Dieser Bereich soll sich ganz besonderen Spielen widmen. Hier könnt Ihr Eure persönlichen Erlebnisse und Erinnerungen zu großartigen, bemerkenswerten oder einfach ungewöhnlichen Spielen verewigen.
In der Nachkriegszeit und bis in die 1980er Jahre war „Admiral Theo“, Theo Teller, ein Fanartikelverkäufer in einer Art Marineuniform, der während der Spiele mit seinen Fanartikeln das Stadion durchstreifte, eine Art allererstes Maskottchen von Hannover 96.
Wenn keine Spiele von Hannover 96 waren, stand er Tag für Tag in der Georgstrasse vor C&A und verkaufte aufziehbares Blechspielzeug und verschiedene Aufnäher sowie Wimpel mit dem 96-Logo........und gilt damit für mich als Erfinder des Merchandising bei 96
Zudem gab es tatsächlich auch noch den "Admiral-Theo-96-Fanclub" mit dunkelgrünen Mitgliedsausweisen, die kaum zu lesen waren, da diese mit einem schwarzen Stempel ausgestellt wurden .
"Admiral Theo" Theo Keller muß man daher in der Tradition von Hannover 96 in einem Atemzug nennen, wie die Namen "Fiffi" Helmut Kronsbein und "Tafelmann" Peter Neubauer.
Wahrscheinlich der einzige Zuschauer in der Geschichte von 96, der regelmäßig mit Sprech-Chören begrüßt wurde, wenn er ins weite Rund des Niedersachsenstadions kam... "Theeeeeeeeo! Theeeeeeeeo!"
"Das freie Wort schlägt unter uns Brücken von Mensch zu Mensch." (Heinrich Lübke, Sauerland)
Mr. RedKlaus is dressed by Donatella Versace. Hair and makeup for Mr. RedKlaus by Maria Verel
Herr Rossi - mein kompliment!
nach deiner 3 wöchigen suche hättest du damit mindestens die aufnahme in mod team verdient!
mindestens!
(theo enschuldige, das hast du nicht verdient.)
edit 2:
für mich war er der erste eindruck, den ich von 96 bekam .
und er hatte eine wirkung auf kinder, anders als die drehorgelspieler welche da mit ihm standen.
Zuletzt geändert von fachwerk am 23. Okt 2009, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
In der guten alten Zeit absolvierten die Roten ziemlich regelmäßig ein Saisonvorbereitungsspiel in Alfeld. Einmal – das muss so Ende der 60er gewesen sein – machte sich Unmut in dem an sich sehr strapazierfähigen Publikum breit. Allgemeines Gegrummel, hier und da waren sogar Pfiffe zu hören.
Da spazierte der Admiral kurz vor Ende der Halbzeitpause auf der Laufbahn herum und verkündete etwas so alle zehn Meter: „Jetzt wird er sie schicken.“
Sein Wort war Gesetz. Ah – „Er wird sie schicken“. Kein Zweifel, Admiral Theo weiß, was los ist. „Er wird sie schicken.“ Dann ist ja alles gut. Keine Pfiffe mehr, sondern aufmunterndes Klatschen.
Die fanatischsten Klatscher standen in der Schüler-/Lehrlingskurve.
Unglaublich, wenn man bedenkt, dass wir damals ansonsten erst mal alles grundsätzlich kritisch in Frage gestellt haben und zwar insbesondere die Sprüche von vermeintlichen Autoritätsfiguren. Die kriegten ganz schön Stoff. Nur Admiral Theo nicht. Denn er wusste: „Er wird sie schicken.“
Ja, Admiral Theo Wittler kannte ich bereits von Kindesbeinen an. Er saß immer mit seinen Tieren in der Schillerstraße neben C&A und verkaufte 96-Fanutensilien und später auch Tickets für Auswärtsfahrten (und zwar zum Selbstkostenpreis!). Es war immer ein Erlebnis, wenn er mit seinen Tieren ins Stadion kam. Später hat man ihn vergrault, weil jemand entdeckte, dass gemäß der Stadionverordnung das Mitführen von Tieren verboten war.
„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“
Hannover
Der eingetragene Verein 1. Hannoverscher Fan Club Admiral Theo 96 ist in das Vereinsregister (VR) beim Amtsgericht Hannover unter der Registernummer 4379 eingetragen.
Ich meine mich entsinnen zu können, dass er nach dem Schlusspfiff noch Gebrannte Mandeln verkauft hat. Er hat immer auf so einem Klappstuhl gesessen. Zu meiner Schade muss ich gestehen, ich habe ihm nie eine Tüte abgekauft.
Theo hat Mandeln verkauft? Im Leben nicht. Okay, eigentlich hat er alles verkauft. Aber eben nur "Tand". "Obst, Gemüse, Fruchtbonbons" waren nicht sein Ding.
Herr Rossi hat geschrieben:Ja, Admiral Theo Wittler kannte ich bereits von Kindesbeinen an. Er saß immer mit seinen Tieren in der Schillerstraße neben C&A und verkaufte 96-Fanutensilien und später auch Tickets für Auswärtsfahrten (und zwar zum Selbstkostenpreis!). Es war immer ein Erlebnis, wenn er mit seinen Tieren ins Stadion kam. Später hat man ihn vergrault, weil jemand entdeckte, dass gemäß der Stadionverordnung das Mitführen von Tieren verboten war.
yep neben C & A, das kenne ich auch noch, aber dass er da Tiere mit am Stand hatte, da kann ich mich nicht mehr erinnern *grübel*
Admiral Theo hat weder Tiere verkauft, noch Mandeln mit ins Stadion genommen
nee, Leute, auch umgekehrt wird kein Schuh draus - das wäre mir völlig neu!