Martin Kind - was nun....?

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rubber
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von rubber »

Arminius Rex hat geschrieben:Na also rubber, es geht doch!
3 Post's am Stück ohne den GröPaZ.
Bravo! Ich wusste, du kannst es.
Man muß halt nur wollen und immer fest an sich glauben.!

Nix für ungut. :wink2:
Die Hauptsache, dein Blutdruck ist wieder stabil. Genieße die neue Saison, Kumpel. :nuke:
Du hast die Wahl der Qual.
Arminius Rex
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Arminius Rex »

Du machst dir keine Vorstellung, rubber, wie stabil mein Blutdruck ist, wenn sich die Roten in der Sommerpause befinden und der Spielbetrieb ruht.
Erstklassig!
RoterKlaus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von RoterKlaus »

Der Deal mit den Dänen darf stattfinden, sagt das Kartellamt. Ob Alexander nun bei seinem Erzeuger unten durch ist, wenn er einfach mal so die Hörgerätebude vertickt? Wird Graf von Krolock da sein Büro behalten dürfen?
Wird Schatto als Cheffahrer nun von den Dänen bezahlt? Lohn würde von der Höhe her gleich bleiben, allerdings in Kronen.
Auf jeden Fall bleibt nun mehr Zeit, sich vollumfänglich und zielorientiert um 96 zu kümmern.
Vielleicht schreibt er ja auch ein Buch:"... und dann kletterte ich auf einen Torpfosten!"
"Das freie Wort schlägt unter uns Brücken von Mensch zu Mensch." (Heinrich Lübke, Sauerland)
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rubber
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von rubber »

Nun hat Martin nen Preis verpasst bekommen und jetzt weiß es jedes Kind, Martin Kind ist käuflich.
Du hast die Wahl der Qual.
96schweiz
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von 96schweiz »

Er ist wieder da-so nervig wieder seine häufigen Statements zu lesen.
Tiburon
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Tiburon »

Er kann es eben noch. Ist wie Fahrrad fahren, das verlernt man nicht.
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Weltraumsportler
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Weltraumsportler »

Es gehen Gerüchte um, das unser Martin es nach langer ehrenhafter Zeit geschafft hat. "Martin Kind feiert morgen im Schloss Herrenhausen. was mag wohl der Grund sein? Rücktritt?" Nun, ich vermute er kann nach dieser Transferphase endlich mal in die Vollen gehen und richtig prassen. Is ja nix aus der Schatulle gegangen.
96 ist nur noch eine 69....
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RoterKlaus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von RoterKlaus »

Raus nicht, aber rein und ordentlich Gehälter gespart, obwohl - den Tresoldi sind die Belgier nicht los geworden. Die wissen nicht, wie es geht.

Ich vermute, dass er ein Buch geschrieben hat (schreiben ließ) mit dem Titel : "Wie ich Hannover 96 zu einer internationalen Marke entwickelte unter besonderer Berücksichtigung meiner vollumfänglichen Investitionen."

Der Pulitzerpreisträger und Octopus Dirk R. hat zunächst die gesamte Auflage aufgekauft. Ergebnis: Platz 1 im Spiegel. Das wird entsprechend gefeiert.
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Pralino
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Pralino »

Eines wird mir zumindest immer klarer:
was die Roten und 96 betrifft, kannste getrost jede Ära nehmen,
in diesem Konstrukt finden sich nur ganz spezielle Artisten mit eigenen Regeln und Marotten.
Von der Materie weitestgehend unbeleckt, hochnäsig, beratungsresistent, blockierend
und obendrein noch bollerig im Umgang mit dem Personal.

Sogenannte aufrechte Normale sind eher selten in diesem Tollhaus der Eitelkeiten ...

... ich weiß inzwischen nicht mehr, ob ich das noch drollig, oder unterhaltsam finden soll.
Beleidigen bringt doch nix,
aber ich denke, würde sich jemand erbarmen und über diese Region stundenlang Hirn regnen zu lassen,
vielleicht würde dann noch etwas geh'n - ein kurzer Schauer langt nicht,
müsste schon ein derber und ausgiebiger Landregen sein, wie ihn die norddeutsche Tiefebene nur selten erlebt.
AndréMeistro
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von AndréMeistro »

Ich bin Roter durch und durch – aber bei einem solchen Umgang geht das Herzblut nach und nach verloren. Es geht längst nicht mehr nur um einzelne Personalfragen oder um die mögliche Trennung von Christian Titz. Es geht um das Gesamtbild, das dieser Verein beziehungsweise dieses Konstrukt derzeit abgibt – und das ist aus meiner Sicht in vielerlei Hinsicht ernüchternd.

Für mich steht die aktuelle Entwicklung sinnbildlich dafür, wie man eine eigentlich vielversprechende Ausgangsposition durch fehlende Klarheit, mangelnde Kommunikation und fragwürdige Entscheidungen nach und nach entwerten kann.

Schon im Umgang mit der Trainerfrage zeigt sich für mich das Grundproblem. Unabhängig davon, wie eine mögliche Trennung von Christian Titz sportlich zu bewerten wäre, ist vor allem der Umgang mit dieser Situation hochproblematisch. Wenn in einer solchen Lage keine frühzeitige Klarheit geschaffen wird, entsteht ein Vakuum, das zwangsläufig von Spekulationen, medialer Unruhe und öffentlichen Debatten gefüllt wird. Hannover 96 bietet damit ohne Not Angriffsfläche und vermittelt nach außen eher Unsicherheit als Führung.

Hinzu kommt, dass das Konstrukt die Fans aus meiner Sicht seit Längerem schlecht behandelt und es an echter Nähe sowie an einem spürbaren Bezug zum eigenen Umfeld fehlt. Vertrauen wächst so nicht – es geht Stück für Stück verloren. Und genau das ist vielleicht der größte Schaden: Wenn selbst Menschen, die diesen Verein tief im Herzen tragen, irgendwann merken, dass mit jeder weiteren Entwicklung ein Teil des eigenen Herzbluts verloren geht, dann ist das mehr als bloße Unzufriedenheit. Dann ist es ein Alarmsignal.

Besonders deutlich wird dieses Versagen für mich im Umgang mit den Ultras. Statt den Dialog zu suchen und ernsthaft an tragfähigen Lösungen zu arbeiten, werden sie zu pauschal in eine bestimmte Ecke gestellt. Das wirkt nicht deeskalierend, sondern verschärft die Situation zusätzlich. Und das sage ich ausdrücklich, obwohl ich selbst auf der Ultraseite vieles kritisch sehe. Aber genau deshalb bin ich überzeugt: Ohne Gespräche wird es keine nachhaltige Lösung geben. Wer nicht miteinander redet, vertieft die bestehenden Gräben nur weiter.

Sportlich setzt sich dieses ernüchternde Bild nahtlos fort. Schon die Kaderzusammenstellung im Sommer hat aus meiner Sicht nicht überzeugt, obwohl die Ausgangslage günstig war. Es gab eine funktionierende Mannschaft, die keine grundlegende Neuerfindung gebraucht hätte, sondern gezielte Verstärkungen und den nötigen Feinschliff. Stattdessen hatte man zunehmend den Eindruck, dass vieles unnötig verkompliziert wurde.

Dazu kommt, dass mehrere Spieler aus meiner Sicht nicht auf ihren besten oder zumindest nicht auf ihren sinnvollsten Positionen eingesetzt werden. Auch dadurch fehlt dem Spiel die notwendige Klarheit und Balance. Besonders gravierend ist für mich, dass ein echter Sechser im Kader praktisch nicht vorhanden ist – also genau jener Spielertyp, der Struktur, Absicherung und Ordnung ins Zentrum bringen könnte.

Überhaupt hatte diese Mannschaft für mich einen klaren Bedarf: Sie brauchte einen Häuptling, eine Führungspersönlichkeit, die dem Team mehr Stabilität, Präsenz und Orientierung gibt. Gerade in engen Phasen und in unruhigen Momenten fehlt es sichtbar an einem Spieler, der Ordnung in das Spiel und Ruhe in die Mannschaft bringt. Was zusätzlich fehlt, ist mehr Frische im Spiel – also der erkennbare Wille, mit talentierten, jungen Spielern mutig den Weg nach vorne zu suchen. Gerade in einer Phase, in der es an Klarheit, Dynamik und Identität mangelt, wäre genau das ein Ansatz, um neue Impulse zu setzen.

Dazu passt auch der Umgang mit der Torwartposition. Loretz wird verpflichtet, erhält das Vertrauen und wird nach einem missglückten Spiel umgehend wieder auf die Bank gesetzt. Mit einem konsequenten Leistungsprinzip hat das wenig zu tun. Wer einen Torwart holt, ihn öffentlich stärkt und dann beim ersten Rückschlag zurückzieht, handelt nicht stringent, sondern widersprüchlich. Das wirkt weder durchdacht noch souverän, sondern schlicht unnötig und sendet intern wie extern ein schlechtes Signal.

Umso bezeichnender war für mich das Bild am Ende der Transferperiode. Gerade in den letzten Tagen wurde das Rumgeeiere auf dem Tranfermarkt besonders deutlich. Statt den Eindruck einer klaren Strategie zu vermitteln, wirkte vieles wie ein Suchen, Reagieren und Nachjustieren ohne erkennbare Linie. Und genau das spiegelt für mich das größere Problem des gesamten Konstrukts wider: Es fehlt nicht nur an sportlicher Präzision, sondern auch an Stringenz in den Entscheidungen.

Und genau an diesem Punkt stellt sich für mich auch die Frage, welche Richtung Boldt bei Hannover 96 eigentlich vorgibt – sofern überhaupt eine klar erkennbare vorhanden ist. Denn genau daran fehlt es aus meiner Sicht: an einer sportlichen wie kommunikativen Handschrift. Wenn Führung Verantwortung übernimmt, muss sie Orientierung geben. Bei Hannover 96 entsteht stattdessen immer häufiger der Eindruck, dass Entscheidungen eher reaktiv als strategisch getroffen werden. Weder in der Kaderplanung noch im öffentlichen Auftreten noch im Umgang mit Konflikten ist derzeit klar zu erkennen, wofür dieser Verein eigentlich stehen will.

Für mich ist die Saison in ihrer eigentlichen Zielsetzung deshalb schon jetzt gelaufen. Damit will ich ausdrücklich nicht sagen, dass Hannover 96 zwangsläufig in den Niederungen der Tabelle landen wird. Aber ich hatte vor der Saison eine andere Erwartungshaltung, und für die oberen Ränge reicht es aus meiner Sicht nicht.

Die eigentliche Enttäuschung liegt für mich nicht in der Angst vor einem kompletten Absturz, sondern in der Erkenntnis, dass hier viel Potenzial leichtfertig verspielt wurde. Aus einer Situation, die Aufbruch und Hoffnung hätte erzeugen können, ist schon früh wieder Ernüchterung geworden – sportlich, kommunikativ und im Verhältnis zu den eigenen Fans.

Unterm Strich bleibt für mich der Eindruck eines Konstrukts, das sich viele seiner Probleme selbst schafft. Nicht, weil Fehler im Fußball vermeidbar wären, sondern weil hier zu viele Fehlentwicklungen vorhersehbar und unnötig wirken. Und genau das ist das eigentlich Frustrierende: dass nicht nur Ergebnisse enttäuschen, sondern dass man das Gefühl hat, eine gute Grundlage ohne Not aus der Hand gegeben zu haben.
Paso del Sapo (Krötenpass)...
Ikarus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Ikarus »

Sehr guter Beitrag :!:
RoterKlaus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von RoterKlaus »

Finde ich auch, daher :nuke:

Was macht eigentlich ein Kaderplaner hauptberuflich?
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