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 Erschossen, vergiftet, verbrannt - Hundemord in der Ukraine Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Erschossen, vergiftet, verbrannt - Hundemord in der Ukraine
BeitragVerfasst: 04.01.2012 13:52 

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Köln - Die gezielte Massentötung von Straßenhunden in der Ukraine hat nicht nur Tierschutz-Organisationen auf den Plan gerufen. Die UEFA hat in der Sache bereits Kontakt mit dem ukrainischen Verband aufgenommen, DFB-Präsident Theo Zwanziger platzierte das Thema in der UEFA-Exekutive.

Der schwarz-weiße Mischlingshund liegt im Straßengraben. Seine Beine zucken, er hat Schaum vor dem Mund, die Augen quellen aus ihren Höhlen. Der qualvolle Todeskampf dauert lange, daneben hocken zwei kleine Kinder und beobachten das sterbende Tier mit wachsendem Entsetzen.

Die ARD hat diese Bilder am 3. November in ihrem Magazin „Brisant“ gezeigt, vergleichbare Videos kursieren zu Dutzenden im Internet. In den vergangenen zwei Jahren sind Tausende von Straßenhunden in der Ukraine gestorben. Sie werden vergiftet, erschossen und teilweise bei lebendigem Leib in mobilen Krematorien verbrannt. Bis zu 15.000 dieser Tiere leben in den großen Städten wie Kiew oder Lwiw, und lange war es eine weitgehend problemlose Koexistenz zwischen Mensch und Tier. Doch nun will die Ukraine ihre Straßen für die Fußball-EM 2012 säubern - mit allen Mitteln.



Klitschko protestiert


Zu denen, die schon mehrfach öffentlich gegen die Massentötung der Hunde protestiert haben, gehören neben etlichen Tierschutzorganisationen auch Spitzensportler wie Box-Weltmeister Wladimir Klitschko oder der ehemalige Fußball-Nationalspieler Fabian Ernst. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), habe die Angelegenheit in seiner Funktion als Mitglied der UEFA-Exekutive bereits dort platziert, teilte der DFB auf SID-Anfrage mit. Ein offizielles Statement aus Frankfurt gibt es allerdings nicht.

Dafür aber von der UEFA als Veranstalter der Euro 2012. Der europäische Verband war erstmals im August 2009 unter anderem von der Organisation Peta (People for the Ethical Treatment of Animals) kontaktiert worden. Man sei zwar nicht für die Tötung der Tiere verantwortlich, habe aber bereits mehrfach den ukrainischen Verband, die örtlichen Behörden in den Spielstädten Kiew, Lwiw, Donezk und Charkow sowie die ukrainische Regierung auf die Situation vor Ort hingewiesen, teilte die UEFA-Pressestelle dem SID mit: „Wir haben schon im Juni 2010 einen entsprechenden Brief an den stellvertretenden Ministerpräsidenten Boris Kolesnikow geschrieben.“



UEFA fühlt sich unschuldig


Vor allem lege man großen Wert auf die Feststellung, dass „die UEFA niemals gefordert hat, freilebende Tiere im Hinblick auf die Euro 2012 aus dem Straßenbild der Städte zu entfernen. Wir respektieren die Würde der Tiere und werden weiterhin an die Behörden appellieren, das auch zu tun.“

Zudem hat die UEFA einen namhaften Betrag an die SOS Animals Society Kiev überwiesen, um deren Initiative „Neuter and Release“ (kastrieren und wieder aussetzen) zu unterstützen. Die Organisation kämpft seit Jahren für die gewaltfreie populationsreduzierende Geburtenkontrolle bei ukrainischen Straßentieren. Man stehe in engem Kontakt mit den Tierschützern und werde ihre Aktionen auch weiterhin begleiten, teilte die UEFA mit.

Immerhin hat sich die Lage in den großen Städten der Ukraine mittlerweile ein bisschen entschärft. „In den Außenbezirken und den ländlichen Vororten ist es allerdings immer noch schlimm“, sagt Andrea Müller, Leiterin der Peta-Kampagne zum Schutz der ukrainischen Straßenhunde. Zurzeit ist wieder ein Peta-Team vor Ort, um sich ein möglichst umfassendes Bild von den dortigen Zuständen zu machen. Auf ihrer Homepage (peta.de) rufen die Tierschützer zum Protest bei der Botschaft der Ukraine in Deutschland auf. „In einem Land, das die europäische Übereinkunft zum Schutz von Haustieren so grausam missachtet, darf kein Sportfest stattfinden“, sagt Andrea Müller.

Text: sid

Fürchterlich!
Und einfach nur krank! So etwas sollte die UEFA
ENTSCHIEDEN ANPRANGERN!
Wer bei solchen schlimmen tierquälereien wegschaut, macht sich schuldig!!!

Übrigens hat sich der ehemalige 96-Spieler Fabian Ernst bereits gegen dieses unvorstelbare Morden eingesetzt.

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Das Internet hat ausgedient!
13.01.2014


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 Betreff des Beitrags: Re: Erschossen, vergiftet, verbrannt - Hundemord in der Ukra
BeitragVerfasst: 21.06.2012 15:46 

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Die UEFA ist sowieso ein scheinheiliger Verein, die fair play propagieren, selbst aber sehr sehr sehr viel zu kehren haben. Bisher hatte ich nichts gegen die UEFA, obwohl ich wusste, dass da sehr viel schief läuft. Seit dieser EM allerdings ist das Vertrauen komplett am Boden. Sie zerstören den Fußball und alles drum herum.

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Hundefutter im Test


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 Betreff des Beitrags: Re: Erschossen, vergiftet, verbrannt - Hundemord in der Ukra
BeitragVerfasst: 11.02.2013 16:58 
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Es würde mich nicht wundern, wenn die FIFA auch seine Finger in der Manipulationsaffäre hat.
Ich misstraue Blatter schon lange. Meiner Meinung nach sollte er seinen Posten aufgeben.


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