Das geht mir auch nicht in die Birne und macht mich besorgt und noch mehr auch ein Stück weit wütend.Tiburon hat geschrieben:Ja, wo leben wir eigentlich? In einem Land, in dem die Hälfte der Wähler entweder demokratiefeindlich gewählt hat ...
Die Antworten auf die Motivation der Befürworter beinhalten sinngemäß das gleiche Gequatsche wie das der Trump-Anhänger. Aber so lange die die Informationen aus den sozialen Netzwerken als die einzig richtige Wahrheit anerkennen, wird es nicht leichter.
Es bleibt nur zu hoffen, dass die neue Regierung so abliefert, dass sich die Sympathisanten der Braun/Blauen wieder von denen abwenden. Selbst wenn das einigermaßen gelingen sollte, muss man skeptisch bleiben, ob das zumindest bei unseren Brüdern und Schwestern in den neuen Bundesländern auch ankommt.
Es ist aber auch dicke gewesen. Corona, Wirtschaftsprobleme, Umweltkatastrophen und keine ausreichenden Konsequenzen, Inflation, Kriege auch quasi vor der Haustür, mächtige Aggressoren und Autokraten, die bestimmen wo's langgeht.
Noch vor wenigen Jahren hätte ich diese Gegebenheiten für völlig ausgeschlossen gehalten. In der Konzentration auf einen so begrenzten Zeitrau sowieso. Es ist vor ein paar Wochen zum ersten Mal vorgekommen, dass ich die Tagesschau abgebrochen habe. Ich habe es einfach nicht mehr ertragen.
Die nachfolgende(n) Generation(en) ist/sind gefragt. Wie u. a. der kleine Philipp mit dem frischen, bartlosen Milchbubi-Gesicht und der Einstellung von Herrn Biedermaier (das "ei" kam später). Man kann nur ganz schwer hoffen, dass da noch was anderes kommt. Jetzt sind jedenfalls erstmal wieder einige von gestern und vorgestern dran.
Aber lassen wir sie erstmal machen.
