Christian Hochstätter

Alles rund um Spieler, Trainer und Training

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fachwerk
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Beitrag von fachwerk »

sportcluß n3

hochstätter:
- kind ist mächtig, das wußte ich schon vorher.
- in der zusammenarbeit mit kind gab es nie probleme.

- nachdem ich die spieler dem trainer übergebe, ist dieser verantwortlich.

- kein vertrauen gespürt - bla, bla..

kind
- ich verstehe seine entscheidung immer noch nicht.
- meine zeichen waren positiv.
- ich habe seine entscheidung zu akzeptieren.

hochstättter empfand ich als gewohnt unsympathisch ( als persöhnlicher höhepunkt sei sein interview mit "moni" genannt, in dem er ihre fragen weckbügelte, und äußerte:" ich bin hier um über die zukunft zu reden! - was aufbauen, langfristiges konzept,..." - unter heutigen gesichtspunkten nicht frei von komik.).
hochstätter ist selbstverliebt, oder -herrlich, sein reden dreht sich nur um seine person/sichtweise, die interessen des gegenüber blendet hochstätter komplett aus.

ein bißchen ballitsch hätte ihm gut gestanden:" Ich denke, dass der Trainer nicht der beste Freund des Spielers sein muss. Und umgekehrt.“ - halt ein wenig mehr aufrichtigkeit!

so sehe ich es andi30 als chance!
- aber am anfang und ende aller chancen steht bei hannover 96 martin kind. möge er ein glückliches händchen haben.
Zuletzt geändert von fachwerk am 19. Jan 2009, 12:45, insgesamt 1-mal geändert.
Roter Bruder
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Beitrag von Roter Bruder »

andi30 hat geschrieben: Mir hat irgendwie auch nicht besonders gefallen, wie sehr Hochstätter in dem Beitrag auf die (eigentlich unstrittige) Verantwortung des Trainers für die Gesamtsituation gepocht hat. Ist aber nur mein Gefühl, vielleicht hat das jemand anders empfunden?


Vorweg: CH ist auch mir nicht besonders sympathisch. Trotzdem kann ich teilweise seine Enttäuschung nachvollziehen, was die Nicht-Inanspruchnahme der Option angeht. Vertrauen in einen Mitarbeiter, dessen Arbeit man schätzt, sieht anders aus. Zumal MK ja die Bremer Strukturen - wie er gestern wieder betonte - sehr wichtig sind. Wie seine angeblich "deutlichen Signale" für eine trotzdem weitere Zusammenarbeit ausgesehen haben, wissen wir nicht.

Ebenfalls nachvollziehen kann ich den Hinweis auf den großen Einfluss Heckings. Was Kind auch bestätigt hat und sich auch selbst nicht aus der Verantwortung genommen hat. Von vielen - auch hier im Forum - wird Hochstätter als Hauptverantwortlicher für die Transfers angesehen und folglich auch für die sportliche Talfahrt als Zielscheibe benutzt.

Spätestens seit gestern dürfte klar sein, dass das falsch ist und er auch in keiner Weise für "Geldverbrennung" verantwortlich ist. Er hat (wie ich auch schon mehrfach geäußert habe) selbstverständlich seine Meinung sagen dürfen, aber ansonsten die Hecking'sche Wunschliste abgearbeitet. Und das hat er ausgesprochen gut gemacht.

Und ich sehe es auch so, dass danach der Trainer dafür verantwortlich ist, ob und wie sich ein Spieler hier einbringt und entwickelt. Er hat einfach Recht, wenn er sagt, dass er weder für die Aufstellung noch für die Taktik verantwortlich ist. Und das klang für mich schon ziemlich danach, dass er mit Heckings Entscheidungen in der Richtung nicht so ganz einer Meinung war. Dafür gab es ja in den vergangenen Wochen auch einige Anzeichen. Manager in anderen Vereinen bringen sich da in Krisenzeiten ganz anders ein und greifen sehr wohl in die sportlichen Belange ein. Die sind aber wohl auch mit ganz anderen Kompetenzen ausgestattet.

Es sei dahingestellt, ob das gut und richtig ist. CH hat es offensichtlich nicht gemacht, oder zumindest nicht über die Medien. Und das ist ja ein Punkt, den er im Nachhinein als Fehler ansieht, da ihm nicht zuletzt deshalb Profillosigkeit vorgeworfen wird. Könnte unter dem Motto laufen: "Wie man's macht, macht man's falsch". Da wir die Abstimmung über die Kompetenzen nicht genau kennen, müssen wir wohl davon ausgehen, dass er sich vertragskonform verhalten hat.

Eine Konstellation, wie ich sie für wünschenswert halte (starker, kompetenter Manager als Vorgesetzter des Trainers) dürfte hinsichtlich der Kind'schen Dominanz und der Dickschädeligkeit Heckings problematisch werden. Sollte bei der Neuverpflichtung vom Profil und der vermeintlichen Aufgabenverteilung her ein zweiter Hochstätter gesucht werden, hat der Verein mit der Nichtverlängerung des Vertrages eindeutig eine Chance in Richtung Kontinuität nicht genutzt.

Moderator Bahn (auch keineswegs ein Liebling von mir) konnte sich im Zusammenhang mit der Weiterverpflichtung von Enke den Satz nicht verkneifen: "Vielleicht mal rechtzeitig die Option ziehen.".

Leider gibt es da keine.
Da sprach der alte Häuptling der Indianer (respektive der indigenen Volksgruppe): "Wild ist der Westen, die Roten sind die Besten!" (frei nach Gus Backus, Ehren-Medizinmann vom Stamme der Roten Riesen).
redfred
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Beitrag von redfred »

Die wichtigste sinnngemäße Aussage von CH war für mich:

Ich bin nicht für die Leistung und den Tabellenplatz der Mannschaft verantwortlich. Da die sportliche Entwicklung der Mannschaft nicht abzusehen ist, habe ich entsprechend meinem persönlichen Wohl gehandelt.

Wie werden Spieler von Fans bezeichnet, die sich in dieser Weise äußern? Richtig. Söldner ohne Herzblut. Sicher hätte es CH bei einer Verlängerung seines Vertrages nicht so berührt, wäre 96 abgestiegen, denn sein persönliches Wohl wäre nicht in Gefahr gewesen. So hat er 96, einen zumindest medialen Bärendienst erwiesen. Ich bin froh, dass er weg ist und hoffe, dass MK bei der Neubesetzung der Position ein glückliches Händchen hat und sich statt eines Opportunisten einen starken und fachlich versierten Manager ins Haus holt, der auch mal mit der Faust auf den Tisch haut, wenn er von DH und MK getroffene Entscheidungen fachlich für falsch hält.
Von Hoffenheim/Stuttgart lernen, heißt siegen lernen.
Gunther
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Beitrag von Gunther »

Roter Bruder hat geschrieben:Moderator Bahn (auch keineswegs ein Liebling von mir) konnte sich im Zusammenhang mit der Weiterverpflichtung von Enke den Satz nicht verkneifen: "Vielleicht mal rechtzeitig die Option ziehen.".

das war in der tat der beste satz, den Bahn in seiner gesamten moderatorenkarriere von sich gegeben hat. :lol:
Kuhburger

Beitrag von Kuhburger »

Hallo redfred, irgendwie stehe ich in diesem Thread in Opposition zu Dir :wink: ... Der wichtigste Teil des (sinngemäßen) Hochstätter-Zitats ist dieser: "...Da die sportliche Entwicklung der Mannschaft nicht abzusehen ist...". Das allerdings ist eine schallende Ohrfeige für Trainer und Mannschaft. Das kommt ganz kurz vor: Mein Vertrag gilt nicht für die 2. Liga.
Guus
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Beitrag von Guus »

Die Bezeichnung Söldner ist doch Quatsch. In diesem Verein braucht man das Vertrauen eines Kindes. Wenn Kind von deutlichen Signalen in Richtung Hochstätter redet, warum hat er den Vertrag nicht verlängert? Das war das klarste Signal was er geben konnte. Das war ganz einfach: Nur die Option ziehen und fertig ist. Man braucht gar nicht zu verhandeln.

Wenn ein Sportdirektor dann das Vertrauen nicht bekommt, dann hört er auf. Dann muss man nicht um einen neuen Vertrag betteln. Man hat das Vertrauen oder nicht.
andi30
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Beitrag von andi30 »

Er hat das von ihm gewünschte Vertrauen nicht bekommen, aber Steherqualitäten hat er auch nicht bewiesen. Er mag gute Gründe dafür gehabt haben, das sei ihm belassen. redfred hat aber sicher recht, dass er sich nicht besonders mit 96 identifiziert hat, auch nach 2 Jahren noch nicht.

Diesen Satz vom Roten Bruder möchte ich noch unterstreichen:
Roter Bruder hat geschrieben:Sollte bei der Neuverpflichtung vom Profil und der vermeintlichen Aufgabenverteilung her ein zweiter Hochstätter gesucht werden, hat der Verein mit der Nichtverlängerung des Vertrages eindeutig eine Chance in Richtung Kontinuität nicht genutzt.


Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass es inzwischen doch irgendwo geknirscht hat, aber dazu zwischen den handelnden Personen keine Einigkeit (oder gemeinsame Sicht) bestand. Die Trennung kam vielleicht überraschend oder war noch "nicht nötig", aber vielleicht kam sie genau deswegen nicht unbedingt zum falschen Zeitpunkt - sondern letztlich sogar irgendwie "rechtzeitig".

Ich schließe mit fachwerks Fazit: Sehen wir es als Chance, und hoffen wir das Kind ein glückliches Händchen bei der anstehenden Entscheidung hat.
hsv111
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Beitrag von hsv111 »

Schreibt die NP heute :

"
Der EX Sportdirektor bezieht bis zum 30. Juni weiter sein
Monatsgehalt von 30000 €....
" :shock:

PLEMPER....PLEMPER

So für`s Nichtstun (also wie bisher) nicht schlecht -
allerdings kommt irgendwann die Kosten/Nutzen Analyse

Für dieses satte Gehalt müßte man sich aber eigentlich
sowas von identifizieren mit seinem Arbeitgeber...
troptard
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Beitrag von troptard »

NP:
"Kind lobt Hochstätter dann noch: "Mir gegenüber hat er sich immer fair verhalten."

Diese Aussage lässt viel Raum für Interpretationen !

Kann das bedeuten ?: "Ich danke ihm nachträglich, dass er, wenn es Anlass zur Kritik an mir gab, diese mit dem entsprechenden Respekt vor dem Chef geäussert hat."

Kann das bedeuten ? "Mir gegenüber hat er sich immer fair verhalten, aber gegenüber anderen eben nicht".

Wer kann mir weiterhelfen ?
War das nur eine billige Floskel oder besagt diese Aussage etwas über das Innenverhältnis von DH und MK zu CH ?
troptard
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Beitrag von troptard »

@ hsv 111

Wenn es ein guter Arbeitgeber ist, verlangt er nicht, dass ich mich mit ihm identifiziere, sondern für das viele Geld eine entsprechend gute Arbeit für mein Unternehmen abliefert.
Ob er dann meine persönlichen Macken noch gern hat, wäre mir persönlich egal. Das fällt für mich unter Eitelkeit.

Aber, das hast Du so nicht gemeint :!:

Ich glaube es ist wohl eher so, dass die Identifikation mit dem Verein nach Beendigung eines Vertrages gegen Null tendieren kann.

Ich denke die menschlichen Probleme unter den beteiligten Akteuren wirken da stärker.

Das CH bis zum offiziellen Ende des Vertragsverhältnisses noch sein Geld bezieht und dafür nicht mehr arbeiten muss, kann durchaus im Sinne von MK sein und sollte man jetzt nicht auch noch CH anlasten.

Ich frage mich sowieso, warum Leistung und Einkommen nur auf Pesonen fixiert werden, die sich gerade unbeliebt machen.
rostomat
Moderator
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Beitrag von rostomat »

troptard hat geschrieben:Das CH bis zum offiziellen Ende des Vertragsverhältnisses noch sein Geld bezieht und dafür nicht mehr arbeiten muss, kann durchaus im Sinne von MK sein und sollte man jetzt nicht auch noch CH anlasten.


Freistellungen sind bei Entlassungen Gang und Gäbe, da sollte einfach die Interessenlage beider Parteien (hier: vor allem die Vereinsseite) mal neutral betrachtet werden und jeder wird zu dem Schluss kommen, dass das auch Sinn macht. Warum soll hier jemand mit Weichen stellen, der am 30.06. weg ist...?
"...ein Beruf, der durch eine Vielzahl von Wichtigtuern, Halbgebildeten und Trunkenbolden gestraft ist."

Peter Scholl-Latour über Journalismus
Schuby
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Beitrag von Schuby »

Thema ist erledigt.
Was man hat, hat man und was man nicht hat, hat man nicht.
Marten
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Beitrag von Marten »

Sehr interessante Aussage von Kind heute in der NP. Zum Thema Andreasen. Er ist schnell und zweikampfstark, dazu NICHT SO VERLETZUNGSANFÄLLIG.

Mein Reden, aber ich wurde ja nur platt gemacht.
Streit = Hanke
Schuby
Beiträge: 858
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Beitrag von Schuby »

Falscher Fred, aber ich sehe ihn auch als Verstärkung an. Obwohl es kein RV ist;) :lol:
Was man hat, hat man und was man nicht hat, hat man nicht.
der ROTE Deister
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Wohnort: Hannoi

Beitrag von der ROTE Deister »

und tschüss...... danke nochmal für...........?..........für was eigentlich?
trotzdem alles gute.
Vergiss Chuck Norris, Spongebob grillt unter Wasser!
tauri
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Registriert: 10. Nov 2005, 00:19

Beitrag von tauri »

Bevor Hochstätter hier im Juni ins Archiv wandert (so lange bezieht er noch sein 96-Gehalt von 30.000 Euronen), muß ich eins sagen:

der Hochstätter ist das große Cleverle gewesen, hat im Grunde alles richtig gemacht aus seiner Sicht

- rechtzeitig den Absprung geschafft, bevor unsere Kiste massiv zu sinken beginnt
- die Lage vollkommen korrekt eingeschätzt (mit Hecking keine Chance mehr auf dauerhaften Erfolg)
- konsequent den Ar... aus der Tür gezogen zur genau richtigen Zeit (eine Kunst, die nicht wirklich leicht ist!)

Ich kann nur sagen: chapeau (das ist nicht ironisch gemeint, er hätte sich bei der verkorksten und zähen Gemengelage mit Hecking nur noch selber beschädigen können, wenn er geblieben wäre).
Jake
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Registriert: 12. Nov 2003, 12:07

Beitrag von Jake »

Da magst Du mit Deiner Einschätzung durchaus Recht haben, mit dem heutigen Frust im Bauch möchte ich eigentlich nur noch einen Satz hinzufügen, da CH an der hiesigen und heutigen Situation maßgeblich mitbeteiligt ist:

"Die Ratten verlassen das sinkende Schiff"
Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es !
Car Dealer 96
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Beitrag von Car Dealer 96 »

Hätte Hochstätter das Kreuz dazu gehabt, wäre er nicht so gegangen.
Warmduscher halt.
Aber ob der Rest hier von der Mentalität her besser ist, das bezweifele ich sehr stark.
Als Gott sah, dass er die Menscheit nicht mit Seuche, Pest und Sintflut bestrafen konnte, ........ schickte er mich !!!
El Filigrano
✝ Unvergessen
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Beitrag von El Filigrano »

Bemerkenswertes am Rande.

Es ist an sich schon nicht sonderlich stilvoll, sich als beurlaubter Sportdirektor in der Halbzeitpause zum aktuellen Spielgeschehen öffentlich zu äußern.

Der Premiere-Fragesteller wusste offenkundig gar nicht („Ihre Mannschaft“), dass Hochstätter nicht mehr an Bord ist und interviewte ihn in der entsprechenden Rollenwahrnehmung.

Hochstätter seinerseits sah überhaupt keinen Anlass, das Missverständnis aufzuklären und parlierte munter daher – ganz so, als würde er noch Verantwortung tragen.

Was soll das? So ein fatzkenhaftes Verhalten.
fachwerk
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Beitrag von fachwerk »

jau El Filigrano,
wir haben uns köstlich darüber amüsiert!
hörte sich nach einem come back an, das leider vergessen wurde bekannt zu geben.
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