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 Fanszene Hannover Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 08:02 
Neo1896 hat geschrieben:
Ey, weisste was, ich kann solche Beleidigungen gegen mich auch verkraften auch ohne zich Millionen Gehalt, wie geht das? -> Einfach nicht hinhören und sich nichts dabei denken. Aber das kann wohl nicht jeder... .


Aber was vernünftiges aus eigenem Mund rauskommen zu lassen ist auch nicht so einfach, oder? Verstehste? Ne??

Spieler beleidigen, echt kreativ. Ich glaub, ihr seid irgendwie nur neidisch, neidisch auf das Leben der Menschen, die es geschaft haben.

Gute Besserung irgendwie....


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 Betreff des Beitrags: Re: Fanszene Hannover
BeitragVerfasst: 04.09.2012 08:31 
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Ich dachte mir das ich diesen Thread richtig gewählt habe wenn es um das Thema Fankultur und öffentliche Wahrnehmung der 96 Fans geht.

Im Spiele Thread scheint mir das Thema nicht richtig Plaziert.

In den letzten Tagen Kocht das Thema Fankultur in den Medien wieder hoch.

Einige Fans von uns haben meiner Meinung nach ordentlich über die Strenge geschlagen und das könnte dazu führen das alle Fans in Sippenhaft genommen werden.

Entweder es werden Knaller und Pyros im Fanblock gezündet oder Ehemalige Spieler werden unter der Gürtellinie Beleidigt usw.

Natürlich gibt es da viele unterschiedliche Meinungen zu und einige werden sagen wo wir das Problem haben und das alles nur Künstlich aufgebauscht wird.

Ich für meinen Teil finde das man sich Kultiviert und Vorbildlich verhalten soll.
Wir alle Lieben unseren Sport und sind mit Leidenschaft dabei, wir Feiern gerne mit unserer Mannschaft und wir Trauern mit unserer Mannschaft.

Es stellt sich die Frage ob man nur Stimmung machen kann wenn man Grenzen regelmäßig übersteigt, wenn man andere gefährdet und in der Öffentlichkeit als Chaot betitelt wird.

Ist es nicht viel schöner wenn H96 in den Medien über die Sportlichen Erfolge wahrgenommen wird?

Ich für meine. Teil habe keine Lust auf eine Öffentliche Wahrnehmung wie sie Dresden oder Köln Fans mittlerweile haben.

Diese Fans machen den Ruf aller Fans von H96 Kapputt.

Ich würde gerne eure Meinung dazu Lesen.

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Zitat Leon Andreasen : „Wer nicht bereit ist, zu kämpfen, soll an die
Tür vom Trainer klopfen und abhauen.



"Ich bin gegen Pyro"


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 Betreff des Beitrags: Re: Fanszene Hannover
BeitragVerfasst: 04.09.2012 09:00 

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Dazu sollte erstmal die grundlegende Frage gestellt werden, inwiefern hat die Fanszene in den vergangenen Wochen überhaupt über die Stränge geschlagen. Weder die min 5-7 Jahre alte Haarmannfahne, noch der Schmähgesang von vergangenem Sonntag waren irgendwie neu. Im Übrigen sei mal zu betonen, dass 96 am Sonntag 90 Minuten lang ein absolutes Heimspiel hatte und es bei An und Abreise absolut friedlich blieb, was beim Niedersachsenduell gegen Wolfsburg nicht immer so war. Also nochmal meine Frage: Inwiefern haben die 96-Fans überhaupt über die Stränge geschlagen? Oder werden wir jetzt nur als Alleinschuldiger für den min so alten wie üblichen rauen Umgangston in den Stadien schuldig gemacht?
Ich halte das für ausgemachten Blödsinn. Gerade in der Nordkurve vernimmt man nur punktuelle Schmähgesänge, 90 % des Supports beschränkt sich auf das eigene Team, was auch schon seitens vieler anderer Fanszenen wahrgenommen und unterstrichen wurde. Da geht es anderswo ganz anders ab, weshalb es einfach nur falsch und blöd ist mit dem Finger auf Hannover zu zeigen.
Interessant hierbei ist, dass stets die an den Pranger gestellt werden, die ja sonst so für das positive Image von 96 in Europa sorgten bisher, die Auswärtsfahrer im Besonderen. Meiner Meinung nach ist und bleibt das eine miese Kampagne, um den Zuschauerwandel zu vollziehen und über kurz oder lang die ungeliebten (ungezogenen) Publikumsstrukturen auf Stehplätzen und in Supportersblöcken abzuschaffen. Leider spielen dieses miese Spiel zu viele mit. Zum Glück geschieht das aber zurzeit nur im Internet, in der realen Parallelwelt verhält es sich insgesamt durchaus gemäßigter und die Themen, die hier heiß diskutiert werden, spielen im Stadion eher eine kleine Rolle und der Zusammenhalt der Fanszene ist deutlich spürbarer, wogegen man, wenn man das Forum hier als Beispiel nehmen würde, von einem Krieg in der Fanszene ausgehen müsste.
An dem Punkt würde ich mich mal fragen, woran liegt das? Liegt das daran, dass die "Meinungsführer" der Foren (ich beobachte zurzeit vor Allem die Diskussion hier, dazu im Fanmagazin und im Transfermarktforum und die Unterschiede sind teils gravierend!) im Stadion nicht gegenüber den kritisierten Personenkreisen ihre Zähne auseinanderkriegen? Oder ist das letztlich doch nur so ein Unter-der-Woche-Hobby, einfach nur mitzureden, sich zu echauffieren und am Wochenende im Stadion ist es einem dann doch nicht mehr so wichtig, als dass man sich um einen Diskurs im echten Leben bemühen wollte?
Meine Vermutung liegt bei zweiterem, sodass man verschiedene Internetdiskussionen vielleicht nicht mehr allzuernst nehmen sollte.

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"...gemeinsam appellieren, die Fanszene stets differenziert und als unverzichtbaren Teil von Hannover 96 zu betrachten."
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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 09:24 

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Nur mal so rein Interesse halber: Warum schreibst du eigentlich immer "ihr"? Ich würde jetzt einfach mal vermuten, du meinst damit die Ultras, oder? Trennst du das dann auch zwischen Ultras und Nordkurvenbesucher? Oder zwischen den verschiedenen Gruppen, oder den verschiedenen Blöcken? Oder deckt dein "ihr" das alles ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 09:37 
marVin hat geschrieben:
"ihr"?


= Gesinnungsgenossen

Ist das eigentlich alles was dich an dem Thema Interessiert, was meint mit Proviantkoffer mit "Ihr" ?

Hast du keine Frage an den ganzen XYZ96er- Typen, die hier nur ihre "Meinung" kund tun?

Keine Fragen? Echt nicht?


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 09:54 
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Mann,

solange sich die Ultras für etwas besseres halten, als den "Durchschnittsfann" geht mir das Getöse von diesen Kiddies echt auf den Geist.

Ultra???
Wer über 40 ist, und alles mitgemacht hat, der darf sich in meinen Augen vllt. so nennen.
Diese Choreos sind ja nett, aber diese Vörsänger und Vorklatscher sind einfach nur drollig. Die Gesänge kommen über unteres Gotthilf Fischer Niveau leider nicht hinaus.
Und diese Kids sind tatsächlich der Meinung, Ihnen gehört ein Teil des Erfolges, den 96 zur Zeit auf den Rasen bringt. Mein Gott!!!

Und dann hör ich mir auch noch das Gequatsche an von irgendwelchen Schubsereien in fremden Städten...

Mannomann.

Ein kleines bisschen mehr Demut vor unserem Sport kann nicht schaden!

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"Die fußballerische Intelligenz ist die Grundlage, um einen sportartspezifischen Intellekt aufzubauen."
(Peter Grötaz Neururer)


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:05 

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Na endlich reines Ultrabashing gepaart mit dem Vorwurf, sie würden sich für was besseres halten, hatten wir lange nicht mehr.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:10 

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mit Proviantkoffer hat geschrieben:
marVin hat geschrieben:
"ihr"?


= Gesinnungsgenossen

Ist das eigentlich alles was dich an dem Thema Interessiert, was meint mit Proviantkoffer mit "Ihr" ?

Hast du keine Frage an den ganzen XYZ96er- Typen, die hier nur ihre "Meinung" kund tun?

Keine Fragen? Echt nicht?


Na ja. Man muss doch differenzieren. Der Gästeblock in Wolfsburg bestand doch aus einer Mischung ganz vieler verschiedener Fans. Und nicht jeder, der die Reaktion auf die Rufe für überzogen hält, ist gleich ein Gesinnungsgenosse.

Genauso verhält es sich doch im eigenen Stadion. Müssen die pöbelnden Leute von der West, von denen es ganz schön viele gibt, auch irgendwie gemaßregelt werden? Sollte der Gästeblock grundsätzlich abgeschafft werden? Wie genau soll es denn funktionieren, die Leute die dummes Zeug brüllen weg zu bekommen?

Oder wird hier einfach nur was hochgekocht, was wohl oder übel jedes Wochenende in jedem Stadion seit Ewigkeiten dazu gehört?

Zudem finde ich, dass wir in Hannover ein größtenteils gutes Publikum haben. Es ist doch sogar ruhiger geworden, was schlimme Gesänge betrifft. Die Affenlaute beispielsweise sind glücklicherweise nicht mehr zu hören. "Arschloch *** Hurensohn deine..." bei Abschlägen gibt es nicht mehr. Es wird mit offenen Augen in der Nordkurve nach rechtem Gesocks geguckt, dass sich immer noch gerne versucht auszubreiten. Darauf zu achten und darauf hinzuweisen und diese Leute rauszuschmeißen finde ich beispielsweise viel wichtiger, als sich künstlich über harmlose Dinge aufzuregen und diesbezüglich Hysterie zu verbreiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:35 

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Ich denke, die krasse Wortwahl von Kind dient in erster Linie dazu, die Zielgruppe zu erreichen.
Es dürfte auch mehr darum gegangen sein, daß einzelne Fans möglicherweise mit ein wenig Abstand ihr eigenes Verhalten hinterfragen sollten.
Pogatetz ist ein echter Sportsmann, der für seinen jeweiligen Verein immer alles gibt und sich voll einbringt. Das ist das, was man von einem Profi erwarten kann, aber leider nicht immer erhält.
Er hat sich weder in seiner Zeit bei uns noch in diesem Spiel selbst etwas erlaubt, was derartige Entgleisungen rechtfertigen könnten.
Ich würde nicht so weit gehen, daß es nicht gestattet sein soll, sich einzelne Spieler oder auch den Schiri herauszupicken, um seinen Unmut kundzutun. Das gehört für mich in der Tat zum Stadionbesuch dazu. Allerdings gibt es auch hier ganz deutliche Grenzen.
Die Bezeichnung eines Schiris mit "Schieber" z.B. sehe ich noch im unmittelbaren Zusammenhang mit seiner Tätigkeit auf dem Platz. Persönliche Beleidigungen hingegen eben nicht. Ähnliches gilt auch für eigene und gegnerische Spieler.
Für mich ist das insofern keine Frage des Verbots von Emotion, sondern in gewisser Weise eher des Niveaus und des Anstandes.
Darüber hinaus sind wir alle sicher keine Heiligen. Es besteht aber möglicherweise doch noch ein Unterschied, ob einem in einer konkreten Spielsituation mal eine verbale Entgleisung rausrutscht, oder ob ich systematisch ohne jeden konkreten Anlass jemanden verunglimpfe, möglichst noch anonym in einer breiteren Masse.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:40 
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Meine Güte, wo geht das nur hin hier? Ich hätte gedacht, dass es eine eindeutige und überwiegende Unterstützung der Aussage von Kind geben würde in diesem Forum. Nicht aus taktischer, sondern rein inhaltlicher Sicht. Und was muss ich hier lesen? Neben dem sowieso alles relativierenden 1896er gibt es eine Gruppe von Usern, die hier alles verharmlosen wollen.

Wer von euch im "normalen Leben", also aussserhalb des Fußballs schon mal beleidigt wurde, und das dürfte jeder sein, weiß, wie man sich da fühlt und wie schlimm das ist. Man sieht das immer wieder beim Fußball in den Reaktionen beleidigter Schwarzer wie zuletzt der Dresdner Pote, wie nahe denen das geht.
Deshalb sind Beleidigungen einzelner Personen oder Gruppen ein absolutes no go, egal ob beim Fußball oder sonstwo. Das gilt für ehemalige Spieler wie für andere Vereine. Kritik an diesen kann man ja auch witzig rüber bringen, nicht aber in so schlimmen Sätzen wie "Tod und Hass dem BTSV".

Als die Bielefelder mal meinten, sie müssten allen mitteilen, dass sie Anhänger in ganz OWL haben und ihr Ostwestfalenlied geträllert haben, kam dann deutschlandweit die Retourkutsche mit "Ostwestfalen Idioten,..". Das war ein guter und zulässiger Konter. Ich als Ostwestfale fühlte mich nicht beleidigt. Das nur zum besseren Verständnis.

Jetzt zur Nordkurve. Natürlich sitzen und stehen da weit überwiegend tolle Fans, deren Stimmung ich auf der West genieße. So laut kriegen wir es da nicht hin. Natürlich sind die Ultras hauptsächlich für die schönen Choreos verantwortlich, auf die ich ganz stolz bin, und deren beste ich als Bildschirmhintergrund überall präsentiere. Und ebenso klar ist auch, dass die "Störenfriede" sich überwiegend in dieser Gruppe befinden, einer Gruppe mit sehr vernünftigen Leuten, deren Leitlinien man nicht unbedingt in Gänze teilen muss, die man aber respektieren sollte.

Was ich aber nie verstehen werde, ist, warum diese Ultras nicht in der Lage sind, sich so aufzustellen, dass sie die offensichtlich dummen Auswüchse unter ihren Mitgliedern verhindern. Es kann doch nicht im Interesse von intelligenten Leuten liegen, und als solche muss man die Leader der Ultras doch wohl bezeichnen, die Gruppe mit solchen Aktionen immer wieder zu diskreditieren. Es kann doch nicht sein, dass man mit den Vereinen verhandeln will, und beim nächsten Spiel zünden die Kinder inmitten und im Schutz der Gruppe die nächsten Böller und Bengalos. Was ist das für ein primitives Denken, Aktionen zu starten, die totsicher den eigenen geliebten Verein im Ansehen und finanziell schädigen?

Wann endlich geht die Diskussion hier über rechtliche Aspekte wie "der Hausherr hat das Sagen, es ist gesetzlich verboten, die Polizei setzt das Gesetz durch, usw." hin zu Diskussionen über die eigentliche Ursache. Welche Gruppe macht was warum und wie kann man diese Gruppe wirksam erreichen. Wie kann man die sie schützende größere Gruppe wirksam in die Verantwortung nehmen?

Diskussionen über die Zulässigkeit von Beleidigungen und Pyro sollten m.E. hier keinen Platz mehr finden. Allein mir fehlt der Glaube.

Ich habe bewusst über den aktuellen Anlass hinaus argumentiert, weil es mir schon länger auf der Seele lag. Insofern passt nicht jeder Absatz zu den vorherigen Beiträgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fanszene Hannover
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:42 
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Nun ja du sagst dass der Umgangston schon immer etwas rauer war und das man das ganze nur als Grund nehmen würde um die ungeliebten Stehplätze los zu werden.

Ich selbst gehe auch gerne ins Stadion und versuche 96 immer anzufeuern.

Allerdings ist es schade das einige Fans den Leuten immer noch neues Futter in die Hand geben um deren Ziele durchzusetzen.

Ich finde z.b. das Bengalos oder Allgemein Pyros im Stadion nicht sein müssen.
Ich finde es viel besser wenn wir unsere Mannschaft zum Sieg Singen oder Brüllen.

Oder tolle Choreografien am Anfang des Spiels finde ich richtig Klasse.

Aber müssen Beleidigungen unter der Gürtellinie sein? Müssen Böller oder ähnliches gezündet werden?

Welchen Sinn hat das ganze?

Ich verstehe nicht welchen Sinn es hat wenn man immer gegen geltende Regeln verstößt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:48 

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1896er hat geschrieben:
@Roter Günther: Die Meinung kannst du vertreten, allerdings wüsste ich nicht, ob mich jemand mit überteuerten Eintrittskarten vom Pöbeln abhalten könnte. Vielleicht mal drüber nachdenken.

Es wird immer Menschen geben, die sich durch nichts abhalten lassen. Das ist nun wirklich nichts neues. Allerdings wird sich die Pöbelgemeinde insgesamt deutlich verringern. Wenn Du mir schön rätst, über dieses oder jenes nachzudenken, gebe ich Dir den Ball gern mit dem Hinweis zurück, Dich mal zu hinterfragen, warum Du das Pöbeln brauchst. Normalerweise brauchen das nur Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:54 

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nur soviel zum Thema, die unangenehmsten Zeitgenossen auf dem vergangenen Maschseefest, die rempelten, pöbelten und einem im Einzelfall sogar Schläge androhten, waren jene, die offensichtlich auf dicke Hose und Schickimicki gemacht haben. Das ist nur ein persönlicher Erfahrungswert meinerseits, aber Grund genug für mich zu behaupten, dass eine Selektierung nach finanzieller Situation des Publikums hin zum gut betuchten Fan keinesfalls zu einer Verringerung der "Pöbelgemeinde" führt.

@Bemeh: Du kritisiert (oder stellst es zumindest in Frage) Relativierung. Ich finde, man muss in jeder Lebenslage relativieren und das heißt für mich nicht automatisch verharmlosen, wie einem stets vorgeworfen wird, sondern einordnen und entsprechend der Bedeutung bemessen. Dass in der Diskussion um einen fußballüblichen (also nichteinmal selbsterfundenen, sondern kopierten, lang bekannten) Schmähgesang jedes Maß verloren gegangen ist und selbst in der vergangenen Woche das Gleiche Maß in einer anderen Sache absolut fehlte, kann man sich schon fragen, wieso das jetzt plötzlich alles so wichtig gemacht wird. Es ist seit dem verfrühten Platzsturm der Düsseldorfer so eine unglaubliche Hypersensibilität verselbständigt worden, dass dieser Anforderung so gut wie keine Fankurve mehr nachkommen kann. Fußball ist einfach keine Operette, auch wenn gerade einige Tagträumer das jetzt erst zu merken scheinen.

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Zuletzt geändert von 1896er am 04.09.2012 11:21, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 10:58 
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Roter Günther hat geschrieben:


Normalerweise brauchen das nur Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind.


Das ist leider nur die halbe Wahrheit...... was machen die Pöbler, wenn Ihnen das Pöbeln
auch keinen Spaß mehr macht????? Suchen sie sich dann einzelne Spieler heraus und
bedrohen diese dann (siehe Köln oder vor einigen Monaten in Magdeburg)?????

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 11:02 
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Das schlimme ist ja, dass diese Leute denken, dass Sie im Recht sind bzw. dass sie das Recht dazu haben, weil sie Eintrittsgeld bezahlen, weil das Stadion nun mal auch zum Pöbeln da ist, ein Spieler den Verein zum Rivalen-Nachbarn verlässt oder weil sich ein Spieler in ihren Augen nicht genug den Arsch aufgerissen haben.
Das ist aber eben nicht so!

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 11:05 

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Adolar58 hat geschrieben:
Roter Günther hat geschrieben:


Normalerweise brauchen das nur Menschen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind.


Das ist leider nur die halbe Wahrheit...... was machen die Pöbler, wenn Ihnen das Pöbeln
auch keinen Spaß mehr macht????? Suchen sie sich dann einzelne Spieler heraus und
bedrohen diese dann (siehe Köln oder vor einigen Monaten in Magdeburg)?????


Wer pöbelt, bedroht als nächstes Spieler und wer in der Nase bohrt, sticht auch mit dem Messer zu... :mad:

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 11:16 
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1896er: ich stelle Relativierung nicht in Frage. Kommt vielleicht so rüber in Bezug auf dich. In deinen Beiträgen sehe ich jedoch zu viel Verteidigung "deiner Leute", auch wenn sie Mist gemacht haben. Da solltest du bei deinem Intellekt auch mal kritischer rangehen, denn du siehst das. Da bin ich mir sicher.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 11:27 

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Erstens sind das nicht meine Leute, zweitens ist es weiß Gott nicht so, dass ich kritiklos alles hinnehme oder gar verteidige, ich kann nur die Hysterie nicht ab, die mir seit knapp einem Jahr unters Essen gemischt wird. Die Mär von der steigenden Gewalt und den neuen Qualitäten ist einfach eine glatte Lüge und die wird nicht mal hinter vorgehaltener Hand, sondern wieder und wieder öffentlich geäussert. Das kann es nicht sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 11:30 
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Siehst du, ich kann nicht mit dir diskutieren, weil es mir zu anstrengend ist. Die Gruppe der Leute, die du verteidigst, habe ich in "" gesetzt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 04.09.2012 13:55 

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Neo1896 hat geschrieben:
Erschreckend, wie deine Welt aussieht, bist wohl noch nicht bei einem Auswärtsspiel live dabei gewesen, außer im TV. Aber dein Unwissen verzeihe ich dir.

Du, es geht nicht darum, ob das in bestimmten Kreisen so üblich ist, sondern darum, daß es niemandem zusteht, andere zu beleidigen. Egal wann, wo und warum und egal, ob das jede Woche in Fußballstadien geschieht.


Neo1896 hat geschrieben:
Ey, weisste was, ich kann solche Beleidigungen gegen mich auch verkraften auch ohne zich Millionen Gehalt, wie geht das? -> Einfach nicht hinhören und sich nichts dabei denken. Aber das kann wohl nicht jeder... .

Es geht nicht darum, ob der einzelne das "verkraftet", sondern darum, daß solch ein Verhalten in unserer Gesellschaft einfach nix zu suchen hat. Auch nicht in einem Fußballstadion. Ich kann selber sowas auch gut wegstecken und beleidige trotzdem keine Mitmenschen.


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