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 Laberecke Autos 1.0 Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 19.06.2024 08:56 
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Auch nicht ein klitzekleines Beispiel ?
Allerdings kann ich besser mit leben ( wenn ich es denn mit dem Märchen bemerke )
als wenn es ins gegenseitige anmachen ausufert.
Ansonsten 96Dokl gute Entscheidung eventuell bald elektrisch zu kutschieren.
Was ich nicht so toff finde ist die Preispolitik bei E Autos
Da ist vieles diskutabel warum und weshalb.
Ich schaue ja noch, mir hat ein Verkäufer bestätigt, so wie eine günstige Aktion läuft gehen plötzlich auch mehr Autos über die Theke, ein Zeichen das man nicht nur gegen E Autos insgesamt was hat, sondern viel mehr die Preispolitik ein Dorn im Auge ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 19.06.2024 09:24 

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10000km / 100 x 7 = 700 Liter Benzin oder 1600kg co2 pro Jahr. Dazu jede Menge sonstige schädliche Stoffe und massive Umweltbelastung bei Förderung, Bearbeitung und Transport. Nachhaltig ist anders.

Und die Beispiele gegen BEV wüsste ich auch gerne.


Zuletzt geändert von stscherer am 14.07.2024 14:47, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 19.06.2024 15:47 
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Du hast die Herstellung vergessen.
Transport?

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 08:11 

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Die Produktion und der Ersttransport dürften vergleichbar wenig nachhaltig sein, solange Recycling und Kreislaufwirtschaft auf einem derartig niedrigen Niveau sind. Und zwar unabhängig von der Antriebsart.

Aber wahrscheinlich werden die so sehr gescholtenen Hochvoltbatterien wohl die erste signifikante Komponente sein, die vollständig recycelt und im Rahmen einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft wieder verwendet wird. Da lohnt es sich besonders.

Tatsächlich dürfte es bis dahin noch dauern, denn entgegen der Geschichten von Diesel-Dieter aus dem Paulanergarten erweisen sich die Batterien als nahezu unkaputtbar und haben schon im first life Nutzungszeiten, die die der Fahrzeuge ubersteigen. Und schon heute werden second life Batterien auf dem Markt gesucht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 08:46 
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Das sind alles gute Gründe warum Hersteller wohl auch komplett auf E Auto umstellen. Die wägen ja auch alles ab was pro und Kontra betrifft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 10:06 

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VW will sich ja durchaus auch als Stromanbieter positionieren. Und Grundlage wird ein umfangreicher Batteriepark sein. Insgesamt eine gute Idee, zumal der Fahrzeugbereich durch ein tiefes Tal der Tränen gehen wird - mit ungewissem Ausgang.

Letztendlich warten wir derzeit darauf, dass wir Deutschen nicht mehr rumheulen, sondern endlich die Herausforderung annehmen. Wenn ich in soziale Medien gucke, bin ich eher pessimistisch. Aber vielleicht kommen ja bald die innovativen und leistungsfähigen BEV aus Deutschland, die auch international wettbewerbsfähig sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 10:27 
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stscherer hat geschrieben:
Die Produktion und der Ersttransport dürften vergleichbar wenig nachhaltig sein, solange Recycling und Kreislaufwirtschaft auf einem derartig niedrigen Niveau sind. Und zwar unabhängig von der Antriebsart.



Der letzte Satz ist Quatsch und das weißt Du auch. Zur Zeit jedenfalls noch.
Wieviele km muss man fahren, bis sich der Nachteil vom Herstellungsprozess ausgeglichen hat? Schaffe ich das in diesem Leben noch? Fährt der mir Unbekannte, dem ich mit meinem Opel eine Freude bereite, womöglich 10mal mehr km als ich? Soll ich einfach nur ein neues Auto kaufen weil es gebaut wurde? Wie beim Fliegen- der Flieger fliegt ja sowieso? Sind die tollen Batterien, die ewig halten, dann einer Zweitverwertung zugeführt und schließlich komplett recycelt werden können schon auf dem Markt? Oder ist das wie bei der atomaren Endlagerung?
Fragen über Fragen! Und ich habe noch nicht mal die suboptimalen Lademöglichkeiten hier in der Gegend erwähnt.
Aber das Batterien jetzt schon länger halten können als die Autos glaube ich gerne. Die Teile sind ja z.T. mörderschwer. Das geht auf die Antriebskomponenten(frag nach bei Tesla). Und wie lange halten die Automatikgetriebe bei den technisch bedingten hohen Drehmomenten?
Ich bin nicht Diesel-Dieter. Mein 2. Vorname ist Nachhaltigkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 11:50 
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Ich sage ja, zur Zeit ein Pro und Kontra berechtigt, mal schauen was in ein paar Jahren dann mehr Wertigkeit hat.
Haben wir damit ins Klo gefasst oder genau das Richtige angepackt. Ich ticke eher Richtung E Mobilität, die wird immer mehr Fuß fassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 12:27 

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@RoterKlaus
Ein Fahrzeug mit Benzin und Diesel stösst pro Liter etwa 2,5kg CO2 aus - natürlich noch diverse andere schädliche Gase, aber die werden ja immer gerne unterschlagen. Genau so wie der Umstand, dass bei Förderung, Raffinierung und Transport weitere durchschnittlich 0,7kg CO2 entstehen - während ja beim BEV immer die CO2-Emissionen zur Erstellung des Stroms eingerechnet werden. Aber erst einmal egal, wir reden also über etwa 3,2kg/l - mindestens.

https://innovationorigins.com/de/die-herstellung-von-benzin-und-diesel-verursacht-mehr-co2-emissionen-als-wir-dachten/

Eine BEV-Batterie verursacht (derzeit) etwa 80kg CO2 pro kWh. Eine durchschnittliche Batterie liegt damit also bei rund 500kg. Wir reden also insgesamt über 156 Liter Sprit als Äquivalent.

Aber wir können auch anders rechnen, wenn dir das besser passt: inklusive Produktion, Wartung, Entsorgung und Betrieb verbraucht ein BEV im Lebenszyklus etwa 150 Gramm CO2 pro Kilometer, ein Verbrenner 200. Macht also 1kg Differenz auf 20km. Bei 500 sind das dann mal gerade 10000km - und dabei ist der CO2-Rucksack sogar eingerechnet. Tatsächlich gehen die aktuellen Studien von etwa 10-20000km bis zum "Gleichstand" aus, und zwar deswegen, weil sie den "Gewinnungs- und Transport"-Rucksack des Sprits zugunsten des Verbrenners weglassen. Aber Benzin wächst nun mal leider nicht auf Bäumchen an den Tankstellen...

https://www.bmuv.de/themen/verkehr/elektromobilitaet/klima-und-energie#:~:text=Bei%20einem%20Pkw%20mit%20Elektro,sollen%20diese%20auf%20123%20sinken.

Zur derzeitigen Batterieform: es gibt nur sehr wenige Batterieformate, die sind standardisiert und werden in den jeweiligen Fahrzeugen miteinander verbunden zu einer grossen Batterie, sämtliche dieser Formate sind unproblematisch wiederverwendbar im second life und mit einer derzeitigen Quote von über 96% recycelbar. Benzin und Diesel sind nicht recycelbar.

Zum Gewicht: Eine vergleichsweise schwere Batterie wie die des Tesla MY wiegt knapp 800kg. Die Batterien der kleineren BEV sind zum Teil wesentlich leichter. Und trotzdem wiegt das MY unter 2 Tonnen, ein VW Passat liegt bei 1600-1800kg. Das wiederum entspricht dem Gewicht meines Kia e-Niro. Also ist vielleicht die Batterie schwer, nicht aber das Fahrzeug. Und warum? Es fehlt der schwere Motor, das Getriebe, die Auspuffanlage usw.

Da die Gewichte von vergleichbaren Fahrzeugen auch vergleichbar sind, ist auch die Fahrzeugbelastung insoweit vergleichbar - allerdings fehlen beim BEV nahezu völlig die Vibrationen und die wartungsintensiven, weil störanfälligen mechanischen Komponenten, wodurch die Haltbarkeit höher ist. Funfact für dich: mit Ausnahme von Porsche haben BEV nur Ein-Gang-Getriebe, weswegen es die von dir beschriebenen Probleme nicht gibt. Und genau deswegen tun sich deutsche Hersteller auch verhältnismässig schwer mit der Technik, denn man muss Motor, Ein-Gang-Übersetzung und Batterie als Gesamtsystem verstehen. Und da sind USA, Korea und China derzeit ziemlich weit vor Deutschland. Glaubst du nicht? Dann informiere dich doch einfach mal, warum mein neues Fahrzeug (Ioniq6) zwar von 0-100km/h in knapp 5 Sekunden spurten kann, allerdings bei 185km/h elektronisch abgeregelt ist.

https://www.youtube.com/watch?v=tKzvrA6fz48&t=36s

Bei Tesla habe ich übrigens nachgefragt: Tesla kennt keine Wartungen und Wartungsintervalle mehr... warum wohl?

Wer eine Technologie verteidigt, die riesige Mengen von CO2 und anderen schädlichen Gasen in unsere Umwelt bläst, dessen Name ist vielleicht nicht "Diesel-Dieter", aber ganz bestimmt auch nicht "Nachhaltigkeit".

@rotsticker
Die Messe ist längst gelesen, nur wir Deutschen wollen es mehrheitlich nicht verstehen. War bei den Chips so, bei den PC, den Smartphones, bei PV und Wind, derzeit bei Wärmepumpen und BEV. Unser Abstieg ist unsere eigene Schuld.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 16:51 
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Du weißt natürlich ganz genau, dass man zu jeder Statistik eine bringen kann, die dir genau das Gegenteil glaubhaft nachweist. Aber du bist Notar, da wird alles seine Richtigkeit haben.

Ich vermute, dass sich die km Angaben darauf beziehen, dass "grüner Strom" geladen wird. Am besten aus der eigenen PV - Anlage bis tief in den Winter hinein. Ich kenne das derzeitige Verhältnis nicht, aber so wie ich den Fortschritt in Deutschland vermute, wird sich daran mittelfristig nicht großartig was zu gunsten "grün" ändern ( Wärmepumpen, eMobilität, Industrie allgemein). Recycling liegt noch in der Ferne, auch wenn Tesla damit angibt.

Natürlich ist es toll, lokal fast emissionsfrei zu fahren und, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, gehen die Kisten auch ab wie Schmidts Katze. Aber ich denke nicht, dass es für mich noch Sinn macht zu wechseln. Aufgrund der suboptimalen Lademöglichkeiten hier vor Ort, muss man zu den 46c/kWh (BMW -Preis) auch noch Kaffee und Kuchen rechnen.
Dazu kommt, dass mein Opel noch ca. 250 bis 300k km hält. Die werde ich nicht ansatzweise mehr schaffen, aber vielleicht der, dem ich damit eine Freude bereitet habe. Ist das nachhaltig?

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 17:44 
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Das ist alles ganz prima und überzeugt mich auch. Indes: Ein E-Auto ist mir in der Anschaffung schlicht zu teuer.

Mein nächstes Fahrzeug wird tatsächlich ein E-Auto sein. Das aber nur, wenn es notwendig wird, weil mein aktuelles Fahrzeug beispielsweise auseinander fällt.

Fun-Fact: Ich bin beruflich auf ein Auto angewiesen (eigener PKW zur Nutzung für Dienstfahrten wird bei der Einstellung vorausgesetzt) und ich habe keinen Anspruch auf einen Dienstwagen.

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Kurz vorm Klo in die Hose gemacht, ist immer noch in die Hose gemacht. (Jürgen Klopp)


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 20.06.2024 21:08 

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@RoterKlaus
1. Absatz: ein .rschl.chmove der Faktenverweigerer, den Physik ist keine Frage von Statistik. Und dazu noch der völlig überflüssige Bezug zu meinem Beruf.

2.Absatz: lies das Dokument und nimm Fakten zur Kenntnis: deutscher Strommix, der immer grüner wird (und dies in rasantem Tempo, seit Robert Habeck wichtige Entscheidungen durchsetzen konnte), dazu findet second life und Recycling schon im hochskalierten Massstab statt (Stichwort: Duesenfeld,NDS) und wird derzeit gerade von VW massiv ausgebaut.

3. Wenn du deinen Verbrenner noch 300000km fahren willst (was ich für komplett unrealistisch halte, aber ich weiss, der durchschnittliche Diesel fährt ja 1000km bei 200km/h mit Anhänger hinten dran), dann willst du damit noch rund 67 Tonnen CO2 produzieren... dies entspricht dem, was ein heute geborenes Kind in 25 Jahren seines Lebens insgesamt verbrauchen darf. Nein, das ist nicht nachhaltig!

DC-Strom kostet derzeit übrigens an der öffentlichen Ladeinfrastruktur 39 Cent, und damit kannst du in 45 Minuten mit einem durchschnittlichen BEV den Strom für 10 Tage laden - wenn ich durchschnittliche Kilometerleistung eines PKWs in Deutschland zugrunde lege.

Ich würde dich bitten, mit mir auf einer faktenbasierten Ebene zu diskutieren, ansonsten lassen wir es ab jetzt. Ich bin wirklich müde, diesen ganzen Rotz aus dem Paulanergarten durchzukauen, während sich die Klimakatastrophe immer weiter verschärft und unsere Automobilwirtschaft sich selbst abschafft.

@95doki
Tatsächlich sind BEV verhältnismässig teuer in der Anschaffung, allerdings würde ich sowieso zum Leasing raten. Ich mache das jetzt schon seit 30 Jahren und habe mit den monatlichen Raten immer unter dem Wertverlust gelegen. Und gerade, wenn du ein privates Auto beruflich nutzen musst, dann ist ein BEV wirklich ein Geschäft für dich. Wir haben unsere Fahrzeugkosten auf ein Drittel reduziert, ein echter Faktor in unserem Haushalt.


Zuletzt geändert von stscherer am 25.06.2024 08:53, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 21.06.2024 10:31 
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Ich wüsste jetzt nicht, was ich großartig negatives zu den Elektroautos geschrieben hätte.
Und wer lesen kann, ist im Vorteil. Aber wenn man hyperventiliert übersieht man schon mal was.
Im übrigen ist mein Opel ein Benziner, hat durchaus hin und wieder einen Anhänger dahinter und die von mir angegebene Laufleistung ist durchaus Realität, wenn man ihm entsprechende Wartung zukommen lässt.
Ich hatte aber geschrieben, daß ich das nicht mal ansatzweise erreiche, sondern vielleicht der, dem ich damit eine Freude bereite. Ganz uneigennützig mit großem eigenen Verlust. Und spart das dann wirklich noch CO2 ein. Ich, bis zur Endnutzung vielleicht 40k und der Nachfolger evtl.150k km? Plus für mich ein neues Auto, dass einen Anhänger ziehen kann und 2 30kg Fahrräder trägt?
Aber in einem Punkt hast du Recht: Von Physik und speziell von Elektrotechnik verstehe ich überhaupt nichts.

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 21.06.2024 12:14 

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Es ist sehr üble Mode geworden, physikalische Fakten zu beliebig umdeutbaren Meinungen zu verdrehen. Follow the science, was auch für Menschen möglich ist, die erst einmal nichts bis wenig von Naturwissenschaft verstehen.

Das Widerlegen von falsche Meinungen durch wissenschaftliche Fakten ist für dich also "hyperventilieren". Okay, dann reden wir wohl auf völlig unterschiedlichen Ebenen.

Ansonsten machst du genau das, was in der neuen Stufe des Kampfes gegen die technische Innovation aktuell en vogue ist: du tust so, als hättest du nichts gegen den Wandel zur Elektromobilität, und dann singst du das Lied des Alten, welches sowohl regional als auch global unsere Umwelt zerstört.

Ja, tatsächlich, am besten wäre es, du würdest deinen Verbrenner direkt verschrotten und ins Recycling bringen. Denn ansonsten verbrennst du mit ihm täglich weitere fossile Energieträger und schädigst das Klima und die Gesundheit deiner Mitmenschen, die deine giftigen Abgase einatmen müssen. Aber das ist halt nicht wirtschaftlich.

Die zweitbeste Möglichkeit: das Ding verkaufen und garnicht ersetzen, du hast ja offensichtlich zwei superduper E-Bikes. Und den ÖPNV. Aber ehrlich:so weit bin ich zB. noch nicht (ich habe allerdings auch kein E-Bike, was ich dann mit einem Auto durch die Gegend kutschieren könnte).

Die dritbeste Möglichkeit: Verkaufen und ein BEV. Warum: In der Nutzerkette verschwindet dann regelmässig ein besonders altes und damit besonders umweltbelastendes Fahrzeug aus dem Markt. Und bis wir alle im toll ausgebauten ÖPNV sitzen, ist ein Neuwagenmarkt wichtig, damit ein vernünftiger Gebrauchtwagenmarkt entstehen kann.

PS: Als du dich wohl das letzte Mal mit BEV beschäftigt hast, da konnten die wenigstens Anhänger ziehen und Fahrräder auf dem Haken transportieren. Aber ich verrate dir ein Geheimnis: heute können das nahezu alle BEV.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 21.06.2024 13:08 
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Unterstellungen, die Gegenpartei möglichst unglaubwürdig machen und als trottelig hinstellen. Ich nehme dir das nicht übel, das ist schließlich dein sicher hochbezahlter Beruf.
Da kann man schon mal einen Gebrauchsgegenstand zum Schrott bringen, der noch (in meinen Augen) neuwertig ist. Zu den eBikes: Wären die Superduper wögen sie weniger.
Zum öffentlichen Nahverkehr: Vor allem in den Ferien sollte man sich ausreichend Proviant mitnehmen. Vielleicht kommt irgendwann mal ein Bus. Jedenfalls nicht dann, wenn es erforderlich wäre.
Taxi? Geht nicht, die fahren hier noch alle mit Diesel.
46c/kWh ist die gerade erfolgte Preiserhöhung für die BMW Fahrer.

So, und nun lass mich mit deinen militanten Ansichten in Ruhe. Die wenigen Jahre, die ich noch selber fahre, wird mein Opel sicher mit mir aushalten. Und, nein, dabei habe ich auch kein schlechtes Gewissen.

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Zuletzt geändert von RoterKlaus am 21.06.2024 13:09, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 21.06.2024 13:09 

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... konnte den Beitrag vom Opelfahrer :nuke: erst jetzt lesen, weil zeitgleich abgeschickt .

Büschen überspitzt formuliert, kommt man/komme ich mir vor,
wie ein Raucher der einem wehrlosen Kleinkind seinen Qualm ins Gesicht bläst.

Anders formuliert und auch dazu gefragt:
sind denn jetzt alle KFZ-Beweger, die noch verbrennen minderbemittelt,
ewiggestrig verpeilt, oder gar unverantwortlich rücksichtslos -
womöglich gibt es bald Anzeigen wegen Körperverletzung,
weil sie die giftigen Gase versprühen.

Sollte es womöglich künftig Schule machen, dass gewisse weltrettende Stromer-Piloten
den sorglos/verantwortungslosen vor sich hinstinkenden Umweltbelastern ne Nase dreh'n,
wäre das eine weiterer Grund mich zurückzulehnen und meinen E5 Verbrenner zu geniessen.

Mein Vorschlag:
lasst doch der Entwicklung etwas Zeit und die Menschen in Ruhe abwägen,
wie sie denn künftig mobil bleiben wollen.
Politischer Druck - gar Zwang - dürfte ein untaugliches Mittel sein, fürchte ich,
auch wenn dies ja ein Steckenpferd nicht weniger Volksvertreter zu sein scheint,
mal wieder etwas zu verbieten.

Würde man alle Verbrenner adhoc verschrotten und die Menschen stromverpflichten,
dann könnte man die Bude Deutschland sofort zusperren -
die Ladenkette Europa noch dazu.

Lieber etwas locker bleiben - ist auch sportlicher. :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 21.06.2024 20:24 

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@RoterKlaus
Okay, Boomer!

@pralino
Unsere Kinder lassen für deine Meinung (leider) kein Like da. Aber sie müssen ja auch unsere Sch..ss. ausbaden.

Die Frage ist halt, wann wir, die wir derzeit die Richtung bestimmen, endlich aus unserer Bräsigkeit aufwachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 24.06.2024 20:23 

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Pralino hat geschrieben:
...

Mein Vorschlag:
lasst doch der Entwicklung etwas Zeit und die Menschen in Ruhe abwägen,
wie sie denn künftig mobil bleiben wollen.
Politischer Druck - gar Zwang - dürfte ein untaugliches Mittel sein, fürchte ich,
auch wenn dies ja ein Steckenpferd nicht weniger Volksvertreter zu sein scheint,
mal wieder etwas zu verbieten.

...


Genau so. :nuke: Individuelle Freiheit und freie Märkte. Viva la libertad - carajo!


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 24.06.2024 23:23 
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Ups, ob die Menschheit so schlau und vernünftig ist ohne etwas Druck bzw Anweisungen das Richtige zu machen, da bin ich mir nicht so sicher. Manchmal muss man die Menschen zu ihren Glück zwingen. Der Spruch entstand ja nicht völlig überflüssig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Laberecke Autos 1.0
BeitragVerfasst: 25.06.2024 08:56 

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Wir sollten dringend die Gurtpflicht und alle Tempolimits, insbesondere die in Ortschaften, aufheben, der Markt regelt das dann. Und es wäre endlich politischer Druck. ja sogar Zwang, von den armen Menschen genommen.

PS: Gestern 300km in 3:30 mit 20 Minuten Essen- und Ladepause (konnte vor Ort nicht vollladen, deswegen nur 50% Akkustand am Start) für 22 Euro Energiekosten gefahren. Irgendwie funktioniert diese Elektromobilität nicht richtig...


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