Du darfst gerne ein bißchen träumen.ROTHI hat geschrieben:Spieler wie Terrode, Klaus oder Dursun sollten unsere Roten sowohl von der Ablöse und dem Handgeld als auch vom Gehalt her stemmen können. Denn anders als Stuttgart oder Hamburg begrenzte Hannover die Ausgaben und somit die roten Zahlen. Von den jeweils ca. 70 Mio. € bzw. ca. 105 Mio. € "Schulden" dürfte unser Herzensclub noch weit weg sein.
Aber die Realität sieht anders aus:
Der veröffentliche Abschluß für die letzte Bundesligasaison (also 18/19) der KGaA ist ein Offenbarungseid für das Kind und sein wirtschaftliches Handeln.
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Zusammen mit dem Verlustvortrag aus 2018 beträgt der Bilanzverlust ca. 8,1 Millionen Euro zum Stichtag 30.06.2019
Die Verbindlichkeiten wuchsen innerhalb von 12 Monaten von 26,7 Millionen auf fast 43 Millionen Euro an (davon "nur" ca. 20 Millionen gegenüber verbundenen Unternehmen).
Steht alles in der Bilanz der KGaA ... und hier im Forum im entsprechenden thread.
Das Kind hat den Profifußball bei H96 bereits an die Wand gefahren und verwaltet die kläglichen Reste. Außer der HHSV AG haben alle Klubs der 2. Liga weniger Verbindlichkeiten.
Die KGaA wird von den überdurchschnittlich hohen Fernsehgeldern, resultierend aus den Erfolgen vergangener Zeiten, aktuell noch auf einem mittelmäßigen Spieleretat gehalten (mittelmäßig, und nicht das kindische Gerücht). Aber die Fernsehgelder werden Jahr für Jahr weniger, und mit Anton wurde voraussichtlich die letzte größere Ablöse erzielt (oder glaubt noch jemand an eine Phantasialand-Ablöse für Maina?).
Die Finanzzahlen der HHSV AG sind tatsächlich eine Katastrophe, und die aktuelle Saison übersteht deren AG nur durch die Subvention der Stadt HH mit dem Pseudo-Grundstücksankauf. Aber: deren Milliardär ist immerhin nur Minderheitsaktionär an der AG. Da hilft die Stadt HH eben mal dem Verein als Mehrheitsanteilseigner der AG (was übrigens politisch ausdrücklich als Argument für den deal genannt wurde, um den größten HHer Sportverein (und neuntgrößten in Deutschland) zu stützen).
Die KGaA hat jedoch nur zwei Milliardäre als Mehrheitsbesitzer ... und eben keine Mitglieder.
Und nein: das runde Ding ist nicht dem Kind sein Stadion.
Also, von wegen "begrenzte Hannover die Ausgaben und somit die roten Zahlen". Die KGaA ist handlungsunfähig, und wird es ohne ein Fußballwunder auch bleiben, solange es den kindischen Mehrheitsbesitzer gibt.
Und nun gerne weiter mit "Gerüchte, Wünsche, Hoffnungen" ... entschuldige den Ausflug in die Realität, aber diese Andeutungen über die Wirtschaftsfähigkeit der KGaA provozierten eine Richtigstellung.