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 Fragenkatalog der Fanszene Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 09.10.2017 15:06 

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stscherer hat geschrieben:
Im übrigen dürfte der "neue" Grundlagenvertrag nicht per se falsch sein. Man muss ihn

- überarbeiten im Sinne und zum Schutz des Vereins
- rechtssicher gestalten auch in Bezug auf das Kündigungsrecht und
- transparent publizieren

Letztendlich geht es doch garnicht darum, dass MK allein bei Hannover 96 Profifussball werkelt - das tut er doch schon seit vielen Jahren. Es geht darum, was nach ihm passiert.

Und daneben muss die Frage der Marekn- und Namensrechte geregelt werden, und zwar ebenfalls im Sinne des Vereins. Dies könnte übrigens sogar auch für MK ein grosser Vorteil sein, denn es gibt ja eine Reihe von Fragen um das Jahr 2014 herum, die durchaus strafrechtlicher Beantwortung unterliegen könnten...


Bei einem Rückkauf der Markenrechte, einer Rückabwicklung der letzten Anteilsverkäufe und dem Zurückziehen der 50+1 Ausnahmebeantragung ist meines Erachtens der berühmte Grundlagenvertrag obsolet. Man benötigt eine Regelung für die Gestaltung der jährlichen Markenrechts-Lizenzgebühr und einen "Demokratisierungs"-Ansatz für die heutige KGaA, z.B. Mindestanteil für den e.V., Höchstanteil pro Gesellschafter (sage bewusst nicht "Investor", da wir diesen Typus Gesellschafter nicht brauchen und sich deren Anspruch eben nicht mit 50+1 verträgt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 09.10.2017 19:59 

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Ist für mich schon merkwürdig wenn man hier immer wieder von den selben Usern liest, wie schlimm doch Martin Kind ist.
Andererseits wird auf Gesprächsangebote nicht eingegangen.
Versucht es doch einfach mal ein erneutes Gespräch zu führen, auch wenn offenbar schlechte Erfahrungen vorliegen.
Wenn es allgemeiner Usus wäre auf Gesprächsangebote nicht einzugehen, hätten wir wohl z.B. noch den 30jährigen Krieg und den Osnabrücker Frieden hätte es nicht gegeben.
Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die AfD. Die nehmen für sich auch in Anspruch für das ganze "Volk" zu sprechen, ohne zu merken, dass sie nur knapp 13 % der Wählerstimmen haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 09.10.2017 20:10 

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karibik hat geschrieben:
Ist für mich schon merkwürdig wenn man hier immer wieder von den selben Usern liest, wie schlimm doch Martin Kind ist.
Andererseits wird auf Gesprächsangebote nicht eingegangen.
Versucht es doch einfach mal ein erneutes Gespräch zu führen, auch wenn offenbar schlechte Erfahrungen vorliegen. ...

Und was haben die User hier mit dem Gesprächsangebot zu tun? Wir sind nicht angesprochen.

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„Und Sie, Herr Lienen, haben Sie früher auch mal Fußball gespielt?“


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 09.10.2017 20:42 
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Das Gesprächsangebot ist ein Ablenkungsmanöver. Kind windet sich wie ein Aal, weil er die Fragen nicht schriftlich veröffentlichen will.

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„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 09.10.2017 23:12 
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Herr Rossi hat geschrieben:
... Kind windet sich wie ein Aal, weil er die Fragen nicht schriftlich veröffentlichen will.


Darauf kann man warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Wer anderes nach der Veröffentlichung der Fragen erwartet hat, ist m. E. naiv.

In der Konfrontation wird wir viel zu viel auf eigene Befindlichkeiten geschaut.

Sich in Kind hinein zu versetzen, Dinge aus seiner Sicht zu betrachten, ist m. M. n. viel wichtiger.

Aber dafür darf man sich und die eigene Betrachtungsweise erstmal nicht als Mittelpunkt betrachten.

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Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch

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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 10.10.2017 00:11 

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Sorry, aber die Beantwortung der Fragen ist alternativlos. :wink:
Sie sind einfach und von überaus großen Interesse für die Mitglieder des eV und für weite Fankreise.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 10.10.2017 09:49 
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einwerfer hat geschrieben:
Herr Rossi hat geschrieben:
... Kind windet sich wie ein Aal, weil er die Fragen nicht schriftlich veröffentlichen will.


Darauf kann man warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Wer anderes nach der Veröffentlichung der Fragen erwartet hat, ist m. E. naiv.

In der Konfrontation wird wir viel zu viel auf eigene Befindlichkeiten geschaut.

Sich in Kind hinein zu versetzen, Dinge aus seiner Sicht zu betrachten, ist m. M. n. viel wichtiger.

Aber dafür darf man sich und die eigene Betrachtungsweise erstmal nicht als Mittelpunkt betrachten.

Hinter verschlossenen Türen wird er redselig und beantwortet die Fragen wahrheitsgemäß sachte? :noidea:

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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 10.10.2017 22:11 
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Herr Rossi hat geschrieben:
einwerfer hat geschrieben:
Herr Rossi hat geschrieben:
... Kind windet sich wie ein Aal, weil er die Fragen nicht schriftlich veröffentlichen will.


Darauf kann man warten bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag.

Wer anderes nach der Veröffentlichung der Fragen erwartet hat, ist m. E. naiv.

In der Konfrontation wird viel zu viel auf eigene Befindlichkeiten geschaut.

Sich in Kind hinein zu versetzen, Dinge aus seiner Sicht zu betrachten, ist m. M. n. viel wichtiger.

Aber dafür darf man sich und die eigene Betrachtungsweise erstmal nicht als Mittelpunkt betrachten.

Hinter verschlossenen Türen wird er redselig und beantwortet die Fragen wahrheitsgemäß sachte? :noidea:


Nein, aber man verliert nicht gleich sein Gesicht, wenn man Fehler zugibt. :wink:

Aber wir sollten hier besser nicht weiter diskutieren. Falscher Bereich :nod:

Wollte eigentlich verschieben in den "Fragenkatalog der Fanszene" Bereich.
Habe ich aber irgendwie nicht hingekriegt. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 11.10.2017 09:39 
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Ich aber. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 11.10.2017 14:46 

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karibik hat geschrieben:
Ist für mich schon merkwürdig wenn man hier immer wieder von den selben Usern liest, wie schlimm doch Martin Kind ist.
Andererseits wird auf Gesprächsangebote nicht eingegangen.
Versucht es doch einfach mal ein erneutes Gespräch zu führen, auch wenn offenbar schlechte Erfahrungen vorliegen.
Wenn es allgemeiner Usus wäre auf Gesprächsangebote nicht einzugehen, hätten wir wohl z.B. noch den 30jährigen Krieg und den Osnabrücker Frieden hätte es nicht gegeben.
Das Ganze erinnert mich ein bisschen an die AfD. Die nehmen für sich auch in Anspruch für das ganze "Volk" zu sprechen, ohne zu merken, dass sie nur knapp 13 % der Wählerstimmen haben.


Siehst du, und ich finde es merkwürdig, dass immer wieder die selben User den handelnden erklären wollen, was sie jetzt bitte anders machen sollen. Warum verschwendet ihr keine Überlegung daran, wieso Kind dass "Angebot" der Fanszene ausschlägt, und die Chance nutzt öffentlich den Fragenkatalog zu beantworten und so in wichtigen Punkten aufzuklären?
Das ganze erinnert mich ein bisschen an die AKP. Die nehmen für sich an, weil sie es irgendwie geschafft haben eine Mehrheit zu bekommen, alles tun dürfen, ohne dabei zu merken, dass Recht und Unrecht sich nicht im Mehrheitswillen wieder spiegelt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 11.10.2017 16:51 

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[quote="Gegenwind"][quote="karibik"]Ist für mich schon merkwürdig wenn man hier immer wieder von den selben Usern liest, wie schlimm doch Martin Kind ist.
Andererseits wird auf Gesprächsangebote nicht eingegangen.

Siehst du, und ich finde es merkwürdig, dass immer wieder die selben User den handelnden erklären wollen, was sie jetzt bitte anders machen sollen. Warum verschwendet ihr keine Überlegung daran, wieso Kind dass "Angebot" der Fanszene ausschlägt, und die Chance nutzt öffentlich den Fragenkatalog zu beantworten und so in wichtigen Punkten aufzuklären?


@gegenwind

Ich gehöre zur "Ost-Opposition" und meine, dass die Versuche die "Pro-Kind" Fraktion zu überzeugen, sinnlos sind. Es geht hier nicht um Diskussion und Kompromisse. Wer das in der jetzigen Situation fordert, hat die Gesamtproblematik noch nicht durchdrungen, sorry!

Wer sich mit den Vorgängen um die Markenrechte und die Anteilsverkäufe sowie den dazu zugänglichen (d.h. nicht von der Person Kind oder seinen "vorgeschobenen" Vertretern des e.V. zurückgehaltenen, ihn vielleicht entlastenden) Fakten intensiv befasst, der muss zu dem Schluss kommen, dass der e.V. durch den amtierenden Präsidenten übelst "kielgeholt" wurde, es sich ggf. um sogar strafrechtlich zu belangende Vorgänge handelt.

Also:Fakten auf den Tisch, Herr Kind!!!!Niemand muss jetzt über die Bratwursttemperatur mit Herrn Meier diskutieren oder über die Stimmung mit Horst Heldt!

Entweder ist Kind dann "vollumfänglich" rehabilitiert, oder es gibt Kind als handelnde Person für den e.V. nicht mehr.
Im letzten Fall sind dann auch der 50+1 Antrag der Privatperson Kind und alle durch ihn getroffenen Entscheidungen der letzten Jahre hinfällig!


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 11.10.2017 19:49 

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thomas58 hat geschrieben:
es sich ggf. um sogar strafrechtlich zu belangende Vorgänge handelt.


Das ewige Wiederholen der inhaltslosen, angeblichen strafbaren Handlungen wird nicht dadurch real, wenn man es nur oft genug in irgendwelchen Foren schreibt.

In deinen Worten: Butter bei die Fische: Was ist strafbar, warum stellst du keine Anzeige? Oder begehst du Beihilfe, weil du es nicht anzeigst?


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimmung bei Heimspielen!
BeitragVerfasst: 11.10.2017 21:41 

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Beissing hat geschrieben:
thomas58 hat geschrieben:
es sich ggf. um sogar strafrechtlich zu belangende Vorgänge handelt.


Das ewige Wiederholen der inhaltslosen, angeblichen strafbaren Handlungen wird nicht dadurch real, wenn man es nur oft genug in irgendwelchen Foren schreibt.

In deinen Worten: Butter bei die Fische: Was ist strafbar, warum stellst du keine Anzeige? Oder begehst du Beihilfe, weil du es nicht anzeigst?


"Real" ist einzig, dass eine Menge offener Fragen zu Entscheidungsprozessen, deren Berechtigung und ordnungsgemäßer Dokumentation im e.V. gibt. "Real" ist ebenfalls, dass sich Vorstand und Aufsichtsrat bisher weigern, Mitgliedern eben diese -sehr berechtigten- Fragen zu beantworten. Was am Ende "inhaltslos" ist, wird man sehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 12.10.2017 00:16 
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Tiburon hat geschrieben:
Ich aber. :wink:


Der Macher :nuke:
Danke.

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Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 12.10.2017 15:12 
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Morgen ist Fantreffen, und ich habe mir im Vorfeld ein paar Gedanken gemacht:

1. Erst einmal all denjenigen, die den Boykott jetzt angemessen und absprachegemäss durchziehen, ein grosses Lob und einen grossen Dank; ich denke, sie helfen der Sache sehr und bauen einen immensen Druck auf Martin Kind und das Konstrukt auf.

2. Ich hoffe, dass dieser Druck weiter in dieser Form aufrecht erhalten bleibt und nicht durch unangemessene Ausweitungen verlorengeht. Jede Beleidigung stärkt Martin Kind wieder.

3. Der offene Brief hat zwar sein augenscheinliches Ziel der Auskunft nicht erreicht, aber das war wohl auch nicht erwartet worden. Sein tatsächliches Ziel, nämlich die Missstände bei Hannover 96 in die öffentliche Diskussion zu bringen, hat er erreicht, denn die Ablehnung der Beantwortung ist zB. in meinem Umfeld sehr kritisch aufgenommen worden und hat viele zum Nachdenken über Martin Kind und sein Verhalten bewogen. Eine Aufarbeitung der dort gestellten Fragen wird am Ende nur ein neuer Aufsichtsrat und ein neuer Vorstand des e.V. leisten können, mittelfristig wird man sich intensive Gedanken machen müssen, wer das sein kann.

4. Die Ablehnung des Gesprächsangebots durch den Fanbeirat kam mir zu schnell und zu radikal; zwar war die Begründung von Hannover 96 mal wieder weitgehend sinnfrei, allerdings war die Verhandlungsdelegation schon so, dass ich sie hätten akzeptieren können - oder will wirklich jemand mit den zum permanenten Fremdschämen anregenden Vereinsmarionetten des Herrn Kind reden? Entscheider sind am Ende doch diejenigen, die im Konstrukt neben Herrn Kind das Sagen haben, oder?

5. Leider gibt es derzeit auf Seiten der Fans keine Gruppe, die einen Dialog führen könnte. Letztendlich hat der Fanbeirat ja nun noch nicht einmal eine gewisse Reputation durch Wahl, und viele wichtige Gruppen sind dort nicht mehr vertreten. Ich würde mir wünschen, es gäbe wieder eine in Vereinsform organisierte Organisation auf Fanseite.

6. Ich würde mir auch wünschen, dass morgen konkrete Ziele benannt werden; für mich gibt es eigentlich 3, die man durchaus gestuft angehen kann: zunächst sollte man eine konkrete und langfristige finanzielle Sicherung des eV. unter Einbeziehung der Namens- und Markenrechte fordern, die zum einen die finanziellen Interessen des Konstrukts beachtet, zum anderen aber den Verein unabhängig macht von den gnadenhalber gewährten Almosen des Herrn Kind. 2. Schritt wäre eine Gestaltung der Nach-Kind-Zeit, denn die ist absehbar, allerdings von beiden Seiten völlig ungeregelt und nebulös. 3. Punkt ist letztendlich 50+1, aber dies ist nach meiner Einschätzung weniger eine Frage der ausgleichenden Diskussion, sondern der Entscheidungen der DFL und/oder der Gerichte (worum sich ja ProVerein durch das Hauptsacheverfahren kümmert). Ich könnte mir durchaus vorstellen, das Konstrukt zur Unterbreitung von Vorschlägen zur finanziellen Sicherung des Vereins aufzufordern und anzubieten, bei konkreten Ergebnissen den Boykott für eine gewisse Zeit auszusetzen, um dann über den 2. Punkt in Ruhe verhandeln zu können - zB. durch Modifikation (um nicht gleich Neukonzeption zu sagen) des Grundlagenvertrages.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 12.10.2017 16:44 

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:nuke: Gefällt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 12.10.2017 19:08 
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Mit diesen Zielen könnte es auch gelingen, mehr Mitglieder für die Sache zu gewinnen.

Wenn Herr Kind nicht die ganze Sache an die Wand fahren will, täte er gut daran auf ein gesichtswahrendes Ausstiegsszenario einzugehen.
Ich hätte nicht mal etwas dagegen, wenn er als großer Wohltäter dem Verein die Markenrechte zurückgibt und jährlich eine Summe 800 T€+ an den Verein fließt.

Die Attraktivität seiner S&S (-Anteile) ließe sich erhöhen, indem man der Kommanditistin ein exklusives Vorschlagsrecht für die Geschäftsführung der Management GmbH und damit der KGaA einräumt. Allerdings unter der Maßgabe, dass der Aufsichtsrat der Management (100% e.V.) künftig aus fünf Mitgliedern besteht. Zwei vom Verein, zwei von der S&S und ein Fanbeirat.
Unter Wahrung von 50+1 wäre damit sichergestellt, dass nur einvernehmlich ein GF benannt wird, der von der S&S vorgeschlagen wird.
Fehlen dem Kandidaten wichtige Eigenschaften (Empathie, Geschäftssinn, Demokratieverständnis, Gönnenkönnen...), muss solange vorgeschlagen werden bis es wirklich passt.

So einen Vorschlag kann man aber nur mit entsprechendem Leidensdruck durchsetzen, sonst juckt den Onkel das nicht.
Und natürlich muss man dazu mal mit ihm reden... mit der Pistole auf der Brust :mad:

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Es gibt kein' Verein in Europa, der 96 schlagen kann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 12.10.2017 20:04 
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@ stscherer und 12er Mann :nuke:

Gute, nachvollziehbare und sachliche Vorschläge bzw. Lösungsvarianten. So könnte man die Kuh vom Eis kriegen und niemand würde sein Gesicht verlieren.

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Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.

Jiddu Krishnamurti


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 13.10.2017 14:21 

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Ich tanz mal ein bisschen aus der Reihe und werfe die Frage in den Raum:
"Ist das eine Verhandlung, die von der Fanszene geführt werden sollte?"
Ich bin nach wie vor der Ansicht, das die Fanszene lediglich über die Wiederaufnahme der Unterstützung verhandeln kann und sollte. Dafür hat sie sich als erste Bedingung Aufklärung in zentralen Punkten gesetzt. Die Verantwortlichen verweigern das, und bieten ein Gespräch im Hinterzimmer. Ich würde sie nach wie vor nicht mit dieser Verzögerung durch kommen lassen.

Ebenso halte ich es für aussichtslos, dass dieses Gremium, welches ja die vereinsseitige Alternative zur geforderten Transparenz ist, dazu taugen könnte weiterführendes erhandeln zu können, wenn seine Existenz auf der Weigerung zur Beantwortung den Fragenkatalogs basiert. Von daher halte ich das Ablehnen einer solchen Runde für nach wie vor richtig.

Auch wenn die Interessen von Fanszene und e.V. fast deckungsgleich sind, kann man in meinen Augen nicht die Verantwortung beliebig verschieben. Die Boykottierer können die Öffentlichkeit erzeugen, die notwendig ist um die DFL zum Zögern zu bringen. Die vergangenen und zukünftigen Regelungen zwischen KgaA und e.V. müssen auch von diesen beiden Parteien verhandelt werden. Welches Mandat sollte die Fanszene da denn sonst geltend machen können? Die Neubesetzung der Gremien ist nicht in dieser Gesprächsrunde zu erreichen, ebenso wenig wie Verhandlungen über Markenrechte.

Die Mitgliedschaft sollte das Momentum nutzen um die eigenen Schritte an zu gehen. Zu hoffen, dass dies in einer Gesprächsrunde mit Fanvertretern geschehen könnte, ist in meinen Augen ein Trugschluss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 13.10.2017 15:10 
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@Gegenwind
Ich verstehe Deinen Ansatz jetzt nicht.

Nach meiner Einschätzung geht es am Ende doch um 3 Fragen, und zwar

1. die wirtschaftliche Absicherung des e.V., damit dieser auch über MK hinaus Bestand haben kann - denn selbst wenn kurzfristig zu 2. und 3. keine Einigung erzielt werden kann, heisst das ja nicht, dass das nicht langfristig möglich sein sollte - dazu muss es den e.V. aber noch geben.

2. die Klärung der Frage, wie ein Übergang von Mk auf "Wen auch immer" erfolgt unter Beachtung der Interessen des Vereins, seiner Mitglieder und seiner Unterstützer - immerhin haben wir uns letztendlich ja auch mehr als ein Jahrzehnt nicht besonders darüber erregt, dass MK in Hannover faktisch 0+1 durch Ämterhäufung ausser Kraft gesetzt hat.

3. Erhalt von 50+1, ein Ziel, welches wohl eher vor der DFL und vor den Gerichten erreicht werden muss und deswegen tatsächlich auf der Agenda "Stimmungsboykott" eher nachgeordnet ist.

Am Ende wird bei 1. das Konstrukt zusammen mit den Vereinsvertretern Regelungen vereinbaren müssen - also Mk mit sich selbst. Verhandlungen hierüber sind also eher Beratungsrunden (um den Begriff Therapiesitzungen nicht zu verwenden :wink: ). Am Ende wird das Konstrukt die Regelungen vorschlagen müssen und die aktive Fanszene muss dann überlegen, ob sie ausreichend sind, um den Boykott auszusetzen, damit über 2. verhandelt werden kann. Und vielleicht ist die langfristige finanzielle Sicherung wirklich das Einzige, was man derzeit erreichen kann - und man wird überlegen müssen, ob das ausreicht.

Aber beginnen muss man den Dialog - Aussetzung des Stimmungsboykotts gegen Absicherung des e.V.

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