Teresa Enke ist von Markus Millers Mut beeindruckt und hat dem Keeper von Hannover 96 und seiner Familie Hilfe angeboten. Miller wird derzeit in einer Privatklinik behandelt.
Jan Baßler, der Geschäftsführer der Robert-Enke-Stiftung, sagte: „Sie freut sich sehr über die Offenheit des Vereins und ist beeindruckt vom Mut Markus Millers. Sie hat ihm umgehend Hilfe angeboten.“
Möchte an dieser Stelle unserer langjährigen Nr.1 alles Gute wünschen. Du hast viel für den KSC getan und den unwürdigen Abgang durch die Trainer-Karrikatur Schupp nicht verdient. Ich glaube, viele wären froh gewesen, wenn Du trotz des einen oder anderen Seuchenspiels in der BL zur neuen Saison wieder zu uns zurückgekommen wärst. Wir haben jetzt einen neuen, wirklich guten Schlußmann, vergessen wird "Killer Miller" in KA aber ganz sicher nicht. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, daß Du schnell wieder gesund wirst und aufs Spielfeld zurückkehren kannst. Viele Grüße aus Karlsruhe!
Die Entscheidung von Miller verdient auf jeden Fall allerhöchsten Respekt. Bisher sind nur wenige Profifußballer diesen Weg der Öffentlichkeit gegangen.
Mich wundert nur, daß hier so viele selbstsicher davon sprechen, daß Miller bei 96 bleiben soll und es hier wieder funktionieren wird. Das ist schöne Solidarität, aber es fragt sich doch wirklich, ob das für Miller nicht eine Sackgasse ist, wenn er an Zieler nicht vorbeikommt und dann noch Radlinger vor sich hat (man beachte, Miller wurde selber früher mal für die Nationalmannschaft vorgeschlagen).
Ich wünsche Miller, daß er Zukunftsentscheidungen treffen kann, die aus seiner Sicht sinnvoll sind! Aus so einer Lage wie jetzt gehen doch oft Veränderungen hervor. Die Interessen des Vereins würde ich in dem Fall erst an die zweite Stelle setzen.
tauri hat geschrieben:Ich wünsche Miller, daß er Zukunftsentscheidungen treffen kann, die aus seiner Sicht sinnvoll sind! Aus so einer Lage wie jetzt gehen doch oft Veränderungen hervor. Die Interessen des Vereins würde ich in dem Fall erst an die zweite Stelle setzen.
Klar ist, dass er nach ein paar Wochen nicht wieder genesen zurückkommt, wie nach einer Erkältung. Seine Position hier wird sich nicht ändern. Wichtig ist jetzt erstmal, dass er alle Zeit, die er benötigt, vom Verein bekommt und davon gehen wir wohl alle aus. Aber was dann ? Am besten einen Vertrag als Nr. 1, in Liga 2 oder Liga 3, das wäre wahrscheinlich die grösste Hilfe. Das wird sehr schwer, aber sollte sich die Chance ergeben, wird 96 ihn sicherlich auch dahingehend unterstützen.
tauri hat geschrieben:Mich wundert nur, daß hier so viele selbstsicher davon sprechen, daß Miller bei 96 bleiben soll und es hier wieder funktionieren wird. Das ist schöne Solidarität, aber es fragt sich doch wirklich, ob das für Miller nicht eine Sackgasse ist, wenn er an Zieler nicht vorbeikommt und dann noch Radlinger vor sich hat (man beachte, Miller wurde selber früher mal für die Nationalmannschaft vorgeschlagen).
Ich wünsche Miller, daß er Zukunftsentscheidungen treffen kann, die aus seiner Sicht sinnvoll sind! Aus so einer Lage wie jetzt gehen doch oft Veränderungen hervor. Die Interessen des Vereins würde ich in dem Fall erst an die zweite Stelle setzen.
#tauri
Das hast Du sehr feinfühlig formuliert. Mir ist das heute Morgen bei einer längeren Autofahrt auch durch den Kopf gegangen. Vielleicht ist eine Rückkehr zu 96 nicht zwingend die richtige Entscheidung für seinen weiteren Lebensweg. Ich hoffe er trifft die richtige Entscheidung nach erfolgter Therapie.
Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch
Gute Besserung an Markus Miller. Hoffentlich verkraftet die Mannschaft diesen erneuten "Rückschlag" mit dem Thema Leistungsdruck, Existenzängste und Depressionen.
ROTHI hat geschrieben:Hoffentlich verkraftet die Mannschaft diesen erneuten "Rückschlag" mit dem Thema Leistungsdruck, Existenzängste und Depressionen.
Wieso sollte die Mannschaft das nicht verkraften? Ich sehe das Ganze auch nicht als Rückschlag, denn es ist ja im Prinzip gar nichts passiert. MM ist mit seinem beginnenden Erschöpfungssyndrom/Burn-Out an die Öffentlichkeit getreten, wird nun behandelt und erfährt dabei offenbar viel Unterstützung.
“Ich glaube nicht, dass der Verein mir Steine in den Vertrag legt.” (Torsten Legat zu evtl. Wechselproblemen)
„Wir sind einer der wenigen Vereine in der 2. Liga, der handlungsfähig und handlungswillig ist." (Baron Münchhausen)
Auch im fernen Österreich hat man über diese Geschichte gehört und gelesen, und auch hier gilt
Hut ab vor der äußerst realistischen Art und Weise, die Herr Miller im Umgang mit einer heimtückischen Krankheit an den Tag legt. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass er sowohl die Behandlung aushält als auch - nach hoffentlich erfolgreicher Heilung - den Schritt zurück in ein freies Leben bewältigt.
Oft ist es nach bewältigtem Burn Out leider nicht ratsam, den alten Beruf, der einen quasi "so weit gebracht hat" wieder auszuüben, da die alten Verhaltensweisen wieder dieselben Probleme heraufbeschwören können. Muss zwar nicht sein, kann aber sein...
Damit also alles Gute für Herrn Miller, auf dem Weg zurück in ein normales Leben und danach viel Glück und ein gutes Gespür für die Entscheidung der folgenden Schritte, auf dass kein Rückfall passieren möge!
Ich wünsche Ihm alles Gute und hoffe, er wird wieder gesund und kann wieder auf dem Trainingsplatz stehen und der Mannschaft helfen!
Dies ist ein mutiger Schritt, aber die Chancen das alles hinter sich zu lassen sind groß, ich selber habe diese Erfahrung gemacht und der erste Schritt ist, sich seinem Umfeld zu öffnen, dass hat er getan. Dazu kommt, dass er es öffentlich macht, dafür meinen größten Respekt!!!
Ich wünsche ihm auch alles Gute und wenn Familie, Freunde und der Verein nicht nur nach außen zu ihm stehen ist das eine gute Sache .
Allerdings glaube ich das es für eine Karriere eher schändlich ist, es öffentlich zu machen und ich meine damit nicht nur psychische Schwierigkeiten, sondern auch Homosexualität uvm. Den Schaden der durch die selbst gewählte Öffentlichkeit entsteht bzw. entstehen kann, kann man nicht positiv aufwiegen (nicht nur karrieretechnisch behaupte ich mal es möge Ausnahmen geben deren Karriere es nicht schadet, sondern auch seelisch). Ich frage mich allen ernstes welche Menschen es den Betroffenen empfehlen Öffentlichkeit zu schaffen und sich noch zusätzlich zu belasten (wahrscheinlich die behandelden Ärzte etc tztzt). Ich verstehe da jeden der diesen Weg nicht gehen möchte. Vielleicht sollte auch mal jeder bei sich selbst anfangen und darauf achten wie er mit seinen Mitmenschen umgeht, was er tut, welchen Beitrag er für unsere Gesellschaft und nicht nur sich selber leistet. Denn...unsere Gesellschafft ist leider keineswegs vorbildlich, tolerant, Arbeitgeber nicht geduldig, gewillt usw. man könnte es ewig weiterführen... und am Ende fühlt und weiß nur jeder selbst am Besten wie es einem wirklich geht. Was soll da also das ganze Gerede und unnötiger Druck der Öffentlichkeit zusätzlich schafft? Oder legt ihr eure Seele jedem x-beliebigen Unbekannten offen? Außerdem gehen Privatsachen auch niemanden etwas an.
Zuletzt geändert von spiegel am 9. Sep 2011, 00:26, insgesamt 2-mal geändert.
'Das ist der ganz Jammer: Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.' (Bertrand Russell)