Ja Köln trifft es heftig diese Tage. Derby-Niederlage, Boyz against Brain, die Stadt mit Exkrementen und Erbrochenem durch Karneval verseucht, Geisterspiele und eine Heimniederlage.
Man könnte fast Mitleid bekommen!
In Köln ist die Stimmung ebenfalls merkwürdig. Vor dem Platzsturm nach dem Derby waren Sie bei der Fangruppe „Boyz“. Was haben Sie da erlebt?
Ich war nicht bei den „Boyz“, sondern im Fanblock. Das war eher unangenehm. Ich bin losgegangen, aber mir wurde auf dem Weg dorthin schon bewusst, dass ich vielleicht gar nichts bewirken kann. Wir reagieren jetzt auf ein paar Geschichten, die uns nicht gefallen haben.
Stichwort Kollektivstrafe für die „Boyz“. Schaut jetzt die ganze Liga darauf, wie Köln reagiert?
Ich bin mir sicher, dass alle ganz genau hinschauen werden, was wir hier machen. Zweieinhalb Jahre Fan-Dialog spielen ja in der Außenwahrnehmung gar keine Rolle mehr, wenn wir Auswüchse haben wie in Gladbach. Da werden sofort alte Schubladen aufgezogen. Das ist ärgerlich, aber es ist so. Jetzt schauen alle hin, wie wir reagieren und agieren und welche Auswirkungen das auf unsere Fans hat.
Kann man mit den betreffenden Fangruppen überhaupt reden?
Die Gruppierungen sind nicht so homogen, wie man das vielleicht gerne hätte. Durch den Dialog versucht man, das Gespräch mit den gemäßigten Kräften aufrechtzuerhalten. Wir werden versuchen, den Dialog weiterzuführen. Zum anderen werden wir deutlich reagieren, weil die Ausschreitungen so heftig waren. Dazu sind wir gezwungen, aber wir haben das auch immer klargemacht. Wir versuchen einzuwirken, damit sich die Danebenstehenden von diesen Leuten entfernen und mal sagen: Hey, so geht’s nicht!
Wissen Sie schon, welche Strafe den 1.FC Köln erwartet?
Noch nicht. Aber die Strafe wird massiv werden. Wir hatten ja schon eine Strafe von zwei Spielen ohne Südkurve, die auf Bewährung ausgesetzt war. Da kann sich jeder ausmalen, wie die nächste Stufe aussehen könnte. Jedem muss klar sein: Es ist nicht fünf vor zwölf, sondern kurz vor zwölf oder sogar zwölf Uhr. Es darf nicht mehr viel passieren, sonst wird es existenzbedrohend.
"Das freie Wort schlägt unter uns Brücken von Mensch zu Mensch." (Heinrich Lübke, Sauerland)
Mr. RedKlaus is dressed by Donatella Versace. Hair and makeup for Mr. RedKlaus by Maria Verel
Recht so! Der arme Bock. Jetzt vergehen sich schon die eigenen Spieler an dem bemitleidenswerten Geschöpf. Live, vor einem Millionenpublikum.
Außerdem erreichte mich dieser Hilferuf
Für den FC ist dies der letzte Warnschuss vor noch drastischeren Strafen: Sportdirektor Jörg Schmadtke hatte vorab von einer "existenzbedrohenden" Situation gesprochen, theoretisch wären sogar Punktabzüge oder der Zwangsabstieg möglich gewesen.
Mit dem Deyverson haben sich die Kölner einen richtig Guten geangelt. Wenn der noch seine Hibbeligkeit ablegt. Wäre Schmadtke noch hier, hätten wir... vielleicht... mal kurz spekulier.
"Weintrinker sehen gut aus, sind intelligent, sexy und gesund.“
Hugh Johnson
Picard96 hat geschrieben:
96 traue ich im übrigen in einem Spiel auch keine 4 Tore zu. Und am Ende der Saison werden zwischen beiden Teams auch mindestens 10 Punkte liegen. Köln wird also so um die 40 Punkte holen. Damit kann man doch zufrieden sein oder?
Ich wollte das nur mal wieder in Erinnerung rufen! Gemein wie ich bin!
"Das freie Wort schlägt unter uns Brücken von Mensch zu Mensch." (Heinrich Lübke, Sauerland)
Mr. RedKlaus is dressed by Donatella Versace. Hair and makeup for Mr. RedKlaus by Maria Verel
"Das freie Wort schlägt unter uns Brücken von Mensch zu Mensch." (Heinrich Lübke, Sauerland)
Mr. RedKlaus is dressed by Donatella Versace. Hair and makeup for Mr. RedKlaus by Maria Verel
Ich finde es ja verwerflich, Minderheiten zu bedrängen, zu pauschalisieren und sie polemisch zu beschimpfen.
Meinen größten Respekt daher an die Kölner Fans, die dem netten Herrn Lucke den Spiegel vorgehalten haben und er mal seine Medizin kosten durfte, die er mit seiner Partei verabreichen will.
„Kriminelle haben im Fußball nichts zu suchen!"
― Uli Hoeneß