Ein großartiges Spiel, ein Stindel, der heute absoluten Willen gezeigt hat, ein Pander, der noch Fußball spielen kann. Und als ich mich grad erstmals warmgemeckert hatte, warum "der Idiot" da nicht endlich mal wen einwechselt (ohne zu wissen, wen ich selbst dafür runter genommen hätte, weil irgendwie war diesmal keiner schlecht), kam dann auch endlich die erste Auswechslung und damit neuer Zug zum Tor.
Schön, dass Didi wieder da ist. Hat toll gekämpft und die vollen 90 minuten durchgehalten.
Schön, wie die Spieler noch während des Spiels fast das gesamte Stadion mit Gesten mobilisiert haben und wenn ich mich recht erinnere, auch die "ya Konan" rufe nach dem Tor angefeuert haben.
Unverständlich war für mich heute lediglich, wie sich die Mauer beim 1-1 so auseinander reißen lassen kann, wo man doch weiss, dass canadingsda sowas schiessen kann.
Leider hab ich die Sportschau verpasst. Wüsste gerne, was der Flöterich sich da auf dem Platz zusammen geträllert hat. Zumindest die "Hand" Entscheidung MÜSSEN die Medien ja wohl gezeigt haben. Gefühlt lag es nicht nur an der Vereinsbrille, dass ich den Großteil der Pfiffe nicht nachvollziehen konnte.
Neben Slobama dürften die größten Verlierer des Spiels wohl in den Blöcken neben mir gesessen haben. Ich hab mich nie mit Kritik an ihnen zurück gehalten und gebe auch zu, dass ich mit "auf Wiederseh'n!" gerufen habe.
Ich fand deren Verhalten während des Spiels einfach unerträglich. Wir machen das 1-0 - alle springen auf und jubeln und aus 2 Blöcken der Nord hört man vereinzelte Pfiffe und sieht Mittelfinger
Ihre Transparente konnte ich auf Grund der Platzwahl nicht lesen (was damals den Hauptausschlag zur Dauerkartenplatzwahl gab).
Aber bei aller Schadenfreude, dass ihnen der Boykott doch recht krachend um die Ohren geflogen ist (man kann unterschiedlicher Auffassung sein, ob es 90 Min dauergetöse braucht. ich respektiere auch gerne Kritik an den ruhigeren Phasen der zweiten Halbzeit)...
Sie haben heute weiter massiv an Standing im Stadion verloren. Das ist allerdings etwas, was meiner Meinung nach keinen freuen kann. Man mag sie für einen selbstdarstellerischen Haufen halten, aber es ist nunmal auch eine Tatsache, dass kaum ein anderer so viel Herzblut in die Vorbereitung auf ein Spiel steckt, wie diese Gruppe.
Es wäre wünschenswert, wenn für alle ein Spiel ein Spiel wäre und Politik Politik.
Sehr viele im Stadion haben verstanden, was sie erreichen wollten und welche Gründe sie dafür gehabt haben. Begleiten wollte sie - zumindest heute - auf ihrem Weg nur kaum einer...
Wer Großbuchstaben findet, darf sie behalten...