann die Info bekommen, dass 96er evtl aus dem Bus gebeten werden. Ich habe das so aufgenommen und gedacht: Das wird dann kurz vorm Spiel sein, wenn auch viele Brügger unterwegs sein werden. Jedenfalls mussten mein Kumpel und ich dann auch schon gegen 16 Uhr los, weil wir - wie gesagt noch Tickets brauchten. Jedenfalls die Originale. Unsere "Eck-Bekanntschaft" aus Belgien hat sich leider einen Voucher für die Tickets ausstellen lassen und nicht die Originale...Es schwang immer ein wenig Zweifel mit, ob das auch gut geht. Naja, also dann zum Bus und Richtung Stadion gefahren. Im Bus waren dann auch 2 Hannoveraner, die an der ersten Polizeikontrolle aus dem Bus gebeten wurden. So wie ich das verstanden habe, wurden die beiden nach Tickets gefragt und sagten, dass sie keine hätten. Hm... ok, das kann ich verstehen, habe mich jedoch gewundert, warum ich mit dem Schal nicht angesprochen wurde. Das hatte sich dann 5 Minuten später erledigt und wir wurden nach der Frage: "Sind Sie deutsch?" mit den Worten: "Dann steigen Sie aus dem Bus aus" mehr oder weniger rausgeschmissen. Ich wurde ja vorgewarnt aber das hat mich dann doch ein wenig an weniger schöne GEschichte erinnert. Gut, dann wollten wir halt an der Straße weiter gehen, da es nicht mehr weit bis zum Stadion war. Aber das war nichts: Auch hier die Frage: Deutsch? Dann müssen sie die andere Straße benutzen. Hier dürfen Sie nicht lang.

Naja, dann ging es über 1 Std Umweg aber doch noch zum Klubhaus des FC Brügge, weil wir dort die Tickets abholen mussten. Lustigerweise hat uns der Mann am Ticketschalter auf englische Fragen auf deutsch geantwortet und es war ihm schnurzpiepegal ob wir Deutsche waren oder nicht. Wir hatten ja immerhin Tickets für 413... Naja, war nicht unser Problem. Also ging es einmal wieder ums Stadion rum Richtung Gästeeingang. Dort haben wir die Polizeikontrollen mit Mühe und Not passiert. Die haben sich echt angestellt und verwundert auf den Block geschaut... Alles in allem war es aber immer in einer guten Stimmung. Dann mussten wir noch einmal um das halbe Stadion zum Westeingang und siehe da: Keinerlei Kontrollen mehr! Keine Taschenkontrolle, keine Ticketkontrolle, nix! Das habe ich nun nicht erwartet und auch nicht verstanden... Aber gut, wir waren dann um 18 Uhr im Stadion. Nun konnte das Spiel beginnen und wie! Einfach nur genial. Höhepunkt in der Drangphase der Belgier war der Kommentar: Das wird nix! Der hat bei FIFA nur Schussstärke 78... :lol: Wo er recht hatte... Was ich nicht verstanden hatte, wieso die Brügger im Oberrang direkt nach dem 0:1 den 96 Fanblock stürmen wollten... Die scheinen echt ein großes Problem mit Deutschen zu haben.

Während der Blocksperre (angeblich lauerten noch Brügge Fans auf uns) wurden dann noch die "Westtribüne" und nach einiger ZEit auch de "Osttribüne", nachdem wir dort noch ein paar Fans entdeckt hatten, zum Wechselgesang aufgefordert. Selbst die 15 LEute auf der Ost hat man sehr gut verstanden und das "Hannoooover" kam mehrmals bei uns an. :D

Nach dem Spiel ging es dann zu Fuß in die Stadt. Wie wir feststellen mussten gibt es nach 22 Uhr nur noch ein Laden, der was zu essen verkauft. Die Fritterie 1900. Ein Glück, dass wir vor dem Ansturm da waren. Anschließend ging es noch in einen Pub im die Ecke. Es war der besagt Pub, wo im Laufe des Abends "Alte Liebe" gespielt wurde. Einfach Hammer! Dann wurde es noch einmal laut, als die Bedienung endlich ein 96 Trikot angezogen hat! (Dafür stand dann ein 96 mit stolzem Bierbauch auf dem Tresen und hat getanzt) So eine Stimmung wird der LAden so schnell nicht mehr erleben.

Am nächsten Tag stand dann das Touri-Programm an. Die Stadt ist echt sehr schön. Da lohnt es sich auch ncoh mal für ein We hinzufahren.

Alles in allem ein gelungener Trip. Nur die Sache mit dem Bus und der ständigen Nationaltätenfrage fand ich ein wenig komisch und hat mir die Laune ein wenig verdorben. Irgendwo muss es ja herkommen und das einfach so gedacht wird, finde ich echt schade. Daher wird es von meiner Seite auch keinen Trip nach Lüttich geben. Aber ich hoffe dann auf das Viertelfinale und Manchester. :fan:

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Wenn dir deine Träume keine Angst machen, dann sind sie nicht groß genug.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 12:59 
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International heißt dieser ICE 3M weil er in Köln mit Gleichstrom losfährt und hinter Aachen mit Wechselstrom weiterfährt. :wink2:

Meine Fritten habe ich mir nachmittags auch bei der Fritterie 1900 geholt. Aber erst war Anstehen angesagt, weil ja noch mehr 96-Fans Hunger hatten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 17:39 
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Glory Days!
Oder: Dit seizoen zal de EuropaLeague-Hymne niet meer doar de boxen van Jan Breydel schallen (Het Laatste Nieuw, Ausgabe 24.2.2012)

Ein sehr intensiver Ausflug ist zuende. Man(n) war einig darüber, dass ich den Reisebericht verfassen möge. Also denn.

Pünktlicher Aufbruch in Hannover in zwei Viererketten, von denen die eine der Meinung war, dass der Weg nach Brügge über Eindhoven führen würde (mark my words – nur der Weg nach Bukarest führt über Eindhoven – wenn überhaupt).
Immerhin führen alle Wege nach Brügge, und dort landen wir schließlich (klar, die blinkende Ölkanne ist normal, die leuchtet bei jedem Start auf) gegen 15:00 Uhr in unserem Quartier mit Blick auf das schöne Rathaus aus dem Zimmer und der Hotelbar. Also vorglühen, und dann, eingedenk unserer Kopenhagener Erfahrungen mit der Nahrungsmittelaufnahme rund um ein Fußballspiel, erstmal was essen.

Spätestens jetzt ist Zeit, das Team vorzustellen:

Bemeh
– unser Silberrücken, der Fraternisierungsbeauftragte, der nervöse Busfahrerinnen beruhigt, mit Polizisten und Hooligans gleichermaßen klarkommt, sich gemeinsam mit Brügger Fans vor dem Wasserwerfer fotografieren läßt, die Standleitung zur Heimatfront hält und höchstens mal mit dem Barmann wegen unterschiedlicher Auslegungen des Begriffs „Nachspielzeit“ die Klingen kreuzt.

ElFiligrano – unser Commander, Chauffeur, Analyst, Wortwitzler und Famous Beer Inspector.

??? - unser Undercovermann aus Peine-Ost, der gerne mal internationale Luft schnuppern will, was mit seinem Verein wohl in diesem Leben nichts mehr wird.

Ansonsten Alter96er, Schwitzkasten, Marvin und sein Kumpel, von dem ich nur seinen richtigen Namen kenne, na, und ich natürlich. Wer hat eigentlich „Schneewittchen und die 7 Zwerge“ ins Spiel gebracht?

Woher kommen eigentlich immer die genialen Aufkleber, mit denen die Fans die Reiseroute pflastern? Einen Sonderoskar gibt’s glatt für die Asterixnummer mit Hannover als gallischem Dorf. Toll!

Es wundert, dass noch keiner die Qualität des Stadions erwähnt hat – eng, keine Sitzplatznummern, dreckige Plaste-Schalensitze, kein Dach überm Kopf, sanitäre Anlagen unter aller Sau. Das soll EM-Standard sein? Da ist ja das Rudolf-Kalweit-Stadion in besserem Zustand. Egal – wir sind zum Feiern und zum Anfeuern da, und das tun wir, laut und fröhlich und gern. Mann, was macht es Spaß, Fan von Hannover 96 zu sein! Wir genießen jeden Moment, mancher angespannt, stumm, mit högschder Konzentration, andere lassen den Emotionen freien Lauf. Nach dem Spiel die Wechselgesänge mit West- und Osttribünen. Noch ein Sonderoskar an die 15 Wackeren auf der Ost, jeder mit persönlichem Ordner ausgestattet, und beim Wechselgesang besser zu hören als manchmal unsere Ost zuhause.

Während ich das schreibe, läuft gerade die 1. Halbzeit auf ran.de.
Das Gänsehautfeeling ist sofort wieder da. Schön, unbeschreiblich schön.

Ein weiterer Preis geht an die Brügger Polizei für ein Paradebeispiel gelungener Deeskalationsstrategie: den gegnerischen Fans freundlich den Heimweg zeigen und sie gefühlte 10 km durch die Außenbezirke schicken und gleichzeitig die Versorgungswege abschneiden. Das hat Stil und führt zum Erfolg. Wer endlich die Altstadt erreicht, ist dermaßen platt, dass es zu mehr als einem Schlafbier kaum reichen dürfte
(oder doch? Wir decken den Mantel des Schweigens darüber).
-> Ein kleiner Tip für die Kollegen der hannoverschen Polizei: die Lütticher Fans über das Südufer des Maschsees leiten, dann an zur Hildesheimer Höhe Döhrener Turm und über die Pferdeturmkreuzung zum Bahnhof. Dann ist Ruhe.

Der zweite Tag stand im Zeichen des Brügger Fünfkampfs:
Bier, Fritten, Schokolade, Fiesta, Siesta.
Dabei haben wir mitgenommen, was sich einem an Kultur und Sehenswürdigkeiten über den Tag so vor's Auge sprang, haben bei der Bootsfahrt muntere „Hannover“-Wechselgesänge mit der Gegengerade geführt, die Begehung des Belfrieds allerdings mußte aus Renovierungsgründen ausfallen. In der Hausbrauerei „De halve Maan“ haben wir uns die Museumsführung geschenkt und sind gleich zum Praxistest übergegangen. Der „Straffe Hendrik“ mit 9% macht auch wirklich ziemlich straff. Unser halbes Team war zeitweilig auf der Ersatzbank.

Wer noch (oder wieder) konnte, traf sich im Irish Pub neben dem Hotel zu einer Expertentalkrunde aus Historikern, getarnten Braunschweigern, Ultra-lights, Forum-Moderatoren und „Fans aus dem Volk“. Der prominente Gast indes weilte beim Italiener nebenan. Also den Fraternisierungs-Beauftragten geschnappt und nichts wie hin - zu Christoph Daum. Und was soll ich Euch sagen: der hat den Bemeh an die Wand gequasselt, und wer Bemeh mal live erlebt hat, weiß, dass das nicht so einfach ist. Aber: entscheidend ist auf'm Bild.

Unseren letzten Whisky haben wir übrigens in stillem Gedenken an Robert Enke geleert.
Und damit sollte eigentlich alles gesagt sein.

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potlhbe'chugh yay qatIh pe''eghlu'?


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 18:13 
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B'Elanna hat geschrieben:
Ein kleiner Tip für die Kollegen der hannoverschen Polizei: die Lütticher Fans über das Südufer des Maschsees leiten, dann an zur Hildesheimer Höhe Döhrener Turm und über die Pferdeturmkreuzung zum Bahnhof. Dann ist Ruhe.

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 19:10 
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Danke Euch allen für die tollen Berichte! :nuke:
Schön, dass es nicht überall in Belgien so ist, wie in Lüttich und Ihr hier auch die Stadt besichtigen durftet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 19:12 
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Herr Rossi, das Bild in deinem Bericht, ist das von dir?

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 19:14 
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@B'Elanna
Man, könnte ich nur auch so schön schreiben, ich Legasteneniker.
Schöner Bericht :nuke:

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Zitat von Roter Dortmunder


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
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Danke für die schönen Berichte an unsere Auswärtsfahrer.
Es war sehr amüsant zu lesen.

Vielleicht nimmt sich der Sheriff von Lüttich ein Beispiel an Brügge, aber ich glaube nicht daran. :roll:

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Neuaufbau einer echten Mannschaft!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 20:39 

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@B'Elanna: :nuke:

Eine unvergessliche Spitzentour mit duften Leuten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 21:09 
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yeswecan hat geschrieben:
Herr Rossi, das Bild in deinem Bericht, ist das von dir?

Da ich nur mit meinem iPhone fotografiert habe, stammt das Foto von der NP-Onlineausgabe.

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„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 21:12 
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B'Elanna hat geschrieben:
Glory Days!
Ein sehr intensiver Ausflug ist zuende. Man(n) war einig darüber, dass ich den Reisebericht verfassen möge.

Wenn man sich den Bericht durchliest, weiss man warum :nuke:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 22:56 
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Unsere bezaubernde B'Elanna neigt leider dazu, ihr Licht ein wenig unter den Scheffel zu stellen. Das war mal wieder eine super Hotel- und Reiseorganisation. Auch an dieser Stelle ein ganz herzlicher roter Dank.

Von unserer Bootstour hatte B'Elanna ja schon berichtet. Klitzekleine Ergänzung: Der Kapitän warnte hin und wieder vor den niedrigen Brücken - wir nahmen den Pass auf und rieten den entgegenkommenden Booten lautstark: "Steht auf, wenn ihr Rote seid!"

Sehr gelungen auch die folgende Szene: Gegen Ende der Blocksperre wollte sich offenkundig die Tusse von Kabel 1 einen Extra-Applaus abholen und stolzierte an der Außenlinie lang, Richtung Zuid. Dabei ließ sie alles wallen und wackeln, was sich eben so wallen und wackeln lässt. Vielstimmiger Kommentar: "Du hast die Haare schön, Du hast die usw."

1A-Auswärtsfahrt. Nach wie vor unglaublich, was man mit unseren Jungs neuerdings so erlebt.

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„Dass wir den Aufstieg nicht schaffen, wird nicht passieren." Martin Kind


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte aus Sevilla und von der Vierschanzen-Tourn
BeitragVerfasst: 25.02.2012 23:18 
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Danke allen. Soviel Lob, das macht mich ja ganz verlegen. :oops:


ElFi - und nicht zu vergessen die Erwähnung des Prachtbaus mit Baujahr "1896", die zu Szenenapplaus auf dem Boot führte... der Kaptein wußte sich für zusätzliche Trinkgelder gekonnt in Stellung zu bringen - guter Mann!

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potlhbe'chugh yay qatIh pe''eghlu'?


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