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 Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berater Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 23.02.2017 21:04 
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Immerhin hat er mit Ulm den Aufstieg in die 1. Liga geschafft (der "Professor" war da längst weg).

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 23.02.2017 22:48 

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Herr Rossi hat geschrieben:
Immerhin hat er mit Ulm den Aufstieg in die 1. Liga geschafft (der "Professor" war da längst weg).


Das ist richtig, aber das ist auch beinahe der einzige Lichtblick in einer ansonsten ziemlich grauen Trainerkarriere. Mit Ulm stieg Andermatt in der Folgesaison wieder ab und wurde danach bald entlassen. Ansonsten hat er, von einer kurzzeitigen Station in Frankfurt abgesehen, als Trainer in der Schweiz und in Lichtenstein gearbeitet. Seine Engagements waren stets kurzlebig, er wurde spätestens nach zwei Jahren entlassen, meist wegen sportlicher Erfolglosigkeit (Quelle: Wikipedia).

Was schwerer wiegt: Er hat nie als Geschäftsführer oder Sportdirektor gearbeitet. Hätte Kind Haedhunter losgeschickt, um nach Verstärkung für die sportdirektionale Kompetenz im Verein zu suchen, so wäre gewiss niemand von diesen auf die Idee gekommen, ausgerechnet Martin Andermatt vorzuschlagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 00:57 
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Hier hat Rote Socke mal was geschrieben, was mir auch schon unangenehm aufgefallen ist.

Für mich sieht das so aus, dass er Bader und seinem Möckel den Abstieg und auch den (wenn auch erfolgreichen) Rumpelfußball in die Schuhe schiebt, weil außer Harnik und mit Abtrichen Bakalorz in 3 Transferperioden überwiegend Flops verpflichtet wurden. Und aus Kind sprach ja ja immer heraus, dass Geld da wäre.
Nun kann Kind aufgrund der Mehrheitsverhältnisse die Nürnberger nicht vor die Tür setzen, also tut er das, was er kann: Er installiert mit Andermatt den Oberaufseher. Wie das funktionieren soll???
Aber Mitleid kann man mit Bader nicht haben. Er hätte längst einen ihm genehmen Sportdirektor einstellen können. Ich glaube nicht, dass dann Andermatt trotzdem noch gekommen wäre.
Gut, dass ist meine Vermutung und ich mag da auch völlig falsch liegen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 12:46 
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RoterKlaus hat geschrieben:
Hier hat Rote Socke mal was geschrieben, was mir auch schon unangenehm aufgefallen ist.

Für mich sieht das so aus, dass er Bader und seinem Möckel den Abstieg und auch den (wenn auch erfolgreichen) Rumpelfußball in die Schuhe schiebt, weil außer Harnik und mit Abtrichen Bakalorz in 3 Transferperioden überwiegend Flops verpflichtet wurden. Und aus Kind sprach ja ja immer heraus, dass Geld da wäre.
Nun kann Kind aufgrund der Mehrheitsverhältnisse die Nürnberger nicht vor die Tür setzen, also tut er das, was er kann: Er installiert mit Andermatt den Oberaufseher. Wie das funktionieren soll???
Aber Mitleid kann man mit Bader nicht haben. Er hätte längst einen ihm genehmen Sportdirektor einstellen können. Ich glaube nicht, dass dann Andermatt trotzdem noch gekommen wäre.
Gut, dass ist meine Vermutung und ich mag da auch völlig falsch liegen.


Ich bin immer wieder erstaunt über welch ein schlechtes Gespür Martin Kind für neues Personal mit Fußballsachverstand hat. Immer wieder trifft er da genau die schlechteste Entscheidung. Fast bewundernswert wie oft das in die Hose geht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 13:51 

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Guus hat geschrieben:
RoterKlaus hat geschrieben:
Hier hat Rote Socke mal was geschrieben, was mir auch schon unangenehm aufgefallen ist.

Für mich sieht das so aus, dass er Bader und seinem Möckel den Abstieg und auch den (wenn auch erfolgreichen) Rumpelfußball in die Schuhe schiebt, weil außer Harnik und mit Abtrichen Bakalorz in 3 Transferperioden überwiegend Flops verpflichtet wurden. Und aus Kind sprach ja ja immer heraus, dass Geld da wäre.
Nun kann Kind aufgrund der Mehrheitsverhältnisse die Nürnberger nicht vor die Tür setzen, also tut er das, was er kann: Er installiert mit Andermatt den Oberaufseher. Wie das funktionieren soll???
Aber Mitleid kann man mit Bader nicht haben. Er hätte längst einen ihm genehmen Sportdirektor einstellen können. Ich glaube nicht, dass dann Andermatt trotzdem noch gekommen wäre.
Gut, dass ist meine Vermutung und ich mag da auch völlig falsch liegen.


Ich bin immer wieder erstaunt über welch ein schlechtes Gespür Martin Kind für neues Personal mit Fußballsachverstand hat. Immer wieder trifft er da genau die schlechteste Entscheidung. Fast bewundernswert wie oft das in die Hose geht.
ja ist schon komisch, das gleiche auf seinen Laden gemünzt, und das Geschäft wäre schon längst über die Wupper gegangen.
Wieso klappt das da und bei den Roten weniger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 14:03 
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Erstmal abwarten. Andermatt kann man doch noch in keinster Weise einschätzen. Warten wir mal ab, welche Tops und Flops die nächste Transferperiode bringt und in welcher Weise Andermatt da eingebunden ist.

Man sollte schon so fair sein und ihm hier eine Schankse geben. Finde ich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 15:53 
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Im Prinzip sehe ich das auch so. Aber: Wenn man in diesem Fall mal den Medien Glauben schenken kann, hat Andermatt vor Weihnachten für unser Kind eine Analüse für ein sattes Honorar erstellt. Er hätte also durchaus Einfluß auf eventuelle Wintertransfers nehmen können. Ein 6er in Pintoqualität sowie der eine oder andere AV hätten uns nicht geschadet. Da geschah aber nichts. Es kam nur ein 4. Torwart. Was also macht Andermatt? Und wieso überhaupt Andermatt? Ich finde das mehr als unverständlich.
Um der Sache auch etwas Positives abzugewinnen: Andermatt kommt aus dem Fußball. Von solchen Leuten haben wir außer dem dicken Dieter S. nur wenige um unser Kind herum. Auch wenn Baders Möckel selber mal höherklassig (7 Bundesligaspiele für Nürnberg) gespielt hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 17:10 

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Bavenstedter hat geschrieben:
Erstmal abwarten. Andermatt kann man doch noch in keinster Weise einschätzen. Warten wir mal ab, welche Tops und Flops die nächste Transferperiode bringt und in welcher Weise Andermatt da eingebunden ist.

Man sollte schon so fair sein und ihm hier eine Schankse geben. Finde ich.


Mit "fair sein" und "Schankse geben" hast Du im Prinzip ja recht, nur liegt m. E. in diesem Fall die Sache anders. Hier wird einem guten Freund von Kind für viel Geld eine Funktion zugeschanzt, für die er durch nichts qualifiziert ist. Diese Kombination von persönlicher Nähe, von Unqualifiziertheit und viel Geld verleiht dem ganzen Andermatt-Projekt einen üblen Beigeschmack und ist deswegen grundsätzlich abzulehnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 24.02.2017 21:26 
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rotsticker hat geschrieben:
ja ist schon komisch, das gleiche auf seinen Laden gemünzt, und das Geschäft wäre schon längst über die Wupper gegangen.
Wieso klappt das da und bei den Roten weniger.


Martin vergisst manchmal, dass Fußball anders geht als ein Hörgeräteunternehmen. Und irgendwie hat er hier nicht die richtigen Berater um sich herum. Das wundert mich noch am meisten. Er muss sich selbst nicht bis ins kleinste Detail mit Fußball auskennen. Es kommt aber darauf an sich mit den richtigen Leuten zu umgeben. Damit müsste er sich doch gut auskennen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 25.02.2017 03:33 

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Völlig sekundär, wieviel Kohle hier noch für die gute "Anna-Lüse"
und das werte "Anderl Matt" rausgehauen wird.
Sollte die Ausstiegsmission tatsächlich scheitern, dann knapp -
das macht die Chose dann erst recht, aber so richtig, auch überregional,
zur noch größeren Dilettantennummer.
Eine Blamage par Excellence, fast wie inszeniert.

Es gibt hier bereits Momente, da habe ich so ne ungute Vorahnung,
krümelig in der Magengegend,
als ob sich das jetzt schon in Zügen abzeichnet - noch liegt ein waberner Hauch
von Maschseenebel über dem Projekt: "es kann nur Einen geben",
weil, was mit dem Rest passiert, das ist mir eh voll Latte.
Vielleicht habe ich aber auch nur zu fett zu abend gegessen ...
unser unvergessener El Filigrano, hätte da wohl zu einem Lokstedter gegriffen.

Steht man im Sommer ohne die nötigen Punkte da - also im lächerlich anmutenden,
zu kurzem Hemdchen, dann hat man sich eine Saison lang, erneut zum Horst-Martin gemacht.
Ganz launig nach den Motto:
ich hab 3 Haare auf der Brust, ich bin ein Grizzly, affenlike getrommelt,
besonders vor entgegengehaltenden Mikrofonen, dabei den Trainer permanent gepiesackt -
warum nur,
ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Fast schon Slapstick, auch der hier:
die Baustellen allenfalls notbeleuchtet, sehr dezent gedimt,
damit ja nicht, die weihnachtlich-selige Grundstimmung versaubeutelt wird.

... und so begab es sich, zu der beschaulichen Zeit ... ,
dass man sich wohl in Kokenhofmanier auf stille Nächte geeinigt hat -
separat, im - nach Gutsherrenart geschmückten - Cheffahrerstübchen,
ließ sich Schatto seine sich stets gut freilaufende 5 kg. Biogans munden,
dazu ne Gallone frisch gezapftes herbes Burgwedeler.
Nur, was hat es der doofen Laufwunder-Gans letztendlich genutzt ? ... nüscht, voll verputzt.

Nebenan - top secret - bei Kanapee's, abwinkend mampfend
Stendel, Bader, Möckel, Kind, : wir brauchen nix - Punkt aus, geschwind.

Das Baustellenpersonal - auch tagsüber - flux abgezogen, um Überstunden abzubummeln ...
so mein Eindruck. Heiße Nächte, wie in Palermo, wären mir da wesentlich lieber,
damit in Hannover mal wieder richtig Dampf auffen Kessel kommt.

Da frage ich mich mit vollem Magen und leichter Blutleere im Hirn:
kann man nach so einem Gau, einem treu-doofen Begleiter und Anhänger dieses 96,
dann eine gewisse Häme absprechen - oder ist diese dann nicht sogar Pflicht ?
... Letzteres - kann ich in meinem Fall nicht ganz ausschließen.
Wir waren mit Dufner schon arg gebeutelt - nun muß doch auch mal gut sein, oder ?

Ebenfalls nicht so richtig einzureihen, jenes:
in letzter Zeit habe ich so häufig diesen Stumpen-Fredo vor Augen ...
gepaart mit düsteren Zweitligaerlebnissen.

Ogott, was war das trostlos, grottig, schales Bier, Kümmerlinge, Jäger-Hausmeister -
so auf der Wiese, wie auch auf den harten Bänken, maue Akustik und wenig Stimmung.
Im Strandbad, schräg gegenüber, war fast mehr los, als im Stadion ...
außerdem konnte/durfte man dort seine Musik mitbringen,
also selbst bestimmen, wer einen lalamäßig so bespaßt.

Zumindest mochte man dort den Menschen schon eher zuschauen:
anmutende Bewegungen, intakte Motorik und wenn dort jemand ins Schwimmen geriet -
war das gewollt. Badengehen kann durchaus etwas Erfrischendes haben - nur eben ohne 96 .

Sollten unsere neuen Überflieger, Schröder und Andermatt,
aus Kerosinmangel garnicht aufsteigen -
oder weil man ihnen aus anderen Gründen die Flügel gestutzt hat -
man wird es ja noch mal erwähnen dürfen - dann weiß ich eines ganz gewiss:
Fußball befindet sich für mich auf einem absteigenden Ast, besonders hier,
in der norddeutschen Tiefebene.
Eine Tatsache, die sich nicht wie ein Gewitter adhoc entladen hat -
nein, diese Wetterlage ist für mich,
ähnlich einem Dauertief, welches sich feist über einem Tal (Hannover) festgesetzt hat.
Man muß sich diese (Sport) - Veranstaltungen fast schöntrinken, will ich jedoch nicht.
Ich genehmige mir einen Edelstoff lieber zu besonderen Momenten -
und diese sind 96-bezüglich, schon ne Weile her.
Doch trotz allem Kopenhagen - wer nimmt mir mein Verzagen ?

Da muß ich allein durch - dem kann man begegnen - man muß es nur angehen -
Möglichkeiten derer, gibt es viele.
Ich habe hier von einigen Jungmännern öfter den Satz:
"wieder mal verlorene Lebenszeit" gelesen ...
... der ist garnicht mal so blöde - ok, er kommt aus einem Frust heraus.
Biste jedoch schon etwas länger auf dem Kontinent am Start,
dann denkst du auch zwangsläufig öfter an dein Ziel ...
und genau darum geht es mir - es kann nicht Sinn machen, seine Herbstetappe
mit so dürftigen Begleiterscheinungen, wie sie mein Lieblingsverein zunehmend anbietet,
zu verdaddeln.

Ich habe 5 Jahrzehnte gebraucht, um kürzlich zum allerersten Mal,
ein Spiel fast völlig emotionslos vor dem Abpfiff zu verlassen ...
... aufgestanden - einfach weggegangen - das mußte erstmal hinkriegen ...

Gab da in meiner Jugend den Bob Dylan Titel:
The times, they are a-changing
... aktueller, denn je, finde ich.

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Die späten 90er - war das schön


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 25.02.2017 11:18 
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RoteSocke1896 hat geschrieben:
Herr Rossi hat geschrieben:
Immerhin hat er mit Ulm den Aufstieg in die 1. Liga geschafft (der "Professor" war da längst weg).


Das ist richtig, aber das ist auch beinahe der einzige Lichtblick in einer ansonsten ziemlich grauen Trainerkarriere. Mit Ulm stieg Andermatt in der Folgesaison wieder ab und wurde danach bald entlassen. Ansonsten hat er, von einer kurzzeitigen Station in Frankfurt abgesehen, als Trainer in der Schweiz und in Lichtenstein gearbeitet. Seine Engagements waren stets kurzlebig, er wurde spätestens nach zwei Jahren entlassen, meist wegen sportlicher Erfolglosigkeit (Quelle: Wikipedia).

Was schwerer wiegt: Er hat nie als Geschäftsführer oder Sportdirektor gearbeitet. Hätte Kind Haedhunter losgeschickt, um nach Verstärkung für die sportdirektionale Kompetenz im Verein zu suchen, so wäre gewiss niemand von diesen auf die Idee gekommen, ausgerechnet Martin Andermatt vorzuschlagen.

Bei den finanziellen und sportlichen Möglichkeiten von Ulm kein Wunder. Ging ja Paderborn auch so. Und in Hannover weiß man es auch besser, da hat man z. B. mal Peter den Großen durch Egon Cordes ersetzt!

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BeitragVerfasst: 25.02.2017 12:08 
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Ich sehe trotzdem nicht, wieso ausgerechnet Andermatt die nötige Kompetenz für den Job haben sollte, der ihm gegeben wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 13.06.2017 11:38 
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Wird jetzt "Strategischer Planer" und erhält damit eine mehr oder weniger feste Position bei den Roten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 13.06.2017 13:37 
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Moin,

eine Kapitalgesellschaft auf Aktien braucht einen Aufsichtsrat, der den Vorstand bzw. Geschäftsführer beruft und das operative Geschäft kontrolliert.

Bei 96 stellt der Geschäftsführer (Martin Kind) seine eigenen Kontrolleure Schröder und Andermatt, als Aufsichtsräte, selber ein.

Jetzt soll der Aufsichtsrat Andermatt auch noch selber in das operative Tagesgeschäft eingreifen und quasi mit der Geschäftsleitung und der Ebene darunter zusammenarbeiten.
Bezahlt natürlich.

Soll heißen, der AR Andermatt kontrolliert sich ab sofort selber.

In keinem anderen Unternehmen gibt es so viel Vetternwirtschaft und solche Doppelfunktionen wie in dem Großburgwedeler Klub von Martin Kind.

Heldt und Co. sind doch nur Marionetten und Handlanger ohne Prokura.

Man fragt sich, wie das alles noch enden soll.

LG
Peter

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Ich bin fussballfern und stehe dazu


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 13.06.2017 20:15 

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@Hirni

Sehe ich auch so wie Du. Wundere mich nur, dass die Lokalpresse nicht auf den Trichter kommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 14.06.2017 07:46 

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Weil sie selbst beteiligt ist?


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 14.06.2017 11:29 
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Hirni96 hat geschrieben:
Moin,

eine Kapitalgesellschaft auf Aktien braucht einen Aufsichtsrat, der den Vorstand bzw. Geschäftsführer beruft und das operative Geschäft kontrolliert.

Bei 96 stellt der Geschäftsführer (Martin Kind) seine eigenen Kontrolleure Schröder und Andermatt, als Aufsichtsräte, selber ein.

Jetzt soll der Aufsichtsrat Andermatt auch noch selber in das operative Tagesgeschäft eingreifen und quasi mit der Geschäftsleitung und der Ebene darunter zusammenarbeiten.
Bezahlt natürlich.

Soll heißen, der AR Andermatt kontrolliert sich ab sofort selber.

In keinem anderen Unternehmen gibt es so viel Vetternwirtschaft und solche Doppelfunktionen wie in dem Großburgwedeler Klub von Martin Kind.

Heldt und Co. sind doch nur Marionetten und Handlanger ohne Prokura.

Man fragt sich, wie das alles noch enden soll.

LG
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:nuke:

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Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.

Jiddu Krishnamurti


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 17.06.2017 12:09 

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Man kann nur hoffen, dass genügend Fans sich jetzt zur Mitgliedschaft entscheiden, um Martin Kind zu stoppen!

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Meine erste Elf:
--------------Tschauner------------------
Sorg------Anton-----Hübers-------Ostrzolek
-------------- Bakalorz---------------------
Bech-----------Maier------------------Prib
----------Harnik-------Füllkrug------------


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 21.06.2017 17:17 
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@Hirnie: Volltreffer!

Gibt das Aktiengesetz dafür wohl eine Legitimation?
Wie kann man eine Person, die Aufsichts- und Kontrollpflichten hat mit einem (Neben-)Job in der Gesellschaft beschäftigen, die er beaufsichtigen soll?

Verkehrte Welt irgendwie...

_________________
Es gibt kein' Verein in Europa, der 96 schlagen kann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Andermatt - Aufsichtsrat und bezahlter Chef-Berat
BeitragVerfasst: 22.06.2017 01:55 

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Es ist schon üblich das in Unternehmen beteiligte und beschäftigte Personen auch zum AR gehören können. Grade eben um die unterschiedlichen Interessengruppen an der Kontrollfunktion teilhaben zu lassen. Betriebsräte zum Beispiel.

Was hier zum Himmel stinkt, ist das Kind die Erweiterung durchgeführt hat um genau diese Streuung der Kontrollfunktion zu verhindern. Die bösen Mitglieder haben ihn 2 (um ein Haar 3) AR beschert, die nicht nur nicht von seinen Gnaden waren, sondern sogar kritisch gegenüber seine Person verortet sind. Das ist ihm zu eng geworden. Da musste die kontrollierbare Kontrollgruppe aufgestockt werden.
Falls es die Kurve weiter zu bunt treibt, wird Frank Hanebuth Sicherheitsbeauftragter.


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