Beissing hat geschrieben: ...
Da magst du Recht haben, aber die Profisparte wird als KGaA geführt, unterliegt also dem Aktienrecht. Und da sind eben nicht alle Infos so einfach öffentlich zu streuen, selbst wenn die Aktien bei nur drei oder vier Gesellschaftern gehalten werden...
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Das ist ein überaus interessanter Punkt, Beissing.
Dass Martin Kind nicht den e.V. mit rund 40 bis 50 Mio in 20 Jahren gefördert hat dürfte klar sein. Ansonsten würde dem Verein das Niedersachsenstadion gehören...
Also muss die KGaA als Krücke herhalten, war der Verein doch anfänglich mit 49% an der KGaA beteiligt. Mit wieviel hat Kind also die KGaA gefördert? Reingepackt an Kohle hat er rund 10 Mio und das als Aktienkapital ausgewiesen, ferner hat die S&S der KGaA Darlehn gewährt (und zurück erhalten); Letzteres ist also keine Förderung.
10 Mio erscheint deutlich zu wenig um die Zahlungen eines Hauptsponsors über 20 Jahre auch nur ansatzweise abzubilden.
Und dann gibt es noch ein Problem: Der e.V. wurde 2014 aus der KGaA ausgeschieden. Ab diesen Zeitpunkt lassen sich keine Verbindungen zum Verein konstruieren mit der Folge, dass Kind 3 Jahre erhebliche Förderung fehlen. Was nun?
Würde dies öffentlich vorgetragen, wäre die DFL deutlich gehindert seinen Antrag positiv zu bescheiden. Kurz gefasst:
1. Fehlt die Summe, die "erhebliche Förderung" nachweist.
2. Fehlen die Jahre.
So gesehen ist absolute Geheimhaltung notwendig, um erfolgreich im Hinterzimmer kungeln zu können.