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 Kurioses im Fußball Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Kurioses im Fußball
BeitragVerfasst: 01.03.2006 10:47 
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http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/31/0,187 ... 95,00.html

und

http://www.nordostfussball.de/forum/thr ... adid=14475

:lol:


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BeitragVerfasst: 07.07.2006 15:00 

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Von Christoph Biermann:

Die siebte Katze


Der Racing Club de Avellaneda aus Buenos Aires gewann zwischen 1915 und 1918 vier Mal hintereinander die argentinische Meisterschaft und zwischen 1949 und 1953 sogar fünf Mal in Folge. 1967 hatte der Klub insgesamt 13 Meistertitel gesammelt und schaffte dann auch noch den größten Triumph der Vereinsgeschichte: den Gewinn des Weltpokals.

Doch mit dem Tag des Finalsiegs über Celtic Glasgow begann der Niedergang. Wahrend die Fans von Racing noch feierten, brachen Anhänger des größten Rivalen Independiente in das Stadion ihres verhassten Nachbarn ein und vergruben dort sieben schwarze Katzen, um die Stätte mit einem Fluch zu belegen. Es wird die Legende verbreitet, dass dabei sogar der Platzwart mit dem Gegner kollaboriert hatte.

Jahrelang suchten Offizielle und Fans von Racing Club die Tierleichen, denn mit ihrem Klub ging es kontinuierlich bergab. 35 lange Jahre blieben weitere Titel aus, 1999 stand man sogar vor dem Bankrott und ein Priester versuchte, das Stadion von seinem Fluch zu befreien. Angeblich jubelten die Fans jedes Mal, wenn der Priester Horacio della Barca Weihwasser in eines der Tore spritzte. Doch auch das half nicht, weshalb 2001 der neue Trainer Reinaldo Merlo eine groß angelegte Suche nach der siebten Katze initiierte.

Im Laufe der Jahrzehnte waren zwar sechs der toten Katzen gefunden und beseitigt worden, die letzte aber fehlte immer noch. Also wurden selbst Flächen aufgerissen, die nach 1967 betoniert worden waren, und an einer Stelle, wo früher ein Wassergraben gewesen war, fand man tatsächlich das Skelett einer Katze. Der Racing Club wurde noch in derselben Saison Meister.


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BeitragVerfasst: 08.07.2006 17:52 
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:shock:
Oh mein Gott *grusel*


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BeitragVerfasst: 20.07.2006 16:35 
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Sieben mal schwarze Katze, auweia, parapsychologische Kräfte am Werk?!

Kurios ist auch die Yorkshire Reserve League von 1914/15. Dort spielten in der Saison 10 Mannschaften und alle wurden 1. . Wer's nicht glaubt schaut auf http://www.regionalligen.de/rec/stats.htm

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Fußball ist dreckig und hat nicht glatt zu sein!


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BeitragVerfasst: 20.10.2006 11:00 
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Ich weiss nicht, ob das hier rein passt, aber in welchem gegen welche Mannschaft ist Kobylanski damals in Tor gegangen - weiss das einer?

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BeitragVerfasst: 20.10.2006 11:06 
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Fürth gegen Hannover 96 0:1 Saison 1998/99, 33. Spieltag
http://www.hannover96online.de/9899/berichte/989933.htm

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„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen!"
― Uli Hoeneß


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BeitragVerfasst: 20.10.2006 11:17 
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Danke für die schnelle Antwort!

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BeitragVerfasst: 20.10.2006 11:20 
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Das wußte ich noch gar nicht. Tolle Geschichte.


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BeitragVerfasst: 20.10.2006 12:32 
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Und die Glanzparade war wirklich eine. Man wäre einem einem normalen Torwart nicht böse gewesen, wenn er den nicht bekommen hätte, das war ein Schuss in den Winkel wie ein Strich - Und Koby haut das Ding ins Toraus!

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 Betreff des Beitrags: haz
BeitragVerfasst: 13.12.2006 00:03 
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Keine Fahrprüfung für Fußballprofis?

Ein Fahrlehrer aus Südniedersachsen soll zusammen mit einem Prüfer zahlreichen Fußballprofis aus der 1. und 2. Bundesliga illegal zum Führerschein verholfen haben.



Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittele wegen des Verdachts der Bestechung und Bestechlichkeit, sagte Behördenchef Hans-Dieter Apel am Dienstag. Der Verdacht richtet sich gegen eine Fahrschule in Northeim und einen TÜV-Mitarbeiter. Gestern wurden Wohnungen und Geschäftsräume der Beschuldigten durchsucht. Gegen die Fußballer werde bisher allerdings nicht ermittelt, sagte Apel.

Die Fahrschule in Northeim ist bereits seit Jahren in Bundesligakreisen ein Begriff. Zahlreiche Fußballprofis aus Südamerika, deren Fahrgenehmigungen in der Bundesrepublik nicht mehr gültig waren, haben dort ihren EU-Führerschein gemacht. Für den Führerschein müssen Ausländer, deren Heimatland nicht zur EU gehört, erneut eine theoretische und praktische Prüfung bestehen. Der Fahrlehrer und der TÜV-Mitarbeiter sollen Fußballern die Prüfung erleichtert oder ihr Bestehen bestätigt haben – ohne dass die Prüfung absolviert wurde. Dafür soll der Prüfer Geld vom Fahrlehrer erhalten haben. Auslöser für die Ermittlungen sei eine anonyme Anzeige gewesen, hieß es gestern. Bei einer ersten Abklärung, ob der Verdacht plausibel sei, stießen die Ermittler auf eine Auffälligkeit: Normalerweise finden Fahrprüfungen nahe dem Wohnort statt. Viele Fußballer legten ihre Prüfungen jedoch nicht in der Stadt ihres Bundesligavereins ab, sondern hatten ihren Wohnsitz für den Zeitpunkt der Prüfung unter der Privatadresse des Fahrlehrers angemeldet. Bei der Durchsuchung seien zahlreiche Unterlagen beschlagnahmt worden, sagte Apel. Die Auswertung werde einige Zeit dauern.

Der Fahrlehrer hatte in früheren Interviews berichtet, dass der Brasilianer Dede von Borussia Dortmund sein erster Fahrschüler aus der Bundesliga gewesen sei. Damals habe er von einem befreundeten Polizisten erfahren, dass Dede ohne Führerschein erwischt worden war. Er habe sich mit dem Verein in Verbindung gesetzt und das Prüfungsmaterial vorbeigebracht. Daraufhin habe er nach eigenen Angaben weiteren Profikickern zum Führerschein verholfen – darunter die Brasilianer Amoroso, Zé Roberto, Marcelinho und Lucio sowie die Argentinier D’Alessandro, Menseguez und Baiano. Auch deutsche Fußballer hatte der Fahrschullehrer genannt – unter anderem die Nationalspieler Torsten Frings und David Odonkor sowie Emanuel Krontiris von Alemannia Aachen.

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"Nein, aber alle Rassisten sind dumm."

(aus Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist ein Fremder?")


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BeitragVerfasst: 13.12.2006 08:30 
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Das Torsten Frings hilfe bei der Prüfung hatte glaube ich ungesehn :wink:


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BeitragVerfasst: 13.12.2006 10:09 
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Picard96 hat geschrieben:
Das Torsten Frings hilfe bei der Prüfung hatte glaube ich ungesehn :wink:


Wo hat Roman Wallner doch sein Führerschein geholt?


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 Betreff des Beitrags: haz
BeitragVerfasst: 13.12.2006 22:32 
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Fußballprofis wohnten bei Fahrlehrer

Im Skandal um Führerscheine für ausländische Bundesligafußballer sind am Mittwoch weitere Einzelheiten bekannt geworden. Zahlreiche Profis waren vorübergehend mit erstem Wohnsitz bei einem Fahrlehrer in Hardegsen (Kreis Northeim) gemeldet.



Das sagte Bürgermeister Dieter Sjuts. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt gegen den Fahrlehrer und einen TÜV-Mitarbeiter. Knapp 40 Fußballprofis sollen in den vergangenen fünf Jahren bei Reinhard H. ihre Fahrlizenz erworben haben. Einige wohnten auch bei ihm. „Die kamen mit dem Fahrschulauto hier an“, sagte am Mittwoch Bürgermeister Dieter Sjuts. Finanziell profitiert habe die Kommune allerdings nicht von den kickenden Großverdienern.

Bislang haben sich weder der Northeimer Fahrschullehrer noch der TÜV-Prüfer zu den Vorwürfen geäußert. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ermittelt gegen sie wegen des Verdachts der Bestechung beziehungsweise der Bestechlichkeit. Sie sollen Fußballprofis aus der ersten und zweiten Bundesliga dazu verholfen haben, die Fahrprüfung unter erleichterten Bedingungen ablegen zu können. Zu den prominenten Fahrschülern gehörten die Brasilianer Dede von Borussia Dortmund und Ewerthon, der mittlerweile in Spanien unter Vertrag steht, sowie die deutschen Nationalspieler Thorsten Frings und David Odonkor.
pid/ck/lni

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BeitragVerfasst: 13.12.2006 22:50 

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Na super! Und wer fährt dann Lutschers Hummer durch die Berglandschaft von Prähmen spazieren mit volle Pulle 50 Cent aus den Boxen?

Skandal!!

Hier mal Auszüge aus dem Hummer-Bericht von Sport1.de vom 13.06.06. Grandios, angesichts der Lutscher-Lappen-Story:






"Finde das Auto einfach geil"

Denn der BVB steckte damals in großen finanziellen Nöten - und so kam das gar nicht gut. Frings hatte schnell den Titel "Mr. Protz" weg. Doch den Familienvater (verheiratet, zwei Töchter) stört das wenig. "Ich finde das Auto einfach geil", sagt Frings.

"Super Entscheidung"

Er habe sich immer schon einen Geländewagen kaufen wollen, betont der Mittelfeldspieler auf seiner Homepage. "Und ich finde immer noch, dass es eine super Entscheidung war, denn das Auto fährt sich total klasse!" Auch wenn es "ein bisschen gewöhnungsbedürftig" sei und "für andere vielleicht protzig rüberkommt".

Drei Tonnen schwer

Das überrascht wenig. Laut Hersteller General Motors sollen die Hummer-Modelle in "Aussehen und Charakter ein Gefühl von Power, Autorität und totaler Kontrolle" vermitteln. Unter ihrer rauen Schale verbirgt sich zudem höchster Luxus.
Drei Tonnen schwer ist Frings' H2, 350 PS Leistung. 29 Liter Sprit verbraucht er auf 100 Kilometern. Kostenpunkt: Ab 70.000 Euro

Beispiel Beckham

Dass man(n) mit so einem "Panzer" mitunter aneckt, mussten auch schon andere prominente Kollegen erfahren. Wie David Beckham zum Beispiel, wenn auch aus anderen Gründen.
Der englische Nationalspieler stand während seiner Zeit bei Manchester United mit seinem Hummer ganz oben auf der Liste von Londoner Umweltschützern. "Posh und Becks sind das ultimative Ziel", gab Suzy Edwards von der "Allianz gegen Geländewagen in der Stadt" damals zu

Frings kein Außenseiter

Torsten Frings fährt coole Autos, hört coole Musik (HipHop wie von "50 Cent"), trägt Tattoos - doch als besonders auffälligen Profi oder gar Außenseiter sieht er sich nicht.

Bild


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BeitragVerfasst: 28.12.2006 16:03 
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Kurioser Fußballrückblick

„Die 33 macht mich zu fett“

Von Tobias Rabe


FAZ.NET präsentiert ganz besondere Fußball-Knaller aus 2006
28. Dezember 2006

Die Bilder des WM-Sommermärchens überstrahlen derzeit jeden Jahresrückblick. Doch die Welt des Fußballs ist nicht nur rund, sondern auch groß. Und sie hat mehr zu bieten als einen wahrlich außer Form geratenen brasilianischen Stürmer, einen anlehnungsbedürftigen Ballzauberer aus Frankreich oder das deutsche Komikerduo „Poldi & Schweini“.


FAZ.NET hat im Laufe des Jahres kuriose Meldungen gesammelt, die im Nachrichtenüberangebot zumeist unbeachtet blieben und doch zeigen, daß Fußball auch aus verkürzten Elfmetern, aus gewieften wie todunglücklichen Balljungen oder aus „fetten“ Rückennummern besteht.


Schweizer Elfmeter aus zehn Metern

WM-Aus der Schweizer durch falsches Elfmeter-Training?
Das Wankdorf-Stadion verbinden deutsche Fans noch immer mit dem „Wunder von Bern“ von 1954. Mittlerweile steht an gleicher Stelle das moderne Stade de Suisse. Beim Neubau ließen die Schweizer zugleich pflegeleichten Kunstrasen verlegen. Sechs Wochen trainierten und spielten die heimischen Young Boys ohne Beanstandungen auf dem neuen Grün.


Kurz vor der Partie gegen Sion aber wunderte sich der Schiedsrichter über die Markierungen der beiden Elfmeterpunkte. Ein eilig aufgetriebenes Meßband ergab jeweils eine nicht ganz regelgerechte Torentfernung von weniger als zehn Metern. Vielleicht läßt sich jetzt erklären, warum die Schweizer Nationalspieler bei der WM aus Normaldistanz so kläglich versagten...


Englische Blaumänner im Wettfieber

Wetten, daß das neue Wembley-Stadion irgendwann fertig wird?
Bevor die stets sicheren englischen Elfmeterschützen ihre Fertigkeiten im neuen Wembley-Stadion weiter verfeinern können, dauert es noch ein wenig. Bislang verzögerte sich die Fertigstellung immer wieder. Das brachte einige Bauarbeiter auf eine kleine Idee. Sie marschierten zu einem Buchmacher in der Nähe und fragten, ob sie darauf wetten könnten, daß das Stadion nicht bis zum Pokalfinale fertig würde.

Der Inhaber nahm an, die Wetten wurden plaziert, die Arbeitsmoral sank. Erst als schon umgerechnet 15.000 Euro gesetzt worden waren, wurden die Anbieter stutzig. Aber wer denkt sich auch schon etwas dabei, wenn Londoner Arbeiter in Blaumännern und mit Schutzhelmen solche Wetten abschließen...


Gnadenloser Trikottausch auf Englisch

Lernt Meckermann Tevez aus seinen Fehlern?
Ein Moment des Nachdenkens hätte auch Carlos Tevez sicherlich gut getan. Der Neuzugang von West Ham United wurde gegen Sheffield früh ausgewechselt und verließ das Stadion stinksauer noch vor Abpfiff. Doch hatte er diese Rechnung ohne seine Teamkollegen gemacht. Denn die fanden die Aktion gar nicht höflich und verdonnerten den Argentinier intern zur Höchststrafe: zwei Wochen Training im Brasilien-Trikot.

Tevez flehte, aber der britische Humor kannte keine Gnade. Vielleicht hatten sich die Mitspieler auch einfach nur an eine frühere Aktion des Exzentrikers erinnert: Zu einer Pressekonferenz seines ehemaligen Vereins Corinthians Sao Paulo erschein der Stürmer einst im Trikot von Manchester United...


Transfer in den Fish-and-Chips-Laden

Was will ein Fish-and-Chips-Laden mit einem Fußballprofi?
Und gleich noch eine Geschichte zum Schmunzeln aus England. Dort leisteten sich die Verantwortlichen der Blackburn Rovers einen peinlichen Fauxpas. Kurz vor Ende der Wechselfrist wollten sie ihren erfolglosen Stürmer Shefki Kuqi noch schnell an Crystal Palace weitergeben. Kurz vor Mitternacht wähnten sie sich auf der sicheren Seite, der Vertrag war ausgehandelt, das entscheidende Fax an den Ligaverband abgeschickt, die Frist eingehalten.

Dumm nur, daß das wichtige Dokument in einem kleinen Fish-and-Chips-Laden in London landete. Ein Klub-Mitarbeiter hatte schlicht die falsche Nummer eingetippt. Am Ende durfte Kuqi doch noch wechseln - wohlgemerkt nach Crystal, nicht in den Fish-and-Chips-Laden...


Die langsamsten Balljungen Spaniens...

Was keiner sehen will, Balljungen schon gar nicht: Rot!
Kein glückliches Ende erlebten dagegen die Balljungen des spanischen Vereins Betis Sevilla. Beim Spiel gegen Atletico Madrid führten die Hausherren mit 1:0. Kein Grund also für die Jugendlichen am Rand die im Aus gelandeten Bälle übermäßig schnell wieder zum Einwerfer zu bringen. Da wurde es dem aufmerksamen Schiedsrichter zu bunt. Ayra Gamaz lief zur Seitenlinie und zeigte allen Balljungen die Rote Karte.

Die Zehn- bis Zwölfjährigen verließen unter Tränen die Arena, das Publikum applaudierte. Bestraft wurden die Kinder aber nicht, denn Sanktionen für solche Vergehen sind in den Statuten schlicht nicht geregelt. Mal sehen, wann der erste Platzwart verwarnt wird, weil eine Rasenunebenheit ein Tor verursachte...


...und der cleverste Balljunge Brasiliens

Wären wir mit von Klinsi motivierten Ballkindern Weltmeister geworden?
Zu ganz anderem Ruhm kam ein brasilianischer Balljunge. Beim Spiel Santacruzense gegen Atlético Sorocabana stand es kurz vor Ende 0:1. Auch ein letzter verzweifelter Schuß der Hausherren strich knapp vorbei. Da sah der Kleine seine Chance. Statt dem Torwart den Ball zurückzuwerfen, legte er ihn an ihm vorbei ins Tor. Der Assistent fiel auf den Trick hinein und signalisierte auf Tor. Die Gäste fanden das gar nicht lustig und prügelten den Helfer der Schiedsrichterin ins Krankenhaus.

Da es sich um eine Tatsachenentscheidung handelte, gab es keine Chance auf Spielwiederholung. Daß Bayern Münchens „Phantom-Torschütze“ Thomas Helmer aber bei Santacruzense den Balljungen spielt, ist die eigentliche Nachricht...


Neue Regel: Drei Schwalben, ein Rausschmiß

Hätte Italien ohne Grossos Hüpfer den WM-Titel geholt?
Solche illegalen Methoden würden bei Torquay United aus Englands vierter Liga definitiv nicht toleriert. Der neue Präsident Chris Roberts wollte seinen armen Verein wieder in die positiven Schlagzeilen bringen. Also entwickelte er die Initiative „Mein Klub lügt nicht. Und deiner?“. Wer nun bei Torquay eine Schwalbe produziert oder eine Verletzung simuliert, erhält eine Mahnung. Im Wiederholungsfall gibt es eine hohe Geldstrafe, beim dritten Mal den Rauswurf.

Selbst wenn ein Spieler sein Team per geschundenem Elfmeter vor dem Abstieg retten sollte, will der Präsident keine Milde weichen lassen. Daß der Italiener Fabio Grosso, der im WM-Achtelfinale gegen Australien kurz vor Abpfiff im Strafraum abhob, Interesse an einem Wechsel nach Torquay bekundet hat, ist aber nur ein Gerücht...


Ein Fußballspiel dauert drei Minuten

Schiedsrichter haben es nicht immer leicht - weltweit
Keine massenhafte Kündigung von unehrlichen Spielern, sondern schlicht Verletzungspech verursachte einen äußerst kurzen Auftritt des bulgarischen PFC Chepinec bei Pirin Blagoevgrad. Die Partie war schon nach drei Minuten beendet - und verloren. PFC war sowieso nur mit sieben einsatzfähigen Akteuren angereist. Bereits in Minute eins fing man sich einen Treffer. Dann verletzte sich auch noch ein weiterer Spieler und konnte unter keinen Umständen weitermachen.

Pech, daß die Regeln besagen, ein Spiel könne nur dann fortgesetzt werden, wenn jede Mannschaft mindestens sechs Spieler auf dem Platz habe. Hätte er sich nur vor dem Tor verletzt, hätte man immerhin von einem teuer erkauften 0:0 reden können...


Wir wollen euch verlieren sehen!

Würde der BVB den Knappen den Titel ermöglichen?
Ein torloses Remis hätte den Fans von Djurgardens IF nicht gereicht. Sie wollten mehr - oder besser gesagt weniger. Am letzten Spieltag stand das für ihren Verein bedeutungslose Duell gegen Elfsborg an. Da diese sich aber im Zweikampf mit Djurgardens Erzrivalen AIK Stockholm um den Meistertitel befanden, waren die Fans plötzlich in der Zwickmühle. Wollten sie einen wertlosen Erfolg der eigenen Mannschaft oder den sonst möglichen Titel für den Lokalkonkurrenten verhindern?

Sie wählten die zweite Variante und machten das ihren Lieblingen unmißverständlich klar. Am Ende siegte Elfsborg tatsächlich mit 1:0 und wurde vor AIK Meister. Eine interessante Anregung für einflußreiche HSV-Anhänger...


Keine schlanke „11“ für „fette“ Spieler

Man kann auch mit der "33" erfolgreich sein...
Ganz andere Sorgen hatte dagegen Gary Roberts vom englischen Zweitligaklub Ipswich Town. Er war erst im Laufe der Spielzeit zu seinem neuen Verein gewechselt und bekam daher, weil viele Nummern schon belegt waren, die „33“ auf sein Trikot. Kein Problem sollte man meinen, schließlich laufen andere sogar mit der „99“ oder der „69“ durch die Stadien.

Doch Roberts hatte eine nicht zu unterschätzende Sorge. Er war der Ansicht, daß ihn „die 33 auf dem Rücken zu fett“ mache. Also ging er zum Manager mit der Bitte, ihm eine andere Nummer zu geben. Doch der lachte nur und ließ den todunglücklichen Spieler weiter mit der 33 auflaufen. Einfach Pech für Roberts, daß die schlanke 11 schon vergeben war...


Teures Wettschießen in Alkmaar

Welcher Bayern-Spieler hat hier das Ziel verfehlt?
Wie lustig es im Training zugehen kann, haben wir in Sönke Wortmanns WM-Film gesehen. Der Sportdirektor des AZ Alkmaar, Toon Gerhards, wollte seinen Teil zur guten Stimmung im Team beitragen. Welch ein Glück, daß eine neue große Arena gerade das beschauliche Stadion als Heimstätte abgelöst hatte. Die neuen Dimensionen boten sich exzellent für ein Wettschießen an. Gerhards glaubte, daß es kein Spieler schaffe, den Ball über die Tribüne zu kicken.

Er sollte die Wette gewinnen, doch Danny Koevermans schoß übermotiviert die neu installierte Leuchtreklame in Trümmer. Der Direktor sollte froh sein, daß Roberto Carlos nicht in Alkmaar spielt, sonst hätte er womöglich gleich ein neues Dach anfordern können...


Imaginäre Tore gegen Winterfrust

Fans feiern wann, wo und wie sie wollen
Auch ohne Tribünenbedeckung hatten die Fans von TeBe Berlin und dem SV Babelsberg ihren Spaß. Nachdem bereits der vierte Oberligaspieltag in Folge wegen schlechter Witterung abgesagt werden mußte, wurden die Entzugserscheinung bei einigen zu groß. 50 von ihnen zogen trotz des Ausfalls ins alte Mommsenstadion und veranstalteten ein Scheinspiel.

Jubel über imaginäre Tore, Ärger über verstolperte Großchancen und Fluchen über unmögliche Schiedsrichterentscheidungen. Zur Pause stand es 2:0 für Berlin, doch dann wollte die Polizei das Schauspiel abbrechen. Die Ordnungshüter ließen sich jedoch überzeugen, die Fans durften weitermachen. Eine interessante Lösung für gefrustete Zuschauer von Abstiegskandidaten...

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Doppel-Rekord aus Madagaskar:149Treffer in die falsche richtung...
Die Spieler von Stade Olympique l'Emyrne stellten 2002 im Spiel beim Meister AS Adema einen Rekord für die Ewigkeit auf: Nach einem Streit ihres Trainers mit dem Schiri schossen sie den Ball aus protest ins eigene Tor und wiedrholten dies nach jedem Anstoss.Am ende stand es 149:0 für Adema !!! Die meisten Eigentore in einem Ligaspiel und der höchte Ligasieg aller Zeiten.


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Man glaubt es nicht...
klick

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Das Gewissen hat geschrieben:
Man glaubt es nicht...
klick

:lol: :lol: :lol:

Bei unserer Heimbilanz kann man ja nicht mehr von Nötigung sprechen.


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Du meinst, das ist dann schon fast fahrlässige Körperverletzung? :shock:

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BeitragVerfasst: 30.01.2007 15:01 
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Kleine Regelkunde: ;)
1870:Die Zahl der Spieler wird auf 11 begrenzt.
1871:Die Feldspieler dürfen den Ball nicht mehr mit der Hand berühren.
1875:Statt eines Stoffbandes wird nun die Querlatte eingeführt.
1891:Der Schiri darf den Platz betreten.
1896:Der Platz muss frei von Bäumen und Sträuchern sein.


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