Roddman hat geschrieben:Wenn in Lüttich alles klar gemacht wird, lasst ihn gegen Poltawa spielen, DAS hilft!!! Gott sei Dank, willkommen zurück!
Ja, schön dass er bald wieder dabei ist. Ob ein Einsatz gegen Poltawa hilft, oder vielleicht "zu früh" wäre kann ich nicht beurteilen. MS wird ihn sicher zum richtigen Zeitpunkt bringen.
Zur Fankultur gehört das Leiden und der Mißerfolg zwingend dazu,
weil man sich sonst nicht über das Erreichte freuen kann.
Zitat von Roter Dortmunder
Roter Stern hat geschrieben: 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke zu BILD:
„Markus wird Ende November wieder bei uns sein. Er kehrt gesund zurück, ist dann geheilt.“
[/quote]
Glaube ich nicht. Gerade die Aussage: "...ist dann geheilt" finde ich seltsam. Das wäre dann ja wie Beinbruch oder Durchfall. Ich vermute, die BILD hat das so formuliert.
"Das freie Wort schlägt unter uns Brücken von Mensch zu Mensch." (Heinrich Lübke, Sauerland)
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Die Aussage " er ist geheilt" klingt wirklich komisch, aber wie drückt man das anders aus? Markus, welcome back, ich hoffe, dir geht es wirklich besser und wünsche Dir von ganzem Herzen einen erfolgreichen Restart im Team, vielleicht auch mal einen Einsatz in unserem Tor.
"... wir gehen davon aus, dass er wieder 100ig gesund wird", wäre z.B. eine Möglichkeit. Ich glaube, sowas in der Form wird Schmadtke auch gesagt haben. Die BILD hat das dann brutal verkürzt.
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.....Vor allem aber, und das hat uns als Stiftung gefreut, auch die Medien haben in beiden Fällen das Thema nicht ewig behandelt." Eine langanhaltende Berichterstattung wäre aus Baßlers Sicht schlecht gewesen: "Das hätte andere abschrecken können." Teresa Enkes bewegender Auftritt am Tag nach dem Selbstmord am 10. November 2009 und die Arbeit der Stiftung haben dazu beigetragen, dass das öffentliche Bekenntnis zu Krankheiten wie Depression oder Burnout kein Tabuthema mehr ist. "Und Enttabuisierung ist letztlich auch das, was Frau Enke einen Tag nach dem Tod ihres Mannes gefordert hat", sagte Baßler.
Kritischer sieht es der Sportpsychologe Manfred Wegner. "Es ist überhaupt nicht einfacher geworden", sagte der erste Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Sportpsychologie in Deutschland. Ein Outing sei schwer und eine Gefahr für die Karriere danach: "Den Betroffenen wird zu wenig Zeit gegeben." Auch Markus Miller ließ heute verlauten, er kehre Ende des Monats zum Training zurück - nur knapp drei Monate nach seinem Outing. Von einer Heilung in dieser kurzen Zeit könne kaum die Rede sein, so Experten....
Es freut mich für Markus, wenn er wirklich zurückkommt. Man muss aber abwarten, wie er den Trainingsalltag verkraftet und ggf. das auf der Bank "sitzen".
RoterKlaus hat geschrieben:Gerade die Aussage: "...ist dann geheilt" finde ich seltsam. Das wäre dann ja wie Beinbruch oder Durchfall.
wer burnout und depressionen für eine "krankheit" hält, muß logischerweise in dem zusammenhang auch von "heilung" sprechen....sofern es wieder gut geworden ist.
Man kann hier aber durchaus trotzdem den Begriff "Heilung" in Frage stellen, da es doch ein anderer Verlauf ist als bei einer gewöhnlichen Grippe.
Ich für meinen Teil favorisiere da doch eher unfachmännisch "in den Griff" bekommen, da es wohl eher darum geht, die Depressionen in der Form zu verarbeiten, dass die daraus resultierenden Folgen (Symptome) nicht wieder auftreten. Das bedeutet aber für mich, dass die der Erkrankung zugrunde liegenden Gedankenstränge unterschwellig (unbewusst) weiter wirken.
MM
Ein Trainer ist immer gut - zumindest solange, bis er schlecht ist...
Diese "Experten" kennen Markus Miller doch gar nicht, wissen nicht wie schwer seine Erkrankung war und können deshalb nicht beurteilen ob die Beandlungszeit zu kurz war. Grundsätzlich finde ich, dass man möglichst schnell wieder aufstehen soll, wenn man mal hingefallen ist. Vielleicht haben diese knapp drei Monate ja Miller gereicht um mit einer neuen Einstellung wieder an die Arbeit zu gehen. Vielleicht hat er jetzt erkannt, dass ein 2. Torwart ein wichtiges Rädchen in einem guten Fußballteam ist. Vielleicht kommt er ja sogar gestärkt aus dieser Krise zurück. Das wünsche ich ihm jedenfalls!
Laut 96-Facebook-Account ist Miller aus der Klinik entlassen worden und wird bereits morgen ins Training zurück kehren.
Edit: Von der 96-Homepage:
Gute Nachrichten von Markus Miller: Der 96-Torhüter wird am Dienstag in Hannover wieder mit dem Training beginnen und hat seine stationäre Behandlung in einer Privatklinik beendet.
Mentale Erschöpfung erfolgreich behandelt Der 29-Jährige hatte Anfang September entschieden und verkündet, sich aufgrund seiner mentalen Erschöpfung stationär behandeln zu lassen. Die vergangenen elf Wochen nutzte er, um in einer Privatklinik mit seinen Therapeuten aktiv blockierende Ursachen und Symptome zu bearbeiten.
Markus Miller wird sich im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstagmittag erstmals öffentlich nach seiner Rückkehr äußern. Diese PK könnt Ihr am Dienstagnachmittag als Zusammenfassung auf unserer Homepage sehen.
Hab mich lange nicht so gefreut jemanden vom Team wieder lächeln zu sehen. Hauptsache es wird was daraus gelernt und nicht in einer Tour weiter auf RRZ eingehackt.
Schön zu sehen, dass es möglich ist, in diesem harten Business auch mal schwach sein zu dürfen.
Du machst hoffentlich vielen Menschen Mut, Hilfe in Anspruch zu nehmen, bevor sie in eine ausweglose Lage geraten.
Mein Respekt auch an die Verantwortlichen des Vereins. So eine heikle Situation so professionell und wertschätzend zu handeln. Bin mir sicher, dass das nicht allen so seriös gelungen wäre.
Beim HSV-Trainer-Scouting wurde 2008 festgestellt, dass Klopp unrasiert und unpünktlich sei und Jeans mit Löchern trage. Der HSV entschied sich am Ende für Martin Jol. (aus dem Hamburger Abendblatt)
Sehr schön, solche Menschen gefallen mir! Wie Miller mit seinem Problem umgeht, kann für einige zu Vorlage werden..Jaa, der Typ kann strahlen! Super Markus
Arvalos hat geschrieben:Hab mich lange nicht so gefreut jemanden vom Team wieder lächeln zu sehen. Hauptsache es wird was daraus gelernt und nicht in einer Tour weiter auf RRZ eingehackt.
So ist es, Arvalos. Ich schrieb es schon einmal: Die, die es lernen sollten, lernen es einfach nicht.
Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch
RRZ wird doch von den Verantwortlichen behütet.. Was meint ihr mit "eingehackt"? Meint ihr etwa uns, hier im Forum? Falls ja, dann würde ich es aber nicht als "direkte" Kritik einstufen, ich schrieb schon mal, das Forum ist unser Wohnzimmer...
Ok, eingehackt trifft es vielleicht nicht ganz Aber einfach mal dem Torwart Fehler zugestehen und nicht ankreiden. Würde er keine machen, wäre er perfekt und das in dem Alter . Er wird doch am allermeisten darunter leiden, dann muss man ihm an dem Spieltag nicht jegliche Qualifikation absprechen. Sozusagen von 0 auf 100 und zack wieder zurück. Aber das ist sicher auch ein gesellschaftliches Problem, keine Frage.
Da hab ich gedacht, ich tu ihn ihm rein in ihn ihm sein Tor. Horst Hrubesch