Die ersten 3 Punkte im Sack.

Bis nächste Woche wird das Feintuning sicher noch verbessert.
Das Schlaudraff-Tor ist korrekt. Allerdings wird dies erst in Auslegungsbestimmungen deutlich. Denn zunächst heißt es beim DFB:
Freistöße außerhalb des Strafraums
Alle Gegenspieler sind mindestens 9,15 m vom Ball entfernt, bis der Ball im Spiel ist.
Es fehlt hier der Zusatz: "... sofern vom Ausführenden verlangt".
Klarheit schaffen erst die folgenden Zuätze:
Auslegung der Spielregeln und Richtlinien der FIFA für Schiedsrichter
Wenn ein Spieler einen Freistoß schnell ausführen will und ein Gegner, der sich näer als 9,15 m beim Ball befindet, den Ball abfängt, lässt der Schiedsrichter die Partie weiterlaufen.
Umkehrschluss: Der freistoßende Spieler darf ausführen, wann er will.
Zusäzliche Erläuterungen des DFB
Fordert die zum Freistoß berechtigte Mannschaft die Einhaltung der 9,15-m-Entfernung vom Ball, soll der Schiedsrichter die Entfernung feststellen, aber durch ein unmissverstädliches Zeichen verhindern, dass der Freistoß vor der Freigabe des Balles ausgeführt wird. Wird der Freistoß trotzdem ausgeführt, so ist er zu wiederholen und der schuldige Spieler ist zu verwarnen.
Ergebnis: Alles korrekt gelaufen. Die Mainzer waren zu blöd, einfach zwei Spieler in Ballnähe zu stellen, dann hätte 96 die 9,15 Meter fordern müssen und alles wäre gelaufen wie immer. Die 9,15-Meter-Regel soll dem Gefoulten helfen, wenn er drauf Wert legt. Sie ist aber kein Grundrecht, das die bestrafte Mannschaft automatisch erhält.