als grün-weisser rapidler, bin ich solidarisch mit den anliegen der violett-weissen salzburger, die einen kampf gegen kommerz führen der seinesgleichen sucht..
ein bericht eines rapidler der fanklubs XINDL soll es verdeutlichen..
mann kann es besser nicht ausdrücken...Solidarität mit den Fans von Austria Salzburg
[Druckansicht]
Zwischen Rapid und Austria Salzburg besteht seit vielen Jahren nicht gerade eine Fanfreundschaft. Speziell seit den Vorfällen im Oktober 2001, als Salzburger Fans junge Rapidfans auf der Osttribüne des Hanappi-Stadions mit Bengalen beworfen haben, ist die Rivalität zwischen beiden Fangruppen noch größer worden.
Dennoch bestand zwischen dem Block West in Wien Hütteldorf und der Curva Sud in Salzburg ein gegenseitiger Respekt, weil es in Salzburg trotz widrigster Umstände gelungen ist, eine für österreichische Verhältnisse lebendige Fanszene nicht nur aufzubauen, sondern auch am Leben zu erhalten. Salzburg war einer der wenigen Klubs, die mit einer stattlichen Anzahl Fans nach Hütteldorf anreiste. Egal wie gut Ihre Mannschaft auch war und ob Wochenende oder Wochentag, die Ost im Hanappi war gut gefüllt und immer in Bewegung.
Doch ab dem Frühjahr 2005 veränderte sich die Fanlandschaft in Salzburg komplett... Red Bull kaufte den Verein Austria Salzburg, liquidierte diesen mehr oder weniger komplett und gründete den neuen Verein „Red Bull Salzburg“. Mit der Lizenz von SV Austria Salzburg erschlich man sich den Platz in der höchsten österreichischen Spielklasse.
Was sich ab nun abspielte, sucht seinesgleichen. Die Klubfarben, die seit 1933 gültig waren, wurden zwar offiziell behalten, hatten aber in der Realität keinen Platz mehr. Violett wurde durch Rot-Blau ersetzt. Die Stehplatztribüne Süd wurde bis auf ein kleines Eck komplett bestuhlt und die seit 72 Jahren gültigen Farben Violett-Weiß verschwanden komplett aus dem Blickfeld. Ja, es ging sogar soweit, dass Fans mit violetten Fanartikeln am Besuch der Spiele gehindert wurden.
Beim ersten Heimspiel von RB Salzburg am 20.07.05 gegen den SV Mattersburg erreichte die Kommerzialisierung einen traurigen Höhepunkt. Während die führenden Gruppen (UU’99 und TGS) der Curva Sud zum friedlichen Boykott aufriefen, versuchten bezahlte „Fans“ das Publikum in Stimmung zu bringen. Anstelle von Choreografien, Gesängen oder Schalparaden gab es infernalisch laute Musik, Discobeleuchtung, Scheinwerfer und Live-Moderation der Stadionssprecher.
Für ein paar Hundert aufrechte Austria Salzburgfans brach in diesem Moment eine Welt zusammen. Im Gegensatz dazu gab es das „neue Publikum“ welches diesem Event, das im Prinzip nur eine einzige Werbeveranstaltung war, glücklich beiwohnte. Schlimmer aber war, dass auch jede Menge älterer Austria Salzburg Fans sich den neuen Zeiten anpassten, und den Retortenklub anfeuerten.
Unsere uneingeschränkte Solidarität gilt den letzten aufrechten Fans, die nicht müde werden, das Meinungsdiktat von RB friedlich zu bekämpfen.
Unsere innigste Verachtung gilt denjenigen, welche die Geschichte und Tradition ihres Vereines wegen des Ausblickes auf den Erfolg über Bord geworfen haben.
Unsere Ablehnung ist auch an Didi Mateschitz und seine Vasallen gerichtet, die jeglichen Respekt vor der Fankultur und dem Fußball als solches, der von Tradition und ehrlicher Emotion lebt, vermissen lässt und unseren geliebten Sport mit Füssen treten.
Weitere Infos unter: http://www.violett-weiss.at.
[-Heinz-]
DER (RINDER)WAHN SCHLECHTHIN
fans aus österreich (und rapidler sind die rivalen nr.1),deutschland, italien, schweiz etc.. solidarisieren sich, weil es um ein grundübel der gesellschaft geht die "fans" nicht mehr als "zielgruppe" erachten...
nachdem ich hier angemeldet bin, wollte ich das reinstellen.
DAS GEHT JEDEN ETWAS AN DER ECHTER FAN IST !!
danke für euer verständnis und schau nach bei zb.
alleine die fotos sind schon erschreckend..
http://www.ultras.at/foren.shtml