Versuchst du eine Signatur?Rote Leuchte hat geschrieben:Test
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Svennypenny
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AndréMeistro
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der nette tod
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Nur mal so, weil ich es faszinierend finde, daß es überhaupt noch Menschen gibt, die es im Jahr 2006 mit einem Rechner aufnehmen können, auch wenn es damit vermutlich bald vorbei ist.
HAZ hat geschrieben:Duell mit dem Rechenmonster
Im Schach geht es um den reizvollen Vergleich zwischen Mensch und Maschine – vielleicht zum letzten Mal.
Entscheidend ist auf der Festplatte: Wladimir Kramnik (rechts) grübelt über gute Züge, für „Deep Fritz“ setzt Programmierer Mathias Feist die errechneten Züge. dpa
Von Achim Muth
Bonn. Der Mann, der dem Schrecken sein Gesicht leiht, heißt Mathias Feist. Er trägt Krawatte, kurz geschorene Haare, und er ist der Mensch hinter einem Monster: „Deep Fritz“, dem derzeit leistungsstärksten Schachcomputer der Erde. Dieser Rechner kann auf 3,2 Millionen gespeicherte Partien zurückgreifen und pro Sekunde zwischen acht und zehn Millionen Stellungen analysieren; und wenn Feist von der Maschine spricht, dann sagt er gern: „Mein Baby.“
Der 45-jährige Software-Entwickler der Hamburger Firma Chessbase, die „Deep Fritz“ entwickelt hat, ist Hobby-Schachspieler in der Landesliga, und dass er nun in diesem abgedunkelten Raum des Forums der Bundeskunsthalle in Bonn dem Weltmeister Wladimir Kramnik gegenübersitzen darf, ist für ihn „ein Traum. Als Sportler hätte ich das nie erreicht, aber mein Baby hat es möglich gemacht.“ Das Brett steht auf einem Tisch, und der Tisch auf einem kleinen Podium vor einer riesigen Leinwand, auf der die rund 350 Zuschauer im Saal die Züge verfolgen können. „Deep Fritz“, der 4500 Euro teure Prozessor, nur etwa einen Meter lang, 50 Zentimeter breit und fünf Zentimeter hoch, liegt im Fahrstuhl hinter der Leinwand, zwei dünne Kabel führen zum Spieltisch. Fritz ist in diesen Tagen ein Star.
Denn bei der „World Chess Challenge 2006“ geht es wieder einmal um den reizvollen Vergleich zwischen Mensch und Maschine, womöglich zum allerletzten Mal. Immer schnellere und leistungsstärkere Prozessoren hängen das Hirn ab. „Auf der Welt gibt es höchstens noch eine Handvoll Menschen, die überhaupt eine Chance gegen ‚Deep Fritz‘ hat“, sagt der deutsche Schachgroßmeister Klaus Bischoff. Sich zählt er nicht dazu. Eher schon Wladimir Kramnik, 31-jähriger Sohn eines Bildhauers und einer Musiklehrerin aus Moskau. Der Russe hat alle bedeutenden Turniere dieser Welt gewonnen, er empfindet „Schach als etwas Ähnliches wie Kunst“. Doch mit diesem Begriff kann eine Rechenmaschine wenig anfangen, und so schwant Kramnik Böses: „Der Tag wird kommen, an dem man selbst an seiner obersten Leistungsgrenze nichts mehr gegen den Computer ausrichten kann.“
So hat vor allem die 3. und bislang letzte Partie des auf sechs Duelle angesetzten Wettkampfs die Beobachter schaudern lassen: Beim 16. Zug opferte „Deep Fritz“ einen Bauern, um sich strategisch einen Vorteil zu verschaffen. Kramnik gelang es immerhin, mit einer präzisen Verteidigung sein zweites Remis zu erkämpfen, und so steht es zur Halbzeit 2,0:1,0 für die Maschine. „Mensch und Maschine nähern sich an“, sagt Stefan Meyer-Kahlen, Schöpfer des zehnfachen Computerweltmeisters „Shredder“ und in Bonn Berater von Kramnik.
Rechner verblüffen mit einem bislang nicht gekannten Positionsverständnis und machen zudem keine Fehler. Fehler, wie Kramnik einer in der 2. Partie unterlief. Da wurde er mit einem Zug matt gesetzt, und Mathias Feist konnte es erst gar nicht glauben: Wie immer sah er auf seinem Laptop, das neben dem Brett steht, welche Züge „Deep Fritz“ für Kramnik antizipiert hatte. Doch dieser war nicht dabei. Feist dachte erst: „Respekt. Verdammt guter Zug. Wieso hat ihn Fritz übersehen? Es lag außerhalb meiner Vorstellungskraft, dass Kramnik solch einen Fehler machen könnte.“ Emotionslos analysierte die Maschine kurz das Ist, dann zeigte sie an: Schach matt.
Kramnik bereitet die neue Generation künstlicher Gehirne Kopfzerbrechen: „Das ist nicht mehr wie früher. Dieses Rechenmonster verbessert sich jeden Tag und spielt mit viel mehr Weitsicht.“ Vielleicht sollte sich der Russe, der erst im Oktober seinen Weltmeistertitel verteidigte und derzeit als das Maß der Dinge im Schachspiel gilt, Rat bei einem niederländischen Kollegen holen. Gefragt, wie denn ein Computer zu besiegen sei, antwortet Großmeister Jan Hein Donner: „Mit dem Hammer.“
Die 4. Partie findet heute statt.
Ohne Kind wären wir garnicht hier.
Was ergibt es dann, wenn nur noch Rechner gegen Rechner antritt?
Ich bevorzuge da doch eher menschliche Gegener am Brett, auch wenn ich - wie ich gerade festellen musste - schon lange nicht mehr Schach gespielt habe.
Hab gerade mal wieder Lust bekommen.
Ich bevorzuge da doch eher menschliche Gegener am Brett, auch wenn ich - wie ich gerade festellen musste - schon lange nicht mehr Schach gespielt habe.
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[color=red][i]"Sind denn alle dummen Leute Rassisten?"
"Nein, aber alle Rassisten sind dumm."[/i][/color]
[size=75](aus Tahar Ben Jellouns "Papa, was ist ein Fremder?")[/size]
"Nein, aber alle Rassisten sind dumm."[/i][/color]
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e4Viktoria hat geschrieben:Was ergibt es dann, wenn nur noch Rechner gegen Rechner antritt?
Ich bevorzuge da doch eher menschliche Gegener am Brett, auch wenn ich - wie ich gerade festellen musste - schon lange nicht mehr Schach gespielt habe.![]()
Hab gerade mal wieder Lust bekommen.
Half of the people can be part right all of the time. Some people can be all right part of the time. But all the people can´t be all right all of the time.
I think Lincoln said that.
I let you be in my dreams if I can be in yours.
I said that. (Dylan)
I think Lincoln said that.
I let you be in my dreams if I can be in yours.
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Och nö, so professionell bin ich nicht. Bei mir reicht's nur zum Hausgebrauch.Alter96er hat geschrieben:e4Viktoria hat geschrieben:Was ergibt es dann, wenn nur noch Rechner gegen Rechner antritt?
Ich bevorzuge da doch eher menschliche Gegener am Brett, auch wenn ich - wie ich gerade festellen musste - schon lange nicht mehr Schach gespielt habe.![]()
Hab gerade mal wieder Lust bekommen.
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El Filigrano
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El Filigrano hat geschrieben:Außerdem geht ein traditionelles Damengambit auch anders. Aber das weiß Dein Gegenpart natürlich, der alte Charmeur.
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AndréMeistro
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*Einmisch* Von weitem sehe ich, die Dame hat abgelehnt.Alter96er hat geschrieben:El Filigrano hat geschrieben:Außerdem geht ein traditionelles Damengambit auch anders. Aber das weiß Dein Gegenpart natürlich, der alte Charmeur.Angenommenes oder Abgelehntes?
Ein in Tränen aufgelöster Charmeur war darauf nicht vorbereitet verehrtes Publikum - jetzt kommt es wohl zum offenen "Schlagabtausch".
Paso del Sapo (Krötenpass)...
Schachplatt
Dabei hätte ich – in Hommage an die beiden bekanntesten Damen der Schachwelt – ohne Zögern ein Königsgambit versucht. Es sei denn, mein Gegenpart hätte die französische Verteidigung gewählt.
Offene oder halboffene Partien mag ich lieber als die geschlossenen. Die ziehen die Meister vor. Da werden dann schon mal die Räume auf dem Feld eng, die Figuren stehen kompakt, die Kontrahenten neutralisieren sich, und man muss auf schwere Fehler des Gegners warten.
Das habe ich ja an jedem Wochenende, bei unseren Roten. Auf diesen Rückpass in das Fußball-Forum bin ich jetzt richtig stolz. Keine Pfiffe, bitte.
Offene oder halboffene Partien mag ich lieber als die geschlossenen. Die ziehen die Meister vor. Da werden dann schon mal die Räume auf dem Feld eng, die Figuren stehen kompakt, die Kontrahenten neutralisieren sich, und man muss auf schwere Fehler des Gegners warten.
Das habe ich ja an jedem Wochenende, bei unseren Roten. Auf diesen Rückpass in das Fußball-Forum bin ich jetzt richtig stolz. Keine Pfiffe, bitte.
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