April 2013:
http://www.bild.de/sport/fussball/hanno ... .bild.html
Mai 2013BILD: Noch mal die Frage nach dem Spaß: Wie sehr treffen Sie Kind-raus-Rufe?
Kind: „Das berührt mich eigentlich nicht. Das Niveau ist gewöhnungsbedürftig. Aber ich sage ganz deutlich, ich bin nicht bereit, über vier Dinge zu reden: Pyrotechnik, Gewalt, Rassismus und Rechtsradikalismus. Da gibt es bei mir keine Basis für eine mögliche Diskussion.“
Statement des Arbeitskreises "96-Fans gegen Rassismus" dazu:
https://www.facebook.com/96FansGegenRas ... 9706231058
Januar 2014[...] Die Worte „Rassismus“, „Gewalt“, „Pyrotechnik“ und „Ultra“ werden dabei häufig in einem Atemzug und äußerst undifferenziert genannt, sodass das Bild des rechten, gewaltbereiten Ultras, der nichts besseres zu tun hat, als ein Feuerchen zu zündeln, sich immer mehr in der Öffentlichkeit durchsetzt. Dass aber die Fanszene differenziert betrachtet werden muss, und der eben beschriebene Ultra nicht repräsentativ für die ganze Ultrabewegung steht, wird leider verkannt und nicht bedacht.
http://www.welt.de/sport/fussball/artic ... lfans.html
Mai 2014:Er hofft nun, dass es zu einem Umdenken in der Szene kommt, die sich seiner Meinung nach "seit einiger Zeit wieder aktiv in die falsche Richtung" bewege: "Solche Geldstrafen tun weh und regen hoffentlich zum Nachdenken an. Aber wir sind weiter dialogbereit. In Sachen Gewalt, Rassismus und Pyrotechnik werden wir allerdings keine Kompromisse eingehen."
http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fus ... nen-Dialog
August 2014Stattdessen hat Kind ein Angebot unterbreitet: „Wir sind bereit für einen Dialog, wenn er gewollt ist.“ Wichtig sei, sich an die Spielregeln zu halten: Das Stadion sei kein Ort für Gewalt, Pyrotechnik, Rechtsradikalismus und Rassismus.
http://www.haz.de/Nachrichten/Sport/Fus ... nen-Dialog
Und selbst WENN wir mal annehmen er macht das Naivität und völlig unbewusst über Jahre, dass er mit dieser Aneinanderreihung möglicherweise beim fußballunkundigen Leser gewisse Assoziationen über die Ultras provoziert, warum hat er dann nicht einmal die betreffende Fangruppe für ihr Engagement gelobt, zumindest was das betrifft? Das hätte verdammt viel Wind aus den Segeln genommen und viel viel mehr für einen Dialog getan als das ständige Wiederholen von Selbstverständlichkeiten in einem merkwürdigem Kontext.96 hat neue Gespräche mit den Fangruppen angekündigt. „Sie müssen sich an Regeln halten“, erklärte Kind, „Gewalt ist inakzeptabel, Pyrotechnik ist verboten, und Rassismus oder Rechtsextremismus dulden wir nicht.“