In Deiner Frage liegt gleichzeitig die Antwort. Also nochmal: Ich sehe den Kader vom BVB nominell nicht besser besetzt als den der Roten. Offensichtlich hat jedoch hier ein Teambuilding stattgefunden, was dafür sorgt, dass der BVB auch nominell stärker besetzte Mannschaften hinter sich läßt.
@fachwerk
Klar, Wolfsburg ist ein gutes Beispiel dafür, was man mit hohen Investitionen in einen Kader erreichen kann, wenn die Rahmenbedingungen ansonsten stimmen und die Kohle richtig ausgegeben wurde. Mit denen wollte ich unsere Roten aber bewußt nicht vergleichen. Die spielen auf einem anderen Niveau. Für den BVB gilt dies jedoch nicht.
Insgesamt wollte ich damit nur sagen, dass der Kader von den Roten nicht zwangsläufig auf einen Tabellenplatz hinter die Mannschaften gehört, die mehr Geld in die Hand genommen haben. - Es ist mindestens eben so wichtig, dass eine Mannschaft auf dem Platz steht. Und wenn diese - sagen wir mal nach drei Jahren Entwicklungszeit, versehen mit punktuellen Verstärkungen - sich richtig gut eingespielt hat und die Stimmung auch noch stimmt, dann... ja dann ist selbstverständlich für eine solche Mannschaft wie die unsere mehr möglich als Platz 11.
Anders als beim BVB hat bei uns nach drei Jahren unter Hecking keinerlei Teambuilding stattgefunden und den "Kompetenzvergleich" mit dem Wolfsburger Trainer - abgesehen von der Kohle - sollten wir auch nicht gerade suchen...
Richtig hübsch finde ich übrigens, was Horst Zingraf, seines Zeichens Präsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer, über Hecking gesagt hat:
(sinngemäß) ... er hat hohe Frustationstoleranz und Ausdauer gezeigt ...
Guckstu hier:
http://11freunde.de/bundesligen/120049?page=1
Frustationstoleranz -
Aber in Sachen Frustationstoleranz können wir echt noch von ihm lernen!

