Ich stimme dem zwar auch zu, möchte aber mal anregen, darüber nachzudenken, wie viele Unfälle und dergleichen auf Alkoholmissbrauch zurück zu führen sind, für dessen Kosten letzten Endes auch wieder das Gesundheitssystem gerade zu stehen hat.Discostu hat geschrieben:Das dumme ist, dass für solche hirnverbrannten Idioten das deutsche Gesundheitssystem einspringt, wenn dieser "Sport" eben doch Verletzungen mit sich bringt.
FC Hansa Rostock
Moderatoren: EmslandsRoterKAJser, Erdbeere, Tiburon, Roter Stern, Bemeh, Anorie, Tanne, Discostu
-
bierfahrer96
- Beiträge: 4874
- Registriert: 12. Jan 2005, 17:43
VORWÄRTS NACH WEIT
Ich glaube,dass die Gesundheitskosten, die durch reine Hooliganschlägereien passieren (ich rede von den abgesprochenen Treffen!) in den Bilanzen der Krankenkassen gar nicht auftauchen, weil sie verschwindend gering sind.
Dadurch zahlt unsereins nicht einen Cent mehr oder weniger.
Ich möchte auch nicht, dass sich der eindruck erweckt, ich sei Hooligan, oder prügel mich.. beides kann ich verneinen, ich möchte jediglich eine "andere" Seite aufzeigen...
In Zeiten der Arbeitslosigkeit und Armut, in Zeiten des Neides suchen Menschen eine Zugehörigkeit. Der eine hier, der andere da, einige meinen sich prügeln zu müssen und zwar nicht im Boxring, sondern unter ihresgleichen. Da ist es mir tausendmal lieber, wenn die sich irgendwo treffen, ihre Sache erledigen und nach Hause gehen oder kriechen, als das sie durch Stadien und Einkaufsviertel marschieren und den normalen Bürger angreifen. Das sind nämlcih dinge, die auftauchen wenn BS gegen 96 spielt und "normale" Fans aufeinmal unkontrolliert durchdrehen.
Dadurch zahlt unsereins nicht einen Cent mehr oder weniger.
Ich möchte auch nicht, dass sich der eindruck erweckt, ich sei Hooligan, oder prügel mich.. beides kann ich verneinen, ich möchte jediglich eine "andere" Seite aufzeigen...
In Zeiten der Arbeitslosigkeit und Armut, in Zeiten des Neides suchen Menschen eine Zugehörigkeit. Der eine hier, der andere da, einige meinen sich prügeln zu müssen und zwar nicht im Boxring, sondern unter ihresgleichen. Da ist es mir tausendmal lieber, wenn die sich irgendwo treffen, ihre Sache erledigen und nach Hause gehen oder kriechen, als das sie durch Stadien und Einkaufsviertel marschieren und den normalen Bürger angreifen. Das sind nämlcih dinge, die auftauchen wenn BS gegen 96 spielt und "normale" Fans aufeinmal unkontrolliert durchdrehen.

Tut mir Leid, aber nach meiner Ansicht gibt es keinerlei Rechtfertigung für diese Hooligan-Mist.
Das sowas "abgesprochen" ist macht es nicht anders. Wären dann Duelle wie im Wilden Westen auch OK? Wäre ja nur konsequent...
Das sowas "abgesprochen" ist macht es nicht anders. Wären dann Duelle wie im Wilden Westen auch OK? Wäre ja nur konsequent...
„Schaut sich ein Fußballfan auf seinem Balkon ein Spiel im Fernsehen an und stürzt beim Torjubel ab, so kann er keine Leistungen aus seiner privaten Unfallvers. fordern, wenn er 2,55 Promille Alkohol im Blut hatte.“
Amtsgericht Koblenz; AZ 15C3047/98
Amtsgericht Koblenz; AZ 15C3047/98
-
bierfahrer96
- Beiträge: 4874
- Registriert: 12. Jan 2005, 17:43
Was ist denn der Unterschied zwischen einem abgesprochem Match auf dem Acker und einem (Kick-)Boxkampf? Beides hat den Sinn eines Kräftevergleichs, bei beidem wird aufeinander eingeschlagen. Das eine ist eine Sportart, das andere Mist? Wieso? Ich behaupte mal, bei Schlägereien auf der Wiese geht es fairer zu als im Ring vor laufender Kamera.
Mit FWW sowie anderen Gewalt-Aktivitäten habe ich rein gar nichts zu tun, jedoch stört es mich nicht, wenn sich die Gruppen untereinander irgendwo die Birne weichkloppen, wo es keiner mitbekommt. Unbeteiligte haben dabei rein gar nichts zu befürchten. Da finde ich es tausendmal schlimmer, was man auf Auswärtsfahrten im Regional-Express zu sehen bekommt.
Das Argument mit den Kosten für die Allgemeinheit ist zwar nachvollziehbar, jedoch hinkt es im Vergleich. Wenn es danach ginge, müsste jeder, der durch eigenes Verschulden einen Verkehrsunfall baut, sämtliche anfallenden Kosten selber tragen. Oben habe ich das Beispiel mit den alkoholbedingten Unfällen angesprochen. Jeder, der sich im besoffenen Kopf auf die Klappe packt und dabei die Rübe aufschlägt, sollte die Krankenhauskosten selbst tragen. Die Liste ließe sich fortsetzen, aber es sollte auch so klar sein, worauf ich hinaus will.
Mit FWW sowie anderen Gewalt-Aktivitäten habe ich rein gar nichts zu tun, jedoch stört es mich nicht, wenn sich die Gruppen untereinander irgendwo die Birne weichkloppen, wo es keiner mitbekommt. Unbeteiligte haben dabei rein gar nichts zu befürchten. Da finde ich es tausendmal schlimmer, was man auf Auswärtsfahrten im Regional-Express zu sehen bekommt.
Das Argument mit den Kosten für die Allgemeinheit ist zwar nachvollziehbar, jedoch hinkt es im Vergleich. Wenn es danach ginge, müsste jeder, der durch eigenes Verschulden einen Verkehrsunfall baut, sämtliche anfallenden Kosten selber tragen. Oben habe ich das Beispiel mit den alkoholbedingten Unfällen angesprochen. Jeder, der sich im besoffenen Kopf auf die Klappe packt und dabei die Rübe aufschlägt, sollte die Krankenhauskosten selbst tragen. Die Liste ließe sich fortsetzen, aber es sollte auch so klar sein, worauf ich hinaus will.
VORWÄRTS NACH WEIT
Für mich als alten Sack, der gelernt hat eher verbal zu argumentieren ( bis auf die berühmten Ausnahmen
), ist das hier eine interessante Diskussion. Ich habe diese Schlägereien bisher auch eher pauschal verurteilt.
Bierfahrer96 hat aber sehr interessante Aspekte aufgezeigt.
Was ist mit den Übergewichtigen, den Essgestörten, den Leuten die zu viel saufen oder andere Drogen nehmen und, und, und.
Für mich bleibt aber zum Schluss die Frage:
Warum habt ihr so ein armseliges Leben.
Das müsste Staat eigentlich interessieren.

Bierfahrer96 hat aber sehr interessante Aspekte aufgezeigt.
Wenn sich denn beide einig sind….Warum nicht.Was ist denn der Unterschied zwischen einem abgesprochem Match auf dem Acker und einem (Kick-)Boxkampf? Beides hat den Sinn eines Kräftevergleichs, bei beidem wird aufeinander eingeschlagen. Das eine ist eine Sportart, das andere Mist
Das sehe ich auch so.Das Argument mit den Kosten für die Allgemeinheit ist zwar nachvollziehbar, jedoch hinkt es im Vergleich.
Was ist mit den Übergewichtigen, den Essgestörten, den Leuten die zu viel saufen oder andere Drogen nehmen und, und, und.
Für mich bleibt aber zum Schluss die Frage:
Warum habt ihr so ein armseliges Leben.
Das müsste Staat eigentlich interessieren.
-
Manndecker96
- Beiträge: 870
- Registriert: 3. Jan 2007, 21:14
- Wohnort: Ja
Klarstellung mal zur Klarstellung: Ich bin eigentlich gegen jede Form der körperlichen Gewalt.
Für mich ist das Problem eine Gesellschaft, die die Menschen gewalttätig macht und Gewalt kultiviert. Das wollte ich auch mit dem Beispiel der Studentenverbindungen sagen.
Für mich ist das Problem eine Gesellschaft, die die Menschen gewalttätig macht und Gewalt kultiviert. Das wollte ich auch mit dem Beispiel der Studentenverbindungen sagen.
[b]Schwarz Wei[color=green]ss Grün[/color] und [color=red]Rot [/color]statt [color=orange]Gelb [/color]und [color=darkred]Lila[/color]!
Gebt uns unsere Farben wieder![/b]
Gebt uns unsere Farben wieder![/b]
-
bierselig96
- Beiträge: 1741
- Registriert: 26. Jan 2010, 19:47
- Kontaktdaten:
Damit auch mal ein positives Wort über Hansa fällt.
Ich war dort schon öfters im Stadion, kann nix negatives dazu sagen. Zuletzt erinnere ich mich an ein 2:1 oder 3:1 gegen BMG. Ist schon etwas länger her, ABER, Probleme treten dann immer stärker auf, wenn die Masse an Stadiongängern/Fans sinkt.
Dazu kommt dann Unmut, Frust, Langeweile derjenigen die sich nicht wirklich für Fußball interessieren sondern nur für Ausserstadionaleangelegenheiten. Solche Kloppköppe hat aber jeder Verein, der FCH ist was das angeht halt gebrandmarkt.
Warten wir mal ab was sich in Leipzig tut, die Hütte heißt ja jetzt erstmal die nächsten 30 Jahre
Roter Bruder, äh Bulle Arena. Die "Fans" zwischen Lok und RB werden sich sicherlich besser verstehen wie so manch einer denkt, ja, genau.
Ich war dort schon öfters im Stadion, kann nix negatives dazu sagen. Zuletzt erinnere ich mich an ein 2:1 oder 3:1 gegen BMG. Ist schon etwas länger her, ABER, Probleme treten dann immer stärker auf, wenn die Masse an Stadiongängern/Fans sinkt.
Dazu kommt dann Unmut, Frust, Langeweile derjenigen die sich nicht wirklich für Fußball interessieren sondern nur für Ausserstadionaleangelegenheiten. Solche Kloppköppe hat aber jeder Verein, der FCH ist was das angeht halt gebrandmarkt.
Warten wir mal ab was sich in Leipzig tut, die Hütte heißt ja jetzt erstmal die nächsten 30 Jahre
"Auch Jesus wurde nicht von allen geliebt", Jose Mourinho
"Have you ever danced with the devil in the pale moonlight?", Jack Napier
"Free 96Sachse ole, ..."
"Have you ever danced with the devil in the pale moonlight?", Jack Napier
"Free 96Sachse ole, ..."
rb und lok spielen doch gar nicht gegeneinander!
aber ich sehe da eher nicht das problem, denn der getränkekonzern aus ösiland wird sehr genau hinschauen, was dort passiert. es geht um das renommee des konzerns und ich bin mir ziemlich sicher, das mateschitz und sein statthalter in leipzig frühzeitig gegensteuern werden, um ein abgleiten in dieses "niveau" zu verhindern. für sicherheitsdienst und ähnliche räumkommandos ist genug kohle da.
aber ich sehe da eher nicht das problem, denn der getränkekonzern aus ösiland wird sehr genau hinschauen, was dort passiert. es geht um das renommee des konzerns und ich bin mir ziemlich sicher, das mateschitz und sein statthalter in leipzig frühzeitig gegensteuern werden, um ein abgleiten in dieses "niveau" zu verhindern. für sicherheitsdienst und ähnliche räumkommandos ist genug kohle da.
Spieler vertragen kein Lob. Sie müssen täglich die Peitsche im Nacken fühlen. Max Merkel
@Manndecker
Jedoch denke ich, dass beide Formen der Gewalt (im Sinne der physischen Krafteinwirkung) durchaus nicht vergleichbar sind. Während es den Hooligans primär um die Gewaltausübung geht, wird die Mensur eher als Einstehen für die Verbindung gesehen. Entsprechende Schutzkleidung soll gerade Verletzungen verhindern, zudem werden gerade Fuxenpartien eher technisch gefochten, so dass es hierbei seltener zu Verletzungen kommt. Die Zeiten in denen sich Salz in die Wunden gekippt wurde um ne schöne Narbe zu bekommen, sind jedenfalls vorbei (vor idioten ist natürlich niemand sicher). Zudem ist bei jeder Mensur ein Arzt anwesend, welcher direkt näht, falls nötig.
Wenn sich die Hools auch gesondert verabreden, so finden ihre aufeinandertreffen jedoch trotz allem im öffentlichen Raum statt. Allein aufgrund dieser "öffentlichen" Ausübung gesellschaftlich missbilligter Gewalt stellen diese Treffen immer eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dar und können daher auch untrersagt werden.
Strafrechtlich gesehen handelt es sich aber, ähnlich dem Boxen, wohl auch um ne Körperverletzung mit rechtfertigender Einwilligung.
*Wissensprostitution aus*
vorweg: ich gehöre weder einer schlagenden Studentenverbindung an, noch begrüße ich diese Tradition.aber wenn die Burschenschaftler sich "schlagen", dann wird da ein riesen Pomp drum gemacht und es ist "eine schöne alte Tradition"
Jedoch denke ich, dass beide Formen der Gewalt (im Sinne der physischen Krafteinwirkung) durchaus nicht vergleichbar sind. Während es den Hooligans primär um die Gewaltausübung geht, wird die Mensur eher als Einstehen für die Verbindung gesehen. Entsprechende Schutzkleidung soll gerade Verletzungen verhindern, zudem werden gerade Fuxenpartien eher technisch gefochten, so dass es hierbei seltener zu Verletzungen kommt. Die Zeiten in denen sich Salz in die Wunden gekippt wurde um ne schöne Narbe zu bekommen, sind jedenfalls vorbei (vor idioten ist natürlich niemand sicher). Zudem ist bei jeder Mensur ein Arzt anwesend, welcher direkt näht, falls nötig.
Wenn sich die Hools auch gesondert verabreden, so finden ihre aufeinandertreffen jedoch trotz allem im öffentlichen Raum statt. Allein aufgrund dieser "öffentlichen" Ausübung gesellschaftlich missbilligter Gewalt stellen diese Treffen immer eine Beeinträchtigung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung dar und können daher auch untrersagt werden.
Strafrechtlich gesehen handelt es sich aber, ähnlich dem Boxen, wohl auch um ne Körperverletzung mit rechtfertigender Einwilligung.
*Wissensprostitution aus*
-
Manndecker96
- Beiträge: 870
- Registriert: 3. Jan 2007, 21:14
- Wohnort: Ja
Also dann darf die Körperverletzung nicht sittenwidrig sein. Und da vermute ich, wird es haken. Denn der Boxer trägt Handschuhe, der Verbindungsstudent trägt Brille und Nasenschutz, aber der Hool tritt ungeschützt an und beide Seiten nehmen schwere Verletzungen billigend in Kauf.Gothia hat geschrieben:
Strafrechtlich gesehen handelt es sich aber, ähnlich dem Boxen, wohl auch um ne Körperverletzung mit rechtfertigender Einwilligung.
*Wissensprostitution aus*
Übrigens ist bei den traditionell schlagenden Verbindungen heute auch noch der Schmiss ein Ziel der Mensur. Schließlich will man ja "schmissig" sein. Ich kannte mal einen ehemaligen Verbindungsstudenten, der nicht weniger als 20 Schmisse im Gesicht hatte. Der sah ein bisschen aus wie zwei Pfund Gehacktes mit Augen und Nase.
[b]Schwarz Wei[color=green]ss Grün[/color] und [color=red]Rot [/color]statt [color=orange]Gelb [/color]und [color=darkred]Lila[/color]!
Gebt uns unsere Farben wieder![/b]
Gebt uns unsere Farben wieder![/b]
Könnte sein. Wenn ich mich aber recht erinnere muss die Sittenwidrigkeit sehr eng ausgelegt werden. Sollte es tatsächlich so sein, dass unter den Hools ein strikt eingehaltener Codex gilt, dass z.B. auf Niedergeschlagene nicht mehr eingewirkt wird etc., dann ist es mit Sicherheit ein Grenzfall bezüglich der Einschränkung der Menschenwürde.Also dann darf die Körperverletzung nicht sittenwidrig sein. Und da vermute ich, wird es haken.
Ich denke wir drehen uns im Kreis wenn wir darüber jetzt anfangen zu diskutieren. Ich hatte allerdings Zeit meines Studiums mit solchen Leuten zu tun und war auch schon mehrfach bei Mensuren zu Gast und meine Erfahrungen fallen da überwiegend eher anders aus... 20 Schmisse im Gesicht ist zumindest ne Hausmarke. (spricht aber auch nicht grad für ihnÜbrigens ist bei den traditionell schlagenden Verbindungen heute auch noch der Schmiss ein Ziel der Mensur.
-
Discostu
- Moderator
- Beiträge: 19845
- Registriert: 16. Jan 2003, 20:01
- Wohnort: Regionär Hannovers
- Kontaktdaten:
Ah ja. Bei der Brutalo-Wemserei auf dem Feld gehts fairer zu als bei einem Kickboxkampf.bierfahrer96 hat geschrieben:Was ist denn der Unterschied zwischen einem abgesprochem Match auf dem Acker und einem (Kick-)Boxkampf? Beides hat den Sinn eines Kräftevergleichs, bei beidem wird aufeinander eingeschlagen. Das eine ist eine Sportart, das andere Mist? Wieso? Ich behaupte mal, bei Schlägereien auf der Wiese geht es fairer zu als im Ring vor laufender Kamera.
Erzähl Du mir bitte nicht, dass ich Äpfel mit Birnen vergleiche.
Ich vermute eher, dass Du Kickboxen mit Freefight verwechselst.
Mich stört es generell, wenn sich Leute ohne Hirn und Verstand aus reiner Gewaltgeilheit auf die Schnauze hauen. Und mir kann keiner erzählen, dass sich diese Gruppen nur auf diese Art der Gewaltausübung beschränken. Ich finde so etwas verabscheuungswürdig, dass sie das auch noch im Deckmantel des "Fußballfantums" tun und es hier auch noch aus diesen Gründen zu Verharmlosungen kommt. Wenn sich Leute treffen nur um sich ernsthaft gegenseitig auf die Schnauze zu hauen, dann läuft grundlegend bei denen was falsch.Mit FWW sowie anderen Gewalt-Aktivitäten habe ich rein gar nichts zu tun, jedoch stört es mich nicht, wenn sich die Gruppen untereinander irgendwo die Birne weichkloppen, wo es keiner mitbekommt. Unbeteiligte haben dabei rein gar nichts zu befürchten. Da finde ich es tausendmal schlimmer, was man auf Auswärtsfahrten im Regional-Express zu sehen bekommt.
Diese Argumentation hinkt genauso - Der mit dem besoffenen Kopp hat sich sicherlich nicht mit Vorsatz auf die Schnauze gepackt. Aber jemand der einen anderen angreift, wil ihn vorsätzlich verletzen.Das Argument mit den Kosten für die Allgemeinheit ist zwar nachvollziehbar, jedoch hinkt es im Vergleich. Wenn es danach ginge, müsste jeder, der durch eigenes Verschulden einen Verkehrsunfall baut, sämtliche anfallenden Kosten selber tragen. Oben habe ich das Beispiel mit den alkoholbedingten Unfällen angesprochen. Jeder, der sich im besoffenen Kopf auf die Klappe packt und dabei die Rübe aufschlägt, sollte die Krankenhauskosten selbst tragen. Die Liste ließe sich fortsetzen, aber es sollte auch so klar sein, worauf ich hinaus will.
Ah ja. Bei der Brutalo-Wemserei auf dem Feld gehts fairer zu als bei einem Kickboxkampf.Discostu hat geschrieben:bierfahrer96 hat geschrieben:Was ist denn der Unterschied zwischen einem abgesprochem Match auf dem Acker und einem (Kick-)Boxkampf? Beides hat den Sinn eines Kräftevergleichs, bei beidem wird aufeinander eingeschlagen. Das eine ist eine Sportart, das andere Mist? Wieso? Ich behaupte mal, bei Schlägereien auf der Wiese geht es fairer zu als im Ring vor laufender Kamera.
.....
Ich vermute eher, dass Du Kickboxen mit Freefight verwechselst.
Ich habe die Aussage vom bierfahrer96 nicht so eng gesehen, denn es gibt ja auch dieses
Mixed Martial Arts
so ab Sekunde 50.
Tatsächlich reichen die sich hinterher die Hand.
Zwischen dem Kampf und einer Klopperei auf der grünen Wiese ist da für mich kein Unterschied auszumachen.
Discostu,
du urteilst über eine szene, die du nicht im entferntesten zu kennen scheinst. da sei die frage nach dem "warum" doch bitte gestattet.
was stören dich menschen, die fernab jeder öffentlichkeit ihre "treffen" abhalten, und warum sind die beteiligten "Leute ohne Hirn und Verstand"?
(und: doch, doch - ich habe mich vorsätzlich betrunken, bin gefahren, und habe einen unfall gebaut. das ich alles selbst bezahlt habe ist besonderen umständen geschuldet. normal kommt die solidargemeinschft dafür auf. auch hier hinkt bierfahrer mit seinem beispiel keinesfalls. das sind abertausende solcher fälle jedes jahr in deutschland. ein riesiger kostenfaktor, nicht nur im vergleich zu ein paar mettaugen. )
du urteilst über eine szene, die du nicht im entferntesten zu kennen scheinst. da sei die frage nach dem "warum" doch bitte gestattet.
was stören dich menschen, die fernab jeder öffentlichkeit ihre "treffen" abhalten, und warum sind die beteiligten "Leute ohne Hirn und Verstand"?
ja gut, wenn du mit deiner meinungsbildung abschlossen hast, wird es wohl recht einseitig bleiben. aber ich höre gerne zu, was du diesen gruppen noch für "gewaltausübungen" zurechnest: vergewaltigung? hilflose penner vor die u-bahn schupsen? asylantenheime anzünden? - was machen denn "diese gruppen" noch so (deiner festen überzeugung nach)?Und mir kann keiner erzählen, dass sich diese Gruppen nur auf diese Art der Gewaltausübung beschränken.
(und: doch, doch - ich habe mich vorsätzlich betrunken, bin gefahren, und habe einen unfall gebaut. das ich alles selbst bezahlt habe ist besonderen umständen geschuldet. normal kommt die solidargemeinschft dafür auf. auch hier hinkt bierfahrer mit seinem beispiel keinesfalls. das sind abertausende solcher fälle jedes jahr in deutschland. ein riesiger kostenfaktor, nicht nur im vergleich zu ein paar mettaugen. )
-
bierfahrer96
- Beiträge: 4874
- Registriert: 12. Jan 2005, 17:43
