Picard96 hat geschrieben:
Was hat man den Slomka alles vorgeworfen? Die allwissenden sind zu diesem Thema auf einmal so ruhig?
Im übrigen finde ich es wirklich (ohne jegliche Ironie) das seine persönlichen Probleme nie an die Öffentlichkeit gekommen sind. Auch das Statement zu Slomka passt doch gut.
Vermutlich ist es mehr sein Ding, aus wenig etwas zu entwickeln, als an der großen Schraube zu drehen. Er war wichtig für unsere Weiterentwicklung. Jetzt gehen wir mit Duffner den nächsten Schritt. Alles ist gut.
Das Problem, Picard, ist das Schmadtke Anhänger und -Gegner, Slomkafreunde und -Gegner wohl nie zusammen kommen werden in diesem Leben. Da können wir uns die Finger wund diskutieren, aber überzeugen wird man den Diskussionspartner nie. Darum verstehe ich nicht warum das immer wieder aufgewärmt wird, weil es niemand auch nur ein Deut weiter bringt.
Ich war und bin ein Schmadtkefan, weil ich an sein Konzept in Sachen Fußball geglaubt habe. Natürlich hat er sich bei der Tranfsferpolitik auch Fehlentscheidungen erlaubt. Der erste Sportdirektor der hier eine fehlerlose Transferpolitik betrieben hat muss noch kommen. Trotzdem werden diese Fehler immer wieder unter einem Vergrößerungsglas gelegt.
Damit bin ich noch lange kein Slomkagegner. Ich hoffe inständig das er noch mal die Kurve bekommt und auch in fußbällerischer Hinsicht glaube ich an seine Ideen. Nur zwei Sachen bereiten mir sorgen: Die Stimmung in der Mannschaft war schlecht, das dürfen wir jetzt wohl als Tatsache betrachten da das von mehreren Betroffenen so berichtet wurde. Er muss das ändern sonst wird Slomka nicht so erfolgreich sein wie er es mal war. Wie toll sein Konzept auch ist.
Auch muss er etwas an die Verletzungsmisere ändern, denn auch dort geht sein Konzept nicht auf wenn dauernd vom Konzept abweichen muss, weil er mit langwierigen Verletzungen zu tun hat.
Wenn Slomka das hin bekommt, dann hat er tolle Arbeit geleistet. In den ersten etwa zehn Bundesligaspiele wird klar wohin die Reise geht.
Das Schmadtke jetzt gegangen ist, habe ich zu akzeptieren und das geht auch prima so. Ich kann mich gut darüber hinweg setzen. Aber warum muss man immer wieder seine Entscheidungen kritisieren, sogar wo er jetzt gar nicht mehr bei uns ist? Das ist doch völlig Wumpe?