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 Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 03.11.2012 03:01 
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Eine Frage noch, 1893:
War der Briefträger tatsächlich nur mit einer kurzen Hose bekleidet (brrrrr!) oder hatte Dein Hund schon getan, was ein Hund eben tun muss, und den armen Mann seines Beinkleides entledigt? :D

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"Es gibt für jeden Fußballer den perfekten Verein. Ich habe einfach das Glück gehabt, gleich den Verein zu finden, der zu mir passt"
Steven Cherundolo über seine 15 Jahre bei Hannover 96 :love:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 03.11.2012 08:22 
:nuke: :nuke: :nuke:
Mehr Daumen werden peinlich, aber vielen,vielen Dank für die tollen Berichte zum Helsingborgspiel an Alle!

Zitat:
Den Rotwein habe ich an Außendeck gelehrt, meine Vorfreude stieg, ich wurde allmählich lockerer.


Das macht mir allerdings Angst, eine Flasche um lockerer zu werden? Ab wann bist Du denn besoffen? :shock: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 03.11.2012 10:56 
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Und dann noch mit dem Auto weiter?
Oder ist der Hund gefahren ? :noidea2:

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 03.11.2012 12:33 
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Zitat:
Den Rotwein habe ich an Außendeck gelehrt, meine Vorfreude stieg, ich wurde allmählich lockerer.


Liebe 1893, ich halte Dich für eine faszinierende Person mit sehr viel Lebens- und Herzensbildung, aber ich frage mich, was Du so einer alten erfahrenen Flasche Rotwein noch beibringen kannst.... :noidea:
Oder war's ein Primeur - der erstens noch reichlich was lernen und zweitens kühl geleert werden sollte. Dann passt's auch mit dem Außendeck.

Ansonsten: Schöner Bericht! :nuke:

Wuchtbrumme: Geschäftsbericht. Stammtisch. Man sieht sich.
Pralino: Danke für das Kompliment! Man freut sich ja auch immer über geneigte Leserschaft.

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potlhbe'chugh yay qatIh pe''eghlu'?


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 03.11.2012 12:34 
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Ihr habt nicht aufgepasst - sie hat die Flasche gelehrt, nicht geleert. Wahrscheinlich kann die Flasche jetzt Erste Hilfe...

Und die Fähre aus Rostock braucht ne Weile, sonst könnte die Flasche immer noch keine HLW.

:wink:

Edit: Da war wohl jemand schneller...


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 03.11.2012 12:47 
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Wuchtbrumme80 hat geschrieben:
Cherek hat geschrieben:
...also zunächst Bier austrinken und mit einheimischen Unterhalten. Fragen, warum nur so wenige Menschen im Stadion waren, etc.
Und, warum waren denn nur so wenige Helsingborgeser im Stadion?
Ach ja, sehr schöner Bericht! Dankeschön!


Tja, da gab es eine Variation von Ausreden, (ist ja Wochentag), über Gründe (mein Herz gehört Stockholm) über politisch unkorrekte Argumente, die wieder einmal belegen, dass eine Diskussion, die mit Deutschen geführt wird, immer irgendwann bei Hitler landen *kopfschüttel*.

Ne wirkliche Antwort war nicht dabei.

Und - gern geschehen :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 04.11.2012 03:35 
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Wuchtbrumme80 hat geschrieben:
Eine Frage noch, 1893:
War der Briefträger tatsächlich nur mit einer kurzen Hose bekleidet (brrrrr!) oder hatte Dein Hund schon getan, was ein Hund eben tun muss, und den armen Mann seines Beinkleides entledigt? :D


Bei dem schneidigen Wind tatsächlich in sehr kurzer Hose, während andere Schwedinnen und Schweden dick eingemummelt unterwegs waren.

Feeler beseitigt!

Heute bzw. gestern bin ich im Dauerregen zum Spiel gegen die Puppenkiste gefahren. Seit halb zwei bin ich wieder daheim in meinem warmen Wohnzimmer. Ereignisreiche Tage, sach ich ma!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 05.11.2012 10:19 
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Ein Kumpel fragte gestern, ob B&B-Tours denn auch Hendrik Larsson angemessen gehuldigt und das Denkmal dieses in Helsingborg groß gewordenen Ausnahmekönners besucht hätte.

Ähm, nö. :oops:

Schwere (Selbst-) Kritik, Ähnliches wird nie wieder vorkommen. (Die Wettbewerber haben daran auch nicht gedacht - aber das kann für die Nummer 1 am Markt selbstvertändlich kein Trost sein.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 05.11.2012 15:30 
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Herr Filigrano, bitte setzen Sie Ihren Kumpel darüber in Kenntnis, dass B&B-Tours nicht auf kurzfristigen Ruhm setzt und deshalb anstelle von Henrik Larsson lieber die schwedische Torwartlegende Rio-Kalle Svensson angemessen gewürdigt hat. Wir sind extra für ihn am Tag nach dem Spiel nochmal zum Olympiastadion gepilgert und unsere Ehrfurcht angesichts dieses denkwürdigen Moments war so groß, dass wir sogar auf die obligatorische "Aufwertung" des Denkmals mittels eines schwarz-weiß-grünen Schals verzichtet haben. Was möglicherweise auch daran lag, dass Rio-Kalle eingezäunt war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 06.11.2012 20:22 
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Wuchtbrumme80 hat geschrieben:
.... nach einer interessanten Unterhaltung mit 2 Einheimischen


Die hatte ich ja fast vergessen. :laugh:
Das eigentliche Highlight der gesamten Tour war die Frage von "Miss Shot" :mrgreen:
"You are from Germany, which City?" :shock:
( ich sage zur Antwort jetzt nichts, verweise aber auf allein an unserem Tisch gefühlt ca. 200 Hannover-Schriftzüge auf Mützen, Caps ,Schals, Trikots, Sweatshirts, Jacken.....)

Weshalb ihr "Begleiter" aber mädchenhafte Züge annahm und nur mit seiner besten Freundin gemeinsam aufs Klo wollte, habe ich bis heute nicht verstanden. :noidea2:

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 08.11.2012 08:44 
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Super Beiträge, gerne mehr davon, es ist ein Vergnügen zu lesen, was Euch so alles passiert ist. :)
Vielen Dank an alle Schreiber!

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Neuaufbau einer echten Mannschaft!


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 Betreff des Beitrags: Alle zurück aus Valencia?
BeitragVerfasst: 08.12.2012 15:21 

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Mann war das eine tolle Stimmung in Valencia!

Wir waren doch viel mehr als 1500?!

Und nach Spielende freiheitsberaubt 15 Minuten im Gästeblock "Una cerveza por favor" gesungen, bis selbst die PolizistInnen lachten, das hatte Stil!!!

Wenn man die spanischen Fans so sieht und (kaum) hört, merkt man, wie wertvoll unsere Fankultur ist!
Selbst beim CL Spiel Barça-Lissabon am Abend zuvor wäre es ohne die Lieder der ungefähr 100-200 Roten ziemlich stille gewesen :)


http://www.youtube.com/watch?v=b0L5CdcrfYo


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 15.02.2013 07:18 
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Herrje, spät aber nicht zu spät mein Reisebericht:

Die Reise begann mit kleinen Problemen. Es fing an zu schneien und der S-Bahnverkehr war durch die Nachwirkungen einer Entgleisung gestört.. Es kam zu Zugausfällen oder Verspätungen. Also stapfte ich etwas früher als geplant zum S-Bahnhof.

Dort angekommen musste ich feststellen, dass ich ca. 45 Minuten warten muss. Aber nicht einmal bei der Verspätung war die Bahn pünktlich. Als ich gerade gehen wollte, um mir ein Taxi zu rufen, kam dann endlich S-Bahn.

Am Flughafen angekommen, ging es zum TUI-Schalter im Terminal C. Dort holte ich mir die Reiseunterlagen. Dazu gab es noch einen Match-Schal und eine Nikolausmütze. Danach ging es zum Einchecken. Mittlerweile war 1893 erschienen und wir schlenderten zur Personenkontrolle.

Im Wartebereich vor dem Gate hatte die TUI ein Frühstücksbuffet aufgebaut (Schnittchen, heiße und kalte Getränke). Unser Fachgespräch beim Frühstück wurde jäh durch ein Fernsehteam, die sich sehr für die Meinung von 1893 zur bevorstehenden Reise interessierte. Also gewährte 1893 denen ein ausführliches Interview. Ob das tatsächlich gesendet wurde, kann ich nicht sagen, denn es handelte sich um freies Team.

Etwas später traten noch Dete Kohlmann und Ossi Pfeiffer auf. Gemeinsam mit den mitreisenden Fans schmetterten sie "96 - Alte Liebe". Die Stimmung stieg Bus zum Siedepunkt, als die Mannschaft auf dem Weg zu ihrem Flieger vorbeikam. Als unser Pilot erschien, nahmen die Ersten bereits Aufstellung zum Boarding. Flugkapitän Kuppler ist übrigens normalerweise Technik-Chef bei TUIfly und ließ es sich nicht nehmen die 737-800 mit 96-Logo am Rumpf nach Valencia zu Steuern.

Schnee schippen brauchten wir nicht, sondern konnten direkt in den Flieger einsteigen. Allerdings meldete der Kapitän, dass der Flieger vor dem Start zum Enteisen müsse. Nach dieser Prozedur rollte die Maschine zum Start und hob ab. Es ging über NRW, Belgien, Frankreich und den Pyrenäen nach Spanien. Vor dem Mittagessen stimmten Dete und Ost noch einmal "06 - Alte liebe" an und gemeinsam wurde gesungen. An Valencia sind wir zunächst vorbeigeflogen, denn der Flughafen musste nach einer Kehre über den Mittelmeer von der Seeseite angeflogen werden. Mit einer "Kapitänslandung" setzt der Flieger auf und rollte zur Parkposition.

Vom Flughafen ging es per Transferbus zum Expo-Hotel in Valencia. 1893 besorgte sich für die Erkundung von Valencia in den beiden Tagen ein Fahrrad. Die TUI hatte im Hotel der "Gold-Flieger" einen Abend mit Karaoke-Wettbewerb organisiert. Also beschloss ich, im Hotel zu bleiben, um mich zu akklimatisieren und eine Kleinigkeit zu essen.

Nach dem reichhaltigen Frühstück mit spanischen Spezialitäten wurde das Gepäck in einem Gepäckraum eingelagert. Wenn ich abends den Abfahrttermin zum Stadion verpasst hätte, wäre das Gepäck zum Stadion transportiert worden. Dann begann für mich die Erkundung der Stadt. Gleich um die Ecke ist eine Haltestelle für die Busse der Valencia Bus Turistic. Es werden 2 Routen für eine Stadtrundfahrt angeboten, die Fahrt kostet 17 Euro und man kann zwischendurch aussteigen, Karten für Sehenswürdigkeiten wie den Bioparc (ein Stück afrikanischer Savanne in Europa) oder das L'Oceanogràfic (Größtes Aquarium Europas) kaufen (und grinsend an den langen Schlangen an der Kasse vorbeigehen) und später seine Fahrt fortsetzen oder die Route wechseln. Am Hotel führt die Ruta Valencia Histórica mit dem Ziel Altstadt vorbei.

Diese Route endete für mich an der Plaza de la Reina. Der Platz war fest in roter Hand. Ständig traf man auf 96-Fans. 96-Kölsch hatte einen festen Stammtisch. Um 12:00 Uhr war die Kathedrale ein Pflichttermin, denn da tagte das El Tribunal de las Aguas ((ältestes Wassergericht in Europa). Hier werden seit über 1.000 Jahren Streitigkeiten über die Bewässerung der Felder geschlichtet. eine besondere Rolle in der Geschichte der Stadt spielt der spanische Nationalheld Rodrigo Díaz de Vivar genannt El Cid (der Herr). Der befreite die Stadt 1094 von den Mauren und herrschte bis zu seinem Tod in der Verteidigung der Stadt 1099. Die Stadt fiel dann von 1102-1238 wieder an die Mauren. Mit einer Statue wird dem Cid gedacht.

Zu Fuß habe ich die Altstadt erkundet. Der Mercado Central (die zentrale Markthalle) hat am Donnerstag leider geschlossen (sehr sehenswert!). An der Plaza de la Virgin (an der Rückseite der Kathedrale) - einem weiterem Treffpunkt der 96-Fans - hatten Spaßvögel 2 kg Waschpulver in einen Brunnen gekippt, der nun munter Schaum produzierte. Die spanische Polizei beobachte alles genau und für die Eingeborenen war das ein Riesenspaß. Später trafen noch Dete und Ost ein und es wurde wieder "96 - Alte Liebe" gesungen. Für 100 Euro nahm ein 96-Fan ein Schaumbad im Brunnen! Danach habe ich mir an der Plaza de la Reina ein Restaurant gesucht und Tapas gegessen. Warum keine Paella in der Stadt der Paella? Nun, ich war solo unterwegs und die Paella wird nur in Portionen für Zwei serviert.

Danach folgte eine Stadtrundfahrt auf der Ruta Valencia Marítima Richtung Hafen. Am Hafen liegt auch die F1-Strecke Das F1-Rennen wird überwiegend auf öffentlichen Straßen ausgrtagen (erkennbar an den Markierungen auf der Straße), lediglich Teile wie die Boxengasse sind auf Privatgelände. Ich hätte auch ein Sonnenbad am Mittlmeer nehmen können (das Wasser war aber zu kalt). Stattdessen habe ich an der Plaza de la Reina lieber einen Cappuccino bei 16 Grad Außentemperatur genoosen. Immer noch waren viele 96-Fans unterwegs in der Stadt und man traf alte Bekannte. Weil ich eilig hatte, nahm ich ein Taxi zum Hotel. Das Taxifahren in Spanien ist preisgünstig. Erst kriegte ich einen Schock, weil 4 Euro auf dem Taxameter stand, aber der tickte bis zum Hotel langsam vor sich hin. Im Hotel habe ich an der Bar erst einmal Cerveza (Bier) getrunken, denn das gibt es im Stadion nicht. Nach und nach trafen weitere Mitreisende ein und später luden wir das Gep+ck in den Bus und fuhren zum Stadion.

Zum Spiel ist im entsprechenden Fred vieles geschrieben worden. Im 96-Fanblock ging es anfangs etwas chaotisch zu, denn der Unterrang war gesperrt und daher herrschte frei Platzwahl. Von Beginn an waren spanische Polizisten im Block, doch die waren gut drauf und machten Scherze. Von den Heim-Fans war kaum etwas zu hören. Wir haben da alles übertönt und die Stimmung war gut. Lediglich nach dem Anschlusstor meldeten sich die Heim-Fans kurzzeitig. Da war es einem Idioten bei der BN wohl zu friedlich im Stadion und er brüllte: "Hijos de Puta". Erst stimmten seine Kumpels, dann alle Ultras in diese Beleidigung ein. Die Polizisten hatten plötzlich die Helme auf und begannen eine Rangelei mit der BN bis der Idot ergriffen und aus dem Block gezerrt war. Danach herrschte wieder Frieden, aber die Polizisten waren weiterhin arlarmiert.

Nach Spielende verließen die Heim-Fans fluchtartig das Stadion, trotzdem gab es für uns eine Blocksperre. Es kam Unmut auf, weil die Spanier fast komplett weg waren. Dann stimmte man an "Una Cerveza por favor!" (Ein Bier bitte). Das Fanden sogar die Polizisten witzig! Nach Albauf der Blocksperre verabschiedeten sich einige Ultras persönlich von den Polizisten! Danach ging es mit dem Bus direkt zum Flughafen. Dort konnten wir den Erfolg mit der Mannschaft feiern und Lars Stindl bedauern, der einen dicken Eisbeutel am Fuß trug. Über das Mittelmeer, Italien und die Schweiz ging es in die alte Messestadt. Unterwegs es noch einen Imbiss und das ein oder andere Getränk. Kurz nach $:00 landeten wir in Hannover-Lngenhagen. Die Mannschaft fuhr direkt vom Flugfeld zum Stadion. Da der Nahverkehr noch nicht Ohr und keine Gastronomie geöffnet hatte fuhr ich mit dem Taxi nach Haus.

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„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 17.02.2013 01:00 
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B&B-Tours, dieses mal in Minimalbesetzung (B'Elanna, Alter96er,Elfi und Bemeh) unterwegs gewesen, ist am Nachmittag wieder zu Hause angekommen.

Viele tolle Eindrücke, lange Rolltreppen, langbeinige Frauen, leider aber auch eine nur durchwachsene Mannschaftsleistung haben wir mitgebracht.

Ausführlicher Bericht durch ein anderes Mitglied der Reisegruppe folgt.

Ach so, dieser Bericht gilt dem aktuellen Spiel in Moskau.

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Seit Jahren in einer Scheinwelt lebender und krachend gescheiterter Moderator


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 17.02.2013 01:53 
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Seit heute Abend bin ich auch wieder zurück und habe wieder einmal auf meine Weise eine richtig tolle Fahrt erlebt, die am Abreisetag mit einem knackigen Fußballspiel mit sensationell netten Russen auf einem Kunstrasenplatz im LuschnikiSportpark geendet hat, bei Eiseskälte, war total super, habe eine super Torvorlage gegeben und wir haben den Gegner mit Leibchen abgekocht.

Und wie ich an das Trikot von Yuri Zhirkov gekommen bin, erzähle ich später, das ist neben vielen anderen eine richtig tolle Geschichte!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 17.02.2013 05:51 
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Dann haut mal bitte in die Tasten.
Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.

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Zur Fankultur gehört das Leiden und der Mißerfolg zwingend dazu,
weil man sich sonst nicht über das Erreichte freuen kann.
Zitat von Roter Dortmunder


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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
BeitragVerfasst: 17.02.2013 12:04 
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9 plus 6 Splitter


I. Vorbereitung & Anreise

1. Endlich, 20. Dezember, Auslosung. Adventlich getränkte Erwartung. Doch in der Lostrommel geht es eiskalt zu. Was muckeln die sich da in Nyon nur zusammen. Ein Desaster, nein: eine Jahrhundertkatastrophe – passt auch nicht, es ist der Super-Gau.

2. Machatschkala -? Google sagt, es liege in einer Gegend, eingebettet in eine Umgegend. Mit Pyrotechnik werde dort nicht hantiert. Aber mit richtiger Technik. Explosionen, Anschläge und Attentate gehören in Dagestan zum Tagesprogramm.
Anschi Machatschkala. Ein Oligarchenkonstrukt, gegen das alle anderen Oligarchenkonstrukte wirken wie Fußball-Projekte der Walddorfschule am Maschsee.

3. Die sportlichen und touristischen Aussichten lösen bei B&B-Tours für eine Zehntelsekunde Schockstarre aus. Doch Präsident Kind spielt einen Pass in die Schnittstelle und leitet die Wende ein: „Anschi ist ein attraktiver russischer Verein. Natürlich gibt es in Westeuropa Marken, die bekannter sind, aber ich differenziere da: Das ist ein sehr attraktives Los."
Was denn nun: Los oder Schicksal? Egal. Denn die Marke trägt ihre Heimspiele nicht zu Haus aus, sondern in Moskau. Moskau, geht doch.

4. Mit Musik fällt alles leichter, auch Reisevorbereitungen. Zeitlos schön die Tipps der Musikanten von Dschinghis Khan:

Moskau, Moskau
Wirf die Gläser an die Wand
Russland ist ein schönes Land
Ho-ho-ho-ho-ho, hey!

Die zweite Strophe ist auch super:

Wodka trinkt man pur und kalt
Das macht hundert Jahre alt
Moskau, Moskau
Väterchen dein Glas ist leer
Doch im Keller ist noch mehr
Moskau, Moskau

Also, gleich mal merken: In Moskau erst die Gläser erst an die Wand feuern und anschließend aus den Scherben trinken. Man muss schließlich die Landessitten beachten, um beim Besuch der örtlichen gastronomischen Einrichtungen nicht unangenehm aufzufallen.

5. Der Organisationsturbo läuft an – ein B von B&B-Tours bunkert ratzfatz supergünstige Lufthansaflüge und besorgt die Eintrittskarten, das andere B (Accommodation Service - Licensed Partner of Klingon Event Service) kümmert sich ebenso ratzfatz um Visa und Hotel. Alles gut - „alles gut, alles klar, passt schon“ – heißt auf russisch „wsjo normalno“ und wird ungefähr „narmalna“ ausgesprochen. Narmalna ist nun einmal Standard, wenn man mit dem marktführenden roten Auswärtstourunternehmen unterwegs ist.

6. Mittwoch, 13. Februar, jetzt geht’s lohos. Ein kräftiger Schneeschauer im Hils, doch unten im Leinetal flockt es dünner, die B3 ist frei. Autoradio, Frühsport bei ndr info. Der Sprecher informiert, dass Werder in diesem Jahr auf der europäischen Bühne nicht vertreten sei. Die Bremer haben aber einen neuen Manager verpflichtet und der sei sehr optimistisch, dass die EL-Quali in dieser Saison vielleicht geschafft werden könne. Es folgt im O-Ton dasselbe noch einmal. Eine hochinteressante Nachricht von einem Nichtereignis. Über 96 gibt es dagegen vor Moskau nichts Vermeldenswertes. Unser Premiumpartner NDR präsentiert sich in Narmalna-Form.

7. So, angekommen in Hannover, jetzt noch ein wenig rabotten, dann ist Schicht im Schacht. B’Elanna und Alter96er werden abgeholt, das Navi zeigt Richtung Berlin. In der Hauptstadt wollen wir uns auf den Trip in die größte Stadt Europas einstimmen. Bemeh reist aus Süddeutschland an, ist drei Minuten vor uns im Hotel, nutzt die Zeit und bespaßt die Damen von der Rezeption. Timing passt, narmalna.


II. Ums Spiel herum

8. Manche Vorurteile stimmen, zum Beispiel die über die Moskauer Metro. Lüster, Fresken, Marmor satt – wahre Prachtstationen. Es geht ziemlich tief runter, schätzungsweise dreimal tiefer als unter der Kröpcke-Uhr. Und schnell sind die Rolltreppen, verdammt schnell. Ist das ein Grund, warum unterirdisch kaum alte Menschen zu sehen sind?

9. Oberirdisch werden wir von ca. eine Trilliarde Polizisten empfangen. Einer winkt uns heran: „Deutschland kommen, dawaj“. Watten nu, eilt uns unser Ruf als Fans der C-Kategorie voraus? Oder ist er zu unserem Schutz vor den Nachfahren Dschinghis Khans abkommandiert? Gelbe Trikots haben sie ja.
Abwechselnd stramm und locker geht der junge Mann vor uns her und eskortiert uns höchstpersönlich ins Luschniki. Unterwegs passieren wir sechs Kontrollstationen, eine davon im Flughafenformat. Piep-Piep-Piep-Piep, fertig. Zelte und Nacktkontrolle sind aber nicht vorgesehen. Glücklicherweise, das Thermometer zeigt -9 C.

10. B’Elanna und der Polizist veranstalten einen temporären Mützentausch, aber aufs Foto will er partout nicht. Es schlendern ja auch jede Menge untere, mittlere und obere Polizei-Chefs auf dem Stadionvorplatz herum.

11. Im Stadion, stellt Alter96er mit geschultem Blick fest, sind fast alle Plätze gut zu sehen. Die Anschi-Kunden sind uns gegenüber platziert, man hört sie kaum bis gar nicht. Unser Block ist ganz gut drauf. Kein Gepfeife, kaum Unmutsäußerungen, viel anständiger Support, in einigen Momenten schallt unser altehrwürdig-stolzes Ha-Es-Vau kräftig durch die riesige Anlage.
Putzigerweise gibt es auch in Moskau einen deftigen Gruß in Richtung Braanschwaich. Ist Tradition, klar, jagutähm. Moderator Tanne treffen wir in der Pause, er freut sich, denn es war ihm ein lang gehegter Wunsch, „mal ins Luschniki zu fahren und dort ‚Scheiß-Aantracht Braunschwaich’ zu bölken“. Narmalna.

12. Gefühlter Spielbericht: Beim Premiumprodukt Anschi können (fast) alle richtig gut mit der Pille umgehen, dazu kommen noch zwei bis drei Ausnahmespieler. Nach wenigen Minuten ist klar: Das wird nichts, die sind einfach zu stark für unsere Jungs in ihrer derzeitigen Verfassung.
Dennoch rütteln wir sie für ein paar Augenblicke richtig durch. Nach dem 0:1 agiert die Marke knieweich und fahrig – wäre hier der Nachstoß gelungen, wer weiß. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir trotz massiver Unterlegenheit glasklare Chancen. Also, sonst ganz vorbei ist es noch lange nicht.
Beim Anlauf von Eto’o wünscht unser Block diesem Rotzlöffel kollektiv die Pest an den Hals. Manchmal werden Wünsche wahr.
Noch ein Nachklapp in Sachen Tradition. In manchen Dingen kennt B&B-Tours da kein Pardon. Ein Kapitän ist ein Kapitän, verdammt noch mal. Ein Kapitän hat sich nicht zu verstecken und nach verlorenen Zweikämpfen oder Fehlpässen desinteressiert stehen zu bleiben. Ein Kapitän hat anderen zu helfen und vorweg zu gehen. Jan Schlaudraff, das war gar nichts.

13. Die Blocksperre (Durchsage: „Bitte verlassen Sie den Block nur auf Einladung!“) nutzen wir zum Parlieren, die Stimmung ist merkwürdig gedrückt. Nicht wegen der Niederlage, damit war zu rechnen. Sondern wegen der Gesamtsituation. Ein Alt-Fan berichtet in der Moskauer Nachtkälte von Gesprächen mit Präsident Kind. Das hört sich alles ganz und gar trostlos an.
Während wir im Block quasseln, wird draußen ein Feuerwerk abgebrannt. Pyro scheint einen zu verfolgen in diesen Tagen. Vor der Metro-Station erwartet uns wieder ein Fellmützenspalier, aber das kennt man ja mittlerweile.


III. Hinterher

14. Die Hotelbar heißt, kaum zu glauben, auch Luschniki. Viel Gemüse. Wir üben uns in Alliterationen und fabulieren über Tartaren-Trullas, Kosacken-Keulen, Ural-Uschis und Oligarchen-Olgas. Einen Extra-Wodka trinken wir auf unsere Freunde, die diesmal leider nicht dabei sein konnten. Ich teile mit Bemeh das Zimmer, der Unermüdliche surft noch kurz rum und liest aus dem Spiele-Fred vor. Nicht pikiert sein, Leute, ich schreibe das ohne Unterton: Schon vor Ende der ersten Seite bin ich eingeschlafen.

15. Eine ganz reizende Studentin der Theaterwissenschaften zeigt uns ihre Stadt. Directors Cut. Im Kreml gibt es einen Arsenal Tower, davor steht die weltweit größte Kanone, aus der kein einziger Schuss abgefeuert wurde. „Zar Puschka“ hieß das Teil ursprünglich, wurde aber jetzt aus aktuellem Anlass in „Jan Schlaudraff“ umbenannt.
Der Sperlingsberg ist komplett vereist und der Beweis, dass man Hügel auch hochrutschen kann. Anstrengend. Wer nicht schwitzt, ist Braunschweiger. Jau, schöne Sicht auf Stadt und Stadion. In die steile Hangseite sind Schanzen gebaut. Nicht vier, aber zwei. Es gibt ja noch ein Rückspiel.
Unsere Tournee führt an der Lomonossow-Uni vorbei. Auf dem Hauptturm prangt noch immer der Sowjetstern, allerdings löchrig-lädiert. Maxim Gorki erweisen wir die Ehre und schlurfen in Museumpuschen durch sein Haus. Schließlich bringt uns ein knallroter Aero-Express zum Flughafen. Wir sinnieren, ob denn wohl in Nürnberg etwas zu holen sei. Narmalna.

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 Betreff des Beitrags: Re: Reiseberichte 2.0 - Von Dublin nach Amsterdam
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Dafür ein DREIFACHER:
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Klasse!! Danke :flag962:


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BeitragVerfasst: 17.02.2013 15:10 
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Als ich meine Reiselektüre im Koffer versenkt habe, war mir nicht bewußt, dass Herr Filigrano im Buch vorkommen würde. Auf Seite 42 in „The Road to MacCarthy“ steht sinngemäß, dass Notizen, die man im bierseligen Zustand schreibt, die Grenzregionen der menschlichen Psyche ausloten und man sie, um sie zu kapieren, im selben Rauschzustand lesen sollte, wie sie geschrieben wurden.
Dass das nicht nur für den Inhalt, sondern ganz besonders für die Handschrift gilt, steht bei McCarthy nicht, ist aber so.

Ich habe keine Notizen gemacht, deshalb meine kleinen Ergänzungen unsortiert und ganz schnell, solange die Eindrücke noch frisch sind.

Wenn man in die USA reist, geben sie sich dort alle Mühe, einen nicht ins Land zu lassen. Wenn man nach Russland reist, machen sie einem Schwierigkeiten, wenn man wieder weg will. Für beide gilt: wenn man erstmal drin ist, ist es schön. Es gab gefühlte 96 Kontrollen auf dem Weg zum Flughafen, das fing schon mit dem Ticketkauf für den Aeroexpress auf dem Kiewer Bahnhof an.
An der Passkontrolle wurden wir dann kollektiv und gnadenlos zurückgeschickt, weil wir zusätzlich zum Online Check-in noch eine Bordkarte aus Papier brauchten, da man ein iPhone nicht abstempeln kann. Unmittelbar vorher hatte uns El Filigrano in Schrecken versetzt, indem er feststellte, dass seine sämtlichen Papiere, Karten und anderes Gedöns aus der Innentasche seiner Jacke verschwunden waren – vermutlich in Gorkis Wohnhaus geklaut. Sie hatten allerdings nur einen internen Seitenwechsel von linker nach rechter Tasche vollzogen. Also: narmalna.

Moskauer Legenden: Wenn man auf dem Mosaik vor'm Roten Platz steht und eine Münze nach hinten wirft, kann man sich was wünschen (wenn die Münze dabei einen Passanten trifft, geht der Wunsch auch in Erfüllung).
Dann gibt’s da irgendwo am Kreml so 'ne Mauer aus sehr löcherigen Steinen. Hier muß man irgendwo eine Münze reinstecken und sich was wünschen und dafür eine andere finden und rausprokeln, damit der Wunsch in Erfüllung geht. Der Alte96er hat eine Münze versteckt, Bemeh hat eine gefunden, ich habe sie rausgeprokelt - was diese Arbeitsteilung nun für wahr werdende Wünsche bedeutet, wird wohl ein Geheimnis bleiben.
Und am Platz der Revolution soll man an einer der Bronzestatuen die Hundeschnauze rubbeln, damit der Wunsch in Erfüllung geht. Bei so vielen Wünschen sollte es doch klappen, dass einer wahr wird.

Und dann möchte ich noch ein paar Danksagungen loswerden an Menschen, die uns auf der Reise begegnet sind und für besondere Momente gesorgt haben:
:hallo: die beiden Hannoveraner, die uns in Ermangelung von eigenen Rübli
auf ihrer Mehrfartenkarte mitgenommen haben,
:nuke: die junge Dame, die in Jena englisch studiert und uns und die beiden Hannoveraner
vom Flughafen sicher bis in die Metro in der Innenstadt begleitet hat,
:mad: den Typen, der mich in der Metro anbrüllte und solange furchtbar erschreckte,
bis uns jemand zu verstehen gab, dass er lediglich für das Spiel Glück wünschen wollte,
und dass wir die Anschis plattmachen,
:bow: das Trio in der Basiliuskathedrale, die den Raum mit Gesang erfüllten und
aus einer einfachen Kirchenbesichtigung ein ganz besonderes Erlebnis machten,
:noidea: den Typen, der uns den Weg zum Gorkimuseum mit „ das gelbe Haus da drüben“ beschrieb
und damit in krassem Gegensatz zum Stadtplan stand. Er hatte uns nämlich zu Gogol geschickt. Egal.
:love: und natürlich unsere zauberhafte Führerin am Freitag,
die uns nicht nur sicher durch das Gewimmel in der Stadt führte,
sondern sich auch als unverzichtbare Hilfe beim Einkauf von
Postkarten, Briefmarken, Fellmützen und sonstigem Gedöns erwies

_________________
potlhbe'chugh yay qatIh pe''eghlu'?


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