Genus4you:
Das stimmt so nicht, wie Du das schilderst. Du hast Dein Zitat anders geschrieben als Du es in Deinem Beitrag geäußert hast:
Das Originalzitat lautet so:
genius4u hat geschrieben:Denn nicht nur die Kommerzialisierung des Fußball sollte voranschreiten, sondern auch Menschen die sich mit dem Verein identifizieren müssen sich weiter entwickeln.
Dabei will ich gerne helfen und sowohl meine beruflichen Beziehungen als auch meine Fähigkeiten mit einbringen.
Das bedeutete für mich, dass Du eine weitere verschärfte Kommerzialisierung des Vereins begrüsst, und auch damit man als Fan miteinbezogen werden soll, auch mit dem Kontext des Spielenlassen der eigenen Beziehungen.
Und genau das ist m. E. der Schwachpunkt in der Argumentation:
Du versuchst erst gar nicht den Graben der Zwischen Verein und aktiver Fanschaft besteht zuzuschütten. Im Gegenteil: mit solchen Plänen, dass der Verein sich an den Choreos selbst beteiligst würdest Du die Gräben noch vergrößern. Die aktiven Fans lehnen eine finanzielle Beteiligung des Vereins strikt ab, da das dem Charakter einer Choreographie völlig entgegenstehen würde. Sie würde damit auf ein weiteres Feature des Stadionprogramms reduziert werden.
Und es wäre in meinen Augen ziemlich lächerlich, wenn sich der Verein selbst feiern würde. Letztlich würde das die Spaltung auch unter den Fans noch vergrößern.
Ich weiß im Übrigen nicht, weshalb Du hier eine engere Zusammenarbeit mit dem Verein forderst mit dem Ziel Zugang zu Lagerstätten innerhalb des Stadions zu bekommen.
Das war zu den Zeiten, zu den die aktive Fanszene und der Verein ein gutes Verhältnis hatten nie ein Problem.
Wichtig wäre erst einmal dass es von beiden Seiten das
ehrliche Bemühen gäbe, überhaupt wieder ein Verhältnis aufzubauen. Das macht man nicht, in dem man sich als Verein eine Choreo kauft.
Ich bin für jeden sinnvollen Vorschlag zu haben. Mehr Kommerzialisierung und selbst gekaufte Choreos gehören für mich nicht dazu.