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 Fragenkatalog der Fanszene Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 06.10.2017 20:33 
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Kuhburger hat geschrieben:
Ich würde das Gesprächsangebot annehmen.

Bis man sich unter 90 Fanclubs auf eine Delegation einigt, wird es mindestens 13. Oktober (sagt mein Orakel).

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Es gibt kein' Verein in Europa, der 96 schlagen kann...


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 06.10.2017 22:05 
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Kuhburger hat geschrieben:
Ich würde das Gesprächsangebot annehmen.

Ich auch! Meiner Meinung muss man es sogar annehmen!
Nimmt man es nicht an, kann Kind immer sagen das er ja wollte, aber die Fanszene nicht. Wichtig wäre aber das man die Fanvertreter mit bedacht auswählt. Die Delegation müsste nach Möglichkeit einen Großteil der Fanszene repräsentieren, benötigt Erfahrung, Soziakompetenz und Verhandlungsgeschick. Ich sehe dieses Gespräch auch eher als einen Anfang, eine Möglichkeit das Verein und Fanszene wieder miteinander reden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 06.10.2017 23:33 
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indian96 hat geschrieben:
Kuhburger hat geschrieben:
Ich würde das Gesprächsangebot annehmen.

Ich auch! Meiner Meinung muss man es sogar annehmen!
Nimmt man es nicht an, kann Kind immer sagen das er ja wollte, aber die Fanszene nicht. Wichtig wäre aber das man die Fanvertreter mit bedacht auswählt. Die Delegation müsste nach Möglichkeit einen Großteil der Fanszene repräsentieren, benötigt Erfahrung, Soziakompetenz und Verhandlungsgeschick. Ich sehe dieses Gespräch auch eher als einen Anfang, eine Möglichkeit das Verein und Fanszene wieder miteinander reden.


This. :nuke:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 02:36 

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Bavenstedter hat geschrieben:
indian96 hat geschrieben:
Kuhburger hat geschrieben:
Ich würde das Gesprächsangebot annehmen.

Ich auch! Meiner Meinung muss man es sogar annehmen!
Nimmt man es nicht an, kann Kind immer sagen das er ja wollte, aber die Fanszene nicht. Wichtig wäre aber das man die Fanvertreter mit bedacht auswählt. Die Delegation müsste nach Möglichkeit einen Großteil der Fanszene repräsentieren, benötigt Erfahrung, Soziakompetenz und Verhandlungsgeschick. Ich sehe dieses Gespräch auch eher als einen Anfang, eine Möglichkeit das Verein und Fanszene wieder miteinander reden.


This. :nuke:


Dieses Gesprächsangebot würde ich auf gar keinen Fall annehmen. Wozu denn bitte? Man hat doch gar keine Positionen die zu verhandeln wären.
Hier gibt es diverse User die seit viele Jahren auf der Basis für Kind argumentieren, dass er ein erheblicher (für einige sogar alternativloser) Förderer von Hannover 96 ist. Niemand von ihnen war in der Lage in den letzten 5 Jahre eine Quelle für diese Vermutung zu benennen.
Nun gibt es Teile der Fanszene, die aus den vorhandenen Informationen eher Zweifel an dieser Rolle haben und darüber hinaus die angestrebte Neustruktur ablehnen. Da wirklich ALLE Versuche gescheitert sind, die Vereinsführung an ihrer "Fakten schaffen ohne Aufklärung zu gewähren Praxis" zu hindern, haben sie sich dafür entschieden nicht mehr mit zu spielen.

Die Minimalforderung Aufklärung in den zentralen Punkten endlich nachzureichen wird mit einem Gesprächsangebot unter Ausschluss der Öffentlichkeit beantwortet.
Das trägt nicht im Geringsten dazu bei die eingeforderten Transparenz zu schaffen. Diese Forderung ist nicht verhandelbar. Da gibt es auch keinen Kompromiss.
Das Anführen von Geheimnisverpflichtungen in Aktienunternehmen als Gegenargument zu liefern ist fast schon amüsant. Grade dort müssen solche Vorgänge wie dauerhafte Förderung, Übernahmebedingungen, etc. offen gelegt werden.
Von Beginn an, ob beim Grundlagenvertrag, den Anteilsverkäufen, bis heute zum Antrag zur Aufhebung von 50+1, versucht die Vereinsführung jeden noch so offensichtlichen Schmierentrick um die Vorgänge an der Mitgliederschaft und Öffentlichkeit vorbei zu mogeln.

Eigentlich müssten doch grade die Kindbefürworter nichts sehnlicher herbei wünschen, dass ENDLICH die Fakten auf den Tisch kommen, die uns ungläubigen Zweiflern das Maul stopfen. Der Nachweis, dass MK sauber gespielt hat und alles mit rechten Dingen zu geht.

Stattdessen wird hier über fehlende Reife fabuliert und wessen Geistes Kind die Boykottierer sind, dass sie die ausgestreckte Hand nicht annehmen. Ist die Angst so groß, das der geschuldete Nachweis über das was jahrelang MK zu gesprochen wurde vielleicht ausbleiben könnte? Nach wie vor MK den Persilschein zu geben hat nichts mit Reife zu tun, sondern mit Altersstarrsinn.

Ich hab ja an anderer Stelle angemerkt, dass ich mir eine andere/modifizierte Protestform gewünscht hätte. Inzwischen muss ich einräumen, dass der Boykott das wohl einzig richtige Mittel war. Er hat die überregionale Medienlandschaft auf das Thema aufmerksam gemacht. Und das in letzter Sekunde.
Ich glaube nämlich, dass wegen des öffentlichen Interesse die DFL sich beim Durchwinken ziert. Die lässt sich nämlich nicht so gerne beim Regeln biegen beobachten.
Von daher ist das Gesprächsangebot nicht mehr als eine taktische Maßnahme. Dann kann man nämlich prima sagen, seht her, wir sind in sehr guten Gesprächen, inhaltliches gibt es in der Abschlusserklärung. Die dauert noch, da der Verein ja auch Fragen hat. Welche eigentlich? Ist ja auch egal, Hauptsache vor der Antragsannahmen durch die DFL keine öffentliche Diskussion um Fakten zur Übernahme. Ich hoffe inständig, dass man nicht darauf rein fällt.

Der erste Schritt MUSS Aufklärung zu den Sachverhalten des Fragenkatalogs sein.
Danach kann gerne über alles Gesprochen werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 06:55 

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Sehr verständlicher Standpunkt, Gegenwind. Wenn ich die Mitteilung vom Verein richtig verstanden habe, geht es um ein Gespräch im Vorfeld. Gewissermaßen ein vorbereitendes Gespräch für das eigentliche Gespräch.

Dieses vorbereitende Gespräch würde ich annehmen und in eben diesem nochmals die Antworten auf den Fragenkatalog anmahnen. Ferner würde ich Rettig und Calmund, vielleicht auch Christian Wulf und Maschmeyer bitten (oder ähnliche Kaliber) daran teilzunehmen. - Dies würde ich öffentlichkeitswirksam tun. - Sollten diese Leute dazu nicht bereit sein, könnten ihre Begründungen interessant sein.

Wenn der Verein in diesem Gespräch die Beantwortung des Fragenkatalogs ablehnt, hätte ich ein handfestes Ergebnis.

Ausgehebelt wäre dann: "Wir haben Gespräche zum Fragenkatalog angeboten, aber diese sind abgelehnt worden, von daher ist die Sache für uns erledigt."

Diese Strategie ist leicht durchschaubar und sollte durchkreuzt werden. Und es scheint das beste zu sein, was sie haben!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 07:21 
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So sieht das aus, Gegenwind! :nuke: Erst muss Kind die Antworten auf die brennenden Fragen liefern. Nach den Erfahrungen der Fanvertreter, die mir von Gesprächsrunden mit Kind berichteten ist kein ergiebiges Gespräch zu erwarten. Es sind ja nur Fans und keine Medienvertreter vor denen Kind schon mal etwas aus dem Nähkästchen ausplaudert.

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Jean Paul Sartre


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 07:31 
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Moin,

Gegenwind hat geschrieben:
...

Dieses Gesprächsangebot würde ich auf gar keinen Fall annehmen. Wozu denn bitte? Man hat doch gar keine Positionen die zu verhandeln wären.
Hier gibt es diverse User die seit viele Jahren auf der Basis für Kind argumentieren, dass er ein erheblicher (für einige sogar alternativloser) Förderer von Hannover 96 ist. Niemand von ihnen war in der Lage in den letzten 5 Jahre eine Quelle für diese Vermutung zu benennen.
Nun gibt es Teile der Fanszene, die aus den vorhandenen Informationen eher Zweifel an dieser Rolle haben und darüber hinaus die angestrebte Neustruktur ablehnen. Da wirklich ALLE Versuche gescheitert sind, die Vereinsführung an ihrer "Fakten schaffen ohne Aufklärung zu gewähren Praxis" zu hindern, haben sie sich dafür entschieden nicht mehr mit zu spielen.

Die Minimalforderung Aufklärung in den zentralen Punkten endlich nachzureichen wird mit einem Gesprächsangebot unter Ausschluss der Öffentlichkeit beantwortet.
Das trägt nicht im Geringsten dazu bei die eingeforderten Transparenz zu schaffen. Diese Forderung ist nicht verhandelbar. Da gibt es auch keinen Kompromiss.
Das Anführen von Geheimnisverpflichtungen in Aktienunternehmen als Gegenargument zu liefern ist fast schon amüsant. Grade dort müssen solche Vorgänge wie dauerhafte Förderung, Übernahmebedingungen, etc. offen gelegt werden.
Von Beginn an, ob beim Grundlagenvertrag, den Anteilsverkäufen, bis heute zum Antrag zur Aufhebung von 50+1, versucht die Vereinsführung jeden noch so offensichtlichen Schmierentrick um die Vorgänge an der Mitgliederschaft und Öffentlichkeit vorbei zu mogeln.

Eigentlich müssten doch grade die Kindbefürworter nichts sehnlicher herbei wünschen, dass ENDLICH die Fakten auf den Tisch kommen, die uns ungläubigen Zweiflern das Maul stopfen. Der Nachweis, dass MK sauber gespielt hat und alles mit rechten Dingen zu geht.

Stattdessen wird hier über fehlende Reife fabuliert und wessen Geistes Kind die Boykottierer sind, dass sie die ausgestreckte Hand nicht annehmen. Ist die Angst so groß, das der geschuldete Nachweis über das was jahrelang MK zu gesprochen wurde vielleicht ausbleiben könnte? Nach wie vor MK den Persilschein zu geben hat nichts mit Reife zu tun, sondern mit Altersstarrsinn.

Ich hab ja an anderer Stelle angemerkt, dass ich mir eine andere/modifizierte Protestform gewünscht hätte. Inzwischen muss ich einräumen, dass der Boykott das wohl einzig richtige Mittel war. Er hat die überregionale Medienlandschaft auf das Thema aufmerksam gemacht. Und das in letzter Sekunde.
Ich glaube nämlich, dass wegen des öffentlichen Interesse die DFL sich beim Durchwinken ziert. Die lässt sich nämlich nicht so gerne beim Regeln biegen beobachten.
Von daher ist das Gesprächsangebot nicht mehr als eine taktische Maßnahme. Dann kann man nämlich prima sagen, seht her, wir sind in sehr guten Gesprächen, inhaltliches gibt es in der Abschlusserklärung. Die dauert noch, da der Verein ja auch Fragen hat. Welche eigentlich? Ist ja auch egal, Hauptsache vor der Antragsannahmen durch die DFL keine öffentliche Diskussion um Fakten zur Übernahme. Ich hoffe inständig, dass man nicht darauf rein fällt.

Der erste Schritt MUSS Aufklärung zu den Sachverhalten des Fragenkatalogs sein.
Danach kann gerne über alles Gesprochen werden.

endlich mal Jemand, der den Durchblick hat.

LG
Peter

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Zuletzt geändert von Hirni96 am 09.10.2017 06:42, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 08:01 
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Hier wird klar, worum es geht: http://www.sportbuzzer.de/artikel/kommt-es-zum-endgultigen-bruch-bei-hannover-96/
Kind spielt auf Zeit

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 10:59 

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Nach unbestätigten Meldungen aus der Gerüchteküche könnte sich am Montag (oder natürlich auch nicht!!) ein Brief mit etwa folgendem Inhalt in 2 Briefkästen in Hannover und Burgwedel "einfinden" (frei nach Gedächtnis-Protokoll, :lol: :lol: )......

An den Vorstand
des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V.
Robert-Enke-Strasse 1
30169 Hannover

Herrn
Pensionist, Kaufmann, Unternehmer und Investor
Martin Kind
Medienzentrum "Kokenhof"
309XY Großburgwedel

Antrag zur Erteilung einer Ausnahmeregelung hinsichtlich der Anwendung der 50+1 Regelung für den Lizenzspielbetrieb der "Hannover 96 GmbH & KGaA", hier: Zwischenbescheid

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands (des e.V.)
sehr geehrter Herr Kind,

im Hinblick auf die kurzfristige Erteilung der o.a. Ausnahmeregelung teilen wir Ihnen Folgendes mit:

Die Erteilung einer Ausnahmeregelung setzt nach dem Verständnis des DFB und der DFL neben (1.) einer ständigen Förderung des Vereins (e.V.) auf dem Niveau des jeweiligen Hauptsponsors über einen ununterbrochenen Zeitraum von 20 Jahren (2.) auch jederzeit transparente, demokratische und bei schwerwiegenden strategischen und wirtschaftlichen Folgen für den Verein (hier: Hannoverscher Sportverein von 1896 e.V.) Beschlüsse mit 2/3 Mehrheit durch das höchste beschließende Organ des e.V. (die Mitgliederversammlung) voraus.

zu (1.): Die Gesamteinnahmen aus den Vereinbarungen mit dem jeweiligen Hauptsponsor belaufen sich in Ihrem Fall über den Zeitraum der letzten 20 Jahre auf nunmehr ca. 50 Mio. €.
Der Nachweis Ihrer finanziellen Förderung in gleicher Höhe, sehr geehrter Herr Kind, liegt uns bisher nicht vor. Ihr Verweis auf Ihre ehrenamtliche Tätigkeit im Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. ist insofern auch hilfsweise nicht ausreichend, weil wir bei einem unterstellten Jahresverdienst eines Geschäftsführers eines mittelständischen Unternehmens (mit Umsätzen von 100 Mio. €) von T€ 200 maximal auf weniger als 10% Förderung durch den Vereinskameraden Kind kommen könnten. Da es sich ja aber ausdrücklich bei einer Vereinspräsidentschaft um ein "Ehrenamt" handelt, wäre eben auch diese Hilfsannahme nicht statthaft. Anzusetzende Raum, Kopier- und Sekretariatskosten in der ehemaligen Firma des Vereinskameraden Kind sind dabei ebenso zu vernachlässigen.

zu (2.): Wie uns zu Gehör gekommen ist, sollen einige für den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. mit gravierenden, nachhaltigen strategischen und wirtschaftlichen Folgen verbundenen Entscheidungen durch den Vorstand und Aufsichtsrat des Vereins, jedoch ohne vollständig transparente Information und Einbindung des nach der Satzung des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V. obersten beschließenden Gremiums (§11, die Mitgliederversammlung) getroffen worden sein.
Hierzu zählen die "Verwässerung" der Anteile des e.V. an der KGaA bis schlussendlich zum Verkauf der letzten 15,66% zu einem nicht nachvollziehbar geringen Preis, der Verzicht auf die Rückkaufoption für die Markenrechte zum seinerzeit festgelegten Preis von ca. 1,3 Mio. € (obwohl diese Rechte bei einer Veräußerung an Dritte mittlerweile einen Wert von ca. 75 Mio. € aufweisen könnten und jährlich Auswertungsmöglichkeiten im deutlich 2-stelligen Millionen-Bereich bieten) und schlussendlich der Verkauf der 51% Anteile an der Management GmbH zum Nennwert. Besonders schwerwiegend ist dabei zudem, dass diese Vorgänge auch nicht einzeln zu betrachten sind, sondern als ein "Paket".

Die letztgültige Satzung Ihres Vereins aus 4/2016 halten wir hinsichtlich der darin verankerten "Vorstandsdiktatur" im Sinne des Vereinsrechts und des ethischen Verständnis über das Vereinswesen in Deutschland für höchst diskussionswürdig, insbesondere wenn Funktionsträger sowohl im Verein als auch in den (derzeit) privatwirtschaftlichen Interessen folgenden ausgelagerten Profifußball-Konstrukten Eigeninteressen haben.

Sehr geehrte Mitglieder des Vorstands, sehr geehrter Herr Kind,
bitten haben Sie daher Verständnis, dass wir alternativlos erst dann über ihren Antrag auf Ausnahmeregelung entscheiden können, wenn die vorgenannten Förderbedingungen vollumfänglich gemäß den gestellten Bedingungen nachgewiesen sind und insbesondere alle angesprochenen, notwendigen Entscheidungsprozesse angesichts deren Tragweite kurzfristig und alternativlos durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung mit 2/3 Mehrheit nachträglich bestätigt werden.

Mit sportlichem Gruß

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 12:36 

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:nuke: Nicht schlecht. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 12:56 

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Kurz und knapp von Johannes23 aus dem Nachbarforum:
Zitat:
Mein Eindruck ist, dass das Ganze auf einen Kompromiss bzgl. der Markenrechte rauslaufen könnte: Die werden in eine gemeinsame Gesellschaft überführt, an der der Verein 50% halten darf. Das wäre zwar mehr als nichts, aber angesichts der Gesamtkonstellation viel zu wenig. Es ist mir nämlich fortgesetzt völlig unverständlich, warum die extrem lukrative Rückkaufoption nie gezogen wurde und schließlich untergehen konnte. Wie lässt sich das aus e.V.-Sicht rechtfertigen? Hinzu kommen die offenkundigen Lügen Martin Kinds während der letzten MV. (Von all den preiswerten Deals bzgl. der Vereinsanteile mal völlig abgesehen.) Angesichts dieser Umstände schiene mir eine Kompromisslinie, die sich lediglich auf einen Anteil der Markenrechte bezieht, sehr, sehr dünn.


Angemerkt sei noch, dass eine umsichtige Vereinsführung Nachbesserungsklauseln für Wertsteigerungen des eingebrachten Vereinsvermögens und der Markenrechte vertraglich fixiert hätte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 13:51 

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Kuhburger hat geschrieben:
Kurz und knapp von Johannes23 aus dem Nachbarforum:
Zitat:
Mein Eindruck ist, dass das Ganze auf einen Kompromiss bzgl. der Markenrechte rauslaufen könnte: Die werden in eine gemeinsame Gesellschaft überführt, an der der Verein 50% halten darf. Das wäre zwar mehr als nichts, aber angesichts der Gesamtkonstellation viel zu wenig. Es ist mir nämlich fortgesetzt völlig unverständlich, warum die extrem lukrative Rückkaufoption nie gezogen wurde und schließlich untergehen konnte. Wie lässt sich das aus e.V.-Sicht rechtfertigen? Hinzu kommen die offenkundigen Lügen Martin Kinds während der letzten MV. (Von all den preiswerten Deals bzgl. der Vereinsanteile mal völlig abgesehen.) Angesichts dieser Umstände schiene mir eine Kompromisslinie, die sich lediglich auf einen Anteil der Markenrechte bezieht, sehr, sehr dünn.


Angemerkt sei noch, dass eine umsichtige Vereinsführung Nachbesserungsklauseln für Wertsteigerungen des eingebrachten Vereinsvermögens und der Markenrechte vertraglich fixiert hätte.


Interessanter Ansatz, aber darum kann es meines Erachtens nicht (mehr) gehen (also um irgendwelche "Kompromisse").
Es ist vereinsethisch und ggf. juristisch die Korrektheit von Vorstandsbeschlüssen und deren AR-Genehmigungen der letzten Jahre zu prüfen, also ist satzungsgemäß zunächst der Ehrenrat gefragt. Wenn dieser seiner Aufgabe nicht nachkommen will (oder kann?), dann müssen das ggf. ordentliche Gerichte prüfen (Mir tun die Mitglieder des Ehrenrats angesichts der auf ihren Schultern liegenden Last ehrlich gesagt leid!).
Es gibt demzufolge im Moment nichts mit ausgewählten Fanvertretern zu verhandeln oder zu diskutieren (oder gar etwaige Fragen der Fußball-KGaA Vertreter seitens der Fans zu beantworten), sondern einzig und allein sind auf Basis der Beantwortung des Fragenkatalogs nach fristgerechtem Eingang der Antworten am 10.10. ggf.weitere Schritte in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung festzulegen.
Ich halte es für relativ simpel: Beantwortet der Vorstand des e.V. die Fragen nicht "vollumfänglich" und vor allem für sich selbst "entlastend", sind eh andere, "öffentliche" Instanzen gefragt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 15:13 
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Moin,

Kuhburger hat geschrieben:
Kurz und knapp von Johannes23 aus dem Nachbarforum:
Zitat:
Mein Eindruck ist, dass das Ganze auf einen Kompromiss bzgl. der Markenrechte rauslaufen könnte: Die werden in eine gemeinsame Gesellschaft überführt, an der der Verein 50% halten darf. Das wäre zwar mehr als nichts, aber angesichts der Gesamtkonstellation viel zu wenig. Es ist mir nämlich fortgesetzt völlig unverständlich, warum die extrem lukrative Rückkaufoption nie gezogen wurde und schließlich untergehen konnte. Wie lässt sich das aus e.V.-Sicht rechtfertigen? Hinzu kommen die offenkundigen Lügen Martin Kinds während der letzten MV. (Von all den preiswerten Deals bzgl. der Vereinsanteile mal völlig abgesehen.) Angesichts dieser Umstände schiene mir eine Kompromisslinie, die sich lediglich auf einen Anteil der Markenrechte bezieht, sehr, sehr dünn.


Angemerkt sei noch, dass eine umsichtige Vereinsführung Nachbesserungsklauseln für Wertsteigerungen des eingebrachten Vereinsvermögens und der Markenrechte vertraglich fixiert hätte.

Herr Kind ließ verlauten, dass man über eine Rückführung der Markenrechte in eine gemeinsame Gesellschaft verhandeln könne.

LG
Peter

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Zuletzt geändert von Hirni96 am 09.10.2017 06:20, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 15:58 
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Ich bin grundsätzlich absolut bei euch Herr Rossi, Gegenwind, thomas58 und verstehe vollkommen was euch bewegt. Es geht mir nicht anders.

Trotzdem würde ich das erneute Gesprächsangebot, wie auch von Kuhburger vorgeschlagen, annehmen und in diesem Gespräch erneut auf die Beantwortung der gestellten Fragen pochen. Hintergrund ist die öffentliche Wirksamkeit in der Annahme des Angebotes. Aktuell steigt die Zahl derer die sich mit der Thematik kritisch auseinander setzt und in meinen Augen wäre es wichtig zu signalisieren das man auch gesprächsbereit ist. Der öffentliche Druck steigt. Herr Kind meint m.M.n. wieder ein Spielchen spielen zu können, will die breite uninformierte und unkritische Masse hinter sich bringen/halten, unter Einbindung der hiesigen Medienvertreter. U.a. um Zeit zu gewinnen. Hier sollte man Herrn Kind einen Strich durch seine Rechnung machen. Nach meinem Verständnis ist das Vorgehen des Herrn Kind eine Mischung aus Pokern und strategischem Geplänkel, nicht umsonst hat man Tage gebraucht um eine Gesprächsangebot zu offerieren. Die DFL und der DFB schaut bereits mit Argus-Augen nach Hannover und wird ein Teufel tun den Antrag mal eben schnell durch zu winken.

Herr Rossi hat geschrieben:
Kind spielt auf Zeit
:nuke:

thomas58 hat geschrieben:
... weitere Schritte in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung festzulegen.

Ich halte es für relativ simpel: Beantwortet der Vorstand des e.V. die Fragen nicht "vollumfänglich" und vor allem für sich selbst "entlastend", sind eh andere, "öffentliche" Instanzen gefragt.


Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass man sich genau dieser Schritte bewusst ist und einen entsprechenden sowie v.a. realisierbaren Plan in der Schublade hat.

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Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.

Jiddu Krishnamurti


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 17:41 

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Hirni96 hat geschrieben:
Moin,

Herr Kind ließ verlauten, dass man über eine Rückführung der Markenrechte in eine gemeinsame Gesellschaft verhandeln könne, allerdings müsste man dann den heutigen Marktwert zugrunde legen und das würde sich der Verein wohl nicht leisten können da mit einzusteigen.

LG
Peter


Hallo Hirni, das wäre ja der bisher stärkste Tobak überhaupt, heißt es doch bildhaft übersetzt folgendes:

Der Geschäftsführer und Mehrheitsgesellschafter der S&S und der KGaA steht vor einem mannshohen, einen Meter breiten Spiegel und grinst sein Spiegelbild, den amtierenden Präsidenten des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V., verschmitzt an. Er sagt folgendes: Ey, Du blinder Spacken, ist doch dein Problem wenn Du mir gegenüber auf das Rückkaufrecht für die Markenrechte verzichtest (Zu sich: so dämlich muss man sein)!
Kannste gerne hälftig zurückkaufen, schieb mal 37,5 Mio. Euronen rüber (Zu sich:sind die nämlich mittlerweile wert), hähä. Hast aber nix mehr, sei froh, wenn Deine Fußball- und Förder-Mitglieder Deine Muckibude finanzieren und nicht noch austreten aus Deinem tollen e.V., hähä!

Habe ich das so richtig verstanden? Wenn es für die Verlautbarung Zeugen gäbe, müssten doch die mitlesenden Anwälte schon ihre "Mandatierungsblöcke" zücken, denn dann könnte "der Vorstand" des e.V. nicht behaupten, man hätte beim Verzicht nicht den tatsächlichen Wert gekannt...
Wenn es nicht so ernst und traurig wäre, müsste wohl jeder Nicht-96er Lachkrämpfe kriegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 21:31 

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Über die Macht der Lüge http://www.zeit.de/zeit-geschichte/2017 ... ettansicht

Auszug:
Zitat:
... weshalb unter bestimmten Voraussetzungen gleichgültig wird, ob Behauptungen in der politischen Kommunikation wahr oder gelogen sind: Wenn sie vorhandenen Identitäts- und Vergemeinschaftungsbedürfnissen entsprechen, sind Lüge und Wahrheit gleich viel wert. Für totalitäre Politik ist Wahrheit eine Funktion sozialer Übereinstimmung, und darauf spekuliert die Politik der Lüge mit Erfolg. Wahrheit ist, was Zugehörigkeit stiftet.


So gesehen kann St. Martin den Mantel 96 gar nicht teilen, weil er dann die Macht über den identitätsstiftenden Teil seiner Veranstaltung verliert... :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 23:12 
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Moin,

wenn Martin Kind ein echter Präsident und Sportsfreund wäre, dann würde er sagen: Ok Leute wir machen einen fairen Deal und von den Markenrechten profitieren Verein und KGaA in angemessenen Anteilen. Dann könnte man sagen, der Mann fördert den Verein, aber so, nee.

LG
Peter

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Zuletzt geändert von Hirni96 am 09.10.2017 06:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 07.10.2017 23:44 

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Hirni96 hat geschrieben:
Moin,
...

Herr Kind ließ verlauten, dass man über eine Rückführung der Markenrechte in eine gemeinsame Gesellschaft verhandeln könne, allerdings müsste man dann den heutigen Marktwert zugrunde legen und das würde sich der Verein wohl nicht leisten können da mit einzusteigen.

LG
Peter


Falls sich das Bewahrheiten sollte der nächste Hammer. Auf einmal ist der Wert also gestiegen. Beim Einkaufen Scheißverein, beim Verkauf Premiummarke. Ich möchte an dieser Stelle gerne MK nochmal persönlich beteiligen. Schließlich hat er als zweimal doppelt handelnde Partei vier Provisionen verdient.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 08.10.2017 08:58 

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Wenn man jetzt liest, das sich der Vorstand von Hannover 96 Konstrukte über keine Gesprächsbereitschaft seitens der Vereinsvertreter mokiert kann es sich nur um Satire handeln.

Es liegt ein Fragenkatalog an den Präsidenten des Vereins Hannover 96 e.V. vor und der verweigert die Antworten. Gefragt ist er als Präsident und nicht jeder Honk irgendwelcher mit dem Verein Hannover 96 nicht in Zusammenhang zu bringenden Heuschrecken GmbH. s
Womit hat der Verein Hannover 96 e.V. einen solchen Präsidenten verdient ?
Der Verein interessiert ihm nicht die Bohne sondern seine gewinnträchtigen GmbH,s.
Kann nur heißen schnellstens ihn abwählen und Regressansprüche wegen Veruntreung von Vereinsvermögen in die Wege leiten.
Wies wird eigentlich keine Staatsanwaltschaft aktiv ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragenkatalog der Fanszene
BeitragVerfasst: 08.10.2017 09:30 

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Meinst Du nicht, dass Kind bestens vernetzt ist? Einzig wenn der Verein Anzeige erstattet, wird hier ernsthaft ermittelt werden.

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