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 Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell" Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 10:19 

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Ich finde, dass der Kind-Faden etwas "überlastet" wird von den vielfältigen Aspekten, die vielschichtigen Themen und Fragestellungen rund um das "Hannover-Modell". Außerdem kommt es dabei häufig zu rein persönlichen Bewertungen von Martin Kind, seinen Kritikern und seinen Befürwortern.

Daher schlage ich vor, diesen Faden zukünftig zum Meinungsaustausch, Einstellen von Informationen etc zu nutzen. Dass der Kind-Faden natürlich auch weiterhin für seine Rolle als eV-Vorstandsvorsitzender und Gesellschafter-Geschäftsführer der Konstruktgesellschaften genutzt wird (werden muss), ist mir dabei bewußt. Aber eine kleine Entlastung wird es wohl bringen und tut mE auch Not.

Für den Anfang stelle ich hier einen Beitrag des Users "Bronco" aus dem Nachbarforum ein:

Zitat:
Verfahren rund um Hannover 96 (Ehrenrat, Gericht etc.)

Da dies ja gerade mal wieder aktuell ist, habe ich mal dieses Thema erstellt, um etwas Übersicht zu schaffen.

Im Zusammenhang mit den Abstimmungsmodalitäten rund um den von mir auf der letzten JHV eingebrachten Satzungsänderungsantrag gab es ja ein Ehrenratsverfahren (Details dazu hier: http://proverein1896.de/2017/07/mehrere ... anhaengig/). Meine Anrufung wurde ohne Begründung als unbegründet zurückgewiesen. Ebenso mein Einspruch dagegen. Da ich jedoch nachwievor davon überzeugt bin, dass die Abstimmung nicht korrekt durchgeführt wurde und somit nichtig ist, steht uns nur noch der Rechtsweg zur Verfügung. Eine entsprechende Klage bereiten wir derzeit vor.

Auch dies wird Kosten verursachen. Welche genau können wir erst sagen, wenn der Streitwert festgelegt wurde. Wir gehen aber derzeit von einer hohen dreistelligen bis niedrigen vierstelligen Summe aus, die wir hoffen, zum großen Teil über Spenden begleichen zu können. Hierfür richten wir gerade ein anwaltliches Treuhandkonto ein. Die Kontodaten werde ich hier in den kommenden Tagen veröffentlichen. Der Spendenstand wird regelmäßig hier bekanntgegeben.

Außerdem wurde auch gegen mich durch ein anderes Vereinsmitglied die Prüfung der Eröffnung eines Ehrenratsverfahrens beantragt. Mir wird "vereinsschädigendes, diskriminierendes oder gar durch die Benutzung nationalsozialistischen Vokabulars rassistisches Verhalten" vorgeworfen. Außerdem Betrug und übelste Beleidigung und Diffamierung von Vereinsverantwortlichen. Welche Art von Verfahren dies sein soll, weiß ich noch nicht, da der mir offiziell noch nicht bekannte Antragsteller sich unverständlicherweise auf Paragraph 17, Punkt 1, Absatz e der Satzung beruft, der kein entsprechendes Verfahren vorsieht. Ich habe die Vorsitzende des Ehrenrates daher zunächst in diesem Punkt um Klärung gebeten.

Über die Entwicklung in beiden Verfahren werde ich hier berichten. Ich zähle auf eure Unterstützung - natürlich nicht nur in Form von Spenden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 11:06 
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Gute Idee!

Herr Rossi hat geschrieben:
Es gibt einen Prozess vor dem Landgericht (Aktenzeichen siehe Foto): https://mobile.twitter.com/Dr_Huettl/status/924277748155199488.

In dem Prozess klagt Wilkening, weil Kind ohne Rücksprache eine Patronatserklärung und eine jährliche Spende an den Verein für die S&S angegeben hat.

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„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre


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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 11:13 
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Das Baum & Wilkening nicht in allem mit Herrn Kind übereinstimmen war kein Geheimnis. Ist auch nicht leicht, wenn 4 erfolgreiche Geschäftsmänner und Alpha-Typen aufeinander treffen. Das es jetzt aber dazu führt, dass Wilkening gegen Herr Kind Klage erhebt, so wie berichtet wird, dass wäre eine ganz neue Dimension.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 17:30 
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Kind vorher zum „Hannover-Modell“: http://www.n-tv.de/sport/der_sport_tag/Kind-beschwichtigt-Hannover-Modell-bleibt-article20057859.html
"Wir (die weiteren Gesellschafter, d. Red.) sind uns absolut einig über das Hannover-Modell" :laugh:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 18:58 

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genius4u hat geschrieben:
Das Baum & Wilkening nicht in allem mit Herrn Kind übereinstimmen war kein Geheimnis. Ist auch nicht leicht, wenn 4 erfolgreiche Geschäftsmänner und Alpha-Typen aufeinander treffen. Das es jetzt aber dazu führt, dass Wilkening gegen Herr Kind Klage erhebt, so wie berichtet wird, dass wäre eine ganz neue Dimension.


Nein ist es leider nicht. Scheint heutzutage im Geschäftsleben leider, wie auch auf privater Ebene, dazu zu gehören. Man spricht ja auch nicht mehr mit seinem Nachbarn sondern zeigt ihn gleich erst einmal an. In dieser speziellen Konstellation der Gesellschafter liegt es natürlich noch näher, die werden ja vermutlich ihre eigene Rechtsabteilung im Unternehmen haben. Das ist ein Anruf, und die Anzeige liegt im Multifunktionsgerät.
Letztlich überlastet es die Gerichte und mach die RA reich. Ein Wort unter Geschäftspartnern hat mal etwas gezählt, ist aber auch schon lange her.
Ich wäre hier mit einer Vorverurteilung vorsichtig, keiner der außenstehenden weiß was intern abgesprochen war, oder auch nicht. Den vier Gesellschaftern würde ich so ersteimal nichts glauben was ich nicht selbst gehört habe.

Bin mal gespannt was da rauskommt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 20:00 

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Ich kann grad nicht erkennen, wo hier eine Vorverurteilung stattfindet? Scheinwelt? :noidea:

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 30.10.2017 22:33 

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Hab ich das geschrieben? Nimm es einfach mal als vorbeugende Maßnahme zur Kenntnis. 8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 31.10.2017 00:59 

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Also ich wäre mit der Zündung einer Atombombe vorsichtig, nur mal so vorbeugende Massnahme...

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 01.11.2017 17:53 
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Die Geschichte fehlt hier noch:

http://proverein1896.de/2017/10/abteilungsleiter-beantragt-ehrenratsverfahren-gegen-vertreter-von-pro-verein-1896-und-aufsichtsrat/

http://proverein1896.de/2017/10/nachtrag-zu-ehrenratsverfahren-gegen-vertreter-von-pro-verein-1896-und-aufsichtsrat/

Vorsicht! Beim Genuss der Argumentationskette wird dringend das Tragen eines Aluhuts empfohlen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 00:59 

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Nun ja, einerseits gut dass die Seifenblase von der glücklichen Investoren-Familie endlich öffentlich platzt. Von wegen die totale Machtbündelung unter Kind wäre Investorenfreundlich.

Allerdings rate ich denen die jetzt Wilkening feiern, sich damit auseinander zu setzen warum der klagt. Er möchte Geld aus den Gewinnen ziehen ohne das die Verrechnung mit Verlusten eine Rolle spielt.
Das bedeutet zweierlei. Zum einen das die Investoren jetzt schon Gelder aus dem Prozess ziehen, und zum anderen das einer dies sogar tun will, bevor mögliche Verluste ausgeglichen werden. Können sich ja mal die Träumer drüber Gedanken machen, die noch immer glauben das irgend jemand grade Geld in das Konstrukt rein steckt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 07:03 

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Hier gibt es etwas zu dem Thema. M.E. geht es hier schlichtweg um eine Gewinnmaximierung eines Investors.
http://www.kicker.de/news/fussball/bundesliga/startseite/709775/artikel_gesellschafter-streitet-mit-martin-kind-um-gewinne.html

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 08:09 

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Im Umkehrschluss heißt das aber auch, das die anderen Gesellschafter eben doch 96 fördern und auf eine Investorenfreundliche Berwertung bewußt verzichtet haben. Das Gebahren von Herrn Wilkening zeigt, wie es ist eine Heuschrecke zu sein. Wenn es Herrn Kind um Gewinnmaximierung gehen würde, wäre diese Bewertungsmethode von Beginn an im Gesellschaftervertrag vereinbart worden. In diesem Fall ist also Herr Wilkening "der böse"...


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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 08:28 

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Vor allen Dingen führt es vor Augen, was passieren kann, wenn Konstruktgesellschafter ihre Meinung ändern. Das "Hannover-Modell" steht auf tönernen Füssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 08:51 
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Und wie wenig durch diesen absonderlichen Eigenweg des Hannover-Modells garantiert ist, dass es in irgendeiner Weise von Vorteil ist, ob nun der freundliche Katar-Sklavenhalter-Scheich oder der lokale Psychooligarch einen gemeinnützigen Verein als Spielzeuginvest betrachtet.

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BVB - Malaga am 09.04.2013:
Kronen-Zeitung: „Ein Spiel für die Ewigkeit"
Corriere della Sera: „Borussia mit dem letzten Atemzug"
The Daily Mirror: „Borussia Dortmund ist wiederauferstanden von den Toten“


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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 10:12 

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Kuhburger hat geschrieben:
Vor allen Dingen führt es vor Augen, was passieren kann, wenn Konstruktgesellschafter ihre Meinung ändern. Das "Hannover-Modell" steht auf tönernen Füssen.

Und genau darum geht es auch! Das Hannover-Modell ist eben kein Rosa-Märchen-Schloss. Viel schlimmer, es fällt demnächst auch noch die Handhabe weg, gegen den absoluten Fokus auf Gewinnmaximierung im Zweifelsfall an der Basis intervenieren zu können. Was kommt denn wenn Kind weg ist, wem wird dann Tür und Tor geöffnet? Regionale Gesellschafter? Dezimieren sich doch jetzt schon auf demnächst nur noch Dirk Roßmann und weiter? Und was ist mit dem Inhalt der zweiten anhängigen Klage. Es ist und bleibt alles intransparent, Zukunft auf blauem Dunst, darauf habe ich kein Bock.

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"...gemeinsam appellieren, die Fanszene stets differenziert und als unverzichtbaren Teil von Hannover 96 zu betrachten."
https://www.hannover96.de/aktuelles/new ... hritt.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 10:44 

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Naja, man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen. Immerhin "muss" Wilkening den Klageweg bestreiten. Ein einfaches "ich will aber" reicht offenbar im aktuellen Vertragswerk eben nicht. Und, sollte er mit seinem Wunsch vor Gericht unterliegen ist dies auch ein Fingerzeig für das Hannover-Modell.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 10:54 

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Wenn ein LG eine Klage zulässt, muss da aber bereits mehr als ein "ich will aber" fundiert begründet werden. Und es gibt ja noch eine zweite, wohl erheblichere, die noch nicht öffentlich thematisiert wurde. Die Kirche muss also nicht mehr im Dorf gelassen werden, sie steht schon auf dem Tisch eines Richters.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 11:28 

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1896er hat geschrieben:
Wenn ein LG eine Klage zulässt, muss da aber bereits mehr als ein "ich will aber" fundiert begründet werden.


Klärt mich auf: Muss ein LG eine Zivilklage überhaupt "zulassen"?

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 11:43 
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:nuke: Es wird deutlich, warum Kind keinen neue lokalpatriotischen Fangesellschafter findet.

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Zuletzt geändert von Herr Rossi am 02.11.2017 13:01, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Verfahren rund um den e.V. und das "Hannover-Modell"
BeitragVerfasst: 02.11.2017 11:46 
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Nun wird also doch, wenn auch eher zwangsweise über eines der beiden Verfahren berichtet - aber das lässt Einem trotz der dünnen Faktenlage ja die Haare zu Berge stehen:

1. Wie hier ja schon zu Recht erwähnt, scheint eine Regionalinvestor demnächst Kasse machen zu wollen und will deshalb die Rücklagen so weit wie möglich aus der Gesellschaft rausziehen, um einen möglichst hohen Gesamterlös erzielen zu können.

2. Ein hoher sechststelliger Betrag soll es sein, also oberhalb von 700.000 Euro als Anteil am Jahresgewinn - da kann man sich ja ausrechnen, was der Verein Hannover 96 in diesem Jahr erhalten hätte, wenn nicht der Präsident Kind den Gesellschaftsanteil an sich selber für Schmales verschachert hätte.

3. Der Jahresgewinn der Gesellschaft lag also bei 7 Millionen Euro minimal...

4. Nimmt man mal diesen einen Umstand (also ohne materielle und immaterielle Güter der Gesellschaft wie Namens- und Markenrechte, Beteiligungen, NLZ, Grundstücke, regionale Monopolstellung in der Vermarktung etc. etc.), dann führt allein ein solcher Gewinn (wenn er denn dann nachhaltig über mehrere Jahre erzielt wird, wovon ich mal ausgehe) zu einem Unternehmenswert zwischen 50 und 70 Millionen Euro - und zwar bei ganz konservativer Schätzung.

Also der Maddin ist schon ein Selbstloser! Und bei Wilkening wäre ich jetzt vorsichtig in der Bewertung: der ist mal als gleichberechtigter Partner angeworben und dann von einem Tag auf der anderen von Kind und Rossmann zum Minderheitsdeppen gemacht worden - kein Wunder, dass der jetzt versucht, wenigstens noch zu kassieren.

@1896er
Klage einreichen, Kostenvorschuss einzahlen, fertig. Zugelassen werden muss eine Anklage im Strafprozess... aber was noch nicht ist, kann ja noch werden. :wink:

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12.04.1896 - 29.08.2017!
05.02.2018 - 18.07.2018!
Totgesagte leben länger!


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