Martin Kind - was nun....?

Vorstand, Fans und was sonst oben keinen Platz hat

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rotsticker
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von rotsticker »

Das kann man 100 mal schreiben, die Pro Kind Fraktion legitimiert das einfach.
Was sagt ein Kumpel zu mir, “ Es wird überall beschissen, dann kann man darüber auch hinwegsehen “ :noidea2:
genius4u
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von genius4u »

Andy_K hat geschrieben:Es ist einfach lächerlich und abenteuerlich was sich die Leute hier zusammenreimen.

Wir sind aus der 3 Liga gekommen, ich berücksichtige da jetzt einmal gar nicht, ob wir pleite waren oder nur eine kleine Unpässlichkeit auf dem Konto hatten.

Wir haben seit 2002 Bundesliga gespielt, hatten dann vorletzte Saison einen Betriebsunfall und sind sofort wieder zurückgekommen. Haben jetzt die aktuell vergangene Saison deutlich die Klasse gehalten. Haben in der gesamten Bundesligazeit keine Probleme mit dem Erhalt der Lizenz. Hatten dabei zwei Serien in denen wir international gespielt haben. Haben eine Saison bewältigt, die wohl nur wenige Bundesligisten so geschultert hätten.

Es ist völlig richtig, da kann es sich unmöglich um ein Konzept handeln. Das ist alles Zufall, dass hätte jeder andere genauso bzw. viel besser hinbekommen.

Klar kann man das besser und schneller gestalten, wenn man mehr Fett auf dem Konto hat. Z.B ein Hr. Hopp mit 11 Mrd. US $ bzw ein Hr. Mateschitz mit 25 Mrd. US $. Nur die haben wir eben nicht. Dirk Rossmann mit 1,9 Mrd. US $ under Hr. Kind mit 700 Millionen € Privatvrmögen, die aderen spare ich mir jetzt einmal.

Nar klar sind Fehler gemacht worden, und es ist immer relativ leicht sich anschließend hinzustellen und festzustellen, man das hätte man aber anderst gestalten können.
Aber wie Olli Kahn schon immer so passend festgestellt hat, hätte hätte Fahradkette.
Es geht für mich nicht darum zu respektieren, dass es Herr Kind geschafft hat den Verein von der Dritt- in die Erstklassigkeit zu führen und dort auch lange Zeit etabliert zu haben. Diese Anerkennung habe ich ihm mehrfach anerkannt. Das ist bei den von ihm getätigten Investitionen, die weit unter dem liegen was er selber immer angedeutet hat, fast schon ein Wunder. Aber TV-Gelder u.a. positive Randerscheinungen waren da nicht ganz unwichtig.

Es geht um die Zukunft und seinen Antrag bei DFL auf Ausnahmegenehmigung ! Seine Ideologie der Alleinherrschaft mit sehr begrenzten Mitteln und kaum vorhandener Investitionsbereitschaft ist das Problem. Hopp & Mateschitz haben ihren Klubs die Infrastruktur bereitgestellt und haben es bis heute geschafft, dass die Klubs ohne ihr dazutun überlebensfähig sowie erfolgreich sind. Hannover 96 wurde dagegen in die Abhängigkeit getrieben. Für viele drohende Szenarien und Probleme gibt es gar keine Lösungsansätze. Dazu kein klar erkennbares Konzept oder gar eine Strategie wie in den beiden genannten Klubs oder z.B. bei Gladbach u.a.. Nicht die Gelder von einzelnen Investoren sind in unserem Falle die Lösung, sondern ein professionelles Sponsoring, nebst Merchandising, top Jugendarbeit, exzellente Kommunikation, Mitgliedergewinnung etc.. Selbst die Sporthochschule Köln hat in einer Studie ausführlich da gelegt, wie man eine erfolgreiche Reise in die Zukunft gestalten müsste. Auch da ist nicht die Rede von Alleinherrschern und Investoren. Vielmehr wird wie bei Bayern das strategische Sponsoring klar befürwortet.
Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.

Jiddu Krishnamurti
Andy_K
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Andy_K »

Es geht mit einzig darum, dass hier häufig von allen möglichen Leuten geschrieben wird es würde überhaupt kein Konzept geben. Und sorry, dass ist mit Nichten so. Ob das Konzept richtig oder falsch ist mag ich nicht in Gänze zu bewerten. Bis zum heutigem Tage kann man ein Ergebnis ablesen, über das man sicher diskutieren kann.

Das mit der Abhängigkeit bei den von dir genannten Clubs (Bayern mal außen vor) ist gerade bei Hoffenheim, RB und selbst bei dem Giganten HSV immer und jederzeit gegeben.
Du führst Themen wie Sponsoring, Mitgliedergewinnung nebst Merchandising an. Richtig, aber wie viele der Leute die hier schreiben haben denn da wirklich Erfahrung drin und können bewerten was möglich ist. Natürlich ist für Gladbach, Bayern, BVB oder S04 das Merchandising einfacher, da es unheimlich viele Fans (Mitglieder) gibt, nur dass ist m.E. bei 96 spätestens 54 nach der Meisterschaft versäumt worden. Das baut man auch in so kurzer Zeit nicht auf. Vielleicht ist 96 historisch da doch etwas zu grau.
Jugendarbeit hast du auch noch angeführt. Die ist bei 96 nicht die schlechteste und wird durch das NLZ unter Leitung von Tarnat sicher einige Talente bringen. Bleibt hier nur zu wünschen, dass es noch mehr junge Spieler in die BL Elf schaffen. Anton und für die nächste Saison Maina sind die besten Beispiele.
Mitgliederentwicklung 2008 waren das glaube ich 6.500, 2018 irgendwas um die 20.000 (wenn Wikipedia nicht lügt). Gut da sind wir nicht top, aber Hoffenheim hat glaube ich 5.500.

Frage ich mich, sind wir wirklich so schlecht, wie viele hier schreiben? Nein glaube ich nicht!
Alles im Leben hat seinen Preis; auch die Dinge, von denen man sich einbildet, man kriegt sie geschenkt. Theodor Fontane
Holgerson
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Holgerson »

Welches Konzept erkennst du denn?
Hirni96
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Hirni96 »

Wenn ich mich richtig erinnere, dann ist mir seit 20 Jahren kein Konzept bei 96 über den Weg gelaufen.

Falls da irgendwo eins war, dann klär mich bitte auf.!!!

Keine vernünftige Jugendarbeit, die Talente hervorgebracht hat und durch die man Gewinne erzielen konnte. Eigentlich fällt mir nur Merte ein.

Keine vernünftige Spielerförderung, die Spieler wertvoller gemacht hätte, um sie später mal mit Gewinn verkaufen zu können. Eigentlich wurden nur Verluste gemacht, weil Spieler ohne Ablöse oder für Klimpergeld wieder gehen durften.

Mitglieder: Wenn Deine Zahlen stimmen, dann überleg mal was für ein Einzugsgebiet Hannover und Region hat, ca. 1 Mio. Menschen, + große Teile Niedersachsens und im Gegensatz dazu Sinsheim Ortsteil Hoffenheim mit dem Konkurrenten Stuttgart.

Da sind prozentual gesehen 5500 bei 1899 eine Menge im Gegensatz zu ca.6000 Vollmitgliedern bei 96 + ca. 14.000 Fördermitglieder, die nur die Rabattierungen mitnehmen.

Wenn man das mit den Einzugsgebieten prozentual vergleicht, dann hat man bei 96 ein ganz schlechtes Marketing betrieben.

Sponsoring: Wo sind nach 20 Jahren und Dauerbetrieb in Liga 1 die ganzen großen Sponsoren.???
TUI ist abgesprungen, dafür kam nach langer Suche mit Ach und Krach der Massivhausbauer H.v.H. Lächerlich.

96 konnte in 20 Jahren so gut wie keine großen Einnahmen generieren, die nicht durch TV und Merchandiseprodukte (auch eher wenig) zustande kamen.

20 Jahre Missmanagement von Kind und Co., wobei die Einlagen der Investoren ebenfalls ein Schiss <30 Mio € im Vergleich zu anderen Vereinen mit Investoren sind.

Also bitte, wo ist bzw. wie sieht bei 96 das jetzige Konzept aus, außer dem Plan durch Martin Kind komplett übernommen zu werden.???
Ich bin fussballfern und stehe dazu
Andy_K
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Andy_K »

Hirni96 hat geschrieben: Keine vernünftige Jugendarbeit, die Talente hervorgebracht hat und durch die man Gewinne erzielen konnte. Eigentlich fällt mir nur Merte ein.
So da wir kein Ausbildungsverein sind, wie z.B. Freiburg, nehme ich mal den aktuellen Kader hinzu. Anton, Maina, Noah. Die Arbeit schein besser geworden zu sein.
Hirni96 hat geschrieben:Keine vernünftige Spielerförderung, die Spieler wertvoller gemacht hätte, um sie später mal mit Gewinn verkaufen zu können. Eigentlich wurden nur Verluste gemacht, weil Spieler ohne Ablöse oder für Klimpergeld wieder gehen durften.
Leider auch nicht korrekt wiedergegeben. Jan Simak, Salif Sane (ok. haben wir wegen der Klausel 9 Millionen verloren, sind aber vermutlich wegen der Klausel aufgestiegen und nicht wieder abgestiegen, ist jetzt aber schwierig zu bewerten), Joselu, u.V. andere mehr.
Kannst ja noch einmal die aktuelle Wertsteigerung von Fülle und Anton dazurechnen.
Hirni96 hat geschrieben:Mitglieder: Wenn Deine Zahlen stimmen, dann überleg mal was für ein Einzugsgebiet Hannover und Region hat, ca. 1 Mio. Menschen, + große Teile Niedersachsens und im Gegensatz dazu Sinsheim Ortsteil Hoffenheim mit dem Konkurrenten Stuttgart.
Schade wieder knapp daneben. Nimm doch zum Beispiel gleich mal Stuttgart, Region Stuttgart ca. 2,7 Millionen Einwohner rund 60.000 Mitglieder, Region Hannover ca. 1 Million Einwohner 20.000 Mitglieder. Umrechnen brauch ich das jetzt nicht, oder?
Hirni96 hat geschrieben:Sponsoring: Wo sind nach 20 Jahren und Dauerbetrieb in Liga 1 die ganzen großen Sponsoren.???
TUI ist abgesprungen, dafür kam nach langer Suche mit Ach und Krach der Massivhausbauer H.v.H.

Nur leider zahlt der mehr als die TUI. Ich habe bis heute nicht verstanden was an H.v.H so schlecht ist, dann sicher lieber Wiesenhof, die Hähnchenschlachterei. Übrigens liegt das gro der Vereine da in einer Range von 5 - 8 Millionen Euro. :shock:

Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen.
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Herr Rossi
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Herr Rossi »

Ja, die TUI zahlte 3 Mio. € pro Saison und stellte die Sportförderung ein, äls die Großaktionäre ordentliche Dividende forderten. HvH zahlt jetzt 4 Mio. € pro Saison.
Zuletzt geändert von Herr Rossi am 14. Mai 2018, 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
„Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.“

Jean Paul Sartre
Andy_K
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Andy_K »

Nach meinen Infos bezahlen sie 5 Mio. Aber ist ja jetzt auch egal.

Kein Konzept ist kein Konzept, da wollen wir doch jetzt nicht dran rütteln.
Jetzt bereite ich mich schon mal auf die Relegationsspiele vor, wo wir ja entspannt zuschauen können. :mrgreen: .
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Hirni96
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Hirni96 »

Sorry, aber Du willst doch nicht allen Ernstes mit deinen Antworten meine Argumente widerlegen und behaupten da steckt seit 20 Jahren ein Konzept dahinter.!!!

Ich könnte alle Antworten leicht relativieren, aber das ist mir zu blöde.

Wenn man die jetzige Situation betrachtet, bei der die KGaA über keine großen Mittel verfügt um den Kader signifikant zu verstärken bzw. auf dem Niveau nach den Abgängen Sané und Klaus zu halten, dann ist das nach 20 Jahren Konzept mehr als dürftig.

Die S&S stellt Darlehen in Aussicht und die KGaA muss sich langfristig verschulden.
Soll heißen, die Kapitaldecke ist mehr als dünn, obwohl Herr Kind immer betont hat, dass der Klub solide dasteht und jederzeit handlungsfähig ist.

Ohne Darlehen geht gar nix.
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Warnemünder
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Warnemünder »

Ich brauche mehr Popcorn. :flag962:
Cool 1896er ignoriert mich.
Cool Ein Anwalt erwähnt meine PN
Hirni96
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Hirni96 »

Ich habe Popcorn und Cola, mmh lecker.!!!

@Warnemünder
Ich habe irgendwie das Gefühl, dass Du einfach nicht kapieren willst, dass ein Verein auch erfolgreich sein kann, ohne dass ihn der Hauptinvestor komplett übernimmt und in sein Familienimperium überführt.

Stuttgart ist mit 51 % ein komplett eigenständiger Verein mit einer Profimannschaft an der der Verein mit 88,25 % Haupteigner ist und auch Investoren am Rest beteiligt sind.

Bei 96 ist Herr Kind und Co. mit 100 % Haupteigner der Mannschaft und der Verein ist mit Null (0) % an der eigenen Profimannschaft beteiligt.
Das hat Herr Kind als Präsident ehrenhalber in den 20 Jahren als Konzept hinbekommen.
Traurig.

Eigentlich müsste bei 96 der Verein mit 51 % an der Mannschaft beteiligt sein und die Investoren mit 49 %, wenn Herr Kind als Vereinspräsident sein Ehrenamt anständig wahrgenommen hätte.

Er hat aber leider 20 Jahre dafür gearbeitet um das Gegenteil zu erreichen.
Das war sein Konzept und dafür wird er heute von den Kritikern verurteilt, egal ob sich nun ordentliche Gerichte da einmischen oder nicht.

Herr Kind hat nach m.M. 20 Jahre lang nur in die eigene Tasche gewirtschaftet und nicht im Sinne des Vereins gehandelt.

Wenn Du jetzt immer noch nicht den Unterschied zwischen 96 und Stuttgart siehst, dann tust Du mir leid und ich könnte dir per pN einen Beistand empfehlen.

LG
Peter
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genius4u
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von genius4u »

Andy_K hat geschrieben:Es geht mit einzig darum, dass hier häufig von allen möglichen Leuten geschrieben wird es würde überhaupt kein Konzept geben. Und sorry, dass ist mit Nichten so. Ob das Konzept richtig oder falsch ist mag ich nicht in Gänze zu bewerten. Bis zum heutigem Tage kann man ein Ergebnis ablesen, über das man sicher diskutieren kann.

Das mit der Abhängigkeit bei den von dir genannten Clubs (Bayern mal außen vor) ist gerade bei Hoffenheim, RB und selbst bei dem Giganten HSV immer und jederzeit gegeben.
Du führst Themen wie Sponsoring, Mitgliedergewinnung nebst Merchandising an. Richtig, aber wie viele der Leute die hier schreiben haben denn da wirklich Erfahrung drin und können bewerten was möglich ist. Natürlich ist für Gladbach, Bayern, BVB oder S04 das Merchandising einfacher, da es unheimlich viele Fans (Mitglieder) gibt, nur dass ist m.E. bei 96 spätestens 54 nach der Meisterschaft versäumt worden. Das baut man auch in so kurzer Zeit nicht auf. Vielleicht ist 96 historisch da doch etwas zu grau.
Jugendarbeit hast du auch noch angeführt. Die ist bei 96 nicht die schlechteste und wird durch das NLZ unter Leitung von Tarnat sicher einige Talente bringen. Bleibt hier nur zu wünschen, dass es noch mehr junge Spieler in die BL Elf schaffen. Anton und für die nächste Saison Maina sind die besten Beispiele.
Mitgliederentwicklung 2008 waren das glaube ich 6.500, 2018 irgendwas um die 20.000 (wenn Wikipedia nicht lügt). Gut da sind wir nicht top, aber Hoffenheim hat glaube ich 5.500.

Frage ich mich, sind wir wirklich so schlecht, wie viele hier schreiben? Nein glaube ich nicht!
Wie lautet denn das Konzept ? Wir holen Tanne und dann wird automatisch alles gut. Meine Empfehlung: sprich mal mit ihm unter vier Augen und stell die Frage nach dem Konzept. Das wir mit Anton, Hübers und vielleicht Maina sowie Noah ein paar Eigengewächse haben die Hoffnung auf mehr machen ist schön, aber leider nicht geplant gewesen. Der Zufall meint es manchmal auch gut mit Herrn Kind, so wie bei Trainer- und Managerfragen er hier und da auch mal trifft. Auf Zufall und Glück aufzubauen ist aber grob fahrlässig. Da lobe ich mir die Strategien und Konzepte von Leipzig und Hoffenheim.
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Hirni96
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Hirni96 »

Moin

In Leipzig und Hoffenheim sitzen aber auch Männer an der Spitze, die mit Konzepten, Intelligenz und Innovation, Weltkonzerne aufgebaut haben.

Die haben sich nicht nur auf sichere Einnahmen von Krankenkassen verlassen.

Der Hopp weiß, dass er sein Geld nicht mit in´s Grab nehmen kann und deshalb hat er seinem Dorfverein auf die Sprünge geholfen.
Wer in Deutschland hätte seinen Finger jemals auf die Landkarte gehalten um Sinsheim bzw. Hoffenheim zu finden. Niemand
Dafür sind ihm die Bürger dort auf ewig dankbar.

Wer in Leipzig hätte jemals gedacht, dass man einen komplett neuen Klub in Deutschland etablieren kann, der auch noch auf eigenen Füßen stehen würde. Niemand.
Klar ist der Mann von RB nicht uneigennützig, aber man muß sich mal ansehen wo RB überall investiert und den Sport fördert.
Man muss lange suchen um Sportarten zu finden wo RB nicht aktiv ist.
Von Extremsportarten über alle Teamsportarten bis hin zu Jugendsportarten, überall ist RB mit erfolgreichen Konzepten dabei.

Was macht Herr Kind, er führt einen einsamen Kampf um die Übernahme bei 96, in das er nicht mal so viel investiert hat wie VW, als Sponsor, über die Jahre. Traurig aber wahr.

Für mich ist Herr Kind ein einsamer, alter Mann, der nie ein richtiges Konzept hatte, außer überall Unruhe zu stiften.
Schade, ist nicht wieder gut zu machen. Oder.???
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Kuhburger
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Kuhburger »

Einspruch an dieser Stelle. :oldman:

Ein Konzept hatte und hat Martin Kind:

Der Konstruktion von den "96" - Gesellschaften liegt sehr wohl ein Konzept zu Grunde. Wer sich die die drei Kerngesellschaften S&S, Spielbetriebs-KGaA und Management GmbH ansieht, wird feststellen:

Die S&S dient als Darlehnsgeber für die KGaA und als Sammelbecken für die Gewinne, die die KGaA erwirtschaftet und baut damit Eigenkapital auf. Ferner zieht die S&S Gewinn aus der Verwertung der Markenrechte.

Die KGaA ist die Kuh, die gemolken wird und der wir auf dem Platz zujubeln. - Sie war früher mal Hannover 96.

Die Management ist das Feigenblatt, um im Sinne von 50+1 die Lizenz zu erhalten.

Diese Konstruktion ist aus Sicht der Geldgeber, besser Darlehnsgeber, sinnvoll angelegt. Auf allen Gesellschaften klebt das Etikett "96". Wirklich 96 ist von Ursprung her jedoch nur die KGaA - sie repräsentiert den ehemaligen Besitz des Vereins.

Das Konzept sah und sieht also vor, sich den Besitz an den ehemaligen Vermögenswerten des Vereins zu verschaffen und das nach aussen hin weitgehend zu verschleiern. Es handelt sich um ein Konzept zur Vermögensaneignung und Verwertung. Dieses Konzept funktioniert bis heute gut. Es ist ein wirtschaftliches Konzept ohne jeglichen Bezug zum "Scheissverein".

Ein sportliches Konzept konnte bis heute weder entwickelt noch vorgewiesen werden, was angesichts des sportlichen Sachverstandes auf Schatzschneider/Andermatt-Niveau auch kein Wunder ist.
„Und Sie, Herr Lienen, haben Sie früher auch mal Fußball gespielt?“
Hirni96
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Hirni96 »

@Kuhburger
:nuke: :nuke: :nuke:



So sieht das aus: Darlehen geben, Zinsen einstreichen und Gewinne abschöpfen!!!
Der kleine "Scheißverein" bekommt das Geld von den Fördermitgliedern, für das er dann auch noch die Steuern (nach)zahlen muss.

Tolles Konzept Herr Kind.!!!
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Ikarus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Ikarus »

Mal angenommen, die DFL lehnt den Antrag von Kind ab und bei der HV im April 2019 lautet das Ergebnis 3:2(Aufsichtsrat) für ProVerein. Dann wird es einen neuen Präsidenten des e.V. geben, sofern jemand möchte. In der S&S, der Spielbetriebs-KGaA und der Management GmbH ist Kind dann aber noch Geschäftsführer.

Welches Szenario könnte es dann geben? Welche Möglichkeiten hätten der Aufsichtsrat und der Präsident des e.V. von Hannover96?
Hirni96
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Hirni96 »

Herr Kind wäre weiter Haupteigentümer in der S&S mit 52 %.

Er wäre weiter Geschäftsführer der KGaA, die zu 100 % der S&S gehört.

Die Management GmbH gehört weiter zu 100 % dem Verein.

Ein neuer AR und ein anderer VS könnten dann endlich Einsicht in die Akten bekommen und prüfen ob es bei den Veräußerungen der Vereinsanteile durch Martin Kind an sich selber und an die anderen Investoren mit rechten Dingen zugegangen ist und ob die Markenrechte ebenfalls korrekt übertragen wurden und ob nicht Schadensersatzansprüche für den Verein im Raume stehen.

Der Spielbetrieb der KGaA würde davon erst mal nicht berührt, der ginge weiter wie bisher und man müsste abwarten wie sich die Eigentümer in der S&S positionieren.
Herr Kind könnte z.B. seine Anteile an Rossmann, Baum und Wilkening verkaufen oder eben auch nicht.

Im Verein würde auch alles wie gehabt weiterlaufen in den Abteilungen, solange die Mitglieder nicht austreten.
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Ikarus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Ikarus »

Bestimmt der Aufsichtsrat des e.V. nicht einen der Geschäftsführer? S&S bzw. KGaA?
1896er
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von 1896er »

Niemand des eV kann einen Geschäftsführer der benannten Gesellschaften berufen oder abbestellen, da für die Entscheidungen die KGaA und gleichermaßen die Management GmbH betreffend,der Aufsichtsrat um Schröder/Andermatt geschaffen wurde. Der Vorstand des eV hat einzig die Möglichkeit den Gesellschaftsvertrag der 96 Management GmbH dahingehend zu ändern, wieder selbst den Geschäftsführer zu bestellen. Mich wundert ehrlichgesagt deine Frage, bzw. dein diesbezüglich geringer Kenntnisstand. Du verfolgst das hier doch auch schon einige Jahre?!
Karsten Surmann:
"Der Verein bekommt den Vorstand, den er verdient."
Lang lebe der Hannoversche Sportverein von 1896 e.V. Danke Basti & Co.!
Ikarus
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Re: Martin Kind - was nun....?

Beitrag von Ikarus »

Im Gegensatz zu dir, habe ich nicht die Zeit, mich durch die ganzen Bestimmungen der Gesellschaften zu wühlen. Habe auch noch was anderes zu tun. Sorry, das ich gefragt habe.
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