Spielerberater gehören zum Fußball wie der Ball sagte mal ein Fußballprofi aus Hoffenheim.
Sie bewahren ihre Klienten vor bösem so wie hier:
Christiane Nerlinger war schockiert von diesem Fall. Die Anwältin, verheiratet mit
Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger (37), wühlte sich durch Akten, die ihr der
Spielervermittler Lars-Wilhelm Baumgarten gegeben hatte. Die Fleißarbeit diente einzig
und allein einem Ziel: einen gut verdienenden Bundesliga-Profi vor großem Geld-Verlust
zu bewahren.
Die Aktenordner enthielten brisante Dokumente. Verträge über Versicherungen und
Kapitalanlagen, die dieser Spieler, der aktuell in der Bundesliga spielt und nicht genannt werden
möchte, mit einem selbstständigen Handelsvertreter des Finanzdienstleisters AWD geschlossen
hatte. „Da waren Anlagen dabei, die den Spieler nur Geld gekostet hätten – sehr viel Geld“, sagt
Baumgarten zu dem Vorfall. „Frau Nerlinger hat dafür gesorgt, dass alle Verträge mit dem
selbstständigen Vertreter des AWD rückabgewickelt wurden.“
Baumgarten ist Chef des Beratungs-Riesen Stars&Friends. Profis wie Bayer-Kapitän Simon Rolfes
(29) und Hoffenheims Stürmer Vedad Ibisevic (26) gehören zu seinen Kunden. Er weiß, wie die
Stars leben. Wie sie ihr Geld ausgeben, anlegen, verprassen.
Und er weiß, dass viele Profis schon während ihrer Karriere geradewegs auf die Pleite zusteuern.
Neben Geldwäscherei, Stimmenkauf, Wettskandalen und anderen kriminellen Tätigkeiten ist die Abwicklung von Spielertransfers mit all ihren Mechanismen etwas vom Schmutzigsten im modernen Fussball», hat FCB-Mittelfeldspieler Ivan Ergic in einem Aufsatz für die «SonntagsZeitung» einmal geschrieben. Ergic wechselte als junger Fussballer aus Australien zu Juventus, von Turin wurde er direkt an den FC Basel ausgeliehen. «Mein Vater und ich realisierten, dass wir nur uns selbst vertrauen konnten, nachdem wir erkannt hatten, wie unser angeblicher Berater sich in einen Interessenvertreter anderer Beteiligter verwandelte», erzählte Ergic auch. Und seine Bilanz war: «Für mich ist diese Kaste von Beratern und Agenten mit sehr wenigen Ausnahmen eine Gruppe von Parasiten.»
Wenn man sich jetzt mal die Spieler der Agentur von Abdelloue anguckt hat man den Norwegischen Markt und vielleicht auch zukünftige 96-Spieler im Blick.
* Gehalt: Provision, Höhe abhängig vom Gehalt des Klienten, üblich sind acht bis zwölf Prozent;
* Arbeitszeit: variiert;
* Ausbildung: keine reguläre Ausbildung;
Mensch, das ist jetzt aber schon ein Beruf, über den man mal nachdenken könnte
Hallo an alle,
klingt ja wirklich interessant. Ich habe mich da aber für etwas solideres Entschieden und gehe in den Bereich der Soso, was der Link hier mit dem Thema zu tun hat, wird wahrscheinlich auch nur der Verfasser wissen. - Discostu. Naja als Berater lernt man bestimmt auch so einiges kennen.
Hab mal nach Rene NEUNECKER den Berater von Noto gegoogelt.Gefunden hab ich eine Spielerberaterliste der Fifa.
Da gibt es auch einen Nikolaus NEURURER als Spielerberater.Ist das Peterles Sohn?
Spielerberater Richter: In 24 Stunden kann man fast überall auf der Welt sein
Das Interview führte Thomas Tamberg
Seit 1983 ist Helmut Richter im Fußballgeschäft tätig, erst als Spieler, später als Funktionär in allen möglichen Funktionen. Vom Pressesprecher über den Trainerjob bis zum Aufsichtsrat: Richter kennt seit Jahrzehnten alle Facetten des Profis-Fußballs. 2002 gründete er das unabhängige Dienstleistungsunternehmen Goal2Career mit Sitz in München. Er berät jede Menge Klubs und Spieler rund um den Globus. Richters Steckenpferd ist das Ausland. Im Interview mit t-online.de gibt der 50-Jährige Einblick in das Leben und Arbeiten eines Spielerberaters. Richter erklärt wie Transfers ablaufen, wer schwer zu vermitteln ist und warum ihn ein Klub-Präsident am liebsten ins Gefängnis gesteckt hätte.
Sehr gute Recherearbeit.
Danke. Du hast da echt gute Infos zum Thema gefunden.
Ich glaube, dass es da tatsächlich sehr böse und sehr gute Berater gibt.
Finde am Besten jemand aus der Familie mit in die Geschäfte einzuweihen anstatt jemand Fremden dazuzuholen, dem man möglicherweise nicht vertrauen kann.
"Die Berater von Fußballspielern haben einen miserablen Ruf. Das weiß auch der 43-jährige Jörg Neblung. Er ist Inhaber der Firma „Neblung Sportsnetwork“. Eher unfreiwillig in den Fokus der Öffentlichkeit geriet er, als sich sein Klient, der Fußballnationaltorwart Robert Enke, 2009 das Leben nahm. Neblung bezeichnet sich selbst als „hellgraues“ Exemplar unter den „schwarzen Schafen“ der Spielerberater."
Den Trailer habe ich auch gesehen. Das klingt sehr interessant. Deshalb versteckt die ARD sowas auch im Nachtprogramm für Schlafgestörte und Nachtwächter. Schade eigentlich. Gibt's aber bestimmt in der mediathek, hoffe ich.
BVB - Malaga am 09.04.2013:
Kronen-Zeitung: „Ein Spiel für die Ewigkeit"
Corriere della Sera: „Borussia mit dem letzten Atemzug"
Daily Mirror: „Der BVB ist wiederauferstanden von den Toten“
@ Yeswecan
Danke für deinen Hinweis.
Ich habe mir den Bericht angeschaut und fand ihn sehr interessant.
Neblung scheint ein gutes Verhältnis zu " seinen " Spielern zu haben.
Gut fand ich auch, dass die Geschichte mit Robert nicht unnötig vertieft wurde.
Zur Fankultur gehört das Leiden und der Mißerfolg zwingend dazu,
weil man sich sonst nicht über das Erreichte freuen kann.
Zitat von Roter Dortmunder
Was ich nicht ganz geschnallt habe, ist die Aussage "uns bezahlt der Verein", also bei einer Beraterprovision von 7 - 12%, gehen wir mal von 10% aus; der Spieler verdient 1 Mio, also bezahlt der Verein 1,1 Mios für ihn?
Ich dachte eigentlich, den Berater beauftragt und bezahlt damit auch der Spieler, als 900.000 der Spieler/ 100.000 der Berater.
Timo Hildebrand kommt für mich sehr sympathisch rüber, aber was wollte der in Braunschweig?
( so Minute 36)
Spielerberater Jörg Neubauer spricht über aktuelles Transfergeschehen
Ein Spielerberater packt aus
München - Der renommierte Spielerberater erklärt bei SPORT1 die Trends und Tendenzen auf dem Transfermarkt. Die Bundesliga geht dabei anders vor als ausländische Topklubs.