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 Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 2017 Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 30.04.2017 12:21 
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RoterKlaus hat geschrieben:
Ich stelle mal eine andere Frage: Was treibt Kind eigentlich dazu unbedingt einen Verein wie 96 haben zu wollen. Der Breitensport interessiert ihn nicht und Fußball doch eigentlich auch nicht.
Was ist es also? Eitelkeit? Geldgier, weil er, wenn 50+1 erstmal gefallen ist, alles verkaufen kann. Mit dickem Gewinn vermutlich?


Ich glaube er möchte sich ein Denkmal setzen oder das eine Straße nach ihm benannt wird etc.. Auf gut deutsch, er will in Erinnerung bleiben auf Gedeih und Verderb.

Alter96er hat geschrieben:
Also, zur Pflege „klassischer“ Vereinsmeierei bin ich nun wirklich nicht in diesen e.V. eingetreten. Bloß nicht das Niveau von Kleingärtner- und/oder Kaninchenzüchter-Vereinen. Aber es war mir schon von Anfang an klar, dass ich dort auf genau das treffen würde. Schlimmer noch – aufgrund der Vielfalt von Sparten war zu erwarten, dass es auch im HSV von 1896 e.V. profilneurotische, Möchte-Gern-Alphatiere in trostloser Gestalt von Spartenfürsten geben würde.

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen.“ Oder beim User Picard zu bleiben: „Wir sind die Borg. Sie werden assimiliert. Widerstand ist zwecklos“.


:nuke: Du hast meine Gedanken sehr gut zusammen gefasst. Danke

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Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.

Jiddu Krishnamurti


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 30.04.2017 19:00 

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Herr Rossi hat geschrieben:
Da muss Freiburg die Ausnahme sein, die die Regel bestätigt. Und wo stehen die Pillendreher und die Radkappen aktuell in der Tabelle?


Leider ist es so, für mich ist Freiburg die absolute Ausnahme. Dort wird aber auch komplett anders gearbeitet, es gibt kein Profiverein, der ähnlich arbeitet.

Das sieht man schon, wie wenig Trainer dort in den letzen 10 Jahren tätig waren. Wo gibts schon sowas ?

Auch bei Abstieg oder Mißerfolg erfolgt kein Kurswechsel, die Redakteure der Bildzeitung vor Ort sind, glaube ich, suizidgefährdet. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 01.05.2017 09:07 
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Es war hier im Thread die Rede von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Nehmen wir mal an, dass die Versammlung vom 27.4. Ohne juristisches Nachspiel auskommt und alle Beschlüsse gültig sind.

Wenn das Ziel von MK die Übernahme 2018 ist, muss er bis September 2017 handeln.
Also tatsächlich einen Antrag auf Übernahme bei der DFL stellen. Dieser Antrag muss ein gemeinsamer Antrag von Verein und übernehmdem Rechtsträger sein.
Aktuell sind mehr als 60% der anwesenden Mitglieder klar gegen den Verkauf der Management GmbH.

Wird man also die Mitglieder dazu noch einmal befragen, ist erneut ein klares Votum nötig.
Abstimmen darf dabei nur wer zum Zeitpunkt der Versammlung bereits 4 Monate Mitglied des Vereins ist.

JETZT EINTRETEN!

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 01.05.2017 12:17 

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Also die Nordkurve hat dieses Kind gestern gegen Düsseldorf für seine "Verdienste" entsprechend " gewürdigt"... :nuke:

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 03.05.2017 14:14 
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Die Richtigstellung der Ergebnisse unserer Mitgliederversammlung, im zarten Kontrast zur Berichterstattung der hannoverschen Printmedien, findet Ihr unter
http://proverein1896.de/2017/05/pressemitteilung-der-interessengemeinschaft-pro-verein-1896/

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 03.05.2017 23:03 

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Im Fanmag wurde gepostet, dass man mit rechtlichen Schritten abwarten will bis das Protokoll versandt wurde.
Läuft man da nicht Gefahr aufgrund eines Treuepflichtverstoßes (unverzügliche Anfechtung eines Beschlusses) in die Verwirkung reinzusteuern?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 04.05.2017 20:08 
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Die Frage ist gut.
Auf den ersten Blick, denke ich ist aus Mitgliedersicht höchstens der abgelehnte Satzungsänderungsantrag anzufechten.
Die anderen Beschlüsse sind erstmal okay, wenn sie niemand anfechten will.
Das Protokoll wird die Anmerkungen zu der Verfahrensweise enthalten und die unter Protest abgegebenen Stimmen. Auf der Basis der Faktenlage kann man dann entscheiden was weiter geschehen soll.
Die Frage nach Fristen sollte auf jeden Fall geklärt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 06.05.2017 17:47 

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@Hirni96

Habe ich das überhaupt richtig gelesen, dass das 600 Millionen schwere Kind 2016 "satte" 2500€ an Hannover96 gespendet hat? Scheint wohl ein Gönner zu sein, da können Hopp und Mateschitz aber einpacken :nod: ...

Wäre mal interessant zu wissen, wieviel der Maddin seit 1997 tatsächlich von seinem eigenen Geld investiert hat? Scheint mir nämlich immer mehr eine "win- lose" Situation zu sein, in der er 96 manövriert hat...

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 20.05.2017 19:06 
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Einen Rückblick mit einer Bewertung und ein paar Antworten auf die Frage "Was passiert denn nun?"

http://proverein1896.de/2017/05/ordentliche-mitgliederversammlung-des-hannoverschen-sportvereins-von-1896-e-v-ein-rueckblick-und-ein-ausblick/

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 24.05.2017 16:18 
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Ich möchte mal etwas zum Nachdenken und Diskutieren schreiben, was mir schon einige Zeit so durch den Kopf geht:

Bei H96 sind die Fördermitglieder ja in der weiten Überzahl. Eine solche Fördermitgliedschaft besteht allerdings nicht aus einer reinen Unterstützung des Vereins, sondern aus einem wirtschaftlichen Anreiz in Verbindung mit einem völligen Fehlen von originären Rechten oder Pflichten im Verein - quasi also ein Rabattheft, bei dem sich jedes Fördermitglied ausrechnen kann, ob der Rabatt die Fördermitgliedschaft lohnt.

Ich habe mich immer schon gefragt, ob sich eine solche komplett wirtschaftlich orientierte "Mitgliedschaft" eigentlich mit dem Gedanken eines gemeinnützigen Vereins deckt, aber bisher wäre mein Argument gewesen, dass ja auch die Rabatte durch den Verein zur Verfügung gestellt werden - im weitesten Sinne zwar, denn einzig und allein nur gerechtfertigt durch die 100%ige Inhaberschaft des Vereins an der Komplementärgesellschaft, die wiederum die Rabatte gewährt.

Wenn aber diese Anteile nun verkauft werden, dann tritt ja Folgendes ein: der Verein erhält weiterhin den wirtschaftlichen Vorteil aus den Mitgliedsbeträgen, aber die Fördermitglieder erhalten keinerlei Mitgliedsrechte vom Verein: die Rabatte kommen von einer dritten Person, die keinerlei rechtliche Verbindung mehr zum Verein hat, und der Verein gewährt keine Mitgliedsrechte und auch keine sonstigen Rechte, zB. Teilhabe am Sportprogramm etc. Im Ergebnis erwirtschaftet damit ein gemeinnütziger Verein den übergrossen Teil seiner Einnahmen ohne jede Gegenleistung - und ein Dritter bezahlt das durch die Gewährung von Rabatten.

Schon die bisherige Konstellation ist insbesondere im Lichte der Gemeinnützigkeit sicherlich unter steuerlichen Aspekten "speziell", aber die neue Ausrichtung? In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass MK in der vorletzten JHV sehr deutlich und nach meiner Erinnerung mehrfach auf steuerliche Probleme bei den Gestaltungen im Idealverein hingewiesen hat, die er aber nicht näher erläutern wollte. Da habe ich übrigens auch angefangen, über diese Konstellation nachzudenken - die ja jetzt sehr konkret im Raum stehen könnte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 24.05.2017 16:27 
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Und ein weiterer Punkt geht mir so durch den Kopf:

Bisher kann der Verein ja noch seinen Einfluss im Profibereich ausüben, indem er über die Wahl eines kritischen Vorstands die Geschäftsführung in der Profiabteilung beeinflusst. Umgekehrt bedeutet dies doch, dass diejenigen, die in der Profiabteilung handeln, sich auch im Vorstand des Vereins engagieren müssen, um den Einfluss auf die Geschäftsführung ausüben zu können; kurz gesagt: Kind muss eben zumindest Mitglied im Vorstand des eV sein, um dort seinen Einfluss auf die Geschäftsführung der Profiabteilung zu erhalten. Und damit muss er auch im eV ein Klima schaffen, welches ihm und seinen Leuten den Verbleib in massgeblicher Position des eV ermöglicht.

Wenn aber der eV keinen Einfluss mehr auf die Profiabteilung hat, welches Interesse sollte dann Kind (oder ein anderer Investor) noch daran haben, eine Position im eV zu übernehmen. Mit anderen Worten: mit dem Verkauf beraubt sich der eV nicht nur seines Vermögens und seiner Einflussmöglichkeiten, sondern denknotwendig führt dies auch zu KIW (Kind ist weg!) im Verein. Und genau das wollen doch seine dortigen Getreuen eigentlich verhindern, oder?

Auch dies wird übrigens konkret: Kind selbst hat seinen Rücktritt als Vorstand für 2018 avisiert (natürlich unter der Massgabe, dass er dann die Komplementärin geschluckt hat), und mindestens 6 der weiteren 9 Personen im Vorstand und Aufsichtsrat machen ihren Verbleib explizit an Kind fest. Daraus ist zu folgern, dass mit Ausnahme des 1 neuen Vorstandsmitglieds (den ich nicht einschätzen kann) und den beiden "Fanaufsichtsräten" der Verein nach einem Verkauf führungstechnisch blank stehen dürfte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 30.05.2017 19:39 
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Wenn innerhalb des Vereins keine erkennbaren Bestrebungen laufen, ist das ein echtes Armutszeugnis.

Also reden'S drüber.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 20.06.2017 00:34 
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Die Lektüre des Protokolls der MV hat mir heute schwer die Laune verdorben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 26.06.2017 17:57 
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Post vom Vorstand an die Mitglieder.

Zitat:
Sehr geehrte Mitglieder, liebe 96er,

rund zwei Monate sind seit unserer Mitgliederversammlung im HCC am 27. April vergangen. Wir haben im Vorstand die Zeit genutzt für eine umfassende Analyse.
Uns haben in den Tagen nach der Veranstaltung zahlreiche Reaktionen von anwesenden, langjährigen Mitgliedern erreicht, ihr Tenor ist eindeutig: Eine Mitgliederversammlung, die geprägt ist von Buh-Rufen, Pfiffen, verbaler Aggressivität oder höhnischem Gelächter, passt nicht zu den Werten, für die Hannover 96 steht und eintritt, schadet dem Bild des Vereins in der Öffentlichkeit und wird den mit großem Engagement in den Gremien arbeitenden Ehrenamtlichen des Vereins in keinster Weise gerecht. Den Respekt, den diese für ihre Arbeit verdienen, haben wir teilweise vermisst. Es ist unser großer Wunsch, dass bei Hannover 96 künftig wieder eine faire, respektvolle Diskussionskultur und ein besseres Miteinander herrschen - auch oder gerade bei unterschiedlichen Meinungen.

Meinungsvielfalt ist für Hannover 96 belebend und von zentraler Bedeutung - und von uns ausdrücklich erwünscht, nicht nur bei einer Versammlung, sondern zu jeder Zeit. Wir möchten Sie, liebe Mitglieder, deshalb an dieser Stelle zum Austausch mit uns ermuntern, egal, welches Thema Ihnen am Herzen liegt.

Zu unserer Analyse gehört zudem die Erkenntnis, dass wir bei der Vorbereitung und Kommunikation der Mitgliederversammlung einiges besser machen können. Unsere Argumente, warum die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung von der sogenannten 50+1-Regel auch für den e.V. von großem Vorteil ist und dessen wirtschaftliches Fundament stärkt, haben wir nicht ausreichend genug akzentuiert. Diese Überzeugungsarbeit werden wir die kommenden Wochen und Monate intensivieren, denn wir sind fest davon überzeugt, mit dem einzigartigen "Hannover-Modell" auch eine optimale Zukunftslösung für Profisport und e.V. zu besitzen.

96 hat diesen besonderen hannoverschen Weg bereits 1998 mit der Ausgliederung des Profifußballs in eine Kapitalgesellschaft eingeschlagen - mit Zustimmung und überwältigender Mehrheit der Mitglieder. Das bei Hannover 96 seitdem praktizierte Zwei-Säulen-Modell – auf der einen Seite der Breiten- und Amateursport, auf der anderen Seite das Wirtschaftsunternehmen Profifußball, beides haftungsrechtlich voneinander getrennt – hat sich in der Vergangenheit bewährt. Gesellschafter, ausschließlich aus der Region und mit Verantwortungsgefühl für diesen Standort, haben den Profibereich und den Verein mit ihren Investitionen wirtschaftlich gesund gemacht. Martin Kind hat an der Spitze des e.V. und an der Spitze der Kapitalgesellschaft mit professioneller Führung und Kapitaleinsatz das Hannover-Modell im Einklang gehalten.

Wer weiß, wie Hannover 96 im Jahr 1998 dastand, wird wissen, dass die Erfolgsgeschichte der jüngeren Vergangenheit alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist: 14 Jahre ununterbrochener Bundesligafußball und die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit nach einem Jahr in der 2. Liga wären ohne die erheblichen Investitionen der Gesellschafter nicht möglich gewesen, genauso wenig der Stadionneubau, das neue Nachwuchsleistungszentrum/Die Akademie in der Eilenriede und das geplante neue Vereinssportzentrum in der Stammestraße. Projekte, auf die alle 96-Mitglieder stolz sein dürfen. Der Verein allein hätte das nicht leisten können - und kann das auch heute und in Zukunft nicht.

Als Vorstand sind wir der festen Überzeugung, dass Hannover 96 als Gesamteinheit diese Erfolgsgeschichte nur fortschreiben kann, wenn die Finanzierungsbereitschaft der bestehenden Gesellschafter gefördert und der Einstieg neuer regionaler Geldgeber erleichtert wird.

Grundlage dieser Zielsetzung ist Einvernehmen zwischen dem Verein und den Geldgebern des Profibereichs und keine Anfeindung von Fangruppen. Bitte helft uns dieses Einvernehmen zu erhalten.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen und Euch gemeinsam die Zukunft des e.V. zu gestalten.

Ihr Vorstand



Klingt nach: Wir-haben-verstanden-2.0

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― Uli Hoeneß


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 26.06.2017 18:37 
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Discostu hat geschrieben:
Post vom Vorstand an die Mitglieder.

Zitat:
Sehr geehrte Mitglieder, liebe 96er,

rund zwei Monate sind seit unserer Mitgliederversammlung im HCC am 27. April vergangen. Wir haben im Vorstand die Zeit genutzt für eine umfassende Analyse.
Uns haben in den Tagen nach der Veranstaltung zahlreiche Reaktionen von anwesenden, langjährigen Mitgliedern erreicht, ihr Tenor ist eindeutig: Eine Mitgliederversammlung, die geprägt ist von Buh-Rufen, Pfiffen, verbaler Aggressivität oder höhnischem Gelächter, passt nicht zu den Werten, für die Hannover 96 steht und eintritt, schadet dem Bild des Vereins in der Öffentlichkeit und wird den mit großem Engagement in den Gremien arbeitenden Ehrenamtlichen des Vereins in keinster Weise gerecht. Den Respekt, den diese für ihre Arbeit verdienen, haben wir teilweise vermisst. Es ist unser großer Wunsch, dass bei Hannover 96 künftig wieder eine faire, respektvolle Diskussionskultur und ein besseres Miteinander herrschen - auch oder gerade bei unterschiedlichen Meinungen.

Da wäre es wohl gescheit den Menschen Gehör zu geben, anstatt als Ehrenamtliche in Gremien den erklärten Willen der Mitglieder zu ignorieren und Beschlüsse des höchsten Gremiums (der Mitgliederversammlung) als Empfehlungen abzutun.
Zitat:
Meinungsvielfalt ist für Hannover 96 belebend und von zentraler Bedeutung - und von uns ausdrücklich erwünscht, nicht nur bei einer Versammlung, sondern zu jeder Zeit. Wir möchten Sie, liebe Mitglieder, deshalb an dieser Stelle zum Austausch mit uns ermuntern, egal, welches Thema Ihnen am Herzen liegt.

Ich würde gerne wissen wer als Nachfolger von Martin Kind als Vorstandsvorsitzender des Vereins die Verantwortung übernimmt... Denn, dass er geht (2018) hat er nun schon öfter gesagt.
Zitat:
Zu unserer Analyse gehört zudem die Erkenntnis, dass wir bei der Vorbereitung und Kommunikation der Mitgliederversammlung einiges besser machen können. Unsere Argumente, warum die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung von der sogenannten 50+1-Regel auch für den e.V. von großem Vorteil ist und dessen wirtschaftliches Fundament stärkt, haben wir nicht ausreichend genug akzentuiert. Diese Überzeugungsarbeit werden wir die kommenden Wochen und Monate intensivieren, denn wir sind fest davon überzeugt, mit dem einzigartigen "Hannover-Modell" auch eine optimale Zukunftslösung für Profisport und e.V. zu besitzen.

Ich möchte bitte zu den geplanten Veranstaltungen eingeladen werden, und wünsche mir eine kritische Begleitung durch möglichst viele Mitglieder. Wer es einrichten kann, möge der Einladung folgen.
Zitat:
96 hat diesen besonderen hannoverschen Weg bereits 1998 mit der Ausgliederung des Profifußballs in eine Kapitalgesellschaft eingeschlagen - mit Zustimmung und überwältigender Mehrheit der Mitglieder. Das bei Hannover 96 seitdem praktizierte Zwei-Säulen-Modell – auf der einen Seite der Breiten- und Amateursport, auf der anderen Seite das Wirtschaftsunternehmen Profifußball, beides haftungsrechtlich voneinander getrennt – hat sich in der Vergangenheit bewährt. Gesellschafter, ausschließlich aus der Region und mit Verantwortungsgefühl für diesen Standort, haben den Profibereich und den Verein mit ihren Investitionen wirtschaftlich gesund gemacht. Martin Kind hat an der Spitze des e.V. und an der Spitze der Kapitalgesellschaft mit professioneller Führung und Kapitaleinsatz das Hannover-Modell im Einklang gehalten.

Das erklärt nicht warum der Verein sein letztes Pfund, dass er in die Waagschale zu werfen hat, an den Erstbietenden verkaufen sollte. Das "Zwei-Säulen-Modell" basiert darauf, dass der Verein auch bei den Profifußballern etwas zu sagen hat. Im Übrigen ist der benannte Geschäftsführer bereits seit Jahren Martin Kind. Herr Vorstandsvorsitzender, stimmt etwas nicht mit der Geschäftsführung der KGaA?
Zitat:
Wer weiß, wie Hannover 96 im Jahr 1998 dastand, wird wissen, dass die Erfolgsgeschichte der jüngeren Vergangenheit alles andere als eine Selbstverständlichkeit ist: 14 Jahre ununterbrochener Bundesligafußball und die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit nach einem Jahr in der 2. Liga wären ohne die erheblichen Investitionen der Gesellschafter nicht möglich gewesen, genauso wenig der Stadionneubau, das neue Nachwuchsleistungszentrum/Die Akademie in der Eilenriede und das geplante neue Vereinssportzentrum in der Stammestraße. Projekte, auf die alle 96-Mitglieder stolz sein dürfen. Der Verein allein hätte das nicht leisten können - und kann das auch heute und in Zukunft nicht.

Weder DIE AKADEMIE namens Eilenriedestadion, noch die Arena namens NDS gehören dem Verein. Es gibt einen langfristigen Nutzungsvertrag, der die Arena GmbH zum Betreiber macht. Und überall steht 96 drauf. Soll mich das stolz machen? Warum?
Obwohl der Verein als ehemaliger Miteigner der KGaA zeitweise mit 50% der Einnahmen aus dem Spielbetrieb dafür bezahlt hat die Verbindlichkeiten abzulösen, gehört ihm davon genau NICHTS!
Zitat:
Als Vorstand sind wir der festen Überzeugung, dass Hannover 96 als Gesamteinheit diese Erfolgsgeschichte nur fortschreiben kann, wenn die Finanzierungsbereitschaft der bestehenden Gesellschafter gefördert und der Einstieg neuer regionaler Geldgeber erleichtert wird.

Solange es einen Mehrheitsgesellschafter in der Sales & Service GmbH gibt, der alleine das Sagen haben will, kann daraus nichts werden. Wer hat schon Lust sich da unterzuordnen?
Wenn es denn so gut lief, warum soll das Zwei-Säulen-Modell dann jetzt ausverkauft werden?
Zitat:
Grundlage dieser Zielsetzung ist Einvernehmen zwischen dem Verein und den Geldgebern des Profibereichs und keine Anfeindung von Fangruppen. Bitte helft uns dieses Einvernehmen zu erhalten.

KEINE GESCHENKE, und wenn er noch so sehr glaubt es verdient zu haben.
Zitat:
Wir freuen uns darauf, mit Ihnen und Euch gemeinsam die Zukunft des e.V. zu gestalten.

Ihr Vorstand

Verlasst Euch drauf!
Zitat:
Klingt nach: Wir-haben-verstanden-2.0

Ist es so besser, Discostu?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 27.06.2017 14:29 
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Pro Verein 1896 reagiert auf die Stimmungsmache in den Medien:

Reaktion auf den Newsletter des Vereins

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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 05.07.2017 14:28 

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Mitgliedsanträge werden inzwischen also schon einfach nur noch abgelehnt. Einfach nur beschämend.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 05.07.2017 16:41 
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Holgerson hat geschrieben:
Mitgliedsanträge werden inzwischen also schon einfach nur noch abgelehnt. Einfach nur beschämend.


Hier ein entsprechender Artikel aus dem Sportbuzzer:
http://www.sportbuzzer.de/artikel/aufeg ... ntrage-ab/

Der alte Mann muß endlich weg !


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 05.07.2017 17:29 

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Zitat:
§ 7 Mitgliedsaufnahme
1. Die Mitgliedschaft muss schriftlich zu einer Abteilung beantragt werden. Sie beginnt mit dem Tag der schriftlichen Aufnahmebestätigung. Bei Bewerbern unter 18 Jahren ist die schriftliche Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreters notwendig.
2. Über die Aufnahme entscheidet die Leitung der jeweiligen Abteilung.
3. Gegen die Aufnahme eines Bewerbers kann von jedem Mitglied, das das 18. Lebensjahr vollendet hat, innerhalb von vier Wochen nach Kenntnis beim Vorstand Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch ist innerhalb von vier Wochen zu entscheiden.


Bis jetzt liest es sich, wenngleich für die 120 Abgelehnten Anträge, entgegen der Stimmungsmache noch nach rechtmäßigem Vorgehen, wie in jedem verein.
Die Satzung regelt, dass über die Aufnahme in den Verein die Leitung der Abteilung entscheidet, in der um Aufnahme gebeten wurde. Mitnichten entscheidet also Martin Kind himself, denn soviel ich weiß, ist er kein Abteilungsleiter. Danach hat der Bewerber 4 Wochen, nach Kenntnisnahme der Ablehnung Zeit, beim Vorstand Einspruch einzulegen. Dann sollen die abgelehnten Bewerber davon gebrauch machen und darlegen, warum und aus welchen Gründen Sie in der von Ihnen angestrebten Abteilung gut aufgehoben sind und dem Vereinswohl dienen... In der Satzung steht nicht, das die Ablehnung zu begründen ist. Worauf also der Jurist wartet, kann er ja hier schreiben...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mitgliederversammlung des Hannoverschen Sportvereins 201
BeitragVerfasst: 05.07.2017 21:27 

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@Beissing

Dann ist das also nur ein Zufall, dass 120 Aufnahmeanträge mit einem Schlag abgelehnt wurden?!

Und der gut Maddin soll DAMIT nichts zu tun haben?!

Sag mal glaubst du eigentlich auch noch an den Osterhasen?

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