Ein Willeke Artikel ist zwar grundsätzlich journalistisch wertlos, aber zwischen den Zeilen kann man ein paar kindische Zahlen herauslesen.
https://www.sportbuzzer.de/artikel/hann ... ttribuene/
„Wir werden einen Umsatzverlust von 10 Millionen Euro haben“, sagt 96-Profichef Martin Kind. Von in coronafreien Zeiten etwa 42 Millionen Euro sinkt der Zweitligaetat auf 32 Millionen Euro.
gemeint ist hier also ein "Umsatzrückgang".
> laut Artikel bezieht sich das Kind dabei auf die laufende Saison bzw. wirtschaftlich auf das Geschäftsjahr 1.7.2020 bis 30.06.2021.
Dabei geht 96 aktuell laut Kind „vom mittleren Szenario aus“. Kalkuliert wird da mit bis zu 10 000 Zuschauern.
Allein für die ambitionierte Mannschaft werden 20 Millionen Euro fällig. „Das Jahr ist sportlich und wirtschaftlich, aber auch bezogen auf die Zuschauer schwierig“, sagt Kind.
Hmm, das paßt noch nicht ganz mit den mal formulierten Durchschnittsgehältern zusammen:
Liegt der Monatsverdienst jetzt bei bis zu 90 000 Euro, so soll künftig der Durchschnitt bei 20 000 bis 30 000 Euro liegen. Einzelne Topspieler – sogenannte Unterschiedsspieler – könnten das Doppelte kassieren. Das wäre dann die neue Gehaltsobergrenze, die Kind einführen will.
https://www.sportbuzzer.de/artikel/coro ... ind-zuber/
Andererseits: wenn man alle Zahlungen wie Abfindungen, Ablöse, Handgelder, usw. zu diesem Etat dazuzählt, kann das mit den 20 Mio wohl hinkommen.
Zum Vergleich: in der Aufstiegssaison damals soll der Spieleretat ca. 28,5 Millionen betragen haben.
https://www.bild.de/sport/fussball/fuss ... .bild.html
Laut diversen Quellen erhält die KGaA ca. 21,4 Mio Fernsehgelder.
Nächstgrößere Einnahmequelle ist dann schon die Ablöse von Anton.
Danach kommt HvH als Hauptsponsor mit ca. 2 Mio laut Webangaben.
zu den Logen:
laut Web gibt es:
Hinzu kommen 29 Logen und 1241 sogenannte Business-Seats.
> hier bin ich mir gar nicht sicher, ob die Einnahmen zur KGaA gehen oder an die Stadiongesellschaft
Über die strukturelle Ausgabenstruktur (Personal Geschäftsstelle, sonstige laufende Kosten) der KGaA in der 2. Liga wüßte man jetzt nur etwas, wenn schon der 19/20er Abschluß öffentlich einsehbar vorläge.
Ich wäre aber anhand der genannten Zahlen überrascht, wenn die KGaA nicht auch diese Saison trotz der vergleichsweise hohen Fernsehgelder und der Einsparungen im Spieleretat nicht wieder einen Verlust zwischen 5-10 Millionen Euro einfahren würde.
Wobei dies dann durchaus auch mit den entfallenen Zuschauereinnahmen zu tun hat, welche die KGaA wegen des großen Stadions noch mehr treffen als die meisten anderen Zweitligisten.
Von einer Struktur, mit der die KGaA irgendwie in der Lage wäre, die bestehenden Verbindlichkeiten zurückzuzahlen, ist man auf jeden Fall meilenweit entfernt.