Robert Enke (†)
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Steuerhenkel
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- Registriert: 10. Jan 2010, 10:49
So, jetzt muß ich doch mal was dazu sagen. Obwohl ich es seit langer Zeit fertig bringe, nur stummer Mitleser zu sein. Ich hab mir auch gerade den Artikel in der FAZ durchgelesen und bin sehr beeindruckt und zugleich schwer erschüttert. Beeindruckt über den Spieler Balitsch und seine offenen Worte. Erschüttert über die Vereinsführung von Hannover 96. Kein Zweifel, es soll nicht jeder gezwungen werden noch über Jahre hinaus zu trauern. Allerdings finde ich das jetzige Verhalten widerlich und entsetzlich! Hätte Hannover die letzten Spiele gewonnen, hätte man sich dann noch an Enke erinnern dürfen?
Ich hoffe zutiefst, dass Frau Enke momentan mit anderen Dingen beschäftigt ist und diese abscheuliche Diskussion nicht mitbekommen muß, sonst müssen ihr die salbungsvollen Worte vom 15.11. wie Hohn und Spott vorkommen.
Ich hoffe zutiefst, dass Frau Enke momentan mit anderen Dingen beschäftigt ist und diese abscheuliche Diskussion nicht mitbekommen muß, sonst müssen ihr die salbungsvollen Worte vom 15.11. wie Hohn und Spott vorkommen.
Dein letzter Absatz ist doch genau das was ich gemeint habe im Bezug auf die Unbeteiligten/Betroffenen seines Suizids - auch die Mitspieler sind da ja ohne eigenes Verschulden betroffen. Sicher ist es eine heimtückische Krankheit aber es gibt (siehe Sebastian Deisler) durchaus auch andere Möglichkeiten damit halbwegs fertig zu werden.Yun Fei Yang hat geschrieben:Warum muss man hier immer wieder solche Ausfälle lesen, wo doch die Diskussion insgesamt ein sehr angenehmes Niveau hat.
Das ist doch genau die Aufgabe, die Robert Enke der Öffentlichkeit hinterlassen hat, nämlich dass auch "Siegertypen" Schwächen haben dürfen. Wo kommen wir denn da hin, wenn wir unseren Kindern erklären, nur die gesunden Strahlemänner können Vorbilder sein. Was soll das auch aus den Kindern machen, die selber mit sich und ihrer Umwelt Probleme haben. Das ist doch echt hirnverbrannt.
Und der Vergleich mit USA/CAN hinkt doch. Da werden generell verdiente ehemalige Spieler des jeweiligen Vereins geehrt. Mit Enke hat das doch nicht deswegen nichts zu tun, weil er sich umgebracht hat, sondern weil das im deutschen Fussball nicht bekannt ist.
Für mich bleibt Enke weiterhin ein Held, wenn man denn schon mit solchen Kategorien umgehen möchte, was mir an sich nicht besonders nahe liegt. Es bleibt, dass er für mich der beste Spieler (das schließt seine Persönlichkeit mit ein) ist, der je bei 96 gespielt hat und dass wir so einen wie ihn hier auch sehr lange nicht mehr haben werden.
Und zuletzt sei noch angemerkt, dass Robert Enke eine schwere und heimtückische Krankheit hatte. Insofern kann sein Sebstmord auch nicht moralisch verwerflich sein, auch wenn man dabei natürlich nicht vergessen darf, dass er auch unbeteiligte Menschen mit hineingezogen hat.
Zum Ausgangsthema dieser Diskussion habe ich keine eindeutige Meinung. Man kann das sicher machen mit dem Abhängen des Trikots, ich finde nur die Begründung, dass die Mannschaft darunter leidet nicht schlüssig.
Wer Tippfehler findet darf sie behalten!
Ich stimme Steuerhenkel in seiner Bewertung der Dinge voll und ganz zu. Außerdem bin ich Balitsch dankbar für seine offenen Worte, mit denen er sich kritisch zu der Vereinsführung äußert. Ich habe schon lange gehofft, dass sich mal jemand aus der Mannschaft äußert, ob z.B. die schlechten Leistungen wirklich am Trikot lagen (welch ein Hohn!). Bleibt zu hoffen, dass auch andere Spieler einen so breiten Rücken haben und sich - wie auch die Fans - nicht vorschreiben lassen, wann Trauer und Erinnerung abgehakt werden sollten.
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96philipp96
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- Registriert: 19. Dez 2006, 16:12
is nich euer ernst oder?96philipp96 hat geschrieben:Robert Enke bleibt für immer ein Teil der Mannschaft.Djelmas hat geschrieben:Djelmas hat geschrieben:warum is der thread eigentlich noch in diesem bereich??
nix gegen trauer etc. aber er ist kein teil der manschaft mehr,so hart das ist!!
naja,soll mir dann egal sein!
[img]http://www.hannover96.de/CDA/uploads/tx_templavoila/Kone_Elson_319_x_160.jpg[/img]
Vol(l)96 hat geschrieben:Gut so, es zwingt dich ja auch keiner, das hier zu lesen.Djelmas hat geschrieben:is nich euer ernst oder?
nix gegen trauer etc. aber er ist kein teil der manschaft mehr,so hart das ist!!
naja,soll mir dann egal sein!

[img]http://www.hannover96.de/CDA/uploads/tx_templavoila/Kone_Elson_319_x_160.jpg[/img]
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Sparckatze
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- Registriert: 31. Aug 2006, 09:30
- Wohnort: Peine
Ich möchte hier meine Worte über meine Betroffenheit über den Tod von Robert Enke nicht wiederholen. Sie waren ehrlich und gelten auch weiter.
Aber das Leben geht weiter!
Ob es jemandem paßt oder nicht: Wir sind eine Leistungsgesellschaft!
Das gilt im Profisport genauso wie auf der Arbeit. nach dem Motto:"Das Lachen der Sieger sind die Tränen der Verlierer." Es ist so und da werden wir auch hier nichts ändern können.
Undiszipliniertheit, mangelnder Einsatz beim Training und im Spiel, verstecken hinter der Trauer.... das darf und muss auch in Zukunft kritisiert werden.
Was mich der Tod von Robert Enke lehrt, ist, dass man genauer hinschauen muss, nicht einfach "draufhauen", möglichst (wenn möglich!) Ursachen erkennen.
Ich glaube, dass hat auch Balitsch im o.g. Artikel zum Ausdruck bringen wollen.
Und ich wiederhole mich gerne auch noch einmal:
1.) Ich begrüße das Abhängen des Trikots als 1.Schritt in die Normalität.
(Das Trikot hat natürlich die wenigste Schuld an den mangelnden
Leistungen.)
2.) Ich bin gegen die Bennenung von großen oder kleinen Plätzen nach
Robert Enke. (Wie werden wir sonst unseren Kindern und Enkeln das
alles mal erklären? Stehen bleiben wird immer der Suizid.)
Nicht umsonst sprach MK in disem Zusammenhang kürzlich von
einer hohen Verantwortung.)
3.) Eine Robert-Enke-Stiftung hat meine volle Unterstützung!
Aber das Leben geht weiter!
Ob es jemandem paßt oder nicht: Wir sind eine Leistungsgesellschaft!
Das gilt im Profisport genauso wie auf der Arbeit. nach dem Motto:"Das Lachen der Sieger sind die Tränen der Verlierer." Es ist so und da werden wir auch hier nichts ändern können.
Undiszipliniertheit, mangelnder Einsatz beim Training und im Spiel, verstecken hinter der Trauer.... das darf und muss auch in Zukunft kritisiert werden.
Was mich der Tod von Robert Enke lehrt, ist, dass man genauer hinschauen muss, nicht einfach "draufhauen", möglichst (wenn möglich!) Ursachen erkennen.
Ich glaube, dass hat auch Balitsch im o.g. Artikel zum Ausdruck bringen wollen.
Und ich wiederhole mich gerne auch noch einmal:
1.) Ich begrüße das Abhängen des Trikots als 1.Schritt in die Normalität.
(Das Trikot hat natürlich die wenigste Schuld an den mangelnden
Leistungen.)
2.) Ich bin gegen die Bennenung von großen oder kleinen Plätzen nach
Robert Enke. (Wie werden wir sonst unseren Kindern und Enkeln das
alles mal erklären? Stehen bleiben wird immer der Suizid.)
Nicht umsonst sprach MK in disem Zusammenhang kürzlich von
einer hohen Verantwortung.)
3.) Eine Robert-Enke-Stiftung hat meine volle Unterstützung!
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Steuerhenkel
- Beiträge: 3
- Registriert: 10. Jan 2010, 10:49
Ich kann Sparkatze nur zustimmen.
Ja - wir sind eine Leistungsgesellschaft.
Ja - das Leben muß weitergehen.
Und nein - man darf sich in einem Job nicht ständig mit der Trauer entschuldigen.
ABER: Ich kann eines wirklich nicht verstehen, ein Mann, der soviel für den Verein getan hat. Der für viele in Deutschland das Aushängeschild von Hannover 96 war, wird jetzt "rausgekehrt" und muß verschwinden. Die Frage, die ich mir einfach stelle: Wenn´s in den nächsten Spielen nicht läuft, wem geben Schmadtke & Co. denn dann die Schuld?
Ja - wir sind eine Leistungsgesellschaft.
Ja - das Leben muß weitergehen.
Und nein - man darf sich in einem Job nicht ständig mit der Trauer entschuldigen.
ABER: Ich kann eines wirklich nicht verstehen, ein Mann, der soviel für den Verein getan hat. Der für viele in Deutschland das Aushängeschild von Hannover 96 war, wird jetzt "rausgekehrt" und muß verschwinden. Die Frage, die ich mir einfach stelle: Wenn´s in den nächsten Spielen nicht läuft, wem geben Schmadtke & Co. denn dann die Schuld?
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Eine Torwart Mama
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Ich glaube das keiner was versteht genau davor hatte er Angst.Ich bewundere ihn das er es schaffte trotz allem so eine LEISTUNG zu bringen.Ihr sucht Schuld und vergesst den MENSCHEN ,fakt ist davor hatte er Angst.Man sieht doch wie man hier reagiert wenn es mal abwaerts geht,bis auf einige die realistisch bleiben.Robert gab sich nicht die ZEIT aus ANGST weg zu sein ...
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Fußballschlumpf
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Teresa Enke unterschreibt Satzung der Stiftung
am rechten Unterarm ein neues Tatoo "Robbi"
http://www.clatsch.de/2010/01/16/teresa ... bert-enke/
http://www.bild.de/BILD/sport/fussball/ ... obert.html
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R.I.P. Robert Enke
Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich es willl
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Eine Torwart Mama
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Rittberger96
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El Filigrano
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