Ein Zitat aus der NP vom 7.8.2008, S. 14
Der 96-Haushalt beträgt gerade mal 50 Millionen Euro, da sind die ganz großen Sprünge nicht drin - noch nicht.
So plant Kind Europa: In einem Jahr soll der Etat auf "70 bis 75 Millionen", mittelfristig auf 100 Millionen erhöht werden. Gelingen soll das durch die Abschaffung der 50+1-Regel - und durch eine deutliche Steigerung der Erlöse: "Wir brauchen knapp 50.000 Zuschauer im Schnitt, mehr Sponsoren - und Erfolg. Pro Platz, den man besser abschneidet, gibt es aus den TV-Einnahmen 800 000 Euro mehr"
Weiß der Mann eigentlich, wovon er redet? Mehr Sponsoren? Soweit ich weiß, sind alle Werbebanden verkauft, alle Logen vergeben und mit den Hauptsponsoren gibt es langfristige Verträge zu Preisen, die deutlich unter dem Bundesligadurchschnitt liegen.
Einige kleinere Sponsoren denken darüber nach, ihr sponsoring einzustellen, weil ihnen die Gegenleistung nicht groß genug ist. Es gibt keine Sponsorenveranstaltungen mehr und ihre Namen tauchen nirgendwo mehr auf. Wenn z.B. der Stammplatz oder die Website von 96 die Sponsoren auflistet, sind die ganzen kleineren regionalen Firmen nicht erwähnt, obwohl sie 96 mit dem Kauf von VIP-Plätzen für ihre Mitarbeiter oder Kunden z.T. erheblich sponsort.
Das dickste Ding ist natürlich Kinds oben zitierte Aussage, 96 müsse einen Zuscher
schnitt von 50.000 erreichen. Das ist allerdings ein Ding der Unmöglichkeit, da das Stadion nur 49.000 Plätze umfasst.
Sollte es Martin Kind allerdings gelingen, dass jedes Spiel, egal ob gegen Bayern oder Cottbus, ausverkauft ist, werde ich mich in ein härenes Büßergewand kleiden und ihm Abbitte leisten.