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 Martin Kind - was nun....? Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 10:58 
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Moin

Der Beitrag von st2 is schon reichlich nah dran an der Wirklichkeit. :nuke:

Das Hannover Modell nach dem System-Kind kann nur zu 100 % funktionieren, wenn Herr Kind alle Posten als Geschäftsführer in sämtlichen Gesellschaften und den Präsidentenposten des Vereins inne hat.

So kann er fast zu 100 % von der linken in die rechte Hosentasche arbeiten, ohne dass ihm jemand reinquatscht und unbequeme Fragen stellt.

Die tatsächlichen Vorgänge werden von ihm verschleiert und als Privatförderungen bzw. Privatinvestitionen hingestellt und von seiner Hauspresse HAZ, NP und BILD-Hannover in der Öffentlichkeit weiterverbreitet. Die Menschen in und um Hannover werden für dumm verkauft.

Die Antworten des lange uninformierten Managers Heldt haben die tatsächlichen Vorgänge jetzt endlich mal entlarvt.
Darlehen für Spieler, die der Klub seinem Förderer, Mäzen und Hauptinvestor zurückzahlen muss. Das alles im Rahmen von Sicherheiten, die der Klub geben muss, damit die Einlagen vom Förderer gesichert sind. Gewinne vom TV oder Fanartikel sowie Ticketeinnahmen schöpft der Förderer vorher ab. So kann ein Bundesligaklub nie auf einen grünen Zweig kommen.

Die anderen Gesellschafter halten still, weil sie selber von diesem System profitieren.
Wilkening mit 1 Mio. Zinsen aus den letzten Jahren, nur mit ca 11 % Anteilen am Kuchen.
Kind mit ca. 53 % hat 5 Mio. vom Zinskuchen, die er aber im System gelassen und wieder als Darlehen an die KGaA gegeben hat. Karussellkredite-Rotationsrendite.

Die Zinssätze sind nicht bekannt,


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 12:40 
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Hast dir viel Arbeit gemacht, st2. Ein formaler Fehler steckt drin: auf der nächsten OMV wird nicht der Vorstand sondrn der Aufsichtsrat gewählt. Dieser bestellt den Vorstand, was also letztlich auf dasselbe hinausläuft.

Kuhburger, meinst du, ich gebe mich mit dem Posten des arena-GF zufrieden?

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 13:30 

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:mrgreen: krisensicher, Bemeh, krisensicher ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 15:29 
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Herr Kind hat heute einen Transfer- und Investitionsstopp bestätigt.

Bei mir verdichtet sich immer mehr der Verdacht, dass er Informationen besitzt, die wir nicht haben - und die sicherlich nicht gut für Hannover 96 sind.

Das letzte Kapitel der Ära Kind scheint mit grossen Schritten seinem Ende zuzustreben. Mal sehen, wer den Showdown übersteht...

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12.04.1896 - 26.09.1997 Scheissverein und stolz darauf!
26.09.1997 - 23.03.2019 Kindische Zeiten bei Hannover 96
23.03.2019 - ................ #VorwärtsnachWeit!


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 15:44 

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Bemeh hat geschrieben:
Hast dir viel Arbeit gemacht, st2. Ein formaler Fehler steckt drin: auf der nächsten OMV wird nicht der Vorstand sondrn der Aufsichtsrat gewählt. Dieser bestellt den Vorstand, was also letztlich auf dasselbe hinausläuft.

Stimmt.
Ich wollte eigentlich nur mal versuchen zu strukturieren, warum Kind gerade so agiert wie es sich darstellt und zur Diskussion stellen, ob sich das mit den Wahrnehmungen anderer deckt.

Es stellt sich für mich als Betrug dar, mit welchen Mitteln Kind sich (oder den von ihm beherrschten Gesellschaften) in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Vereins die werthaltigen Elemente des Vereinsvermögens einerseits gegen einen Bruchteil der eigentlichen Werte angeeignet, damit den Breitensportverein von seiner größten Einnahmequelle abgetrennt und die KGaA/Bundesliga-Mannschaft von seinen Darlehen abhängig gemacht hat und andererseits sich mithilfe der Madsack-Presse (und zumindest teilweise auch unkritischen und uninteressierten Redakteuren im NDR und Kicker) plus seinen Vasallen im Vereinsvorstand und Aufsichtsrat (und bezahlten Abhängigen wie Heldt) als Gönner platziert (hat), der uneigennützig und ehrenamtlich den Verein (!) zu neuer Größe geführt und zukunftssicher aufgestellt habe.

Und die Aushöhlung des Vereins passiert(e) ja schon seit mindestens +/- 10 Jahren.

Aber mir ist der Betrug (eben nicht nur an der Öffentlichkeit) erst so richtig bewußt geworden mit dem Übernahmeantrag, als anhand der durchgesickerten Zahlen faktisch klar wurde, daß Kind sich tatsächlich bedeutend mehr Vermögen aus dem Verein angeeignet hat als er überhaupt als Darlehen im Laufe der Jahre hereingegeben hatte.
Dazu die öffentlichen Lügen zur Möglichkeit der Rückübertragung der Markenrechte, der verheimlichte Ankauf der letzten 15,66% Anteile des Vereins an der KGaA usw. usw.
Aber immerhin kommt das Thema der Darlehen statt einer Förderung langsam aber sicher in die Öffentlichkeit.

Auch schon öfters genannt: das "Hannover-Modell" ist damit nichts anderes als ein "Heuschrecken-Investoren" Modell in seiner schlechtesten Form: eine Firma (hier: Verein) übernehmen, die werthaltigen Filetstücke heraustrennen und sich einverleiben/kapitalisieren und die Mutterfirma (hier die KGaA über Zinsen und Darlehen und die S&S, die mit Hilfe der KGaA/der Lizenz ihre gesicherten Einnahmen generiert ) emotionslos als cashcow melken. Ob das nun Hannoveraner-, chinesische-, saudi-arabische oder amerikanische Heuschrecken sind: das ist kein Unterschied.

Was mich immer noch antreibt, mich nicht von H96 abzuwenden:
Kind fürchtet immer noch das Neu-Entstehen eines selbständigen Vereins(vorstandes), der ihm die unkontrollierbare Machtübernahme der Bundesligasparte (KGaA) verwehrt.

Sein Betrug soll sich nicht für ihn auszahlen. Mit der Satzungsänderung in der KGaA und die Verhinderung der AoMV hat er zwei Trümpfe ausgespielt. Aber es scheint so, als würden diese nicht mehr stechen. Die DFL spielt nicht mehr mit (anders als bisher, als sie den inoffiziellen Wegfall von 50+1 bei H96 jahrelang tolerierte, wie wir inzwischen wissen).

Ok, noch eine rein technische Frage:
wer erhält eigentlich bei H96 die Fernsehgelder der DFL?
Die KGaA als Lizenznehmer der DFL?
Oder fließen die auch direkt an die S&S?


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 16:11 

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Gibt es denn keine Möglichkeit Kind abzusetzen?
Er schädigt den Verein und hat nun zum wiederholten Mal bewiesen das er untragbar ist und der Sport ihn nicht intressiert.
Wir sind doch Hannover 96 und nicht 1 FC Martin Kind.
Nimm endlich deinen Hut und mach den Platz für Leute frei die Ahnung haben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 16:53 

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pierri hat geschrieben:
Gibt es denn keine Möglichkeit Kind abzusetzen?

Mitglied werden. Und auf der AoMV und/oder OMV beim Abstimmen die Fakten nicht vergessen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 17:38 

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st2 hat geschrieben:
Stimmt.
Ich wollte eigentlich nur mal versuchen zu strukturieren, warum Kind gerade so agiert wie es sich darstellt und zur Diskussion stellen, ob sich das mit den Wahrnehmungen anderer deckt.

Es stellt sich für mich als Betrug dar, mit welchen Mitteln Kind sich (oder den von ihm beherrschten Gesellschaften) in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Vereins die werthaltigen Elemente des Vereinsvermögens einerseits gegen einen Bruchteil der eigentlichen Werte angeeignet, damit den Breitensportverein von seiner größten Einnahmequelle abgetrennt und die KGaA/Bundesliga-Mannschaft von seinen Darlehen abhängig gemacht hat und andererseits sich mithilfe der Madsack-Presse (und zumindest teilweise auch unkritischen und uninteressierten Redakteuren im NDR und Kicker) plus seinen Vasallen im Vereinsvorstand und Aufsichtsrat (und bezahlten Abhängigen wie Heldt) als Gönner platziert (hat), der uneigennützig und ehrenamtlich den Verein (!) zu neuer Größe geführt und zukunftssicher aufgestellt habe.

Und die Aushöhlung des Vereins passiert(e) ja schon seit mindestens +/- 10 Jahren.

Aber mir ist der Betrug (eben nicht nur an der Öffentlichkeit) erst so richtig bewußt geworden mit dem Übernahmeantrag, als anhand der durchgesickerten Zahlen faktisch klar wurde, daß Kind sich tatsächlich bedeutend mehr Vermögen aus dem Verein angeeignet hat als er überhaupt als Darlehen im Laufe der Jahre hereingegeben hatte.
Dazu die öffentlichen Lügen zur Möglichkeit der Rückübertragung der Markenrechte, der verheimlichte Ankauf der letzten 15,66% Anteile des Vereins an der KGaA usw. usw.
Aber immerhin kommt das Thema der Darlehen statt einer Förderung langsam aber sicher in die Öffentlichkeit.

Auch schon öfters genannt: das "Hannover-Modell" ist damit nichts anderes als ein "Heuschrecken-Investoren" Modell in seiner schlechtesten Form: eine Firma (hier: Verein) übernehmen, die werthaltigen Filetstücke heraustrennen und sich einverleiben/kapitalisieren und die Mutterfirma (hier die KGaA über Zinsen und Darlehen und die S&S, die mit Hilfe der KGaA/der Lizenz ihre gesicherten Einnahmen generiert ) emotionslos als cashcow melken. Ob das nun Hannoveraner-, chinesische-, saudi-arabische oder amerikanische Heuschrecken sind: das ist kein Unterschied.

Was mich immer noch antreibt, mich nicht von H96 abzuwenden:
Kind fürchtet immer noch das Neu-Entstehen eines selbständigen Vereins(vorstandes), der ihm die unkontrollierbare Machtübernahme der Bundesligasparte (KGaA) verwehrt.

Sein Betrug soll sich nicht für ihn auszahlen. Mit der Satzungsänderung in der KGaA und die Verhinderung der AoMV hat er zwei Trümpfe ausgespielt. Aber es scheint so, als würden diese nicht mehr stechen. Die DFL spielt nicht mehr mit (anders als bisher, als sie den inoffiziellen Wegfall von 50+1 bei H96 jahrelang tolerierte, wie wir inzwischen wissen).

Ok, noch eine rein technische Frage:
wer erhält eigentlich bei H96 die Fernsehgelder der DFL?
Die KGaA als Lizenznehmer der DFL?
Oder fließen die auch direkt an die S&S?


Präzise und gute Einschätzung der Gesamsituation, wie ich finde. Deckt sich mit meinen Empfindungen ziemlich 1:1.

Zu deiner Frage, die Kuhburger meines Erachtens auf der Seite davor bereits wie folgt beantwortet hat: "Die KGaA ist Lizenzinhaber und liefert den Spielbetrieb mit den dazugehörigen Einnahmen wie Ticketverkauf, Werbe- und TV-Einnahmen."

Für tiefergehendes Interesse und falls noch nicht bekannt, einfach mal die Hannover 96 GmbH & Co.KGaA auf https://www.bundesanzeiger.de/ebanzwww/wexsservlet aufrufen und dann den gewünschten Jahresabschluss auswählen. Der JA 2017/2018 ist leider noch nicht veröffentlicht, aber einfach mal durch den Lagebericht des JA 2016/2017 scrollen. Im JA 2016/2017 kann auch schön der Einnahmenunterscheid 1. ggü. 2. Bundesliga bewundert werden (85 Mio. € vs. 45 Mio. €).

_________________
Der 23.03.2019 - ein Tag für die Geschichtsbücher von Hannover 96!

Hannover 96 - Martin Kind 5:0


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 18:30 

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stscherer hat geschrieben:
Herr Kind hat heute einen Transfer- und Investitionsstopp bestätigt.

Bei mir verdichtet sich immer mehr der Verdacht, dass er Informationen besitzt, die wir nicht haben - und die sicherlich nicht gut für Hannover 96 sind.

Das letzte Kapitel der Ära Kind scheint mit grossen Schritten seinem Ende zuzustreben. Mal sehen, wer den Showdown übersteht...


Zu den Informationen: Für den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. und dessen ausgelagerte Profiabteilung, für "ROKI Burgwedel" oder für Beide?????


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 06.01.2019 18:43 

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st2 hat geschrieben:
Bemeh hat geschrieben:
Hast dir viel Arbeit gemacht, st2. Ein formaler Fehler steckt drin: auf der nächsten OMV wird nicht der Vorstand sondrn der Aufsichtsrat gewählt. Dieser bestellt den Vorstand, was also letztlich auf dasselbe hinausläuft.

Stimmt.
Ich wollte eigentlich nur mal versuchen zu strukturieren, warum Kind gerade so agiert wie es sich darstellt und zur Diskussion stellen, ob sich das mit den Wahrnehmungen anderer deckt.

Es stellt sich für mich als Betrug dar, mit welchen Mitteln Kind sich (oder den von ihm beherrschten Gesellschaften) in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender des Vereins die werthaltigen Elemente des Vereinsvermögens einerseits gegen einen Bruchteil der eigentlichen Werte angeeignet, damit den Breitensportverein von seiner größten Einnahmequelle abgetrennt und die KGaA/Bundesliga-Mannschaft von seinen Darlehen abhängig gemacht hat und andererseits sich mithilfe der Madsack-Presse (und zumindest teilweise auch unkritischen und uninteressierten Redakteuren im NDR und Kicker) plus seinen Vasallen im Vereinsvorstand und Aufsichtsrat (und bezahlten Abhängigen wie Heldt) als Gönner platziert (hat), der uneigennützig und ehrenamtlich den Verein (!) zu neuer Größe geführt und zukunftssicher aufgestellt habe.

Und die Aushöhlung des Vereins passiert(e) ja schon seit mindestens +/- 10 Jahren.

Aber mir ist der Betrug (eben nicht nur an der Öffentlichkeit) erst so richtig bewußt geworden mit dem Übernahmeantrag, als anhand der durchgesickerten Zahlen faktisch klar wurde, daß Kind sich tatsächlich bedeutend mehr Vermögen aus dem Verein angeeignet hat als er überhaupt als Darlehen im Laufe der Jahre hereingegeben hatte.
Dazu die öffentlichen Lügen zur Möglichkeit der Rückübertragung der Markenrechte, der verheimlichte Ankauf der letzten 15,66% Anteile des Vereins an der KGaA usw. usw.
Aber immerhin kommt das Thema der Darlehen statt einer Förderung langsam aber sicher in die Öffentlichkeit.

Auch schon öfters genannt: das "Hannover-Modell" ist damit nichts anderes als ein "Heuschrecken-Investoren" Modell in seiner schlechtesten Form: eine Firma (hier: Verein) übernehmen, die werthaltigen Filetstücke heraustrennen und sich einverleiben/kapitalisieren und die Mutterfirma (hier die KGaA über Zinsen und Darlehen und die S&S, die mit Hilfe der KGaA/der Lizenz ihre gesicherten Einnahmen generiert ) emotionslos als cashcow melken. Ob das nun Hannoveraner-, chinesische-, saudi-arabische oder amerikanische Heuschrecken sind: das ist kein Unterschied.

Was mich immer noch antreibt, mich nicht von H96 abzuwenden:
Kind fürchtet immer noch das Neu-Entstehen eines selbständigen Vereins(vorstandes), der ihm die unkontrollierbare Machtübernahme der Bundesligasparte (KGaA) verwehrt.

Sein Betrug soll sich nicht für ihn auszahlen. Mit der Satzungsänderung in der KGaA und die Verhinderung der AoMV hat er zwei Trümpfe ausgespielt. Aber es scheint so, als würden diese nicht mehr stechen. Die DFL spielt nicht mehr mit (anders als bisher, als sie den inoffiziellen Wegfall von 50+1 bei H96 jahrelang tolerierte, wie wir inzwischen wissen).

Ok, noch eine rein technische Frage:
wer erhält eigentlich bei H96 die Fernsehgelder der DFL?
Die KGaA als Lizenznehmer der DFL?
Oder fließen die auch direkt an die S&S?


Du bringst die Dinge sehr gut auf den Punkt, nur will es keiner hören von den "Eventfans"!

Noch eins: OHNE Kind wären wir (ja, die ausgelagerte Profiabteilung des Hannoverschen Sportvereins von 1896 e.V.) nicht in der vierten Liga, sondern vielleicht dauerhaft im europäischen Geschäft, weil mit den möglichen Sponsorgesellschaftern wie Conti, TUI, HDI und vielen bedeutenden Mittelständlern in der Region Hannover nur wenige Bundesligisten NACHHALTIG bessere Möglichkeiten hätten als wir (entgegen den permanenten Lügen der "Provinz- und Hobby-Heuschrecke" Kind...).
Mit den wenigen meine ich Bayern, Frankfurt, Stuttgart, (Hertha BSC) Berlin und den (HSV) Hamburg sowie Düsseldorf und Köln, wenn sich dort die regionale Wirtschaft engagieren würde. WOB und Hoffenheim lasse ich mal weg, Leipzig ist (genialer) Aufbau Ost....
Hier wird von allen permanent die Region Hannover mit fast 1,2 Mio. Einwohnern und durchaus bedeutenden Unternehmen kleiner gemacht, als sie ist....


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 00:05 
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Ok.
Ich hätte's nie für möglich gehalten und es hat lange gedauert, aber die Argumente der Kind-Gegner haben mich überzeugt.

Der Knackpunkt bei mir war, dass mit dem gescheiterten Übernahmeantrag klar wurde, dass wir es hier nicht mit einem Mäzen und Gönner zu tun haben, sondern mit jemandem, der einen Haufen Popanze vor sich her trägt. Als er sich das Ganze dann auch noch damit schönrechnen lassen wollte, dass er sich nachträglich ein Gehalt für seine ehrenamtliche Tätigkeit anrechnen und als Spende verbucht haben wollte, fing mein Fass an, langsam aber sicher überzulaufen.

Ich wechsele die Seiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 00:19 
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Jetzt bringt er die Nummer mit den Privatkrediten aus seiner und Roßmanns Schatulle. Irgendwie muss sein Image doch zuretten sein. Siehe dazu die Np und HAZ von morgen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 00:52 

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thomas58 hat geschrieben:
stscherer hat geschrieben:
Herr Kind hat heute einen Transfer- und Investitionsstopp bestätigt.

Bei mir verdichtet sich immer mehr der Verdacht, dass er Informationen besitzt, die wir nicht haben - und die sicherlich nicht gut für Hannover 96 sind.

Das letzte Kapitel der Ära Kind scheint mit grossen Schritten seinem Ende zuzustreben. Mal sehen, wer den Showdown übersteht...


Zu den Informationen: Für den Hannoverschen Sportverein von 1896 e.V. und dessen ausgelagerte Profiabteilung, für "ROKI Burgwedel" oder für Beide?????

Die Lizenz hat derzeit die KGaA. Welche wiederum der S&S gehört. Allerdings ist es eine interessante Frage was passiert, wenn der KGaA die Lizenz entzogen wird:

Variante 1: Eigentlich nichts - die KGaA oder der Mutterverein fängt in Liga 4 neu an (mit veränderter Satzung).
Variante 2: Der Verein wendet sich an die DFL/DFB und fordert die Lizenz von dem ehemaligen Investor zurück, weil er von betrügerischen Manipulationen zu seinen Lasten ausgeht. ...

Das allerdings dürfte sich schwierig gestalten, denn dagegen spricht erstmal § 10 der Lizensierungsordnung der DFL, guckstu : https://www.dfl.de/wp-content/uploads/s ... -Stand.pdf - hier Seite 41 bis 43 des geöffneten links, Auszug:
Zitat:
Wird einer Kapitalgesellschaft die Lizenz entzogen, fällt diese nicht an den Mutterverein zurück. Der Mutterverein erhält auch kein Antragsrecht für eine
Lizenz für die folgende Spielzeit, es sei denn, er hat sich mit einer eigenen
Vereinsmannschaft für den Aufstieg in die 2. Bundesliga qualifiziert

Bei Variante 2 müßte man mit einer Art Ausnahmezustand argumentieren; Ausgang ungewiß.

Problem auch: Der Mutterverein müßte zuvor langwierige Aufklärungsarbeit leisten.

Allerdings: Der Mutterverein könnte wohl zu Recht argumentieren, dass seitens der DFL eine Art Mittäterschaft zu ungunsten des Vereins vorliegt, weil man über Jahre Lizenzverstöße des "Hannover-Modells" gegen die 50+1 toleriert hat und damit dazu beigetragen hat, dass den Vereinsmitgliedern Sand in die Augen gestreut wurde.

Auf dieser Grundlage könnte der Mutterverein versuchen, eine Rückübertragung der Lizenz seitens der DFL zu veranlassen.

Das geht insgesamt jedoch nur mit wirtschaftlich starken (neuen) Partnern an der Seite des Muttervereins, denn sonst würde der Verein die Lizenzauflagen in finanzieller Hinsicht kaum erfüllen können.

Gibt es diese starken, neuen Partner nicht, dann dürfte kein Weg an einer Einigung mit den S&S-Gesellschaftern vorbeiführen, wenn es um den Lizenz-Erhalt geht.

Ich persönlich sehe die Sache so:

1. Der Verein braucht eine neue Führung.
2. Der Verein muss zurück in die KGaA.
3. Der Verein muss seine Markenrechte zurück erhalten.
4. Der Verein sollte eine neue Investorengruppe suchen, welche die S&S-Gesellschafter ablöst.
5. Gelingt dies, sollten aller ausgelagerten Interessen (Konstruktgesellschaften) aufgelöst werden bzw. deren geschäftliche Aktivitäten in der KGaA gebündelt werden (so wie es auch in anderen Clubs der Fall ist).

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 01:03 

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Kleiner Nachtrag:

Martin Kinds Drohung Zivilgerichte anzurufen, hat für ihn einen niedlichen Pferdefuss:

Während im Lizensierungsverfahren alle Unterlagen streng vertraulich behandelt werden, ändert sich dies, wenn er Zivilgerichte anruft. - Dann würden wir plötzlich Informationen bekommen, die uns bis heute fehlen ... :mrgreen:

Also dann: Vorwärts Maddin!!! :fan:

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 08:14 
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Das wird alles noch richtig schwierig, selbst mit gutem Willen und geeigneten Köpfen. Eine Gmbh zu gründen ist, gemessen an unserem Bürokratiewahnsinn, noch recht einfach. Aber mehrere abzuwickeln und deren Befugnisse und Beteilgungen zu verschieben und das in einem schmalen Zeitfenster, um gleichzeitig die Lizenzierungsauflagen zu erfüllen. Das wird ein dickes Brett. Vor allem, wenn hier nicht mal eine aoMV terminiert werden kann ohne Gerichte anzustrengen. Es wird schwierig werden, das absolutistische Kindkonstrukt zu entflechten. Er behält ja auch noch diverse Funktionen. Der Sturkopp wird dabei mitarbeiten müssen. Das sehe ich noch gar nicht.

_________________
BVB - Malaga am 09.04.2013:
Kronen-Zeitung: „Ein Spiel für die Ewigkeit"
Corriere della Sera: „Borussia mit dem letzten Atemzug"
The Daily Mirror: „Borussia Dortmund ist wiederauferstanden von den Toten“


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 10:15 
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Darüber hinaus werden die Gerichte noch überstunden machen, was sowieso schon der Fall sein dürfte. Alleine schon deswegen glaube ich, dass kein Weg an die 4. Liga vorbeiführt.

Die jetzigen Lage bereitet mir ungemein viel Sorgen. Die Existenz im wahrsten und vollumfänglichsten Sinne des Wortes steht auf dem Spiel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 11:02 

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Blauweißer 96er hat geschrieben:
Ok.
Ich hätte's nie für möglich gehalten und es hat lange gedauert, aber die Argumente der Kind-Gegner haben mich überzeugt.

Der Knackpunkt bei mir war, dass mit dem gescheiterten Übernahmeantrag klar wurde, dass wir es hier nicht mit einem Mäzen und Gönner zu tun haben, sondern mit jemandem, der einen Haufen Popanze vor sich her trägt. Als er sich das Ganze dann auch noch damit schönrechnen lassen wollte, dass er sich nachträglich ein Gehalt für seine ehrenamtliche Tätigkeit anrechnen und als Spende verbucht haben wollte, fing mein Fass an, langsam aber sicher überzulaufen.

Ich wechsele die Seiten.
:nuke: die Recherchen und Fakten über dieses wirklich schlimme " Heuschrecken " Verhalten hat mich auch als Gegner der Kind Jünger entwickelt,
Leider gibt es noch viel mehr Menschen die der Madsack Presse Glauben schenken als die die hier oder anderweitig den hiesigen Enthüllungen zum Nachdenken animieren. Nach der Absage einer außerordentlichen Mitgliederversammlung war für mich das Fass voll und darum 96 als Ganzes abzustufen ( auf gut deutsch, so lange Kind, gehen die Roten mir langsan am A... vorbei :noidea2: ). Das Konstrukt ist für mich halt persönlich schlecht zu trennen, darum gehe ich auch nicht mehr auf den Seiten Spiel und Mannschaft, da sind noch genug Leute die automatisch das 3 Affen- Säulenmodell praktizieren obwohl Themen da mit Kindschen Verhalten zusammen zu sehen sind, man sieht ja wenn zb Qburger, stscherer, und Co mit rumseiern, Shit, und nerven, beantwortet werden. Gut, vielleicht auch nur weil es für diejenigen da nicht hingehört oder davon nichts wissen wollen. ( müssen ja keine reinen KindJünger sein )
aber wie gesagt, das muß jeder selber wissen, allerdings sollte mal 96 ein toller Verein mit guten sportlichen Leistungen ohne Herren Kind entstehen, werde ich mir dann bei den Leuten mit " Kind Recherche nervt und stimmt so nicht " doch einen kleinen Seitenhieb auf die jetzige Zeit erlauben dürfen. :wink: ( Bin nicht mehr der Jüngste, hoffe ich erlebe das noch :wink: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 11:25 
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Blauweißer 96er hat geschrieben:
Ich wechsele die Seiten.

Herzlich Willkommen! ;-)
:fan:

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 17:29 
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Martin bereitet seinen Rückzug vor, munkelt man? Angeblich soll Dirk das Ruder übernehmen? :noidea2:

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 Betreff des Beitrags: Re: Martin Kind - was nun....?
BeitragVerfasst: 07.01.2019 17:35 

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nocci96 hat geschrieben:
Martin bereitet seinen Rückzug vor, munkelt man? Angeblich soll Dirk das Ruder übernehmen? :noidea2:


Wo hast du denn diese Info her? Oder sagt dir das dein Bauchgefühl?

Wünschenswert wäre eine "echte Kursänderung". Andernfalls bekommt das Kind nur einen neuen Namen... :D


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