Das steht doch nicht im Widerspruch zu dem, was ich sage. Im Gegenteil!
Ich habe geschrieben, dass die Preise bei Topspielen idealerweise so ausgestaltet werden müssen, dass das Stadion nachwievor ausverkauft ist! Ich rede nicht von optimalen Preis/Mengen-Kombinationen bei den "normalen" Spielen.
Optimal ist m.E., wenn das Stadion bei den Topspielen ausverkauft ist. Ich schliesse mich Deiner Meinung, im vollen Stadion sei die Stimmung am besten und es gäbe positive Effekte auf die Preise für Bandenwerbung etc. vollkommen an.
Wenn Du schon andere Vereine einbeziehst:
In England nehmen z.B. die, von Dir erwähnten, Tottenham Hotspurs Top-Zuschläge. In Deutschland ist es der Hamburger SV, Hertha BSC, VFB Stuttgart, ja sogar Stromlos Cottbus. Bei den Hamburgern sind es genauso wie bei den Engländern 3 Kategorien. Stuttgart entscheidet kurzfristig, welche Spiele Topspiele sind. Bei den Berlinern ist zumindest das Spiel gegen die Bayern mit einem Top-Zuschlag versehen.
Ausserdem auf der Hertha Homepage:
Der Veranstalter behält sich das Recht vor, insbesondere auch kurzfristig aufgrund der Umbaumaßnahmen, die Preise zu variieren.
@Discostu
Hätte der Verein damals besser gewirtschaftet, hätte man dadurch bessere Spieler verpflichten können. Durch bessere Spieler wäre es vermutlich nicht zum Abstieg in die Drittklassigkeit und der damit verbundene Schmach für alle Hannoveraner gekommen. Nur eine effiziente Vereinsführung verdient das Vertrauen seiner Anhänger.Viel Vertrauen war vorher durch grausame Zweitligaspiele verloren gegagen...
Dann werden eben entsprechend auch die Preise gesenkt. Du hast nicht verstanden, worauf ich hinaus will: nicht höhere preise, sondern optimale Preise. Wobei ich davon ausgehe, dass die Preise in dieser Saison nicht optimal waren, weil bei einigen Topspielen der Preis weit unter Marktwert lag. Lass einfach die Zuschauer durch ihre Nachfrage den Preis bestimmen.Und die Bereitschaft, die hohen Preise zu tragen, sinkt mit dem Gedanken, das die Spieler sich aufgrund der neuen Preisstrategie die Taschen voll schlagen.
Doch man kann. Leider. Es besteht ein annähernd linearer Zusammenhang zwischen Budget und Tabellenstand. An dieser Stelle wiederhole ich mich wieder, denn darauf habe ich schon im Lizenz-Thread hingewiesen. Der Economist hat in seinem "Survey on Football" Juni 2002, Vol. 363, No. 8275 gestützt auf eine mehrjährige empirische Untersuchung der international renommierten Wirtschaftsprüfung Deloitte Touche festgestellt.Erfolg kann man sich nämlich nicht kaufen.
Fazit: "The truth ist that, in the longer run, you generally can buy success.", übersetzt: "Die Wahrheit ist, dass man prinzipiell langfristig den Erfolg kaufen kann."
Das macht in diesem Thread 6,50 Euro für das Phrasenschwein.Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Man muß sich dem kapitalistischem System nicht bedingungslos ergeben.
Es steht dir frei, Deine antikapitalistische Gesinnung auf demokratisch legitimiertem Wege kundzutun. Es ist nicht Aufgabe von Hannover 96 das System der Bundesrepublik Deutschland zu ändern!

