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 Daniel Stendel Moderations-Bereich
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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 13:50 

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Irgendwie sollte es schon auffallen, das nicht die Vereine am erfolgreichsten sind, die ständig ihre Trainer auswechseln.
In der 1. Liga fällt mir spontan der HSV, in der 2. Liga 1860 ein.
Letzte Woche wurde nicht zu unrecht der nicht so tolle Fußball gegen Aue kritisiert.
Diese Woche haben wir ein gutes bis sehr gutes Auswärtsspiel gesehen. Ist aber auch wieder nicht in Ordnung weil Felipe- auch für mich nicht ganz nachvollziebar - zumindest nicht ausgewechselt wurde.
Bei den Kriterien, die hier angesetzt werden, wäre z.B. Weinzierl schon vor Jahren in Augsburg entlassen worden oder auch Dardei wäre in Berlin kein Cheftrainer mehr.
Nicht zu unterschätzen ist für mich sicherlich, dass es ein Trainer schafft, eine wirkliche Mannschaft auf den Platz zu bringen, aus Fehlern zu lernen und sich mit dem Verein zu identifizieren.
Diese Punkte finde ich treffen alle auf Daniel Stendel zu und deshalb ist er auch zumindest zur Zeit nach wie vor der richtige Trainer für uns.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 14:13 
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Man darf gespannt sein, ob er die Zeit bekommt, wenn der direkte Wiederaufstieg gefährdet ist.

Von mir würde er die Zeit bekommen, auch wenn 96 dadurch ein paar Jahre in der 2.Liga bleiben würde, aber die Erwartungshaltung ist doch allgemein einen Andere, bei 96, den Fans und den Medien, oder.???

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Ich bin fussballfern und stehe dazu


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 14:24 

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Karibik, wie gewohnt von Dir immer sachlich, ausgewogen.

Trainer sind auch schon deshalb gekniffen,
weil sie immer die erste Zielscheibe sind, wenn denn (die ersten) Eier fliegen.

Geht nur einer von den 96-prozentigen rein, haben wir den Dreier
und vieles wird großzügiger gesehen.
Wir haben jedoch zwei Punkte eingebüßt, die locker möglich waren.

Dass da die angesprochenen Tugenden vorhanden sind, die Stendel mitbringt,
sehe und begrüße ich ebenfalls.
Mir kommen lediglich wiederholt einige Dinge suspekt vor, die ich auf Unerfahrenheit,
vielleicht auch auf Fehleinschätzung schiebe ...
aber warum in aller Welt reguliert der Gellhaus nicht an diesen Stellen ?

Jetzt beginnt wieder die reine Spekulation:
obwohl kaum weiterführend drei/vier Fragen.

Läßt Stendel Teamarbeit nicht ausreichend zu ?
Ist er, weil von vielen stark unter Druck gesetzt, dickköpfig ?
Ist der Gellhaus zu introvertiert, dass er sich nicht meldet ?
Können die beiden eventuell nicht so miteinander ?

Fakt ist:
der Felipe war schon zur Halbzeit reif - dass der "abgeht" war vorhersehbar.
... und diese vielen Wechsel, verwirren, glaub' ich, manchmal nicht nur die verblüfften Zuschauer ... ebenso diese Unzeiten, zu denen sie oft ausgeführt werden :noidea:

Natürlich muß man sich, ob dieser Mankos nicht gleich vom Stendel trennen -
mich stören lediglich Fehler, die wiederholt gemacht - und nicht abgestellt werden.
Dann spricht man irgendwann von Kardinalfehlern - und die können böse Folgen haben.

... hier wird grad' reingeflankt:

"auch wenn 96 dadurch ein paar Jahre in der 2.Liga bleiben würde"

... bloß nicht diese Variante - schon das Andenken ist der Horror, weil:
in dieser Saison, auch mit unserem Kader, ist die Möglichkeit durchaus gegeben,
auf Platz 1-3 zu landen.
Jetzt sind alle auf Aufstieg fokussiert, wer weiß,
wer zur nächsten Saison hier so alles mitmacht.

Viele von uns haben noch gut - nein übel - in Erinnerung, wie es sich anfühlt,
wenn sein Verein aus Lethargie und Gewohnheit durch die zweite Liga dümpelt.
Ich will das nie wieder !

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Die späten 90er - war das schön


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 14:49 

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Kein langes Lamentieren, wie bereits vor längerem angeboten: Ich wette mit jedem 10 Euro, dass Stendel 2017 nicht mehr der Trainer der ersten Mannschaft sein wird.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 15:28 
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Kyle_96 hat geschrieben:
Kein langes Lamentieren, wie bereits vor längerem angeboten: Ich wette mit jedem 10 Euro, dass Stendel 2017 nicht mehr der Trainer der ersten Mannschaft sein wird.


Genau, Koko, rück mal die Prioritäten zurecht.

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"Da sprach der alte Häuptling der Indianer: wild ist der Westen, die Roten sind die Besten!" (frei nach Gus Backus, Ehren-Medizinmann vom Stamme der Roten Riesen).


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 18:01 
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Also ich stelle mir eher andere Fragen als Karibik, womit ich keinesfalls sagen möchte, dass seine These falsch ist.

Wie sieht es mit dem Spiel gegen den Ball aus?

Gerade Dresden hat unsere Schwächen aufgezeigt, im Umschaltspiel macht den Sachsen in meinen Augen keiner etwas vor, am Ende waren wir mit dem 0:2 gut bedient. Sie haben zwei IV, die in äußerst wenige Zweikämpfe verwickelt sind, die Spieleröffnung ist top. Manche IV suchen den Zweikampf, Ballas und Modica nutzen sehr schnell die Lücken und sehen auf Anhieb den besser postierten Spieler. Kommt es dann doch mal zum Zweikampf, gewinnt Ballas diese Duelle fast in jeder Regelmäßigkeit, da macht ihm in der 2. Liga keiner etwas vor. Mit Teixeira haben sie einen technisch versierten Spieler auf der RV-Position, der aufgrund seiner guten Laufwege ebenfalls in wenige Zweikämpfe verwickelt ist, Gogia und Stefaniak lassen im Mittelfeld nicht lange auf sich warten - BUMS. Das sind 5 Spieler, die immer anspielbereit sind und sich im Umschaltspiel gegenseitig unterstützen. Neuhaus hat sich unsere Spiele im Vorfeld haargenau angeschaut, deren Sieg hat mich schon beeindruckt.

Was ich Stendel anlaste: Er bekommt das Spiel gegen den Ball nicht in den Griff, gemessen an unserer Kaderstärke, müsste man mehr von unserer Dominanz sehen. Die Heimspiele waren sehr zäh, die Spiele laufen nach dem gleichen Muster ab, unsere guten Einzelspieler haben uns eindeutig vor Schlimmerem bewahrt. Selbst bei "simplen Pressing" des Gegners verdaddeln wir leichtfertig zu viele Bälle, setzt der Gegner dann zum schnellen Umschaltspiel an, wird es brandgefährlich. Die Spiele gegen Aue, Bielefeld und Würzburg hätten anders ausgehen können, die nicht zu den Topteams gehören, gegen Düsseldorf haben wir sicherlich Pech gehabt. Führt man sich aber die Gegentreffer vor Augen, die 2x zum Ausgleich geführt haben, war das unsere altbekannte Schwäche. Als Schuster in Darmstadt Trainer war, hat er mit weitaus weniger Mitteln eine Handschrift erkennen lassen. Das Pressing und das Spiel gegen den Ball waren das Maximale, selbst Spitzenteams sind daran verzweifelt. Die Spieler hatten nicht mehr Qualität, hier war sehr viel Feingefühl gefragt.

Selbstverständlich ist nicht alles schlecht. Stendel erreicht die Mannschaft, nach einer völlig verkorksten 1. Halbzeit in Bielefeld war die 2. Halbzeit deutlich ansehnlicher, so muss man erstmal wieder zurückkommen. Nach der Gelb-Roten Karte in Düsseldorf haben wir weiterhin auf Sieg gespielt, trotz unserer verdaddelten Torchancen, das spricht für die Moral der Mannschaft. Anton lässt er richtigerweise nicht hängen, es gab durchaus schon Spiele, wo er Lehrgeld bezahlen musste. Er vertraut ihm dennoch, das bekommen die Talente mit und das merkt man auch. Eine Stärke, die ich Stendel in dieser Form nicht zugetraut habe - da habe ich ihn unterschätzt.

Die Kaderplanung kritisiere ich nur bedingt. In der Verteidigung hätte ich mir nach dem Abstieg Dresdner-Verhältnisse gewünscht, womit ich nicht gesagt haben will, dass wir eine schlechte Abwehr haben. Einen Trainerwechsel halte ich zum jetzigen Zeitpunkt für nicht richtig, so langsam sollte er aber das Problem mal in den Griff bekommen.

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Das war definitiv mein letzter Forumsbeitrag, und ich freue mich schon auf den Nächsten.


Zuletzt geändert von AndréMeistro am 28.11.2016 03:02, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 19:21 
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AndréMeistro:

:nuke: :bow:

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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 19:39 
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AndréMeistro hat geschrieben:
... gemessen an unserer Kaderstärke...


ich kann deiner Argumentation sehr gut folgen. Zu dem zitierten habe ich aber mal eine Anmerkung.

Ich habe den Eindruck, dass nahezu alle aufgesaugt haben, das wir den stärksten Kader hätten, weil Kind sagt, dassder Aufstieg quasi selbstverständlich ist. Ich finde unseren Kader in der Breite ziemlich gut aufgestellt. Aber in der Spitze stechen maximal Harnik, Klaus und evtl. noch Karaman heraus. Sané müsste eigentlich unser "Starspieler" sein, ist aber leider eher mit sich selbst (und Pirouetten drehen) beschäftigt. Auch Schmiedebach war diese Saison insgesamt noch lange nicht in Form, auch wenn das letzte Spiel mir da etwas Hoffnung gibt.

Ich will damit nur sagen, wenn ich die ersten Elfs der oben stehenden Mannschaften vergleiche, sind wir nicht so eindeutig stärker besetzt als unsere Konkurrenz. Nur unsere Bank hebt sich von den anderen (Ausnahme: Stuttgart) ab.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 19:59 
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AndréMeistro, auf den Punkt gebracht :nuke: :nuke:

Seit Wochen bekommt Bemeh genau diesen von dir so glänzend formulierten Beitrag von mir um die Ohren gehauen. Mit dem Hinweis übrigens, den Usern in diesem Forum das vorenthalten zu wollen. Warum? Die Emotionen sind sofort da, wenn man den lieben und durchaus sympathischen Daniel Stendel kritisiert. Noch dazu wird jede Kritik so ausgelegt, als wolle man sagen, er gehört als Cheftrainer abgesägt.

Im Spiel gegen den Ball treten die "Roten" so auf, als wären sie eine Jugendmannschaft. Nach 20 Punktspielen unter seiner Leitung darf man diese Spielweise an den Pranger stellen und eine Verbesserung einfordern.

Umso mehr, wenn man bedenkt, für genau diese Verbesserung keine neuen und besseren Spieler zu benötigen. Bei Ballverlust ist Kompaktheit nötig, und zwar so schnell wie möglich. Wie kommen die Spieler hinter den Ball? Wie ist das Positionsspiel? Die defensive Ordnung und der dazugehörende Automatismus ist eine Angelegenheit, die organisatorisch gelöst werden muss und so lange trainiert gilt, bis es bei jedem einzelnen Spieler angekommen ist. Dazu gehört auch die Sturmspitze und der Torwart, also alle 11 Spieler. Nochmal herausgestellt: Dafür braucht es keine Spieler mit reichlich fußballerischem Talent. Bestes Beispiel in diesen Tagen und Wochen: Eintracht Frankfurt.

Jetzt im Moment kriegen die Spieler bei einem Gegentreffer von den Medien und den Fans einen ab, die zuletzt in Ballnähe waren. Wenn der Gegner in Überzahl vor der Innenverteidigung auftaucht, ist der Fehler in der mangelhaften Kompaktheit zu suchen und nicht bei dem Innenverteidiger, der gezwungenermaßen seine eigentliche Zuordnung aufgibt, um möglicherweise einen größeren Schaden an anderer Stelle vermeiden zu helfen. Warum steht der so weit von seinem Gegenspieler weg, heißt es dann im Spielfaden. Natürlich mit reichlich Schaum vor dem Mund. Danach wird dann eine Woche darüber diskutiert, wer das neue Inenverteidiger-Paar sein sollte und wer eine Pause verdient. Heißt der Mann dann auch noch Felipe, kann er sich gleich vergraben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 27.11.2016 20:15 
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@AndréMeistro

Sehr sehr gut. Und vor allem richtig. Wir müssen dominanter sein. Wenn ich an die Heimspiele gegen Pauli und den KSC war das schon wirklich verdammt mager.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 02:09 

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Was auch immer man über DS denken mag, ich möchte aus meiner Sicht zwei Dinge aufwerfen, die ihm zum Vorteil gereichen:

Talente entwickelt oder kauft H96 schon lange, jedoch gehen sie meistens zu anderen Vereinen, bevor sie den Durchbruch erreichen oder verschwinden in der Versenkung. Anton, NJSB, Bähre und wie sie alle heißen, wären bei einem erfahrenen Bundesliga-Coach wie Slomka glaube ich nicht zum Einsatz gekommen. Wie sie ja auch nicht unter Frontzeck und Schaaf zum Einsatz gekommen sind. Wir führen da glaube ich eine richtig junge Truppe auf das Feld, die Entwicklungspotential hat. Das erste mal seit vielen Jahren habe ich das Gefühl, dass sich da was bewegt und ein Marsch eines Jugendspielers zu den Profis möglich ist. Und das die vielleicht ein paar Jahre zusammenbleiben und besser werden können. Das birgt aber auch großes Risiko, denn Fussballspielen lernt man nur durch Fussballspielen und Erfahrung ist durch nix zu ersetzen. Also ist das System mit jungen Spielern Fehleranfällig und das sollte man berücksichtigen.

Weiterhin ist die Bank bei H96 schon brutal groß. Da müssen über kurz oder lang Entscheidungen getroffen werden, die weh tun und Profis mit denen wir in der ersten Liga unterwegs waren, werden auf der Tribüne Platz nehmen müsse. Wenn man versuchen will alle bei Laune zu halten geht es ohne Routation nicht. Deswegen auch aus meiner Sicht die vielen Wechsel, die natürlich in der 4er-Kette besonders weh tun.

Das einzige was mich an DS stört sind die wahnsinnig späten Wechsel. Das müsste er ändern.

Aber auch wenn Stendel Fehler macht denke ich, dass man der Sache auch nach 14 Spielen Zeit geben muss. Gerade weil das Süppchen noch am Kochen ist und das Experement noch nicht zu scheitern droht. Platz 3 ist doch nicht so schlecht und die Halbserie ist noch nicht um. Klar, wenn jetzt das Heimspiel nicht gewonnen wird ist das eine enge Kiste und der Trainerstuhl wackelt, aber noch bin ich voller Zuversicht.

Grüße

Die Schlange

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'Wenn Möwen den Schleppern folgen tun sie das, weil sie denken, dass davon Sardinen ins Meer geworfen werden'

Eric Cantona (Fussball Legende)


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 08:17 
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Eule hat geschrieben:
Im Spiel gegen den Ball treten die "Roten" so auf, als wären sie eine Jugendmannschaft. Nach 20 Punktspielen unter seiner Leitung darf man diese Spielweise an den Pranger stellen und eine Verbesserung einfordern.

Umso mehr, wenn man bedenkt, für genau diese Verbesserung keine neuen und besseren Spieler zu benötigen. Bei Ballverlust ist Kompaktheit nötig, und zwar so schnell wie möglich. Wie kommen die Spieler hinter den Ball? Wie ist das Positionsspiel? Die defensive Ordnung und der dazugehörende Automatismus ist eine Angelegenheit, die organisatorisch gelöst werden muss und so lange trainiert gilt, bis es bei jedem einzelnen Spieler angekommen ist. Dazu gehört auch die Sturmspitze und der Torwart, also alle 11 Spieler. Nochmal herausgestellt: Dafür braucht es keine Spieler mit reichlich fußballerischem Talent. Bestes Beispiel in diesen Tagen und Wochen: Eintracht Frankfurt.
Wie fast immer bringt es Eule auf den Punkt. Das Pressing ist gut, aber wenn wir den Ball verlieren im Vorwärtsgang, da hapert es. Wir laufen zu sehr nebenher und lassen den Gegner spielen, da sind i. d. R. genug Spieler da, aber diese laufen nur nebenher, als konsequent drauf zu gehen.
Man sollte meinen, dass das in den Trainings geübt wird? Scheinbar nicht genug?
Wie es bei @Andre schon anklang, wir haben zu wenig gute Abwehrspieler, die auch nach vorne spielen können. Das ist m. E. auch die Zukunft, die Abwehrspieler dürfen nicht mehr nur Zerstörer sein, sondern müssen auch passabel den Ball nach vorne spielen.
Prib hat sich nun festgespielt, aber Sorg scheint überhaupt nicht Stendels Ansprüchen zu genügen, sonst würde er spielen. Auf RV brauchen wir scheinbar Ersatz, sonst würde da nicht Anton spielen.
Sorg müsste als ehemaliger Nationalspieler eigentlich gesetzt sein, aber dieser spielt merkwürdig gehemmt. Häufig ist er zu spät beim Zweikampf. Gedanklich langsam, schon komisch.

Wie gehts weiter? Was man Daniel ankreiden könnte, ist dass die Laufwege nicht einstudiert sind, das muss in dieser Phase der Saison m. E. mehr oder weniger blind vonstatten gehen.
Sieht leider nicht so aus.

Es gibt aber auch viele gute Dinge, Daniel erreicht die Mannschaft, kann motivieren und pushen.
Dass er konsequent auf die guten, jungen Spieler wie Noah, Waldemar setzt, ist toll.

_________________
Neuaufbau einer echten Mannschaft!


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 10:00 
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Wenn ich hier lese, 96 spiele wie eine Jugendmannschaft, Dann frage ich mich, was macht denn eine Jugendmannschaft aus? Also es ist ja nicht so wie in der F Jugend, wo alle nur hinter dem Ball herlaufen!

96 unter Stendel versucht sich über die schnellen Aussen in den Strafraum zu spielen. Dann bedeutet in der Regel, dass man nur dann agieren kann wenn der Gegner bei eigenem Ballverlust in die Unordnung geraten ist. Für ein dominanteres Spiel müsste die Mannschaft anders aufgestellt sein. Schmiedebach und Bakalorz spielen gut gegen den Ball, sind aber keine Aufbauspieler. Man muss nur an das Experiment von Schaaf mit Schmiede auf der 10 denken.
Dieses System ist nicht auf Dominanz ausgelegt, kann es gar nicht, denn dafür müssten Schmiede oder Bakalorz bei eigenem Angriff in die 10'ner Position wechseln, um Defensive Gegner zu bespielen und da hakt es. Momentan spielt 96 ähnlich wie unter MS, nur das die Gegner an sich individuell schwächer sind. Die dominanten Spiele, bei denen 96 permanent im Angriff war, waren die Spiele im 4-2-3-1. Da war die Abwehr dann aber oft zu entblößt.

96 fehlt es im Moment an einer mannschaftlichen Geschlossenheit, die über das System kommt. Die Mannschaft hat Moral und der Teamgeist ist vorhanden, Stendel versteht es im Moment aber nicht die Abwehr so aufzustellen, dass die permanenten individuellen Fehler bestellt werden. Das liegt zum einen daran, dass Anton z.B. einfach noch in einem Lernprozess ist und die Außenverteidiger einfach zu unsicher agieren. Die ständige Wechselei tut ihr übriges dazu bei. 96 hat einen hohen Laufaufwand und wird stets gefährlich wenn man nach Ballgewinn in das Tempo kommt.
Aber in der Rückwärtsbewegung sind Strandberg und Co dann zu langsam und werden überlaufen.

Viele Bälle die dazu früher auf Zieler gespielt werden, landen jetzt einfach vorne, weil Tschauner nicht viel zum Aufbauspiel beitragen kann. Nur wenn Stendel endlich die Abwehr festigt, kann er es schaffen. Auf den AV Positionen wird immer mit Notlösungen gearbeitet, Albonorz, Prib, Rajtoral, Schmiede, Sorg, Anton, Perreira usw. Diese Baustelle ist seit Jahren bekannt, aber eine Änderung nicht in Sicht. Und das ist für mich das Hauptproblem, da die IV immer wieder Lücken ausfüllen müssen. Im Aufbauspiel ist 96 im 3-5-2 aufgestellt, aber die AV kommen dann nicht rechtzeitig in die Abwehr.
Für mich müsste Stendel jetzt seine ersten 11 festlegen und dann punktuell wechseln. Natürlich muss die Trainingsleistung immer ein Kriterium sein, aber die vielen Wechsel verhindern Automatismen.

Wir hatten in jedem der bisherigen Spiele die Chancen zu gewinnen, manchmal hatten wir erst kein Glück und dann kam noch Pech dazu. Natürlich müssten wir punktemäßig besser sein, auf der anderen Seite spiegelt die 2.Liga Tabelle die aus Liga 1 wieder. Kein Kader ist so aufgestellt, dass er problemlos durch die Saison kommt. Ich würde mit von Stendel jetzt wünschen, dass er eine Formation findet, die Offensiv wie defensiv ein Potential hat.

Auf der anderen Seite muss er sich an den Ergebnissen messen lassen und wenn bis zur Winterpause der Abstand auf die Plätze 1-3 zu groß ist, wäre es für mich zumindest nicht unverständlich wenn man reagiert, wenn man erst in Liga 2 hängt wird es schwer!
Ich denke auch, dass Stendel vielleicht selber unter Druck steht offensiv spielen zu lassen und damit etwas die Stabilität vernachlässigt. Hier meckern ja auch viele, wenn der Gegner nicht 5:0 aus dem Stadion geschossen wird.
Andere Mannschaften sind einfach momentan effizienter und da muss 96 hinkommen!

Jetzt gegen Heidenheim wird es für mich eine Vorentscheidung geben, denn ein weiterer Punktverlust wird eine Spirale in Gang setzen.

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Martin Kind: Ich habe viel gespendet, nur nicht selbst!
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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 10:37 

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Viele interessante Punkte.....von zB Eule, AndreMeistro oder Fred.

Letztlich ist es doch aber so, dass egal welche Haltung man zur Qualität des Kaders, Trainerleistung etc hat, auf einen Punkt hinausläuft. Es werden bestimmte Spieler für bestimmte Positionen benötigt, um das durchaus vorhandene Potential auf ein sicheres Fundament zu stellen.

Von daher verstehe ich auch in keinster Weise, was ein Trainerwechsel bewirken sollte.

MMn ist es nicht zielführend bei zB Platz 5 mit 4-5 Punkten Rückstand zu Platz2-3 den Trainer zu wechseln, denn der wird mit dem Kader vor den selben Problemen stehen. Zugegeben, die Defensivarbeit und das angesprochene Umschalten im Rückwärtsgang kann man ohne Zukäufe wohl verbessern. Aber was nützt denn das, wenn man vorne weiterhin "notgedrungen" Schablonen verfolgen muss, die berechenbarer werden, je länger man sie spielen MUSS.

Das ist auch einer der Gründe warum man abgestiegen ist. Auch Guardiola hätte es nicht verhindert, mal so in den Raum geworfen. Anstatt einen entwicklungsfähigen Trainer nach knapp 6 Monaten abzusägen, sollte man sich auf bestimmten Positionen richtig verstärken und auch mal ein finanzielles Risiko in Kauf nehmen (wenn nötig), denn sonst wird man weiterhin die lang bekannte Problematik beklagen.

Bevor man den Trainer wechselt, sollte man ihm 2 AVs, einen spielstarken 6er und einen echten 10er ins Team holen. Wenn es dann nichts wird, gehört er gefeuert. Wer da in Frage kommen könnte, das weiß ich nicht, aber Spieler wird es sicher geben. Hier möchte ich nochmal kurz zu Bader und Möckel kommen.

Vielleicht schätze ich sie falsch ein, aber ich befürchte das sie weiterhin auf einen recht begrenzten, ihnen halbwegs bekannten Pool zurückgreifen und so nicht das Optimale herausholen. Gerade ein Klub wie Hannover, der zwar durchaus attraktiv sein könnte, aber nicht die Mittel hat wie Erstligisten oder den Bonus der Liga1 muss sich doch in anderen Gefilden umschauen, falls nötig.

Für mich als Laiern erscheint es kurios, dass man bisher bestimmte Eigenschaften auf diversen Positionen zu ignorieren oder nicht zu erkennen scheint. Eule sprach davon, dass man nicht unbedingt die Messis und Ronaldos dieser Welt benötigt, um etwas zu erreichen. Da gehe ich mit.

Wenn ich nach 2 Avs suchen müsste, so würde ich als Grundeigenschaft vor allem Anderen die SChnelligkeit nehmen. Die hätten aus meiner Sicht das Tempo eines Bazee (oder annähernd) mitzubringen, weil es sonst in Stendels System und dieser Liga einfach keinen Snin macht überhaupt einen zu verpflichten. Dann sollten die eine Pferdelunge haben. Erst danach würde ich schauen, wie beschlagen die Jungs technisch sind. Außerdem bin ich der Meinung das jeder professionelle Kicker, so schlecht er auch ausgebildet sein mag, in der Lage ist zu verinnerlichen, wo er zu stehen hat bzw wie er Zweikämpfe führt. Und wenn man es ihm nochmals erklären muss. Das sind ja keine Baumschüler die sich im besten Fall erfolgreich die Socken anziehen.

Durch eine gewisse Dynamik kann man andere "Defizite" bestimmt kompensieren. Muss man auch, denn einen Typ Lahm wird man eher nicht kriegen.

Bei einem 10er oder 6er sähe für mich das Profil logischerweise anders aus. Da muss man das Augenmerk auf Technik, Übersicht, Passspiel legen und danach schauen, wie robust der Spieler ist. Man sieht es ja im Fall Fossum. Abgeschrieben habe ich ihn noch nicht, aber da muss sich körperlich was tun.

Es muss doch möglich sein bezahlbare Spieler zu bekommen, die diese Art Eigenschaft mitbringen. Schwer wirds natürlich, wenn ich nur nach Nürnberg schaue, überspitzt gesagt. In Zeiten von unglaublich aufschlussreichen Datenbanken und was weiß ich nicht alles für hilfsmitteln sollte man etwas mehr Kreativität bei der Spielersuche erwarten dürfen.

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Eddy, wieviel Speicherplatz hast du noch?
Bier oder Gigabyte?


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 12:12 
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FredSchaub, deine Unkenntnis über den bevorzugten Spielstil einer Jugendmannschaft nehme ich dir nicht ab. Sorry.

Deine Einlassungen über das Spiel gegen den Ball kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Die Beschreibung von dir erinnert mich eher an Denkweisen zu Zeiten von Helmut Schön und/oder Max Merkel. Ich verstehe dich so, als würde die qualitativ richtige personelle Besetzung und das Einhalten von Positionen das Spiel gegen den Ball prägen. Ein Innenverteidiger zum Beispiel muss nach deinen Worten bei von ihm offensiv ausgerichteten Aktionen rechtzeitig wieder da sein, wo er nach deinen Vorstellungen hingehört. Also auch schneller als der Ball sein, wenn die Kugel sich verlaufen hat und sich wieder beim Gegner befindet.

Wie gesagt, da komme ich nicht mehr mit. Gerne nochmal: Sorry


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 12:19 
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Ich hab mal ein paar Passagen der letzten Beiträge rauskopiert und gebe meinen Senf dazu ab:

- Er bekommt das Spiel gegen den Ball nicht in den Griff, gemessen an unserer Kaderstärke, müsste man mehr von unserer Dominanz sehen

Das Forechecking oder Pressing ist einfach nicht konsequent bei uns. Es funktioniert i.d.R. nur 20 Minuten und da auch nur bedingt, weil eben nicht alle Spieler im Detail sich daran halten. Dazu sind unsere IV zu langsam um derart hoch zu verteidigen. In der 1. BL würden wir gegen pfeilschnelle Stürmer eine Bude nach der anderen eingeschenkt bekommen. Funktioniert das Pressing wie bei uns nicht, dann müsste Stendel die taktische Ausrichtung ändern und zunächst tiefer verteidigen lassen.

- ... das Pressing ist gut, aber wenn wir den Ball verlieren im Vorwärtsgang, da hapert es.

Unser Pressing ist wie ich oben bereits schrieb eben nicht gut. Fast jede Mannschaft die im Vorwärtsgang den Ball verliert bekommt ihre Probleme. Dadurch fallen oft Gegentore. Genau aus diesem Grund sollte Stendel mehr taktische Variabilität an den Tag legen und die einstudierten Laufwege bis zum kotzen üben lassen.

- ... wir haben zu wenig gute Abwehrspieler, die auch nach vorne spielen können...

Seit Jahren hapert es an dieser Baustelle. Einzig Sakai brachte m.E. gute Ansätze mit. Hier sollte man bereits in der Jugend den Hebel ansetzen und entsprechende Spieler ausbilden. Einen Anton sehe ich als RV z.B. als totale Fehlbesetzung. Dann lieber mit einem defensiv soliden Sorg und links mit Albernoz, welcher bei Ballbesitz seine Offensivstärken besser einbringen könnte, wenn man auf 3er-Kette umstellt.

- Wie gehts weiter? Was man Daniel ankreiden könnte, ist dass die Laufwege nicht einstudiert sind...

Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich war zwar mehrere Jahre nicht mehr beim Training, aber Automatismen und Laufwege sind Standard-Übungseinheiten bei jedem Profi-Klub. Ich glaube eher, dass die falschen oder gar keine Schlüsse aus den bisherigen Spielen gezogen wurden und wir nicht die passenden Spieler zum stendelschen System haben. Es fehlen nicht nur Außenverteidiger mit Offensiv-Potential, sondern auch ein Spielgestalter im zentralen MF und mindestens ein schneller IV (unsere sind nur kopfballstark).

- Weiterhin ist die Bank bei H96 schon brutal groß...Wenn man versuchen will alle bei Laune zu halten geht es ohne Routation nicht. Deswegen auch aus meiner Sicht die vielen Wechsel, die natürlich in der 4er-Kette besonders weh tun.

Das wäre das alt bekannte Bayern-Model aus der Hitzfeld-Ära. Aber muss das ein Stendel auch machen ? Gut es gab verletzte und gesperrte Spieler. Allerdings ist ein richtiges Gerüst noch immer nicht zu erkennen. Am besten am Beispiel Sané für mich fest zu machen. Die Abwehr und der Defensiv-Verbund sollte in meinen Augen das erste sein was steht. Davon sind wir noch meilenweit entfernt.

Ich hoffe Stendel zeigt sich künftig lernfähiger und entwickelt sich weiter indem er u.a. variabler spielen lässt. Findet er seine Stammformation und stellt den einen oder anderen Fehler ab, kann er zum Aufstiegshelden avancieren.

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Es ist kein Anzeichen von seelischer Gesundheit sich an eine zutiefst gestörte Gesellschaft anpassen zu können.

Jiddu Krishnamurti


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 12:21 

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Stimmt ja Alles, nur muss der Trainer damit auch etwas anfangen können. Anscheinend kann er das nicht. Hat es bis heute nicht geschafft ein funktioniere Abwehr hinzu bekommen, ein nur auf defensiv ausgerichtetes MF.
Scheint keine klare Linie verfolgt zu werden. Ständige Positionswechsel, nicht damit evtl. ein stabiles Mannschaftgefüge zustande kommt, sondern um den immer gleichen "Lieblingen" Einsatzzeiten zu geben.
Wenn es wenigstens mal zu einer stabilen Abwehrleistung reichen würde, das evtl. auch ein 1:0
Sieg herausspringen könnte. Aber nein teilweise kuriose Abwehrleistungen.
Die beiden zuletzt zum Einsatz gekommenen AV sind auf diesen Positionen allenfalls Hilfskräfte.
Was ist mit den in der 1.Liga funktionieren Sorg und Albornorz geschehen ?
Total unmögliche Ein-und Auswechsspielereien, anders kann man das nicht bezeichnen.
Platz 1 und 2 sind vergeben, Um Platz 3 kämpfen 5-6 Mannschaften .
So wird das nichts mit dem Aufstieg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 13:07 

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Es liest sich so als auch die HAZ anfängt den Trainer anzuzählen.
" Wo ist das goldene Händchen, einige unglückliche Entscheidungen, so die Überschrift.
Alles in Allen scheinen Rehberg und Co in den Niedergeschriebenen auf der Sportseite von Stendel nicht mehr so angetan zu sein, und setzt viele Fragezeichen hinter den Stendel Aktionen mit seiner Mannschaft.
Ich kann mir gut vorstellen, sollten die letzten drei Spiele nicht vernünftig über die Bühne gehen, bekommt Stendel ungemütliche Weihnachten.
Hier wollte jemand um 10 Euro wetten das ab den 1.1.17 kein Stendel mehr an Bord ist.
Scheint gar nicht so utopisch um fürs neue Jahr ein paar Euros zu machen :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 15:05 
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Die HAZ stellt die gleiche Frage wie viele hier.
Müsste man aus diesem Kader nicht mehr herausholen können?
Ich finde es erstaunlich, dass es Stendel gelingt Felipe einzubauen, aber nicht Sane.
Ich fürchte die Personalie Sane könnte ihm zum Verhaengnis werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cheftrainer Daniel Stendel
BeitragVerfasst: 28.11.2016 15:57 

Registriert: 21.01.2003 11:54
Beiträge: 4740


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Genau, meine Sichtweise, RoterKlaus.

Da stimmt etwas nicht - zwischen Stendel und Sané,
boshaft ausgedruckt - und eigentlich undenkbar -
Egotrip, da will jemand partout etwas erzwingen.
Nebenbei schwächt man so seine eigene Position ...
und ob es so förderlich für den Marktwert vom Sané ist, kann man auch mal abfragen.

Ich kann mir nicht helfen, so besonders "aufgeweckt" kommt mir unser Trainer nicht vor
und um idiotische Machtspielchen aufzuführen, fehlt ihm eigentlich auch das Renommee.
Das ist meine Ansicht, die sich zunehmend verstärkt - aber ich wiederhole mich.

Da wir ja alle wissen, dass nur Ergebnisse zählen,
hat der gute Daniel zunehmend bannig Druck
und diesen macht er sich obendrein noch selbst,
so wie er sich in den letzten Wochen präsentiert.

Es ist, meiner Meinung nach, leichter den Werdegang Stendels vorauszuahnen,
als das Klassenziel von 96.

Nochmal dazu: es wäre mir durchaus recht, ich täusche mich
und wir holen bis Weihnachten min.7 Punkte, auf eine Art,
die angemahnte Verbesserungen erkennen lassen.

_________________
Die späten 90er - war das schön


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