Die Konkurrenten um den Klassenerhalt Moderations-Bereich |
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Steilpass
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Betreff des Beitrags: Die Konkurrenten um den Klassenerhalt Verfasst: 26.01.2003 20:37 |
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Registriert: 21.01.2003 23:19 Beiträge: 989 Wohnort: Südstadt
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Dieser Thread ist gedacht für Diskussionen rund um die Konkurrenz in Sachen Klassenerhalt.
Vielleicht könnte man das auch mit einer Umfrage verbinden ?
Was meint Ihr, wer steigt ab ?
Leverkusen
Cottbus
K´lautern
G´ladbach
Bielefeld
Nürnberg
96
Eure Tipps ? Eure Meinung ?
Und:
Was ist mit Leverkusen los ? Heute 0:3 gegen Cottbus; sind die Leverkusener ein echter Abstiegskandidat ?
Steilpass 
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Simakgirl22
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Betreff des Beitrags: Re: Die Konkurrenten um den Klassenerhalt Verfasst: 26.01.2003 20:40 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 589 Wohnort: Hannover
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Steilpass hat geschrieben: Und: Was ist mit Leverkusen los ? Heute 0:3 gegen Cottbus; sind die Leverkusener ein echter Abstiegskandidat ? Steilpass 
ha! war schneller!
ich hoffe hamburg steigt ab. wär mal ganz nett, diese ewigen erstligisten... sonst denke ich lautern und cottbus.
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Menzel
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.01.2003 21:52 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 1823 Wohnort: Braunschweig
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Wenn mich einer fragt,wer absteigt ist für mich 100% klar.
Nürnberg ,Kaiserslautern und Kotzbus !!!!!
_________________ Hannover 96 Fraktion Braunschweig
Die Rote Bastion im blau gelben Niemandsland
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flowerman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.01.2003 21:55 |
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CB und Lautern sind für mich als Absteiger auf jeden Fall gesetzt. Wer Nummer drei wird, dürfte spannend werden: Sowohl Gladbach und 96 dürften gewisse "Chancen" haben als auch Leverkusen und Nürnberg.
Ich denke, dass es Nürnberg wird und sich Leverkusen, wie 96, am letzten Spieltag retten kann!
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Buschi
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.01.2003 22:06 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 4
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einer fehlt auf der liste, nämlich Rostock
nach einem super Start (nach 5 Spielen 12 Punkte) kam nicht mehr viel
am Ende der Hinrunde 20 Punkte
wenn die tendentiell so weitermachen sind sie Absteiger Nr.1
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Rubberduck
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 26.01.2003 22:10 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 120 Wohnort: Hannover-List
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was ist in leverkusen los, da läuft ja gar nichts mehr.
ich denke, toppmöller wird jetzt entlassen
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rostomat
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 27.01.2003 01:19 |
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Moderator |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 5391 Wohnort: Buddelkiste
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Ich liebe diese Art von Berichten...
Die Süddeutsche Zeitung hat geschrieben: Angst vor der T-Frage
Nach Kaiserslauterns 1:2 gegen Stuttgart wachsen die Zweifel an Coach Gerets
Kaiserslautern – Vor dem Spiel war die Fahne. In der Form eines Trikots. Mit der klaren Botschaft: „FCK-Fans – Wir sind der 12. Mann vom Betze“. Eine Klub-Delegation, darunter die derzeit verletzten Profis Jose Manuel Dominguez aus Portugal, Herve Nzelo Lembi aus Kongo und der schmächtige Brasilianer mit dem Künstlernamen Lincoln, geleiteten die 169 Quadratmeter Tuch dorthin, wo seit jeher das Herz des Pfälzer Kultvereins schlägt: in die Westkurve. Dort verschwand die symbolische Prozession dann unter dem beschwörenden Timbre des Stadionsprechers: „Holt sie raus, bei jedem Tor!“ Als die Partie gegen den VfB Stuttgart in die letzten Minuten ging, kamen höhnische Chöre e aus der Ostkurve des Fritz-Walter-Stadions: „Wo ischd euer zwölfter Mann?“ Die Fans aus dem Schwabenland hatten leicht jubeln, ihre Elf hatte den berüchtigten Berg schon längst gestürmt. Der Spielstand 1:2 sagte nichts darüber aus, wie sicher das Ensemble von Felix Magath seine Gegner im Griff und längst demoralisiert hatte. Das komische Gefühl, das den Vorstandsvorsitzenden des 1. FCK schon vor jener PR-Aktion („Es ist ein Versuch, die Fans noch einmal zu reanimieren“) drückte, hatte Rene C. Jäggi also nicht getrogen. Der Chef vom Betzenberg muss dennoch geschockt gewesen sein – jedenfalls erschien Jäggi zum ersten Mal nicht dort, wo er sonst seine Bestandsaufnahmen abgibt. Wie hätte er die Pfiffe des Publikums und die allgemeine Depression erklären sollen? Die Frage nach der Fahne etwa? Früher hätte der Klub seinen Anhängern kein Banner schenken müssen. Der wahre FCK-Fan brachte seine Fahne selbst mit auf den Betze, bevor sich in einer Kabine dieses Fußball-Tempels elf Männer in Rote Teufel verwandelten, um danach mit Zehntausenden Gesinnungsgenossen Hölle zu spielen.
Wahrscheinlich erschien Jäggi auch deshalb nicht, weil er Angst vor der T-Frage hatte. Das Thema Trainer, das bislang tabu war, aber nun zwangsläufig gestellt werden muss. „Zwischen dem Beginn meiner Arbeit und jetzt liegen Welten“, meinte Coach Erik Gerets im Stadionblatt. Wenn man diesen Satz kritisch interpretiert, dann ist in den vergangenen fünf Monaten eher eine weitere sportliche Klasse verloren gegangen: Es ist keinerlei Konzeption oder klare Taktik zu erkennen. Dass ein Stopper wie Harry Koch, der seine Karriere lang nur Torjäger bewacht und gelegentlich einen Eckball per Kopf ins Netz gerammt hat, nun plötzlich an der rechten Linie verteidigen und von hier das Spiel aufbauen soll, erscheint als der traurigster Witze der Vereinsgeschichte. So wird einer der wenigen verdienten Angestellten auch noch desavouiert.
Auf der anderen Seite des Platzes durfte Gerets Wunschspieler Bill Tchato seine Premiere geben: Ein Mann aus Kamerun, zuletzt beim Bankrottverein HSC Montpellier, zuvor war er häufig herumgezogen in der ersten Division Frankreichs. Wenn der Begriff Fremdenlegionär zutrifft, dann hier. Ohne Monsieur Tchato weh tun zu wollen – aber welchen Sinn ergibt ein solcher Transfer? Und wie rechtfertigt Jäggi, der noch vor Tagen auch das Söldnertum beim FCK als Grund der sportlichen Misere gegeißelt hat, die 1,4 Millionen Euro Ablöse - wo doch die Insolvenz droht? Einer mehr für die Konkursmasse im Sommer? Tchato fiel nicht auf – aber immerhin auch nicht stark ab. Dafür waren die gesamte Lauterer Mannschaft schwach genug. „30 bis 40 Prozent unter Normalform“, hatte der Trainer fürs Kollektiv errechnet, bevor er sich in die innere Resignation zurückzog. Mit einem zweifelhaften Versprechen noch: „Dass die Mannschaft kämpfen wird – ob das reichen wird, kann ich nicht sagen.“
So blieb, nachdem der Zauber der Fan-Fahne versagt hatte und dem Trainer partout keine Aufmunterung mehr einfallen wollte , nur noch das Orakel von Neustadt an der Weinstraße. „Hoffnung macht, dass ich fast jede Wette, die ich in meinem Leben gemacht habe, auch gewonnen habe“, diktierte Mario Basler den Reportern. Er hatte in einer Boulevardzeitung 10 000 Euro gegen den Abstieg gesetzt. Der leidenden FCK-Region wäre es wesentlich lieber, der alte Zocker Basler würde auf dem Platz Courage zeigen. Und die Kollegen dort so in die Pflicht nehmen, wie das bei den Stuttgartern der drei Jahre ältere Krassimir Balakov vorgemacht hatte.
Der Bulgare wird demnächst 37 Jahre alt, aber er rannte und kämpfte dreimal mehr als Basler und der einst als „Spielertrainer“ gerühmte Ciriaco Sforza zusammen. Zur Belohnung gelang ihm auch noch der Siegtreffer. Doch nicht nur was die Leitfiguren betrifft, in allen Belangen wird der Unterschied zwischen den beiden Klubs aus Südwest immer größer. Beim VfB erkennt man System und die Handschrift des Trainers. Und selbst wenn eine Handvoll Stammspieler ausfallen, ruft Magath nicht irgendeinen international agierenden Profiagenten an, sondern besorgt in der eigenen Amateur-Abteilung Ersatz. Diesmal für den brasilianischen Abwehrchef Bordon. Und der Student Steffen Dangelmayer hat sein Bundesligaexamen summa cum laude bestanden, obwohl seine Aufgabe Miroslav Klose hieß.
Martin Hägele
_________________ "...ein Beruf, der durch eine Vielzahl von Wichtigtuern, Halbgebildeten und Trunkenbolden gestraft ist."
Peter Scholl-Latour über Journalismus
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Andiiiii
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Betreff des Beitrags: Der Abstiegskampf, meine Gedanken dazu. Verfasst: 28.01.2003 09:32 |
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Registriert: 22.01.2003 11:53 Beiträge: 55 Wohnort: BuLi-Town
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Auch wenn Kotzbus am Wochenende, für uns alle denke überraschend, in der BayArena sensationell gewonnen hat, so denke ich dennoch das die Lausitzer einen sicheren 17. oder 18. Tabellenplatz belegen werden. Der zweite im Bunde wird wohl, zum zweitenmal in deren Vereinsgeschichte, der FC K sein. Trotz oder grade wegen Baslers 10.000 € Wette. Tja, nun zum 3. Absteiger, nach der Leistung vom Sonntag, muss man Vizekusen wohl mit in die engere Wahl nehmen, wobei die Truppe eigentlich zuviel Potenzial besitzt. Aber wenn es im Kopf nicht stimmt.......!!!! Wer weiss? Nürnberg ist ebenfalls, wie Rostock ein potentieller Kandidat für den Gang in die 2. Liga. Unsere Roten werden wohl bis zum ende, mit hoffentlich dem besseren, da unten mit mischen. Richtungsweisen werden die direkten Duelle gegen die von mir genannten Mannschaften sein. Da es sich dabei überwiegend um Heimspiele handelt, wird es Zeit die eklatante Heimschwäche abzustellen und mal eine Serie von 2, 3 Siegen daheim in folge zu starten, garniert mit dem ein oder anderen überraschenden Auswärtspunkt (am besten gleich gegen 1860 damit beginnen). Upps, da hätte ich fast die Jungs vom Bökelberg und der Alm vergessen, wobei letztere eher weniger dazuzählen, in meiner Aufzählung. Ich denke Gladbach wird auch in die engere Wahl kommen und ist bekanntermaßen auch zu Gast bei uns, also auch ein Gegner der Unbedingt besiegt werden muss. Wie schon ein Mittäter (oder Täterin???) in diesem Forum schreibt:"Heimsiege sind die Basis zum Klassenerhalt." Hört sich zwar abgedroschen an, ist aber so.
_________________ Ein Mann macht nicht alle Fehler selbst, er gibt auch anderen eine Chance.
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96Sachse
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 10:04 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 9123
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Ich sehe folgende Mannschaften am Ende der Saison absteigen.
16. FC Hansa Rostock
17. 1. FC Kaiserslautern
18. Energie Cottbus
Man muß Cottbus doch dankbar sein, das Sie Leverkusen so deutlich geschlagen haben. Ich bin für jede Unruhe in den anderen Vereinen, die mit am Tabellenende stehen dankbar.
Vereine wie Kaiserslautern und Leverkusen können mit dieser Situation am schlechtesten umgehen. Dagegen bin ich überzeugt, das wir uns bis zum Dortmundspiel ein kleines Polster angefressen haben, das uns aus dem Tabellenkeller bringt.
_________________ Falls Anrufe für mich kommen, ich bin mal eben auf dem 3.Platz!
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Kassen-Meyer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 10:12 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 1236 Wohnort: Zooviertel
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Cottbus bleibt auch für mich trotz des wirklich überzeugenden Sieges in Leverkusen ein sicherer Absteiger.
Kaiserslautern aber ist in der momentanen Verfassung ganz sicher nicht zu retten, und wird mit großem Rückstand 18.
Der 16. wird Rostock oder Leverkusen.
Rostock schafft es einfach nicht, das Spiel an sich zu reißen. Und passt auch nur ne Kleinigkeit nicht, gehen sie unter.
Und Bayer ist vom Kopf her nicht auf Abstiegskampf eingestellt, und wird von daher noch größere Probleme bekommen.
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Erwin_Schnabel
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 11:17 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 2490 Wohnort: Heilbronn
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Es wird Zeit, dass die Cottbusse die Quittung krigen für ihren jahrelangen Antifußball, um so schlimmer, dass die Roten diesen Flaschen drei Punkte geschenkt haben.
Wenn Nürnberg am Ende 20 Punkte hat, ist das immer noch klar über dem IQ ihres Trainers. Um so schlimmer, dass die Roten ...
Kaiserslautern kann ja den direkten Wiederaufstieg mit Durchmarsch zur Meisterschaft machen - mir recht, wenn die Roten die Klasse halten und Lautern dem FC Bayern die Tour versaut.
Und was 96 angeht: Sie müssen aufpassen, dass sie nicht in Schönheit sterben. Sechs Punkte Spiele müssen gewonnen werden, Punkte gegen Bremen und Bayern sind nur die Kür und wenig wert, wenn die Pflicht nicht rund läuft.
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Leinetiger
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 11:28 |
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Registriert: 26.01.2003 00:26 Beiträge: 40 Wohnort: Zu Hause
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ich dachte ja noch vor dem 18. spieltag das sich lautern in der rückrunde noch fngen wird, aber nach der niederlage glaube ich jetzt nicht mehr dran!
also Lautern.
cotzbus is sowieso weg...
und dann streiten sich nürnberg und gladbach um den 16. platz....
aber wer weiß ob dortmund noch in gefahr kommt, wie sammer ja selbst gesagt hat........
_________________ ... und ich bin wieder da Haleluju...
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Kassen-Meyer
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 14:12 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 1236 Wohnort: Zooviertel
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Nachdem heute überall in den Zeitungen stand, das Jens Nowotnys Verletzung, die er sich im Spiel gegen Cottbus zugezogen hat, nicht so schlimm sein soll, hat sich das Blatt jetzt völlig gewendet.
Erneuter Kreuzbandriss. Saison-Aus für ihn.
Tja, den Schock muß LEV erstmal verkraften.
Gute Besserung Jens.
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Andiiiii
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 15:01 |
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Registriert: 22.01.2003 11:53 Beiträge: 55 Wohnort: BuLi-Town
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Mal schauen wie Bayer mit dieser Hibostbotschaft umgeht. Für Jens Nowotny persönlich tut es mir leid und auch von meiner Seite Gute Besserung.
_________________ Ein Mann macht nicht alle Fehler selbst, er gibt auch anderen eine Chance.
Zuletzt geändert von Andiiiii am 31.01.2003 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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rostomat
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 28.01.2003 18:59 |
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Moderator |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 5391 Wohnort: Buddelkiste
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Die Süddeutsche Zeitung hat geschrieben: Nachspiel für Arminia-Kicker
Verfahren wegen Falschaussage im Prozess gegen Ansgar Brinkmann
Bielefeld – Der Strafprozess gegen den Fußballprofi Ansgar Brinkmann wird für zwei seiner Mitspieler vom Bundesligisten Arminia Bielefeld ein juristisches Nachspiel haben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bielefeld, Harald Krahmüller, bestätigte auf Anfrage der Süddeutschen Zeitung, seine Behörde werde gegen zwei Arminia-Spieler, die im Brinkmann-Prozess als Zeugen ausgesagt hatten, ein Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der uneidlichen Falschaussage einleiten. Die Namen der beschuldigten Spieler wollte Krahmüller allerdings nicht nennen.
In dem Prozess gegen Brinkmann, der am vergangenen Freitag wegen fünffacher Körperverletzung zu einer Geldstrafe in Höhe von 42000 Euro verurteilt worden war, hatten die drei Bielefelder Fußballprofis Bastian Reinhardt, Christoph Dabrowski und Rüdiger Kauf als Zeugen ausgesagt. Insbesondere Reinhardt und Dabrowski hatte dabei Aussagen anderer Zeugen entschieden bestritten, nach denen Brinkmann am Morgen des 18. November 2001 nach einer nächtlichen Zechtour zwei Gäste in einem Bielefelder Fast-Food-Lokal geschlagen und getreten haben soll.
„Nicht plausibel“
Mannschaftskapitän Reinhardt blieb auch bei seiner Aussage, nachdem er vom Staatsanwalt energisch auf ein mögliches Strafverfahren wegen Falschaussage hingewiesen worden war. Die Beschuldigungen gegen Brinkmann seien „gelogen“, versicherte Reinhardt und fuhr wörtlich fort: „Das kann ich ausschließen.“ Mittelfeldspieler Dabrowski erklärte vor Gericht, er habe den stark alkoholisierten Brinkmann nach verbalen Auseinandersetzungen in dem Schnellimbiss „die ganze Zeit über“ in Schach gehalten. Deshalb habe es gar nicht zu Faustschlägen kommen können. „Das schließe ich hundertprozentig aus“, bekundete der Zeuge Dabrowski.
Der Staatsanwalt hatte in seinem Plädoyer deutlich gemacht, dass er den Darstellungen der Arminia-Spieler keinen Glauben schenke. Nach seiner Auffassung hat Brinkmann in dem Fast-Food-Lokal eine zweifache Körperverletzung begangen. Auch die Richterin betonte in ihrer Urteilsbegründung, dass die Aussagen von Brinkmanns Mannschaftskameraden nicht plausibel seien. Verdächtig sei, dass die Arminen-Spieler auch die verbalen Ausfälle des Angeklagten nicht gehört haben wollen, obwohl diese von sämtlichen anderen Zeugen glaubwürdig geschildert worden seien.
Eine falsche uneidliche Aussage wird nach dem Gesetz mit Freiheitsstrafen von drei Monaten bis fünf Jahren bestraft. Brinkmanns Anwalt, der renommierte Strafverteidiger Holger Rostek, kündigte an, gegen das Urteil in Revision zu gehen. Hier rechne er sich eine deutliche Minderung des überraschend hohen Strafmaßes aus. Immerhin habe der Gutachter seinem Mandanten bereits in der ersten Instanz aufgrund des hohen Alkoholkonsums „verminderte Schuldfähigkeit“ zuerkannt.
Johannes Nitschmann
 Das wär doch mal was
Gute Besserung Jens Nowotny!
_________________ "...ein Beruf, der durch eine Vielzahl von Wichtigtuern, Halbgebildeten und Trunkenbolden gestraft ist."
Peter Scholl-Latour über Journalismus
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Jan
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31.01.2003 19:38 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 6061
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Leverkusen holt Radoslaw Kaluzny. Was soll das denn? Wie verzweifelt sind die denn, daß die so eine Graupe aus Westpolen holen, wenn man den Anspruch eines Klubs wie Bayer Leverkusen dabei berücksichtigt. Ob der nur annähernd ein Nowotny-Ersatz ist, darf ja wohl bezweifelt werden.
Champions-League-Finalist 2002 kauft Kaluzny. Kaum zu glauben. Hätten sie ja eigentlich gleich noch Miriuta mitkaufen können, aber da war ja Duisburg schneller. 
_________________ Ohne Kind wären wir garnicht hier.
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flowerman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31.01.2003 19:47 |
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Offensichtlich plant Bayer schon für die zweite Liga... 
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Erwin_Schnabel
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31.01.2003 20:32 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 2490 Wohnort: Heilbronn
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Nikya
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31.01.2003 21:13 |
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Registriert: 21.01.2003 11:54 Beiträge: 646 Wohnort: Neumünster
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Zur kleinen Erheiterung vor alle Bayer-Antifans und besonders Simak-Antifans empfehle ich die aktuelle Sportbild...
_________________ Veni, Vidi, Vinicius!
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flowerman
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Betreff des Beitrags: Verfasst: 31.01.2003 21:44 |
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Der Artikel steht leider nicht online. Vielleicht kannst Du eine kleine Zusammenfassung geben?!
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