kallegrabowski hat geschrieben:wieso werden keine Favelareports gebracht, warum zeigt man uns nicht, was die Bevölkerung von dem Turnier hält??
Öhm - ich weiß nicht mehr ob auf ARD oder ZDF - aber ziemlich sicher nach einem Brasilien-Spiel - gegen Chile meine ich - wurde in einer Nachberichterstattung eine Familie vor dem Fernseher gezeigt, die sogar im Elfmeterschießen einen "heiligen" vor den Fernseher stellte. Waren sich nicht die "Ärmsten", aber saßen auch mit 30 Leuten vor einem Fernseher. Nicht politisch - aber zumindest mal gezeigt, wie Leute, die nicht im Stadion sind, das Spiel sehen.
Vor dem Argentinien-Achtelfinale hat man auch gesehen, das viele Argentinier nach Brasilien fahren. Ohne auch nur in das Stadion zu kommen. In einem Interview sagte ein "Zahnloser" Argentinier, dass es in den Stadien keine Stimmung gäbe, weil die wahren Fans sich kein Ticket leisten können und die WM auf der Straße zelebrieren.
Sicher nicht der Report in der Berichterstattungstiefe, die du dir wahrscheinlich wünscht - aber schon mal ein erster Schritt - meine ich zumindest.
kallegrabowski hat geschrieben:wieso werden keine Favelareports gebracht, warum zeigt man uns nicht, was die Bevölkerung von dem Turnier hält??
Öhm - ich weiß nicht mehr ob auf ARD oder ZDF - aber ziemlich sicher nach einem Brasilien-Spiel - gegen Chile meine ich - wurde in einer Nachberichterstattung eine Familie vor dem Fernseher gezeigt, die sogar im Elfmeterschießen einen "heiligen" vor den Fernseher stellte. Waren sich nicht die "Ärmsten", aber saßen auch mit 30 Leuten vor einem Fernseher. Nicht politisch - aber zumindest mal gezeigt, wie Leute, die nicht im Stadion sind, das Spiel sehen.
Vor dem Argentinien-Achtelfinale hat man auch gesehen, das viele Argentinier nach Brasilien fahren. Ohne auch nur in das Stadion zu kommen. In einem Interview sagte ein "Zahnloser" Argentinier, dass es in den Stadien keine Stimmung gäbe, weil die wahren Fans sich kein Ticket leisten können und die WM auf der Straße zelebrieren.
Sicher nicht der Report in der Berichterstattungstiefe, die du dir wahrscheinlich wünscht - aber schon mal ein erster Schritt - meine ich zumindest.
Das war der Bericht vor dem Algerien Spiel. Die Besitzerin vom Kiosk/Tante Ema Laden hat einen Fernseher auf Pump gekauft und ein kleines Public Viewing vor ihrem kleinen Laden gemacht.
Diese Berichte sind alle schön weichgespült und wahrscheinlich so verfasst damit Blatter und Co. Zufrieden sind. Die Öffentlich Rechtlichen wollen doch die Rechte für die nächsten Fußball groß Events auch bekommen.
Zitat Leon Andreasen : „Wer nicht bereit ist, zu kämpfen, soll an die
Tür vom Trainer klopfen und abhauen.
Wenn ich mich denn kritisch mit dem Thema auseinander setzten will, dann finde ich dazu auch Gelegenheit, egal ob die Glotze dazu etwas bietet.
Eigeninitiative ist hier das Wort. Ich persönlich bin dort gelandet, wo auch Herr Wickert und Herr Götze für werben. Kann ich nur empfehlen, gibt ein gutes Gefühl!
Ja, jeder mündige Bürger sollte in der Lage sein, sich selbst mit Themen zu beschäftigen, die ihn interessieren.
Seh ich ein, Picard. Die Frage ist ja nur - wie bekomme ich etwas von diesen Themen mit. Und sehr viele Haushalte setzen bei Informationsgewinnung auf das Fernsehen. Behaupte ich mal.
Ich kann die Kritik schon nachvollziehen - auch wenn ich jedem empfehlen würde, zur eigenen Meinungsbildung mehrere Quellen (die nicht alle auf den gleichen Ursprung zurückgreifen (Stichwort dpa)) zu Rate zu ziehen.
Das ist aber mit Aufwand verbunden, von dem ich verstehen kann, dass Menschen ihn scheuen.
Ab dem Viertelfinale senden ARD und ZDF eine zweite Tonspur, auf dem der Hörfunk zu hören sein wird. Stadionton wäre auch ne Option, aber die FIFA dreht ja immer leiser, wenn mal ein paar Parolen abgestimmt werden...
It's a shoreline
It's high speed
Its a cruel world
And it's time
Ich hab das mal probiert. In der Tat ist es ein anderes TV-Gefühl. Man muss sich an den vielen Text zusätzlich zum bewegten Bild schon gewöhnen. In ihrer Einschätzung lagen die beiden Kommentatoren abseits von dem nervigen Simon, wie ich bei einem zwischenzeitlichen Vergleich festgestellt habe. Am besten wäre trotzdem Stadionton wie bei Sky.
"Weintrinker sehen gut aus, sind intelligent, sexy und gesund.“
Hugh Johnson
Wir hatten heute Gewitter. 20 Minuten vor Schluss gab es keinen Empfang mehr per Satellit .
Internet - Radio....Fehlanzeige
Videotext - Fernsehen...nix da
Also musste der alte terrestrische Rundfunkempfänger raus ( ja, ich habe so einen noch )
Die Chips und das Ergebnis waren in Ordnung
Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch
carpaccio hat geschrieben:Ich hab das mal probiert. In der Tat ist es ein anderes TV-Gefühl. Man muss sich an den vielen Text zusätzlich zum bewegten Bild schon gewöhnen. In ihrer Einschätzung lagen die beiden Kommentatoren abseits von dem nervigen Simon, wie ich bei einem zwischenzeitlichen Vergleich festgestellt habe. Am besten wäre trotzdem Stadionton wie bei Sky.
Der Simon ging mir auch auf den Keks. Der hat die Franzmänner stärker geredet als sie tatsächlich waren. Da ich bei einem Kumpel zu Gast war, konnte ich die alternative Tonspur nicht testen.
„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“
carpaccio hat geschrieben:Ich hab das mal probiert. In der Tat ist es ein anderes TV-Gefühl. Man muss sich an den vielen Text zusätzlich zum bewegten Bild schon gewöhnen. In ihrer Einschätzung lagen die beiden Kommentatoren abseits von dem nervigen Simon, wie ich bei einem zwischenzeitlichen Vergleich festgestellt habe. Am besten wäre trotzdem Stadionton wie bei Sky.
Hab es gerade auch mal ausprobiert. Ja, viel Gerede, aber dennoch deutlich spannender und situationsabhängiger als das Geschwafel von Béla R.
It's a shoreline
It's high speed
Its a cruel world
And it's time
Ganz im Gegenteil, auch heute war er wieder in guter Form. Klarer Kopf mit viel Gefühl für das, was auf dem Platz passiert. Und dabei ganz ohne die Helmerstrunz-Attitüde ("wir früher blabla, zu unserer Zeit, blablablupp").
„Dass wir den Aufstieg nicht schaffen, wird nicht passieren." Martin Kind
Für mich eine der wenigen positiven Überraschungen der WM. Zusammen mit Opdi wirklich in Ordnung!
Auch Gerd Gottlob empfand ich von den ganzen Kommentatoren noch am besten.
Sonntag ist Tom Bartels dran? Hm, sollte ich nüchtern zuhause gucken hieße das wieder Radiokommentar.
Den finde ich übrigens erfrischend, denn Fußball höre ich schon ewig nicht mehr im Radio...
Es ist unfassbar, ja geradezu eine Kulturschande, dass sich am Sonntag ein Tom Bartels einreihen soll in eine Phalanx von Reporterlegenden wie Herbert Zimmermann (1954), Rudi Michel (1974) und - schon mit Abstrichen - Gerd Rubenbauer (1990).
Warum bleibt der beste Mann der ARD, Gerd Gottlob, da außen vor?
T.B. muss über exzellente Beziehungen verfügen. Anders ist das nicht zu erklären.
"Ist das Schubert?"
"Nein. Irgendjemand von einem Bratfett-Preisausschreiben."
"Ach." (Loriot)
Daywalker96 hat geschrieben:Für mich eine der wenigen positiven Überraschungen der WM. Zusammen mit Opdi wirklich in Ordnung!
...
Ich finde, Matthias Opdenhövel redet dem Fussballvolk nach Schnauze, vehöhnt meistens den Gegner und je später der Abend um so schlimmer wird er.
Mir wäre es peinlich, so als Moderator, sich dann meist dem zu später Stunde besoffenen Fussballfan anzupassen..
Kleine Anekdote vom meinem Halbfinalguck. Der Spezie bei dem ich zu Gast war, hat während der Hymnen gemeint mal "schnell" seinen Decoder zu updaten zu müssen.
Das Ergebnis war, dass wir kurzer Hand auf DVB T geswitched sind. Ich wusste bis dato nicht das die Verzögerung dabei so krass ist. Mir wurde mein Mitfiebern derart versaut jedes Tor durchs Fenster angekündigt zu kriegen als bei mir der Ball noch nicht mal im 16er war. Das ich ausgerechnet diese Erfahrung bei diesem Spiel machen musste hat mich extrem geärgert.
Kommentatoren die ich ertragen kann, gibt es in Deutschland kaum noch. Deswegen schau ich selbst BuLi wenn es irgend geht englisch kommentiert, und stelle mir die Frage, warum es in bei uns unmöglich zu sein scheint Leute in der Qualität zu hören, wie man sie auf der Insel derart im Überfluss zu haben scheint, dass eigentlich jedes Spiel von zwei besprochen wird.